Kirchentag 2009 - Mittwoch: Abend der Begegnung

Was ist der Kirchentag?
Eine riesige Veranstaltung für mehrere hunderttausend Menschen, bei der es verschiedenste kulturelle, geistliche und weltliche Angebote gibt. Podiumsdiskussionen, Infostände und Talkrunden sind ebenso vertreten wie Gottesdienste, Ausstellungen und Rockkonzerte. Sowohl Gläubige als auch Nichtgläubige können sich hier zu verschiedensten Themen informieren oder einfach Spaß haben. Hier herrscht eine unglaublich gute Stimmung unter den Menschen - das ist vielleicht das relevanteste am Kirchentag: hunderttausende Menschen, die einfach alle irgendwie nett und gut drauf sind.

Allgemeines zu den Berichten
Aufgrund der Masse der Veranstaltungen ist natürlich jeder Bericht sehr persönlich. Ich war alleine dort, von daher gibt's nur meine Sicht. Der Kirchentag selbst fand 2009 in Bremen statt, untergebracht war ich aber in Rotenburg a.d. Wümme, 30 Zugminuten entfernt. Der Kirchentag hat für 100000 Menschen (!) Quartiere organisieren können, sowohl in öffentlichen Einrichtungen (Schulen) als auch private. Alleine das ist schon eine Wahnsinnsleistung. Übrigens habe ich bei der Anreise schon gemerkt, dass ich wieder auf dem Land bin: Der Taxifahrer vom Bahnhof zum Haus kannte den Weg nicht... und das ist dort wohl normal. Dafür kam er ursprünglich aus Gelsenkirchen. :D

Mittwoch
Ok, kurz anreisen, auspacken, dann wieder nach Bremen zum Abend der Begegnung. Den größten Teil haben dort für mich das diakonische Dorf und die drei Konzerte auf der Gospel-Bühne eingenommen; der Moderator war fürchterlich, aber die Bands waren cool. Aufgetreten sind ein Chor mit afrikanischer Musik in Originalsprache ("wir fühlen uns mit den Bewohnern Südafrikas verbunden"), ein Chor, der aus einer Musiktherapie entstanden ist und richtig cool war, weil man wirklich sehen konnte, dass diesen Menschen die Musik hilft, Schweres zu bewältigen, und ein "klassischer" Gospelchor einer evangelischen Gemeinde, der als Abschluss richtige Gute-Laune-Gospelmusik gemacht hat. Alternativ gab es noch 10 weitere Konzertbühnen, an diesem Abend dürfte also jeder auf seine Kosten gekommen sein. Ich werde es immer wieder schreiben, alleine wegen der fantastischen Konzerte lohnt sich ein Besuch beim Kirchentag.

Das diakonische Dorf bot verschiedene "Fressbuden", vom üblichen Fast Food über Hartz-IV-Kochen bis zu Quarkkartoffeln mit Kräutern aus der Bibel (lecker!) war alles dabei. Dazu natürlich Stände mit Informationen über Aktionen der Diakonie. Interessant fand ich auch die in der Stadt verteilten Schiffe (Foto), auf denen man Grußnachrichten hinterlassen konnte. Hinterher sollten die dann wohl in ein Museum. Wunderschön. hahahah

Die gesamten öffentlichen Verkehrsmittel wurden für den Kirchentag mit Einsatzfahrzeugen und Sonderfahrplänen ausgestattet, was sehr angenehm ist, da man so Feiertage und Sonntage missachten kann, die Züge fahren immer gleich und immer reichlich. Auch dazu werde ich noch mehr schreiben, der Kirchentag ist ein logistisches Meisterwerk.

Der Mittwoch endete gegen 22:30, wie alle Tage, das habe ich später gemerkt. Lärmschutz Bremen? Keine Ahnung. Aber wenn man sogar groß gefeierten Weltstars die Zugaben verwehrt, weil man keine Zeit mehr hat, muss echt ein gravierender Grund vorliegen, denn ansonsten ist der Kirchentag nicht ansatzweise SO spießig. Für mich hieß das am Mittwoch jedenfalls, nach dem letzten Gospelkonzert direkt zum Bahnhof zu gehen und nach hause zu fahren. Unterwegs hab ich dann auch meinen Kirchentagsschal gekauft - für 3€, was ich günstig fand, aber nicht der günstigste Preis war, denn offenbar nach dem Motto "weg is weg und hauptsache jeder hat einen" gab's die an der nächsten Ecke auch für 1€. :D

