52 Songs: Hoffnung

Hoffnung... ein sehr schönes Thema für mich. Hoffnung ist etwas sehr wichtiges, von dem man immer einen Rest übrig haben sollte. Ich weiß nicht, ob Musik da direkt bei helfen kann, aber indirekt sicherlich, denn mit Musik kann man seine allgemeine Laune bessern und so schonmal aus einem allgemeinen Tief heraus kommen. Ein Song, der bei mir sofort für einen derartigen Effekt sorgt, ist Young Blood von The Naked + Famous. =)



Kulturfreitag.

Rumsurfen. Entdecken, dass Grossstadtgeflüster bei einem Ding namens "dreiband festival" auftreten. Sich informieren. Noch eine andere Band mögen. Hin wollen. Leute fragen. Veranstalter fragen.

Aufstehen. Fertig machen. Nachricht vom Veranstalter: Fotos sind erlaubt. Zur Arbeit fahren. Im Zug Fotos sichten. In den Bus umsteigen. Laufen. Musik hören. Ankommen. Arbeiten. Beschließen, auch alleine zu fahren. Fahrt planen. Kein Ticket kaufen, weil die Seite unseriös wirkt.

Feierabend. Bus fahren. Subway. Nach Köln fahren. Musik hören. In Köln-Mülheim verlaufen (nur ein bisschen). Kulturbunker. Mitten ins Chaos. Zwischen gewonnenen Tickets und Backstage-Pässen, die keine sind, akkreditiert werden. Plötzlich umsonst reinkommen. Backstage-Gast sein. Keinen Plan haben. Leute treffen, die auch keinen Plan haben. Erstmal rein.

Wunsch.WG. Eingestimmt werden. Mit den anderen Backstage-Leuten abhängen. Fotografieren. Beide Akkus quasi leer. Panik schieben. Pause. An der Bar nachladen (DANKE!). Wieder rein. Jens suchen. Immer noch alle planlos. Deine Jugend. Schwarzlicht, überall Schwarzlicht. Den UV-Filter entfernen1. Bier auf die Linse bekommen. Wild tanzen. Beats und immer wieder Schwarzlicht. Dann wieder Pause. Jens war irgendwann da, alles auf nach dem Konzert verschoben. Dunkelheit. Grossstadtgeflüster. Mitsingen bei jedem Lied. Durchtanzen. Hüpfen. Springen. Fotografieren. Unglaublicher Spaß. Gar nichts müssen. Alles haben. Feiern.

Ende. Abreisen. Ein schlechtes Gefühl dabei haben. Zurück laufen. Am Merchandise hängen. Rares Album ergattern. Jens suchen. Die Band kommt. Entspannt quatschen. Album signieren lassen. Fotografieren. Glücklich sein. Mit dem Veranstalter quatschen. Alles langsam auflösen lassen. Zum Bahnhof laufen. Essen. Leute im Zug treffen. Entspannt nach Essen fahren. Neue Fotos sichten. Vom Fahrplan verwirrt sein. Fast den Zug verpassen, weil das Gleis so lang ist. Nach Hause fahren. Ankommen. 20 Stunden wach sein.

Später mehr. Schlafen.

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  1. Oh, ich habe die ganze Rückfahrt lang drauf gesessen. Na, der Filter hat's verkraftet.


Hallo, Herbstgepäck.

Wisst ihr, woran ich merke, dass bald Weihnachten ist? In Duisburg im Hauptbahnhof steht ein riesiger Tannenbaum. In Essen ist es jetzt überall und immer höllisch voll und nicht nur im direkten Umkreis des Limbecker Platzes. Ich futtere seit sechs Wochen Spekulatius. Und... ich kriege jetzt nicht nur morgens um 9 und nachmittags um 5 Pakete, sondern auch nachts um halb 12.

Da hat also Notebooksbilliger meinen Adapter-für-dummes-proprietäres-Kombianschlussdings am Dienstag verschickt und Mittwoch war der auch schon in Herne, aber die Paketverfolgung meldete "Paket konnte nicht in Packstation zugestellt werden". Normalerweise steht da dann auch "und wurde daher in die Filiale Bebelstraße gebracht". Diesmal tauchte stattdessen am Donnerstag Morgen um halb 7 auf, dass das Paket auf dem Weg zur Packstation sei, und knapp 19 Stunden später dann die Meldung, es sei zugestellt - und tatsächlich, es war auch eine Mail eingetroffen (die SMS irgendwie nicht).

