[reisen::rom] Fotos

Ups, hab ich doch glatt vergessen die Fotos bei den letzten Artikeln einzubinden. Habe das mal nachgeholt. Hier nochmal alle im Überblick (weiterlesen klicken):

[picasaView album="Rom 2009 - An- und Abreise"]
[picasaView album="Rom 2009 - Vatikan"]
[picasaView album="Rom 2009 - Geocachen"]
[picasaView album="Rom 2009 - Sightseeing"]
[picasaView album="Rom 2009 - Sonstiges"]

Nachtrag: Ähm... das da oben funktioniert wegen Habari grad noch nicht ganz, da muss ich noch ein Plugin umprogrammieren. Bitte hier gucken: Fotoalben bei Picasa



[reisen::rom] Teil 4 - Was sonst noch so war

Nachdem Sightseeing, Geocachen und sich Verlaufen die wesentlichen Elemente unserer Reise dargestellt haben, hier noch ein paar Dinge, die die Detailfülle komplettieren werden...

Wir haben im Hotel Aurora Garden gewohnt, was ziemlich abseits der Innenstadt im Grünen liegt. Sofern also nicht gerade laute Touristen da sind, ist es dort sehr ruhig. Es gibt kostenpflichtiges WLAN, welches von der Regierung limitiert wird; man muss sich beim Dienstleister Guglielmo registrieren (lassen) und dabei seine Personalausweisnummer angeben (your id). Um die Preise wird schätzungsweise Bingo gespielt, zwischen 4€ pro Stunde und 7€ für drei Stunden gibts verschiedene Möglichkeiten, je nach Laune... den Account kann man dann an quasi jedem Hotspot in Italien (Rom?) nutzen.

Das italienische Frühstück ist mit dem deutschen kaum zu vergleichen... es gab gefüllte Croissants, Kuchen, Toast, Marmelade und Honig, Fruchtsäfte und verschiedensten Kaffee. Nicht üppig, aber lecker und ausreichend. Okay, die Croissants haben wir hinterher im Drugstore am Bahnhof gefunden. Wobei Drugstore nicht unbedingt das bedeutet, was bei uns eine Drogerie ist, es gab auch verschiedene Lebensmittel... die Kassiererin trug Handschuhe, angesichts der Schweinegrippe vielleicht eine sinnvolle Maßnahme, Geld geht durch viele Hände.

Bei einer der unzähligen Busfahrten zwischen Hotel und Stadt habe ich rausgefunden, wie ich meinen Trekstor-Player wiederbelebe, wenn er mal wieder abstürzt... neustarten hilft echt immer, sogar bei Kameras und tragbaren Musikplayern. Man muss nur die richtigen drei Knöpfe gleichzeitig drücken.

Übrigens haben wir uns außer von Hotelfrühstück und Kram aus dem Drugstore tatsächlich nur von Fast Food ernährt. Nachdem ich komplett unfähig war in der "Pizzeria" (zwei Sorten Pizza?!) was zu bestellen (bestelle Menü 4 mit Sprite, bekomme Nummer 5 mit Cola, toll) und P. feststellen musste dass es in Italien keine 1€-Chickenburger bei McDonalds gibt ("was?! Die Chickenburger kosten hier 3,50€?!" - es gibt nur McChicken...), haben wir irgendwann Mr. Panino entdeckt und uns fortan dort ernährt. Ist wie Subway und Macces zusammen, nur für's gleiche Geld. Sprich: Baguette mit Pommes und Getränk für 6€. Sowas will ich hier auch...

Zurückgeflogen sind wir übrigens auch noch... der Abflug in Rom lief leider nicht ganz so einfach wie in Düsseldorf. Das Terminal öffnete zwar irgendwann, aber niemand konnte zum Flugzeug, weil irgendwas schief lief. Die ersten deutschen Touristen fingen schon an zu schimpfen weil die das schon kannten und irgendwann fing ein Nadeldrucker an ewig lange auf Endlospapier irgendwas auszudrucken... es müssen wirklich hunderte Seiten gewesen sein, der Papierberg war gigantisch. Ich vermute, es ging um irgendeine Information auf Seite 146, die fehlte, um die Leute abzufertigen, denn irgendwann guckten die Mitarbeiter auf den Ausdruck und fingen an Leute zu kontrollieren, der Ausdruck lief aber noch ne Weile weiter... naja, wir sind dann als allerletzte ins Flugzeug, auf dem Monitor verschwanden unsere beiden Namen, die Liste war leer, danach lief wieder alles reibungslos.

Lacher zum Schluss und für uns zur Ankunft in Deutschland: Mutter mit Kindern am Gepäckband... total überfordert, die Kinder sind immer wieder auf dem Band mitgefahren. Während das eine Blag noch zusammenstaucht wurde, ist das andere schon wieder drauf gesprungen. Irgendwann ist eins von den Kiddies in den Tunnel gefahren wo das Gepäck aufgeladen wird, also den abgetrennten Bereich den man nicht sieht... es kam dann panisch wieder rausgekrabbelt, ist sofort runtergesprungen, die wartende Menge war am Lachen und die Mutter ist rot angelaufen, hat sich ihre Koffer gekrallt die inzwischen da waren und ist geflüchtet :D

[picasaView album="Rom 2009 - An- und Abreise"]



[reisen::rom] Teil 3 - Sightseeing und ein Auge für's Detail

Aus Teil 2 konnte man ja wahrscheinlich schon lesen, dass wir uns nicht nur verlaufen haben. Allerdings bemerkt man etliche Details, wenn man nicht ständig in Touristenkram verwickelt ist, und ich für meinen Teil finde, das ist das eigentlich spannende wenn man im Ausland Urlaub macht.