[picasaView album="Kirchentag 2009 - Mittwoch"]



Protestaufruf gegen menschenverachtende RTL-Sendung

Der Privatsender RTL plant, eine Doku-Soap mit dem Titel "Erwachsen auf Probe" auszustrahlen. In dieser Sendung werden Jugendlichen Säuglinge, Kinder und Teenager anvertraut, damit die Jugendlichen, die in Erwägung ziehen selbst Eltern zu werden, schonmal "ausprobieren" können, wie es ist, Verantwortung zu übernehmen. Die Idee mag ja interessant sein, schließlich werden immer wieder Jugendliche unvorbereitet Eltern, jedoch werden für die Dreharbeiten zu dieser Sendung die betroffenen (Klein-)kinder ihren Eltern entrissen. Gerade bei Säuglingen kann dies schwere Schäden nach sich ziehen. Psychoanalytische Forschungen belegen, dass Kleinkinder intensiven Kontakt zu ihren Eltern benötigen, um sich korrekt zu entwickeln. Daher habe ich folgende Mail an das zuständige RTL-Team verfasst und fordere alle meine Leser auf, dies ebenfalls zu tun.

An

Frank.Rendez@rtl.de

henning.walther@rtl.de

mandy.berghoff@rtl.de

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Sicherheit ist es eine schwierige Aufgabe, anspruchsvollen Zuschauern ein unterhaltsames Programm zu bieten. Mir ist durchaus bewusst, dass Sie bei RTL, einem Privatsender, eine andere Zielgruppe und andere Programminhalte als die öffentlich-rechtlichen Sender haben. Dennoch finde ich, dass Sie mit der Sendung "Erwachsen auf Probe" zu weit gegangen sind. Sie entreißen Kinder im Säuglingsalter ihren Eltern, um eine Doku-Soap zu produzieren.

Nicht nur Freund und Erikson, die vielleicht bekanntesten Psychoanalytiker, haben nachgewiesen, dass solche Ereignisse in der schwierigen Phase der frühen Kindheit zu schweren Traumata führen können. Kleinkinder müssen ein starkes Vertrauen zu ihren Eltern aufbauen, damit ihre spätere Erziehung erfolgreich sein kann. Mit den Dreharbeiten zu Ihrer Sendung stören Sie dieses Vertrauen!

Es sei dahin gestellt, ob es korrekt ist, Menschen, die selbst Entscheidungen treffen können, in populistischen Sendungen zu zeigen. Kleinkinder und Säuglinge jedoch können und werden definitiv nicht darüber entscheiden, ob sie an einer Fernsehsendung teilnehmen können. In Anbetracht dieser Tatsache und aufgrund der zahlreichen Untersuchungen zu frühkindlicher Entwicklung fordere ich Sie auf, die Dreharbeiten zu dieser Sendung ungeachtet der potentiellen Einnahmen einzustellen und die bereits gedrehten Folgen nicht auszustrahlen. Anderes Handeln wäre unverantwortlich und moralisch verwerflich.

Diese Nachricht wird auch im Internet veröffentlicht. Sie finden sie unter [Link zu diesem Post] .
Mit freundlichen Grüßen,
Christian Gredig

Quelle u.a. Spiegel
Idee zum Protest Wise Guys

Meine E-Mail habe ich aufgrund eigenem Wissen und eigenem Entsetzen verfasst und nicht, weil ich die Wise Guys so toll finde. Das nur am Rande.

Update, 3.6.09 17:47: Bisher keine Reaktion außer einer Abwesenheitsnotiz.



[reisen::bremen] Kirchentags-Berichte

Mittwoch und Donnerstag habe ich schon Notizen zu gemacht, werden evtl. Freitag veröffentlicht, je nachdem wie k.o. ich bin. Ich sage nur:
- Gospelkonzert
- Menschenmengen
- Logistisches Wunder
- Wise Guys-Konzert vor 60000 Menschen



Verschiedene zusammengewürfelte Fotos

Hier einfach mal, ein bisschen zusammenhanglos, ein paar Fotos, die jeweils einzeln nicht für einen Blogeintrag reichen. Nachlader-Bundle, Mathe-LK-Buch einer Gesamtschule und tropfender Honig. Jetzt entscheiden ob ihr die sehen wollt: ok, ihr wollt.