Schon seltsam. Aber ich will mich nicht beschweren, mir ist es lieber, nachts zum Automaten (5 Minuten) zu latschen statt tagsüber zur Filiale (10 Minuten + x). Notebooksbilliger hat da viel mehr gefailt. Meine beiden Sendungen aus England waren schneller da und obendrein gab es noch ein kleines Verpackungsdesaster...

Viel zu großer Karton mit winzigem Adapter

Der Adapter war dann noch eingepackt in einer verschweißten Blisterverpackung, die habe ich auch schon lange nicht mehr zerstören öffnen müssen. Was soll's. Ich werde mir jetzt erstmal "Stadium Arcadium" reinziehen, was in dem Päckchen aus England war. Längst überfällig, seit ich entdeckt hatte, wie genial die Red Hot Chili Peppers sind. Und dann muss ich noch entscheiden, ob ich nachher nach Köln fahre, zu Grossstadtgeflüster... will jemand mit? Die treten mit Wunsch.WG und Deine Jugend auf, für 15 Euro... kommt man sogar recht gut hin und weg, dauert bloß und alleine ist das schon ätzend.



Projekt Hörsturz - Runde 58

Wie immer folgen auf eine Sonderrunde zwei normale Runden mit wild gemischten Songs. Derer gilt es dieses Mal zehn zu bewerten. Wer mag, lese und amüsiere sich und bewerte anschließend selbst. Details zum {ph} in der Fußnote wie immer. Oh und... das folgende ist rückwärts zu lesen.

{rating60} Royal Headache - Surprise (von JuliaL49)
Und da wäre dann als Abschluss der Song, den ich als erstes schonmal hörte und dann feststellte, dass ich gerade doch zu müde bin, um neuer Musik eine Chance zu geben. Kurz und schmerzlos. Und schmerzlos nicht weil kurz, sondern weil gar nicht so schlecht. Ein bisschen so wie vorhin, aber mit wesentlich mehr Pop.

{rating50} Pet Genius - Doomsday (von Kristin)
Und mehr wirres Zeug, yay! So langsam bin ich mit meinen Nerven am Ende, die sind ja doch eher wenig belastbar was diese Art Musik angeht. Wobei das nicht annähernd so abstrus ist wie UneXpect gerade. So richtig beschreiben kann ich das aber auch nicht. Es ist laut, und es hört sich an wie diese auf alt gepimpten Aufnahmen, was das Hören anstrengend macht. Und sorry, hier fällt der Abwechslungsdoppelbonus weg und auch die Passagen die mir mehr zusagen.

{rating60} UneXpect - Unfed Pendulum (von beetFreeQ)
Um. Passend zu dieser wunderbar wilden Runde Hörsturz hat Beety dann auch wieder was völlig abstruses rausgehauen. Die äußerst verstörende Facebook-Konversation von sehr dummen Menschen, die ich gerade mit Entsetzen gelesen habe, hat das gut untermalt, weil es ebenso wild und durcheinander war, aber die letzten zwei Minuten habe ich dann so gehört und dabei festgestellt, dass ich wirklich nicht auf chaotische, abstruse und obendrein ziemlich laute Musik mit Growl-Einlagen stehe. Die offene Frage ist jetzt, wie das zu bewerten ist, denn die acht Minuten sind durchaus abwechslungsreich und bieten Stellen, die mir gefallen, genau wie Stellen, die mich total abschrecken. Und ich gebe zu, die gleiche Bewertung wie bei Tegan and Sara zu vergeben hat was seltsames.

{rating40} Ocean Stereo - Waking Up (von Mausz)
Und während Man Raze so vor sich hin lädt, schalten wir zwei Gänge runter oder drei und hören uns Ocean Stereo an mit einem dieser Songs die immer zwischen laut und leise wechseln und irgendwann bei laut bleiben und dann ein zweiminütiges Outro haben. Wobei laut hier eher so poprock-mäßig-laut heißt und leise wirklich sehr klimperleise. Das wäre an sich alles ganz hörbar, wenngleich recht langweilig, aber die Gitarre in den "lauten" Parts stört mich. Die klingt nicht nach nem Popsong und wirkt irgendwie fehl am Platze.