Da ist zum Beispiel die Metro, DAS Verkehrsmittel überhaupt. Laut Reiseführer werden die Straßenbahnen (also die überirdischen, die Metro ist eine reine U-Bahn) oft unterschätzt, aber der Reiseführer fährt auch in jede entlegene Ecke. Die beiden Metrolinien fahren alle wichtigen Verkehrsknoten in kurzen Abständen an. Im Gegensatz zu z.B. der in München haben Metro A und B aber nur wenige (eine?) gemeinsame Haltestellen. Unser Hauptweg war vom Hotel in den Bus zum Ponte Mammolo, einem großen Busbahnhof, und von dort mit Metro B zum Termini. Die Metro B ist die Gammellinie... die rollt auch schonmal 5, 10 Meter rückwärts bevor sie losfährt, schließt die Türen beim Anfahren und hat keine Klimaanlage. Und keine Türsicherung: Es gibt Warnschilder und n ekligen Ton, damit man weiß, dass man im Zweifel zerquetscht wird. Die Folge sind dann teilweise vor den piependen Türen abrupt abbremsende Menschen, die nicht mehr reingeraten wollen. Metro A ist da das genaue Gegenteil... modern, hell, sauber, klimatisiert, verständliche Ansagen ("Prossima Fermata: Barberini. Fontana di Trevi. Uscita mato - destro."). Es gibt aber keine Unterschiede im Fahrpreis oder so, also keine Zwei-Klassen-Sache...

Einmal wurden wir an irgendeinem Bahnhof mitten auf der Strecke aus der Metro geworfen - also alle Fahrgäste. Wir haben kein Wort verstanden, aber es zeigte Wirkung, niemand hat gezögert rauszugehen. Dadurch kamen wir dann wieder in den "Genuss" des Wartens auf die Metro... was nicht wegen der Warterei schlimm ist, sondern wegen der schlechten Luft und vor allem wegen der Fernseher, die überall in den Metrostationen stehen und Werbung, Nachrichten und düdelige Einschlafmusik abspielen.

Überhaupt ist das ganze Verkehrssystem in Italien / Rom total spannend. Für mich jedenfalls, ich steh ja auf öffentliche Verkehrsmittel. In der Metro A gibt es im Zug Durchsagen, siehe oben. Bei der Metro B sind die auf den Bahnsteigen. Vorteil: Auch auf Englisch. Es wird immer die aktuelle und die nächste Haltestelle genannt und ggf. wichtige Informationen wie Taxistände ("Policlinico. Uscita destro taxi. Prossima fermata: Bologna. Policlinico. Right side taxi. Next stop: Bologna."). Nachteil: Manchmal versteht man nix. Dafür gibt es aber an zig Stellen in jeder Metro Linienpläne für den Zug, in dem man grad ist. Bei den Bussen ist das nicht ganz so komfortabel, dafür finde ich das Haltestellensystem sehr durchdacht. Es ist viel mehr an Straßen orientiert - auf den Plänen wo ein Bus langfährt werden Straßen genannt und die Anzahl der Haltestellen (fermata) auf dieser Straße. Die Haltestellen selbst sind dann immer nach der Kreuzung benannt. Beispiel unser Hotel: Hauptstraße "Casale di San Basilio", da fährt der Bus. Hotel in der "via Nicola Maria Nicolai" mit Haltestelle direkt davor: "Casale San Basilio / Nicolai". Schade, dass die Durchsagen nur sporadisch kommen.

Übrigens: Eine Einzelfahrt kostet in Rom 1€ und kann direkt im Bus erworben werden. Dauertickets sind auch billig und haben Magnetstreifen (jaha, Tickets mit Magnetstreifen ausm Automaten!) - dadurch wird auch die Zugangskontrolle in der Metro realisiert, Drehkreuze bzw. Automatikminitüren mit Magnetkartenautomat. Funktioniert super. Wenn man übrigens zu früh im Bus sitzt (an der Starthaltestelle), wird man in diversen Sprachen mit billigem "didelüng" dazwischen zugetextet, dass man bitte ein Ticket kaufen soll ("thank you for your cooperation"). Ansonsten kostets... $20? Vergessen. Nich so viel wie bei uns.

Die Busse sind genauso alt wie die Autos die wir auf den Straßen... aber zum Glück nicht so kaputt. Kamikazes auf Motorrädern oder in Autos ohne Scheinwerfer sind da normal. Vermutlich gibt es Mietwagen nur mit Vollkasko und zum Kaufen nur Gebrauchtwagen. Dass da nicht mehr Unfälle passieren... und dass quasi ohne Verkehrsregelung. Ampeln sind fast Deko ("die Italiener stehen auf so rot-grün-Blinkzeugs"), für Fußgänger sind sie komplett nutzlos (manchmal sogar schlicht dauerhaft rot, auch wenn man den Druckknopf energisch betätigt). Zebrastreifen sind massig vorhanden, kennzeichnen aber eigentlich nur von wo man am Besten sehen kann ob man überfahren wird wenn man die Straße kreuzt. Alle anderen Markierungen sind abgenutzt und Schilder gibt's quasi keine und wenn, dann so tolle wie das an Verkehrsinseln zum Vorbeifahren - aber in beide Richtungen. Gegenverkehrsspuren darf man auch ruhig zum Einordnen nutzen. Aber eigentlich weiß eh nie jemand so recht, was Einbahnstraße ist und was nicht.

