Fliegeralarm(test)

Ungewöhnlicher Morgen heute. Mein Wecker hat versagt, dafür wurde ich erst von einer SMS geweckt und dann etwas später von einer heulenden Sirene draußen, die sich sehr nach dem angehört hat was ich als Flieger- oder Bombenalarm kenne...

Wikipedia schreibt dazu:

Mitte der 1950er Jahre wurde der Zivilschutz neu organisiert und es begann der Ausbau eines flächendeckenden Sirenennetzes in Deutschland. Durch 10 Warnämter, die in Deutschland verteilt waren, konnte man die Sirenen auslösen.

Der Fliegeralarm aus dem Zweiten Weltkrieg wurde zum Luftalarm, der bis Anfang der 1990er Jahre mit dem 1 Minute Heulton die Bevölkerung im Verteidigungsfall vor Luftangriffen hätte warnen sollen.

Er löste Mitte der 1970er Jahre auch den alten Katastrophenalarm (bestehend aus 3 mal 12 Sekunden Dauerton mit je 12 Sekunden Pause, danach 1 Minute Dauerton) ab und wurde somit für Friedenszeiten zum Katastrophenschutz eingesetzt.

Also sind diese Sirenen tatsächlich noch, oder wieder, vorhanden. Allerdings bezweifle ich, dass es sich um einen echten Alarm handelte, denn erstens ist seit dem nichts passiert ^^ und zweitens war's nur dreimal recht kurz... hat der alte Mann ein paar Häuser weiter noch ein Weltkriegsrelikt gefunden??? Oder kennt jemand ein sehr ähnlich klingendes Gerät, was das gewesen sein könnte? Kanalreinigung? Laubsauger? Aber die heulen doch nicht so...

Könnte sowas gewesen sein, wenngleich der Ton hier nur einzeln vorkam und nicht mit einem zweiten einsetzenden während dem ersten wie hier: http://www.luftschutzsirene.de/18101.html (Test August)

Oder so... http://de.youtube.com/watch?v=twFuB6DusR0 Wobei ich das hier noch nie erlebt hab...

Was ich mich nebenbei so frage: Woher kennt man diesen Alarm eigentlich? Ich wusste zum Beispiel gar nicht, dass es den überhaupt noch gibt... okay, wäre unpraktisch wenn nicht, falls mal wieder was passiert, aber wäre doch auch doof, wenn man das dann wirklich für'n Laubsauger oder so hält und einfach Fenster zumacht???



Zu dumm

Eigentlich wollte ich einen Beitrag schreiben, wenn jemand den 50. Kommentar geschrieben hat. Mach ich hiermit auch grad. Dumm nur, dass ich es selbst war...



[gastbeitrag] Halloween - Ein Fazit

Es ist der 31. Oktober, Halloween. Der Tag auf den sich viele Kinder und Jugendliche vorbereitet haben, die einen weniger, die anderen mehr. „Süßes oder Saures“, „Trick or Treat“ sind nur zwei ihrer Schlachtrufe, wenn sie um die Straßen ziehen, den Geruch von Süßem schon aus 2 Kilometern Entfernung witternd. Einmal als Beute ausgemacht, entkommt ihnen fast niemand mehr.
Halloween, ein Fest das aus Irland stammt, welches bereits im 19. Jahrhundert von dort mit Auswanderern in die USA zog, wo es nach und nach zur Tradition wurde. Anfang der 90er Jahre boomte Halloween und das Geschäft mit dem Fest. Verkleidet bis zum Anschlag, mit teilweise wirklich realistischen Verletzungen am Hals, zog man von Haus zu Haus. Schließlich kam dieser Brauch auch nach Deutschland. Ich weiß nicht wie Halloween vor der Jahrtausendwende aussah, daran kann ich mich leider nicht erinnern, aber ist es denn zuviel zu erwarten, dass man sich für das Praktizieren eines amerikanischen Brauches auch so verkleidet wie es in Amerika gemacht wird? Ich denke nicht.

Es klingelt, das dritte Mal an diesem Abend. Ich gehe die Treppe hinunter und öffne die Tür. Vor mir:
Ein 2-Käsehoch, verkleidet mit einem einfachen Stoffumhang, darunter Jeans und ein Pulli mit der Aufschrift „Rock“, schwarz, er sieht müde aus.
Daneben ein 3-Käsehoch, ebenfalls abgeschlafft. Er trägt über der Schalkemütze einen Hexenhut, geschätzte Größe L, wahrscheinlich ist eigentlich S seine. Eine blaue Winterjacke, Jeans, neben dem Hexenhut trägt er als Verkleidungsstück einen roten Umhang. Er erinnert mich an Superman.
Die dritte im Trio ist eine wahrscheinlich 14-Jährige, etwa meine Größe, Stiefel, Jeans, modische Winterjacke in weiß. Sie ist die einzige die Make-Up trägt, Kayal, Eyeliner und Puder, desweiteren hat sie schwarz lackierte Fingernägel. Ohne die Schminke und die dämliche Winterjacke wäre sie wahrscheinlich sogar ganz hübsch.
Alle drei haben Taschen, ziemlich voll mit zuckerhaltigen Lebensmitteln.