Da wäre zunächst mal das Nachlader-Bundle, über das ich im Artikel zur Popmeisterschaft geschrieben habe. Für fünf Euro bekommt man das Album, ein Standard-Feuerzeug mit Nachlader-Aufdruck, einen Nachlader-Button und einen Lolli:

Nachlader-Bundle

Beim Lernen für die Matheklausur zeigte sich, dass die Oberstufe in NRWs Gesamtschulen absolut gleichwertig ist mit der in Gymnasien. Am Gynmnasium verwendet man drei verschiedene Bücher für die drei großen Themen, an der Gesamtschule dieses hier:

Foto Grundkursbuch Mathematik Oberstufe

Beim Backen hatte ich Spass daran, wie der Honig vom Rührstab des Mixers in den Teig tropfte. Tropfbewegungen finde ich allgemein faszinierend und interessant für Fotos... daher hier mal drei Stück:

Foto Honig tropft Phase 1Foto Honig tropft Phase 2Foto Honig tropft Phase 3

Die Kekse haben übrigens besser geschmeckt als der Teig auf dem Foto aussieht. ;)



[konzerte] Je kleiner die Location, desto größer die Kameras

Lange bei Twitter angekündigt, war ich dann am Freitag endlich in Krefeld zur Popmeisterschaft. Riccu und ich hatten ja die ersten beiden Tickets. Mein Mitfahrer hatte Nummer 48... und als wir ankamen und uns vor der KuFa getroffen haben, standen tatsächlich nicht sonderlich viele Leute dort, die auf Einlass (19:00) warteten. Der Konzertraum der Kulturfabrik fasst etwa 300 Leute, vielleicht auch 400, jedenfalls kamen wir uns recht verloren vor, als wir gegen halb 8 reingingen. Tatsächlich kaum jemand da.

Line-Up des Abends: Nachlader, Paula, Radiopilot, Klee. Zwar wird bei der Popmeisterschaft nicht wirklich ein Popmeister gewählt (auch wenn die Bands durchaus darauf anspielen), allerdings ist klar erkennbar, dass die Professionalität der Bands im Laufe des Abends bzw. der Nacht anstieg. Zumindest Klee waren ja immerhin in den Charts. Deswegen und auch von der Art des Auftretens und der Musik unterschieden sich die Bands durchaus recht stark, auch wenn es bei allen vier Electropop war, was geboten wurde.

So traten Nachlader (Frontsänger Daniel mit Shokkaboy und Barotti) noch mit reichlich gesampleter Playbackmusik auf und hatten hauptsächlich ihre Musik und coole Sprüche zu bieten. Unvergessen: "Wir haben hier jetzt gleich einen Mitmachteil. Mal gucken, ob der hier funktioniert." Anschließender Songtext: "Gib mir jeder einen Euro, kostet mich ein Lächeln und dann bin ich reich" :D leider waren Riccu und ich wohl die einzigen die der Aufforderung gefolgt sind :D Eigentlich ein genialer Gag, die Band ist finanziell tatsächlich nicht so gut dran und bei dem lächerlich niedrigen Eintrittspreis (19€ für die vier Konzerte) und dem niedrigen Preis des Nachlader-Bundles (CD mit Button, Feuerzeug und Lolli für 5€!) mag man die sympathischen Jungs doch gerne unterstützen.

Mit Paula kam auch ein Großteil der Zuschauer. Zumindest die anhand der Kartennummerierung zu erwartenden 48 waren zu dem Zeitpunkt wohl da und auch wenn die beiden Ultra-Fans in der ersten Reihe die einzigen hüpfenden waren, lockerte sich die Stimmung doch ein wenig. Auf mich persönlich wirkten der lockere Umgang der Band mit Alkohol und die Sängerin sehr befremdlich, andere fanden bei dieser Band den Kontakt zum Publikum am beasten, alles Ansichtssache. Während Nachlader auf der Bühne sehr viel rockiger wirkten als aus der Konserve, kam einem bei Paula vieles bekannt vor. Bemerkenswert ist übrigens, das seit der Umbesetzung von Nachlader zwei von jeweils drei Bandmitgliedern in beiden Bands spielen, bei Paula ergänzt um Frontsängerin Elke und bei Nachlader eben mit Shokkaboy.