Wenn man denn dann mal sicher auf der anderen Straßenseite angekommen war, gab's auch wieder Gelegenheit, Menschen zu beobachten. Rom ist eine spannende Stadt, nicht nur wegen der Sehenswürdigkeiten, zu denen ich gleich kommen werde... mir ist z.B. aufgefallen dass es wirklich nahezu keine Menschen gibt, die dick sind. Im Gegenteil, viele sind sehr schlank, manche richtig dünn. Kann mit der Hitze zusammenhängen, kann aber auch andere Ursachen haben. Ich habe in einer Metrostation zum ersten Mal real statt aus dem Fernsehen eine Frau gesehen die nur noch aus Haut und Knochen bestand. Da erschreckt man sich dann doch.

Wer dabei jetzt an soziale Aufgaben des Staates denkt, interessiert sich vielleicht auch dafür, wie dort mit Behinderten umgegangen wird. Bei uns in Deutschland ist das ja eins DER Themen überhaupt. Barrierefreiheit ist ja ganz groß im Kommen und man muss sich um alles Gedanken machen. Wenn dann so Peinlichkeiten kommen wie der Fehlschlag mit der neuen Bahn, die nur an Niederflurbahnsteigen funktioniert, gibt das großes Hallo. In Rom wirkten abgesenkte Bordsteine an Straßen und Bahnhöfen wie selbstverständlich. Dafür standen dann manchmal einfach Bäume im Weg und man musste drum rum laufen / fahren... :D Niederflur ist dort sowieso alles, auch wenn die Busse gefühlte 100 Jahre alt sind.

.................. Sightseeing! Natürlich mussten wir zumindest die wichtigen Sehenswürdigkeiten abklappern. Ich schrieb ja schon in Teil 2, dass wir uns schwer getan haben die zu finden. Ich mein, das Kolosseum ist ja nun wirklich klein... tse. Mit GPS und Metro haben wir dann aber im Endeffekt alles erreicht.

Das Kolosseum steht an einer großen Hauptstraße mit einer fürchterlichen Kreuzung. Mindestens genauso fürchterlich wie die Kreuzung war die Schlange am Ticketverkauf beim Kolosseum, also sind wir erstmal zum Forum Romanum gegangen. Dort war's nicht halb so voll... und als wir die Beschreibung der Tickets "Foro Romano / Colosseo / Palatino" gelesen hatten, hatten wir schon ein Grinsen im Gesicht. Das Forum Romanum war dann... naja... alt. Ruinen. Ganz viele! Steine... und ein Museum. In Caesars Haus durfte man nur in Gruppen von drei Personen, daher waren wir dann nicht drin. Naja. Wird schon nicht so spannend gewesen sein. Viele Fotos gibt's unten. Vielleicht findet die ja jemand interessanter als ich hahahah

Nach dem ganzen Gelatsche sind wir dann zurück zum Kolosseum, wo's drei Schlangen gab. Also eigentlich nur drei Bereiche, in denen man Schlangen bilden konnte. "group tickets", "personal tickets" und "no ticket". Wir sind dann mal an gefühlt 1000 Leuten vorbei den "personal tickets"-Bereich lang gelaufen und beim Drehkreuz am Ende haben unsere Tickets vom Forum Romanum tatsächlich funktioniert. Ist also n echter Geheimtipp... dürfte übrigens umgekehrt genauso funktionieren, falls es mal am Kolosseum leerer ist als am Forum Romanum.

Nach dem Bestaunen des Kolosseums (groß, beeindruckend, viele Menschen, alt, kaputt -> Fotos) ging's wie üblich zum Bahnhof Termini... heute: italienisches Eis essen. Danach zum Hotel und abends haben wir dann auch endlich die Fontana di Trevi gefunden... und in der Tat... im Vergleich dazu waren die Brunnen, die wir bisher gesehen haben, tatsächlich schon fast hässlich. Auch hiervon gibt's mehr oder weniger gute Fotos, die schöne abendliche Atmosphäre konnte ich leider nicht so gut einfangen hahahah Übrigens waren da erstaunlich viele Menschen, die dann auch mal unerlaubterweise ihre Füße ins Wasser gehängt haben. Haha... nicht mit der Polizia! Trillerpfeife und wüstes italienisches Geschimpfe waren noch das harmloseste. Die gehen da echt auf Patrouille um Leute zu jagen, die ihre Füße baden...