Ich glaube diese drei haben den Sinn von Halloween falsch verstanden. Eigentlich war der Sinn nicht, an jeder Haustür, müde von der Schlepperei der eh schon randvollen Taschen, (Un)Mengen von Süßem zu fordern und bei Nichterfüllung die faulen Eier gegen die Hauswand zu schmeißen. Es ging und geht um mehr. Halloween hier und in den USA sind nicht dasselbe.

Glücklicherweise gibt es dann auch noch gute Erfahrungen. Nichts ist schöner an Halloween als ein kleiner Vampir, der mir entgegen röchelt: „Trick or treat!“

Frohes Halloween!



Nächtliche Impression II

Von der Haustür aus in den Garten unserer Nachbarin. Leider war dieses Unterfangen recht schwierig, da es geregnet hat und die Kamera zudem nicht wirklich gut fokussieren konnte. So sind die Fotos auch trotz Stativ und Selbstauslöser nicht so wahnsinnig scharf, was man aber bei Reduzierung auf Bildschirmgröße nicht merkt. Das grünliche links ist unsere Hauswand. Die sieht normalerweise nicht so grün aus.

Wie macht man eigentlich Fotos von den tatsächlichen Lichtverhältnissen? Geht doch eigentlich nur, wenn man die Belichtungsdauer selbst einstellt, oder?

Einstellungen können in EXIF abgelesen werden. Kit-Objektiv 18-55mm IS, ISO 400.



schülerVZ, Online-Communities und das real life

Gestern habe ich mich noch mit einer Freundin eine Weile über das schülerVZ unterhalten, das es doch eigentlich eine praktische Sache ist wenn es einem schwer fällt auf direktem Weg Leute kennenzulernen, und darüber, dass es natürlich auch eine gewisse Gefahr birgt - wir dachten da vor allem an überstürzte Real-Life-Treffen mit Leuten, die man kaum kennt. Heute bin ich dann über diesen Eintrag im Blog vom Streetgirl Melanie gestolpert.

Es sei mal dahingestellt, inwiefern der Typ nur protzen wollte und was er sich wirklich aus dem sVZ holt, aber es gibt sicherlich manch einen, der da wirklich mit dem Ziel aktiv ist, billige Sexopferpartner zu finden. Von daher sollte man sicherlich aufpassen. Meiner Meinung nach merkt man nach einiger Zeit (damit meine ich mehrere Monate häufiges Schreiben) durchaus, was für einen Menschen man am anderen Ende hat, und halte es für sehr schwierig, sich über lange Zeit zu verstellen und sich so irgendwelche Kiddies zu angeln. Das funktioniert allerdings nur, wenn man im Hinterkopf hat, dass es theoretisch sein könnte, dass nicht die Person am anderen Ende ist, die man sich vorstellt. Wenn man gar nicht auf so eine Idee kommt, fällt einem vielleicht auch nicht auf, wenn die Persönlichkeit, die einem da vorgespielt wird, nicht mehr zusammenpasst.

Den Kontakt per Internet alleine halte ich für völlig ungefährlich und wenn man eh nicht darauf hinaus will, neue Leute "real" kennen zu lernen, sind solche Communities mit Sicherheit eine tolle Erfindung, um Kontakte zu knüpfen. Andere Leute schreiben Briefe mit Menschen, die weit weg wohnen, warum auch nicht. E-Mail ist eigentlich nur ein bisschen schneller. Wenn man zusätzlich ein bisschen Menschenkenntnis hat und darauf achtet, mit wem man so schreibt, sollte auch nichts dagegen sprechen, die Leute persönlich zu treffen. Im Zweifelsfall wählt man für ein erstes Treffen eine Veranstaltung oder einen Ort, wo mit Sicherheit viele Menschen anwesend sind (Konzert) und / oder nimmt einen Freund / eine Freundin mit. Jemanden der nicht mitkommt informieren wo man ist und wann man zurück sein sollte ist sicher auch nicht schlecht. Es ist ja nun nicht so, dass 50% der Personen im schülerVZ Verbrecher sind. Ich werd's jedenfalls nicht missen wollen und freu mich über meine darüber neu kennen gelernten Freunde ;)



[kettenbriefe] Erkennung eines Schlaganfalls

Die bisher sinnvollste Kettenmail, die ich bekommen habe...