Nach Paula folgte eine größere Umbaupause, in der ein Großteil des Publikums wieder verschwand (im Gegensatz zur Band selbst übrigens). Eigentlich merkwürdig, denn soo unterschiedlich waren die Bands dann nun auch nicht, dass man sich wenn man schonmal da war nicht auch die anderen anhören konnte / wollte. Allerdings fing auch allmählich der Freaky F******* Friday an, zu dem Konzertbesucher freien Eintritt hatten. Naja... Zeit für Getränke, die Örtlichkeiten selbst hatten wir ja schon vor Beginn ausgiebig begutachtet, immerhin fingen Nachlader erst geschätzt gegen 19:45 an. Bepfandete Plastikbecher und vernünftige Preise für Getränke, okay, soviel dazu.

Radiopilot machten einen deutlichen Schnitt in der Technik. Die für die Größe der Location beachtliche Lightshow und der Sound konnten ja schon bei Nachlader und Paula zeigen was sie drauf haben, Radiopilot brachten noch massiven Nebeleinsatz, kabellose Mikrofone (Kabel können verhängnisvoll sein!) und Fernseher mit. Letztere waren ne coole Sache, denn Leinwand und Beamer waren nicht vorhanden, so haben die Fernseher das Hintergrundvideo ersetzt. Wechselweise witzige oder einfach simpel passende Animationen zum Lied und Nahaufnahmen der Musiker auf vier Fernsehern machen schon was her. Radiopilot waren insgesamt zu sechst, fünf Bandmitglieder im Einheits-T-Shirt plus der Cousin des Sängers, der die Gitarren "verwaltet" hat ("Familie geht halt vor"). Die Jungs waren gut drauf ("heute alkoholfrei, letztens waren wir in Oberhausen, da war Alkohol nötig!"), trotz des richtig kleinen Publikums (vielleicht das kleinste am Abend) konnte man das spüren und irgendwie wirkten die fünf einfach authentisch und ungezwungen. Da bekommt man auch Spass am Konzert, wenn einem die Musik eigentlich nicht so zusagt. Zusammen mit Nachlader entstand übrigens im Vorfeld die Idee, man müsste auf jedem Konzert einen neuen Song spielen können... so entstand spontan "Tokio - Krefeld" ;)

Nachdem Radiopilot verschwunden waren und sich Klee ankündigte, es mittlerweile spät geworden war und die verbliebenen Gäste langsam betrunken wurden, wurde es auch ziemlich voll. Standen wir vorher noch mittendrin genauso verstreut wie die anderen und mit etwa 5 Metern recht nah an der Bühne, waren wir hinterher die letzte Reihe. So viel Freiheit kann aber durchaus praktisch sein hahahah

Immerhin, Klee spielten dann vor 70-100 Leuten, der bisherige Abend hatte das nicht erhoffen lassen. Die beste Stimmung hatten sie definitiv, alleine schon durch die Menschenmenge, auch wenn Suzies Versuch, die Leute nah an die Bühne zu holen ("Kommt nach vorne, legt eure Hände auf die Bühne, wenn ihr das Geheimnis spüren wollt" -> externer Link mein Geheimnis) scheiterte. Muss frustrierend sein, 100 Leute und niemand rührt sich. Bei Paula hieß es noch "und die Arme nach oben zum Klatschen - oh - hey, die machen das ja"... aber was soll's, mehr Bewegungsfreiheit bedeutet mehr gut gelaunte Menschen die tanzen. Der Auftritt selbst ging dann trotz gut gelaunter Sängerin recht langsam an, viele eher ruhige Lieder zu Beginn, kaum Steigerung, dafür am Ende zwei Feier-Knaller ("Nicht immer aber jetzt" und "Gold") und als Zugabe (ha! immerhin eine Band mit genug Zeit für eine Zugabe) "Alle die", was dann einfach zum Partyhit mutierte. Sehr schöner Abschluss, nachts um 1 und ziemlich geschafft, aber glücklich, so muss das sein hahahah

Sowohl wir als auch die Bands hatten wohl mehr Besucher erwartet. Zugegeben, ich bin eher zufällig über Empfehlungen aus dem Helden-Forum auf Paula und Klee gestoßen, aber so wenig waren echt heftig. Insgesamt war es definitiv ein cooler Abend, auch wenn mangels Menschenmenge nicht immer Partystimmung aufkam. Die vier Bands werde ich definitiv im Kopf behalten... und immerhin das Album von Nachlader steht momentan neben meiner Tastatur hahahah

Oh... ja, kommt davon, wenn man den Artikel offline schreibt und die Überschrift online steht. Der Spruch kommt daher, dass wir uns anfangs gefreut haben, dass mal keine Handykamera-Kiddies dabei sind... bis die Profis mit den dicken SLRs kamen :D