Naja, mit Kolosseum, Forum Romanum, dem Vatikan, der Fontana di Trevi und dem Circus Maximus dürften wir zumindest die wichtigsten Sehenswürdigkeiten abgedeckt haben. Und wenn man bedenkt, wie lange wir teilweise gesucht haben, waren wir eigentlich recht gut dabei, mit drei Geocaches dazu... hahahah

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Musik gratis und als Dankeschön Software gratis

Da mein geliebter Active Desktop Calendar leider unter Windows 7 nicht mehr funktioniert, musste ich mich nach Alternativen umsehen. Über Google habe ich einen Blogbericht über Rainlendar gefunden, der sehr gut sein sollte. Der Bericht las sich gut und die Funktionen klangen vielversprechend. Es gibt ne Free- und ne Kaufversion, letztere kann man testen, was ich getan habe. Das Interessante an der Kaufversion: Man kann Rainlendar mit Google, Outlook und RememberTheMilk benutzen - mit Schreibrechten von Rainlendar aus. ADC konnte die zwar einbinden (Google und Outlook), aber nur anzeigenderweise.

Die Kaufversion kostet normalerweise 9,95€ und ich war schon am Überlegen (Bezahlen per Paypal, sofortiger Download, ich liebe das), da hab ich das trialpay-Logo gesehen. Es hieß, Paypal 9,95€, trialplay gratis. Das macht neugierig.

trialpay ist ein Service, der Dienstleistungen vermittelt, die andere Dienstleistungen sponsoren. Nach dem Prinzip: Tu irgendwas und derjenige für den du das tust bezahlt dir was. Das können Registrierungen bei Diensten sein oder Einkäufe oder sowas und bekommen kann man eben z.B. Software. In meinem Fall gab es sogar was wo ich komplett kostenfrei weg gekommen bin: Bei eMusic.com anmelden, 7 Tage testen und dafür 25 MP3s kostenlos laden dürfen - und als Gegenleistung bekomme ich Rainlendar umsonst. Haken gibt es keine, man kann kündigen bevor der Testzeitraum abläuft und zahlt dann nichts. Voraussetzung für die Anmeldung ist eine Kreditkarte. Nicht, dass eMusic besonders toll wäre, das Angebot ist miserabel - aber ein paar Lieder habe ich schon und ansonsten habe ich immerhin Rainlendar.

Also einfach mal auf Logos von trialpay achten... vielleicht ist ja mal was Interessantes dabei. hahahah



Twitter und bloggen

Auch wenn ich noch nicht so genau weiß, was eine Blogparade ist (das wird sich vielleicht ändern, bis dieser Artikel automatisiert veröffentlicht wird) und die Teilnahme längst abgelaufen ist, möchte ich die paar Fragen dennoch beantworten. Es geht darum, wie Blogger Twitter nutzen.

1. Hast du einen Twitter-Account und falls ja, wie lange? Dabei kannst du natürlich auf deinen Twitter-Account verweisen.

Seit Januar twittere ich unter @Konzertheld.

2. Wie lange twitterst du schon und wie bist du zu Twitter gekommen? Dabei weiss ich, dass es Twitter seit dem März 2006 gibt.

(das ist ja doppelt) Seit Januar 2009 - ich habe damit angefangen, weil ich neugierig war, woher der Hype kommt.

3. Welche Modifizierungen hast du deinem eigenen Twitter-Account angetan? Dazu kannst du Twitter-Hintergründe, Twitter-Tools und alles, was mit deinem Twitter-Account zu tun hat, miterwähnen!

Ein anderes Design, aber eins von den vorgefertigten. Ein eigenes Profilbild, Website, Bio eingetragen. Twitter mit Schüler- und StudiVZ verbunden, außerdem per tweet.im mit Jabber, damit ich von Miranda aus twittern kann. Nutze auch TweetStats.

4. Seitdem du Twitter kennst, bloggst du weniger? Wenn du kein Blogger bist, inwiefern hat Twitter deine Internetarbeit zeitlich beeinflusst?

Ich blogge eher mehr. Online bin ich genauso viel wie vorher.

5. Warum twitterst du und welchen Nutzen/Unnutzen siehst du in Twitter persönlich?

Ab und zu treffe ich interessante Leute bei Twitter. Einige habe ich schon im Real Life getroffen. Ich erhalte Informationen von dort, z.B. (Lokal-)Nachrichten, ich folge Bands die ich höre. Manche Veranstaltungen zu denen ich gehe habe ich bei Twitter entdeckt. Manchen Leuten folge ich aus Spass anner Freude. Mein Blog ist durch Twitter ein bisschen bekannter geworden, das ist cool.

6. Wie schnell vertraut man sich mit diesem derzeit sehr bekannten Microblogging-Dienst, aus deiner Erfahrung heraus?

Wenn man Instant Messaging, SMS oder Blogs oder mehreres gewohnt ist, 1-2 Tage. Wer eher weniger im Internet hängt, wird vermutlich länger brauchen, bis er sich mit Twitter anfreunden kann. Hängt sehr von der Motivation ab. Wenn man es eigentlich gar nicht mögen möchte, wird man es auch nicht mögen.

7. Wie stehst du zum Thema Geld mit Twitter, Twitter-Monetarisierung und allgemeine Werbung in Twitter(Tweets+Twitter-Background)?

Spam-Accounts, die für kommerzielle Seiten werben, nerven. Wenn Unternehmen twittern, um ihren Bekanntheitsgrad zu steigern, ist das ok. Ansonsten weiß ich grad nicht so, was gemeint ist...