{rating60} Man Raze - I C U In Everything (von cimddwc)
Man Raze cachet nicht und muss daher warten. [...] Hey, Punk! Diese Runde lässt wirklich nichts aus. Na gut, so die ganz dicke Punknummer ist das nicht, aber wenn die Soundqualität besser wäre, würde ich mir das auch nochmal anhören, irgendwann.

{rating40} Rammstein - Mein Land (von Mars)
Äh. Und hier kommt Beachpartyvideo mit leicht bekleideten Frauen zu... Musik von Rammstein. Deutscher Rock, mit dem ich mich nie anfreunden konnte. Der Song hier gehört zumindest musikalisch zu den erträglicheren.

{rating80} Arkona - Stenka na Stenku (von Sebastian)
Napalm Records presents... nordeuropäischen Deathmetal. Eh? Ein Akkordeon oder sowas ähnliches? Österreiches Label? Kommt jetzt Musik von der Alm? Nein, es macht sich dann doch recht deutlich als was anständiges bemerkbar, ahnungslos wie ich bin, würde ich es in Richtung Mittelalterrock schieben. Oder Russenrock. Doch, ganz anständig.

{rating60} Jordan Reyne - Johnny & The Sea (von Michael)
Hm, da wäre mehr drin gewesen. Es fing ganz gut an, und dann... passierte nichts. Naja, fast nichts, bis auf diese kleine kaum ernst zu nehmende Lautstärkeerhöhung bei der Stimme des Sängers, die sich Steigerung schimpft. Und nach fünfeinhalb Minuten ist dann auch genug.

{rating60} Tegan and Sara - Dark Come Soon (von David)
Öh, sind das die Tegan and Sara, von denen man in letzter Zeit öfter gehört hat? Sind die deshalb so beliebt, weil sie aussehen wie 22, obwohl sie 31 sind und sich wie 15 anhören? Nicht der schlechteste Akustiksong, aber wenn ich nicht wüsste, dass die bekannt sind und schon mehrere 9 (!) Alben rausgebracht haben1, würde ich denken, dass das der 123456789te Teenie-Versuch, auf Youtube berühmt zu werden, ist.

{rating90} Golden Earring - Twilight Zone (von Konzertheld)
Wegen Twilight Zone und Recherchen zur anscheinend gar nicht so unbekannten Band Golden Earring habe ich direkt eine ganze Menge gelernt: Die Band ist schon 50 Jahre alt, der Song 29 und er entstand aus einer Inspiration aus "The Bourne Identity" - die Trilogie war nämlich ursprünglich keine Film-, sondern eine Romantrilogie. Man lernt nie aus. Entdeckt habe ich den Song hingegen ganz woanders: Als Hintergrundmusik zu einer Ingame-Videoaufzeichnung, die neue Funktionen eines Call Of Duty 4-Mods präsentierte.

  1. wtf?! 9 Alben? Und dann hab ich bis Mitte des Jahres nie von denen gehört? Wow.


Carpark North Matrix Bochum

Eine meiner Entdeckungen von Bochum Total dieses Jahr waren Carpark North, eine dänische Synthrock-Band. Das Konzert bei Bochum Total zeigte, dass die Jungs was drauf haben und es live bringen, aber das Publikum war nicht so begeistert. Also musste ein Konzert mit Fans her - das war vergangenen Sonntag in der Matrix in Bochum-Langendreer.

Vorher gab es in dem verrauchten Club aber noch eine weitere Entdeckung. Rubylux aus England waren als Supportband dabei. Leider mit nur fünf Songs, die waren dafür aber alle abwechslungsreich und haben von Anfang an richtig Laune gemacht. Im Vergleich zu den Dänen ein eher rockiger Sound, was gut ankam, so dass schon während der Vorband die Stimmung im Publikum stieg. Mit dazu beigetragen hat sicher auch, dass die Jungs von Rubylux auf jeden Zwischenruf eingegangen sind und so Aktionen brachten wie "I have too many beers here, who wants one?". Zu kostenlosem Bier sagt niemand nein. ;)

Der Umbau ging dann zügig, zumindest gefühlt, dank guter Stimmung und gutem DJ. Es war nichtmal halb voll in der Matrix, so dass die Luft trotz vieler Raucher erträglich blieb. Außer dem schlechten Sound im hinteren Bereich ist die Matrix leider auch für die mangelhafte Lüftung berüchtigt.