Blog neu aufgesetzt

So... dieser Post sollte eigentlich schon vor knapp einer Woche raus. Ich habe Wordpress komplett neu installiert und mit der wunderbar funktionierenden Export-Import-Funktion alle Daten übernehmen können. Dabei habe ich die Exportdatei ein wenig verändert, bevor ich sie importiert habe... nämlich alle Tags rausgelöscht. Die Tags in den Artikeln waren quasi doppelt gespeichert, einmal als Tag und einmal als Teil eines Artikels. Sprich, alle nicht genutzten Tags sind jetzt weg - das war etwa die Hälfte, da ich nie aufräumen konnte.

Im ersten Moment hab ich ja trotz erfolgreichem Testlauf gedacht, meine Entwürfe seien weg. Glücklicherweise wurden die nur unter einem Account mit meinem Namen gespeichert statt wie vorher im Admin-Account... alles noch da, es gab wirklich keinen Datenverlust, sogar die Bilder wurden übernommen und auch die Plugins funktionieren alle noch. Okay, fast keinen: Die Blogroll war weg. Warum auch immer. Gut, dass es den Google-Cache gibt, eben meine eigene Seite ausm Cache geladen und Links kopiert und neu angelegt und dabei direkt entrümpelt.

Das Archiv ist jetzt eingeklappt, das wächst immer mehr an und dadurch dass die internen Inhalte jetzt alle in der linken Sidebar sind, wurde es da doch recht voll. Dafür wird jetzt auch die Anzahl der Posts in den einzelnen Monaten angezeigt.

Kommentare können jetzt nicht nur insgesamt, sondern auch pro Beitrag abonniert werden. Nachdem kürzlich tatsächlich eine Anfrage zu einer meiner Technikanleitungen kam, habe ich gemerkt, dass der jenige gar nicht mitkriegen würde, wenn ich per Kommentar antworte, es sei denn er schaut immer wieder auf die Seite. Also gibt's jetzt pro-Beitrag Abonnements für die Kommentare, als RSS oder per Mail (mit Double-opt-in 1x pro Mailadresse für die rechtliche Sicherheit). Funktioniert bisher wunderbar, man kann sogar seine Abonnements verwalten. Schön, wenn es Leser gibt, denen dieser Blog nutzt, da rüstet man doch gerne nach.

Mein Related-Posts-Plugin ist beim Themewechsel kaputt gegangen und da es nicht mehr entwickelt wird, musste ich selbst für Ersatz sorgen. Nachdem ich ja zunächst an einem dummen Fehler verzweifelt bin, habe ich es jetzt geschafft mit benutzerdefinierten Metatags verwandte Artikel von Hand kennzeichnen und suchen zu können. Daher gibt es nun unter jedem Post, der zu einem eigenen Thema gehört, in dessen Einzelansicht einen Link "Alle Posts zu diesem Thema anzeigen", welcher eine Suche nach versteckten Metatags durchführt und dadurch genau die Posts auflistet, die ich als zugehörig gekennzeichnet habe. Bei diesem Post führt das z.B. alle Posts auf, die mit dem Blogumbau zu tun haben. (Für die Insider und Neugierigen: Das t_ vor dem Stichwort sorgt dafür, dass keine Posts ausgespuckt werden, die zufällig diesen Begriff enthalten.) Posts, die zu einem solchen Thema gehören, haben das Thema jetzt auch als Kicker über dem Titel stehen (der Kicker kann ebenfalls geklickt werden).

Zum Design kam immer wieder Kritik... daher hier die ultimative Leser-Umfrage: Welche Farbe wollt ihr als Basisfarbe im Blog? Momentan ist es gelb, bei mir zuhause sieht das sehr schön warm sommerlich aus, bei den meisten anderen eher nach Kotze oder Käse mit Hintergrundbeleuchtung... das ist ja nun nicht schön. Daher wär's cool, wenn hier per Kommentar mal geschrieben wird, welche Farbe euch gefallen würde... idealerweise als sechsstelliger Hexcode wie bei CSS üblich... das aktuelle Gelb ist FFFF8F. Vorschläge mit Pink-Tönen, schwarz oder weiß als Grundfarbe werden ignoriert, das kommt mir hier nicht hin. Ich hätte gerne was sommerliches...