8. Ist Twitter nur ein Hype der Moderne von Web2.0 oder steckt etwas mehr dahinter?

Hype ja, aber zu Recht. Man kann drauf verzichten. Man kann es aber auch sinnvoll nutzen, siehe oben.

9. Kann Twitter einen Internetuser süchtig machen?

Ja.

10. Twitterst du nur im Internet oder auch mobil via SmartPhone, iPhone und dergleichen?

Ganz selten per SMS.

...

Es wird Zeit, dass ich meine beiden angefangenen Twitter-Artikel zu Ende schreibe.



[reisen::rom] Teil 2 - Vatikan, Geocachen und Verlaufen

Die ersten drei vollen Tage waren davon geprägt, dass wir Dinge nicht gefunden haben. Angefangen haben wir mit nem ganzen Staat, wir haben den Vatikanstaat nämlich erstmal nicht gefunden. Kommt davon, wenn man am Metroausgang nicht den Menschen hinterher rennt, sondern willkürlich irgendeinen Ausgang wählt und drauflos läuft. P. hatte zwar den besseren Orientierungssinn, aber in Rom war es gut, dass ich Karten vernünftig lesen kann. Wir haben's dann letztendlich gefunden. Ich denke, die Fotos sprechen für sich, wir waren im Shop (billige Postkarten und Briefmarken kaufen), im Petersdom, in der Gruft und draußen. Die Kuppel vom Dom haben wir uns gespart, in jedem Wortsinn, 5€ zzgl. 2€ wenn man den Aufzug (nur ein kleiner Teil der Treppen) nutzt, außerdem war's voll. VOLL! Auch in der Gruft übrigens, wo sich außer den streng katholischen kaum jemand für die Dauerdurchsagen dass man an diesem heiligen Ort sich bitte entsprechend benehmen soll interessiert hat... im Petersdom hieß es übrigens "anständige Kleidung tragen". Oben ohne bei Männern war auch ok...

Das Plakat was auf einem Foto zu sehen ist (WIND) ist übrigens der dort übliche Mobilfunkanbieter... wir hatten immer I WIND oder I TIM.

Nach dem Vatikan habe ich dann darauf bestanden, erstmal ins Hotel zu fahren. Es war einfach total heiß mittags und ich war entsprechend k.o.. Es sei erwähnt, dass P. darauf besteht, er hätte die bessere Kondition und wäre auch draußen geblieben ;) Dennoch haben wir es die ganze Woche so gehalten, mittags ins Hotel zu fahren. Der Reiseführer beinhaltet einige wertvolle Tipps, leider haben wir die meisten missachtet, z.B. nicht im Juli/August zu fahren. HEISS!

Am Freitag, als wir wieder hin sind, haben wir dann übrigens fest gestellt, dass Donnerstag ein guter Tag zum hin gehen war: Freitags ist es noch wesentlich voller... wir sind dann auch nur zur Post, Karten einwerfen und Souvenirs im Shop kaufen. Und Fotos machen, natürlich. Die Brunnen waren schick hahahah Man beachte auch das Schild mit dem Mensch, der ein Bein ab hat und durchgestrichen ist... hust. Falls mal jemand mit Hot Pants rein möchte: einfach sexy aussehen und eine passende Wache suchen...

Da P. einen Travel Bug mit hatte, der nicht überall rein passt, "mussten" wir insgesamt drei Geocaches machen. Wem Geocachen nichts sagt: Bitte googlen oder wikipedianen... es hat jedenfalls auch mit Suchen zu tun, passend zum Thema. Den ersten haben wir am Donnerstag Abend gefunden, beim "Bocca della verita" oder "mouth of truth", einer Art Orakel, welches wir später im Tageslicht erst richtig gesehen haben. Nebenbei sind wir auch beim Kolosseum und beim Circus Maximus vorbei gekommen, im Dunkeln nicht weniger beeindruckend als im Hellen. Angenehme 30°C (hust) und überhaupt nicht weniger Verkehr. Licht am Auto ist übrigens total überbewertet. Ein weiterer guter Tipp des Reiseführers: Gehen Sie nicht bei Grün über die Ampel, sondern wenn alle gehen...

Der zweite Cache war am Freitag quasi auf einer Straße. Also, die Straße verlief direkt neben uns, Bürgersteig oder so gab's nich. Eine Einfahrt zu einem Gewerbegebiet, auch hier natürlich reichlich Kamikazefahrer, sowohl Autos als auch Motorräder, Roller usw. (keine Fahrräder, nur motorisiertes Zeug) - davon gibt's in Rom übrigens deutlich mehr als hier bei uns. In das kleine Röhrchen mit Magnet an einem Verkehrsschild passte das Feuerlöscher-Feuerzeug aber auch nicht, also sind wir am Samstag zum "Noon Boom" gefahren. Dort wird auf einem Berg mittags eine Kanone abgefeuert - traditionell, mittlerweile vom Militär - eine Artilleriekanone. Das war das erste Mal, dass wir dem italienischen Militär begegnet sind, weitere Begegnungen folgten. Auffällig viele Soldatinnen. Scheiß Job, mittags in der Sonne die Kanone raus zu holen, rumzustehen, zu zünden und wieder weg zu fahren... aber für Touristen wie uns nett.