Ein wahres Ereignis:

Während gegrillt wurde, stolperte Ingrid und fiel hin. Man bot ihr an, einen Krankenwagen zu rufen, doch sie versicherte allen, dass sie OK war und nur wegen ihrer neuen Schuhe über einen Stein gestolpert war.

Weil sie ein wenig blass und zittrig wirkte, half man ihr, sich zu säubern und brachte ihr einen neuen Teller mit Essen. Ingrid verbrachte den Rest des Abends heiter und fröhlich. Ingrid's Ehemann rief später an und ließ alle wissen, dass seine Frau ins Krankenhaus gebracht worden war. Um 23.00 Uhr verstarb Ingrid. Sie hatte beim Grillen einen Schlaganfall erlitten. Hätten ihre Freunde gewusst, wie man die Zeichen eines Schlaganfalls deuten kann, könnte Ingrid heute noch leben.

Manche Menschen sterben nicht sofort. Sie bleiben oft lange in einer auf Hilfe angewiesenen, hoffnungslosen Situation.

Es dauert nur 1 Minute, das Folgende zu lesen...

Ein Neurologe sagte, dass, wenn er innerhalb von 3 Stunden zu einem Schlaganfallopfer kommen kann, er die Auswirkung eines Schlaganfalls aufheben könne. Er sagte, der Trick wäre, einen Schlaganfall zu erkennen, zu diagnostizieren und den Patienten innerhalb von 3 Stunden zu behandeln, was allerdings nicht leicht ist.

Erkenne einen Schlaganfall: Es gibt 4 Schritte, an die man sich halten sollte, um einen Schlaganfall zu erkennen.

Nun sagen Ärzte, dass Umstehende einen Schlaganfall erkennen können, wenn sie 4 einfache Fragen stellen:

  • Bitte die Person, zu lächeln (sie wird es nicht schaffen).
  • Bitte die Person, einen ganz einfachen Satz zu sprechen (zum Beispiel: "Es ist heute sehr schön.").
  • Bitte die Person, beide Arme zu heben (sie wird es nicht oder nur teilweise können).
  • Bitte die Person, ihre Zunge heraus zu strecken (Wenn die Zunge gekrümmt ist, sich von einer Seite zur anderen windet, ist das ebenfalls ein Zeichen eines Schlaganfalls.)

Falls er oder sie Probleme mit einem dieser Schritte hat, rufe sofort den Notarzt und beschreibe die Symptome der Person am Telefon.

Ein Kardiologe hat gesagt, wenn man diese Mail an mindestens 10 Leute schickt, kann man sicher sein, dass irgendein Leben / event. auch unseres / dadurch gerettet werden kann.Wir senden täglich so viel "Schrott" durch die Gegend, da können wir doch auch die Leitungen mal mit etwas Sinnvollem verstopfen, findet Ihr nicht?



Nachts gestolpert

Irgendwie machen die Flash-TDs immer noch mehr Spaß als die in Warcraft :D Grad in einem Kommentar beim Shopblogger habe ich eine Variante namens Vector TD gefunden. Beim ersten Versuch auf der ersten (einfachsten) Map bis Level 31 gekommen mit 1630156 Punkten *g*. Keine Ahnung ob das gut ist - aber es macht Spass :mrgreen:



Technikfrust

  1. Prince of Persia - The Sands of Timefunzt funzt net auf dem XP-Rechner (automatischer Reboot mit Abschalten der Festplatte)
  2. neu installiert, funzt net
  3. Grafiktreiber aktualisiert, DirectX auch, funzt net
  4. Abgesicherter Modus vom Spiel funzt - aber nur bei 800x600 und auch nur 10min
  5. Vista (Notebook): USB-Headset geht net, Spiel aber, also altes Headset rausgeholt und endlich gespielt
  6. Vista hat im Hintergrund Updates geladen und startet während des Spiels den Rechner neu *
  7. ich habs geschafft, ich spiele seit nunmehr einer Stunde
  8. manno, warum müssen die Wntwickler so viele Kämpfe einbauen? das is doch imba
  9. Wieso gibt es keine besseren Ratschläge als "kauf dir n Mac" ?! Da steckt mittlerweile auch die gleiche Technik drin und entweder brauch ich dann einen Emulator oder ich habe doch wieder Windows.

* Wieso tanzt MS eig aus der Reihe? Alles fragt "Jetzt xy tun oder später?". Windows fragt: "Später neustarten? Sag nein, sonst mach ichs" -.-