Fertig ist der Umbau noch lange nicht. Die Zitate sollen wieder her, das ist kein großer Akt, ich muss nur mal den Code raussuchen. Die statischen Seiten sind momentan nicht da, die müssen überarbeitet und wieder eingebaut werden, aber nicht mehr oben wie früher, das nimmt zu viel Platz weg. Zugunsten der Barrierefreiheit werde ich die Bilder mit vernünftigen Alternativtexten versehen, was ich ungern direkt beim Einfügen tue, da Wordpress den Alternativtext immer automatisch als Beschriftung nimmt und ich die dann erst löschen muss. Da allerdings wenig blinde Leser meinen Blog lesen dürften, hat das niedrige Priorität. Sollte sich auch nur einer finden und hier einen Kommentar schreiben, erledige ich das sofort, versprochen. ;)

Das Theme muss auch noch weiter bearbeitet werden. Für die aktuelle Version gibt es noch keine deutsche Übersetzung, daher habe ich teilweise schon manuell dafür gesorgt, es ist aber geplant auch offiziell eine anzubieten, ich werde daher eine anfertigen. Bei den Kommentar- und Trackback-Links im Footer sind auch noch Fehler, da habe ich schon bei der alten Version eine Lösung gehabt, die muss ich mal wieder raussuchen und dann einfügen und dem Autor mitteilen, damit die zukünftig immer korrigiert bleibt. Daher kommt übrigens in der Einzelansicht der Posts der doppelte senkrechte Strich im Footer des Beitrags.

Während und nach der Umsetzung komme ich dann hoffentlich auch dazu, die immerhin 15 Entwürfe abzuarbeiten. Es geht auf 200 veröffentlichte Posts zu. Und wenn es so weitergeht wie bisher, mit einer vernünftigen Frequenz veröffentlichter Posts und einer leicht wachsenden Leserzahl, bin ich doch schon glücklich hahahah



Verzweiflung II

Seufz... nachts um halb 5 passieren dumme Fehler... DUMME Fehler... RICHTIG DUMME Fehler... und es ist doch gut, einfach in einem wacheren Zustand nochmal auf den Code zu schauen... mir ist sofort aufgefallen was falsch war... ein Anführungszeichen. Ich habe den Link geschlossen, bevor die Variable geschrieben wurde. D.h. die Variable wurde dann einfach wild in das a-Tag reingeschrieben... was der HTML Validator auch brav bemängelt hat, nur habe ich mir den heute nacht nicht angeschaut. Naja... es funktioniert jetzt... später mehr dazu. Jetzt schiebe ich erstmal ne Runde Frust wegen so einem DUMMEN Fehler. *heul*



Verzweiflung

Ich verzweifle gerade. Fast zweifle ich an meinem Verstand. Hier geht echt nicht alles mit rechten Dingen zu. Nicht genug damit, dass die offizielle Wordpress-Dokumentation auf wordpress.org fehlerhaft ist (die Funktion, mit der man die Post-ID bekommen soll, funktioniert schlicht nicht), nein... eine simple Ausgabe mit print in PHP verschwindet einfach! Folgenden Code habe ich eingefügt:

Screenshot PHP-Code mit unsichtbarem Fehler

Die auskommentierte Zeile tut genau das, was die folgenden drei zusammen tun... daran sieht man, wie verzweifelt ich bin. Eigentlich sollte, falls der angeforderte Wert (ein internes Metatag, um verwandte Posts zu identifizieren, später mehr dazu) nicht leer ist, ein Link erstellt werden, der eine Suche nach diesem Wert durchführt. Stattdessen wird der Link zwar erstellt, aber der Wert nicht eingefügt, obwohl er definitiv nicht leer ist, wie die anderen Zeilen beweisen.

Unter diesem Post (unter den Metadatan in der Vollansicht, also nicht auf der Startseite) kann man das Ergebnis begutachten. Es ist kein programmiertechnischer Fehler und kein Firefox-Fehler. Ich versteh's nicht. Der Link wäre gültig, wenn der Wert eingefügt werden würde. Denjenigen, der mir dieses Problem löst und die Lösung erklärt, lade ich ein... Essen, Cocktails trinken oder sowas... Problem gelöst, siehe Folgepost.

Nachtrag: Die eingerückten Zeilen nach dem if müssen natürlich von Klammern umgeben werden, das habe ich nachgeholt (ohne einen neuen Screenshot einzufügen), bringt mich aber mit dem Problem nicht weiter. Naja, wenn ich schon solche Fehler mache, sollte ich eh schlafen gehen...