Der Cache selbst war dann im Wald am Hang des Hügels, wo es, oh Wunder, nicht kühler war als oben in der Sonne. Die Fotos sagen wieder mehr aus als ich in Worte fassen kann. Den meisten Müll der dort lag habe ich allerdings mal nicht fotografiert. Dooferweise habe ich dann beim fast-hinfallen an einem steileren Stück im Wald das GPS verloren, so dass wir hinterher, als wir schon raus waren (vorbei an der Hochzeit an einem tollen Brunnen mit ... ähm... Militärbewachung mit Maschinenpistolen... wie romantisch) wieder zurück durch den Wald mussten. War aber vielleicht ganz gut, wer weiß, wann wir sonst einen Bus gefunden hätten. So konnten wir uns mit Bussen durchschlagen und sind schließlich wieder im Zentrum mit dem gelben M angekommen. Durst!

Apropos Durst: Auf den Fotos sind immer wieder Brunnen zu sehen, die eher wie Wasserkräne ohne Hahn aussehen. Das sind Trinkwasserspender, von denen es in Rom unzählig viele gibt. Ohne die überlebt man dort aber vermutlich auch nicht. Das Wasser kann man tatsächlich gut trinken und es ist vor allem kühl... der Trinkwasserbedarf geht sogar so weit, dass in den großen Metrostationen teilweise Sanitäter stehen und Sprudelwasser in Flaschen verschenken. Teilweise sind diese Brunnen sogar sehr hübsch anzusehen.

Nachdem wir das Kolosseum bei Nacht gesehen hatten, wollten wir es natürlich auch bei Tag ansehen - aber auch wenn wir uns diesmal nicht verlaufen haben, war es zu, als wir ankamen. Genauso das Forum Romanum. Das war dann der Abend, an dem wir den zweiten Geocache gemacht haben... auf dem Weg dorthin sind wir am Fluss vorbei gekommen (wie auch immer der heißt, vergessen), war auch mal sehr nett. Alleine schon, weil dort keine Autos fahren.

Nach dem dritten Geocache am Samstag und unserem alltäglichen (Nach-)Mittagsschlaf im Hotel war es schon wieder zu spät und so wollten wir die Fontana di Trevi besuchen, die ein besonders toller Brunnen sein soll. Angefangen beim Piazza di Barberini, wo es nur einen... weniger schönen Brunnen gab (da stehen überall Brunnen rum!!), sind wir erstmal am Piazza di Spagna (spanischen Platz) gelandet, den wir schon auf Postkarten gesehen hatten. Beliebter Ort für Touristen, es war irre voll. Auch dort natürlich ein Brunnen und ein Obelisk. Und ein japanisches Fernsehteam...

Eine ganze Weile herum irren später haben wir irgendwann einen Plan gefunden. Nachdem wir es geschafft hatten, die 748567 Symbole zu deuten, konnten wir daraus schließen, dass wir quasi zum Bahnhof zurück gelaufen sind. Die letzten Meter sind wir dann auch noch gelaufen. Ohne Fontana di Trevi. Die haben wir später ins GPS gespeichert (genau wie alle anderen Orte, wo wir noch hin wollten) und dann auch gefundne (genau wie alle anderen Orte... mit GPS). P.: Lass uns das erstmal so versuchen. Es gab 4 Straßen. 3 waren falsch. Na...?

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[reisen::rom] Teil 1 - Wie funktioniert das hier überhaupt?

Wie funktioniert das überhaupt alles? Was müssen wir tun? Das war so die meist gestellte unausgesprochene Frage am Anreisetag... P. ist noch nie vorher geflogen und ich zumindest diverse Jahre nicht und noch nie ohne Eltern. Flughafen war aber eigentlich ganz einfach, dauert nur immer alles. Viiiele Wartezeiten. Neben dem Preis ein Grund, warum ich niemals im Inland fliegen würde. Flug war angenehm, ich habe mich nicht getraut Fotos zu machen (im Gegensatz zum Rückflug, wo das aber weniger spannend war, da dunkel und bewölkt), sogar in Italien am Flughafen hat alles geklappt - EU sei Dank. Interessant wurde es am Bahnhof des Flughafens, von wo aus wir zum Hauptbahnhof Stazione Termini und dann zum Hotel mussten.

Im Internet hieß es, man solle den Leonardo Express nehmen zum Termini, dafür gab's auch an allen Ecken Tickets, wir also gewartet. Die Durchsagen waren recht unnütz, man hat nicht mehr verstanden als dass irgendwelche Zahlen genannt wurden, die wohl Zugnummern waren, welche, hat man auch erst auf Englisch verstanden (wenn überhaupt). Dazwischen lief Musik, aber eigentlich waren es mehr Durchsagen... der Leonardo Express hieß wie bei uns die Regional Express-Züge nur so und war gar nicht express, dafür aber nonstop. Und brechend voll. Ich bin auf der Fahrt eingeschlafen, wir waren k.o. und es war heiß. HEIß.

Das eigentlich chaotische kam aber erst an Stazione Termini, DEM Zentrum überhaupt, wie wir hinterher merken sollten. Wir kamen mit den Fahrkartenautomaten nicht klar, es gab irgendwie nur Zugtickets und außer italienisch war keine Sprache brauchbar. Den beiden Deutschen, die wir schon am Flughafen getroffen hatten, sind auch wieder aufgetaucht, hatten aber auch nicht mehr Ahnung als wir. Wir haben es dann geschafft, einem quasi kein englisch sprechenden afrikanischen Päärchen ein Zugticket zu kaufen, aber selber kamen wir noch nicht weg. Irgendwie sind wir dann raus zu den Bussen und oh Wunder, eigentlich völlig logisch gibt es Bustickets nur draußen bei den Bussen. Wochenticket kostete ca 20€ (?), damit konnten wir unbegrenzt Metro und Bus fahren, mehr braucht man nicht. Bushaltestelle gefunden, aber noch nix gegessen. Ich war tatsächlich so weit, dass ich eine Frau mit einem Hamburger angequatscht habe, wo sie den her hat. Downstairs war der entscheidende Hinweis - alles Essbare gibt's im Untergeschoss des Bahnhofs. ESSEN!

Die Fahrt ins Hotel war dann recht abenteuerlich. Wir hatten das Haltestellensystem noch nicht verstanden, haben es aber geschafft, da auszusteigen wo wir umsteigen mussten. An der Kreuzung, wo wir rüber mussten, gab's schonmal n Vorgeschmack wie man in Rom Auto fährt: Einfach abbiegen, wenn du willst, blinken oder einordnen ist nicht nötig. Verkehrssichere Autos auch nicht. Den Bus haben wir aber bekommen und dank GPS sind wir dann auch nah am Hotel ausgestiegen. Und mit dem GPS haben wir das Hotel dann auch gefunden, ohne wäre das sicher schwer geworden so im Dunkeln, es liegt doch recht versteckt.

Dort angekommen gab's dann noch die Überraschung der Hotelbuchung... wir kommen rein, der Portier (oder wie der heißt, der Mann an der Rezeption) guckt etwas komisch, wir geben ihm die Unterlagen, er fragt ob wir seperate beds haben wollen. Ja, sicher. Ah, meint er, die haben euch angekreuzt dass ihr gerne ein Ehebett wollt. -.- :D

Duschen ist ok mitten in der Nacht - aber nachdem ich mein Gepäck etwas unsanft auf den Boden befördert hatte, war das erste nach der Ankunft und das letzte für den ersten Tag was wir zu hören gekriegt haben, dass die Leute unter uns nicht schlafen können und wir bitte leiser sein sollen. Danach gab's dann nur noch ein "wie funktioniert das hier überhaupt": Beim Klo hing der Spülkasten oben an der Decke, das Wasser ist quasi nur runter gefallen, man musste den Knopf so betätigen, dass er nicht direkt wieder raus kam (kein Wasser) und man durfte ihn auch nicht ganz reindrücken (kein Druck -> kein Wasser) und nicht sofort los lassen (wieder zu -> kein Wasser). Ging dann aber irgendwann. Spruch des Abends wahlweise "They can't sleep downstairs" oder "man kann dat Klo nich abziehen". ;)

[picasaView album="Rom 2009 - An- und Abreise"]



[konzerte] Coldplay in Düsseldorf

Jaa, der Titel ist langweilig. Mir ist einfach mal nix kreatives eingefallen ;)

Donnerstag, 27. August 2009, mittags, ich habe endlich die beiden Stehplatzkarten in der Hand, die mich viele Nerven gekostet haben. Da um 17:00 Einlass ist, geht's dann auch quasi sofort los zum Hauptbahnhof und von da nach Duisburg, von wo aus uns die U-Bahn nach Düsseldorf bringen soll. Der Plan von vrr.de funktioniert mal wieder nicht und wir fahren einen kleinen Umweg, kommen ca 17:15 an und brauchen noch etwas länger, weil mein Mitfahrer seine Kamera natürlich nicht mit in die LTU-Arenaespritarena nehmen durfte. Deal mit der Security: Kassette wegschmeißen, Kamera mit rein nehmen. Drinnen kann man sofort sehen: Der interessante Bereich des Innenraums, also mittig vor der Bühne, ist schon zum Bersten voll.

Wir nehmen das mal zum Anlass, uns eine Umfrage und einen gratis Kugelschreiber andrehen zu lassen, vergeblich zu versuchen Ohrstöpsel für meinen Mitfahrer zu bekommen und den überteuerten Fanshop zu begutachten. Ansonsten wirkt das Foyer der LTU-Arenaespritarena sehr leer. Kaum Menschen, die Stehplatzkarteninhaber sind schon drin, die Sitzplatzkarteninhaber intelligenterweise noch nicht da, auch sonst gibt's nicht viel - nicht mal eine Garderobe. Na toll, also mit Rucksack hinein ins Getümmel, Getränke (alles 4€ im bepfandeten Viva la Vida-Becher) und "Front Of Stage"-Band besorgen (mehr Minuspunkte für die LTU-Arenaespritarena, weder Sprite noch 7-up), Platz sichern. Wir stehen schräg rechts vor der Bühne, was sich später noch als praktisch heraus stellen soll. Die Boxen sind ziemlich vor uns, aber die Lautstärke war vergleichsweise niedrig - dafür schon bei der Musik vor den Vorbands fast voll aufgedreht.

Mehr als überpünktlich kommen schon gegen 18:45 die Kilians auf die Bühne und spielen ein paar ihrer Lieder. Unter den Leuten direkt vor der Bühne scheint es einige begeisterte Fans zu geben, bei uns ist die Stimmung sehr verhalten. Die Jungs spielen ein paar rockige Songs, reißen ein paar Sprüche und freuen sich, vor Coldplay spielen zu dürfen. Als Vorband gut, als Hauptband würde ich sie mir (noch?) nicht ansehen. Immerhin spielen sie etwa 35 Minuten. Umbaupause folgt, Howling Bells treten als zweite Vorband auf und hauen mich sofort aus den Socken. Es mag jeder seinen Musikgeschmack haben, mir jedenfalls kommen die Howling Bells deutlich weniger eintönig vor und die Stimme der Sängerin gefällt mir viel besser... allerdings scheinen die auch erfahrener zu sein als die Kilians. Leider scheinen Howling Bells aufgenommen nicht so gut zu sein wie live... denn live war's echt teilweise Gänsehaut-Feeling.

Die Umbaupause vor Coldplay dauert nicht wirklich lange, aber trotzdem gibt es irgendwie Verzögerungen. Zeit, die Technik zu bestaunen. Wir mutmaßen, wieviel LKWs wohl nötig sind, um das alles zu transportieren, ich lerne, dass Bands wie Coldplay wirklich die gesamte Bühne mitbringen und nicht nur das was drauf steht. Das erklärt die ca 30 LKws und Transportfahrzeuge, die wir hinterher draußen stehen sehen. Beeindruckend, wenn man bedenkt, dass die Sachen 48h vorher noch 400km weiter nördlich waren. Mich haben die kugelförmigen Bildschirme (oder was auch immer das war, die Teile konnten jedenfalls alles) am meisten begeistert - der über die gesamte Bühnenbreite (30m? ne Menge) gezogene LED-Bildschirm im Hintergrund war aber auch heftig.

Coldplay selbst haben dann auch eine ganze Weile gespielt. Man merkt, dass die Leute für diese Band gekommen sind, die Stimmung ist richtig gut. In unserem Bereich kann man angenehm stehen, es ist nicht wirklich eng. Wie schon erwähnt, ist die Musik auch nicht sonderlich laut (für ein Konzert), Wir sind Helden z.B. waren deutlich lauter, und zwar auf allen drei Konzerten auf denen ich war - in wesentlich kleineren Hallen. Technisch überzeugt der Auftritt absolut, es wird nicht geprotzt, aber auch nicht gekleckert. Man merkt, dass die Band professionell arbeitet, sehr viele schön zusammen passende Effekte. Sehr toll fand ich z.B. die Szene, wo zwei große Kanonen riesige Fontänen von Papierschmetterlingen in die Arena geblasen haben, die dann farbig angeleutet wurden. Schick, das.

Im Publikum gab's für Teile des Auftritts zwei kleine Bühnen mitten im Publikum und zusätzlich einen Laufsteg... auf letzterem hat übrigens während der Wartezeit am Anfang jemand ne... öhm... wie auch immer man das nennt, typische HipHop-Showeinlage geliefert (passend zu der Musik, die gespielt wurde). Viel amüsanter als die langweiligen Soundcheckleute von vorher. :D
Coldplay haben die Bühnen dann für zwei etwas andere Teile ihres Auftritts genutzt, es gab Tekkno-Version von mehreren Liedern, The Hardest Part im Klaviersolo und anschließend Viva la Vida. Sehr cool, da wir aufgrund unserer scheinbar weniger günstigen Position nah dran waren - im Gegensatz zu denen, die ganz vorne mittig vor der großen Bühne waren. Auf der anderen Bühne gab's dann Billie Jean von Michael Jackson in Akustik.

Nach einer tollen, unterhaltsamen und authentischen Show, bei der man dem Sänger tatsächlich abgenommen hat dass er nicht schauspielert, sondern tatsächlich mal aufm Boden liegt vor Erschöpfung, gab's dann noch nen Fanbonus (den es nicht bei allen Konzerten gibt, wie ich aus sicherer Quelle gehört habe): Gratis-CDs nach dem Konzert vor der Arena, das Album LeftRightLeftRightLeft, ein Live-Album, was man auch im Internet gratis herunterladen kann. Ich fass es kurz: 10 Minuten stehen und schubsen, 1 Minute rausquetschen, hab eine. hahahah

Der Rückweg war leider weniger amüsant, auch wenn die LTU-Arenaespritarena wie schon bei Phil Collins für ausreichend Züge zum Bahnhof gesorgt hat. Nur kamen wir dann von dort nicht mehr nach Gelsenkirchen - Züge fahren nur am WE lange -, so dass wir in Essen gestrandet sind und ein teures Taxi nehmen mussten. Der Fahrer ist teilweise mal die doppelte erlaubte Geschwindigkeit gefahren (allerdings ohne Risiko) und konnte sein Navi nicht bedienen, was ich dann übernehmen musste. In Gelsenkirchen war dann noch Straßensperre, so dass wir insgesamt 39€ löhnen mussten. Da war dann die Ersparnis bei den Karten durch das Ebay-Gehampel weg...

Und hier noch alle Mitbringsel des Abends:Foto coldplay