Auch die Technik hatte sich inzwischen eingespielt; während Rubylux noch bei Licht auf die Bühne kamen und etwas irritiert waren, ob sie denn wohl anfangen könnten, wurde es nun stockdunkel bis auf den leuchtenden Synthesizer des Carpark North-Keyboarders. Dann harte synthethische Klänge aus dem Off, die Band kommt auf die Bühne und legt mit "Burn it" direkt richtig los. Spätestens jetzt ist klar: Die Leute, die da sind, sind auch Fans, und gehen genauso ab wie die Band selbst.

Nach dem grandiosen Start gab es dann immer wieder ein paar weniger bekannte Songs, gefolgt von Hits wie "More", "Transparent And Glasslike", "Shutdown" in Kombi mit dem "Another Brick In The Wall"-Remix ("We're definitely not gonna shutdown after that song") oder "Just Human". Immer wieder gab es Gelegenheit zum Ausrasten, was von Band und Publikum auch rege genutzt wurde. Während Lau und Morten durch Mikro/Gitarre und Schlagzeug relativ gefesselt waren, wechselte Søren ständig zwischen den Bässen, dem umgehängten Keyboard und dem Synthesizer. Nicht selten hatte man den Eindruck dass er gleich in sein Instrument hinein gezogen wird - Keyboard fast hinterm Kopf oder Bass auf dem Boden für abgefahrene Spieltechniken mit harten Effekten, alles dabei.

Nach "Just Human" als letztem Song gab es als erste Zugabe noch einen Song, der nicht als Single ausgekoppelt wurde, eine kurze Moderation und dann sorgte eine verzerrte Stimme Everybody run till the break of dawn für Jubel, "Shall We Be Grateful" schloss das Konzert würdig ab. Im Anschluss gab es noch die Gelegenheit, von Rubylux und Carpark North Merchandise zu erwerben und Autogramme zu sammeln. Ich habe dann aber die Gelegenheit genutzt, die S-Bahn zu nehmen und bin nach Hause gefahren.

Für 18 Euro war das definitiv ein ordentliches Konzert. Etwas mehr Zuschauer wären wünschenswert gewesen, andererseits war die Atmosphäre so auch sehr angenehm und man hatte reichlich Platz sich zu bewegen. Spaß gemacht hat es reichlich und sowohl Vor- als auch Hauptband haben bewiesen, dass sie voll hinter ihrer Musik stehen - und das ist mir persönlich am wichtigsten, denn dann kommen die Songs authentisch rüber und man kann sich von der Begeisterung mitreißen lassen.



52 Songs: Arbeit

Soo, bevor ich das wieder vergesse wie letzte Woche, hier fix mein Beitrag zum Thema "Arbeit". Eigentlich hätte ich gerne was von Supershirt gehabt, aber die haben zwar eine Menge kritische Songs auf Lager, zu Arbeit habe ich allerdings nix gefunden. Konnas Vorschlag "Arbeitsgeld" von Nachlader wäre auch eine Option gewesen.

Eine der letzten Nächte habe ich damit verbracht, neues Material von den Ting Tings zu recherchieren und dabei kam auch "Hands" in Frage. Letztlich ist es dann aber etwas ganz anderes geworden: (Ode) An die Arbeit von Wir sind Helden. Ein schon älterer Song, der sich auf gewohnte wortgewandte Helden-Art mit der Definition von Arbeit befasst.



Kartoffel-Brokkoli-Auflauf

Hier das Rezept zu dem Auflauf, den ich eben gemacht habe. Extrem einfach, in unter einer Stunde erledigt, geschirrsparend (das Schlimmste am Kochen ist doch das Spülen...), macht mächtig satt und ist meiner Meinung nach echt lecker.

Man braucht...

  • 800g Kartoffeln (mehligkochend, roh, Gewicht inkl. Schale)
  • Einen Brokkoli (ich hab so'n 500g-Stück genommen)
  • 2 Becher Schlagsahne (aka süße Sahne, zusammen 400ml)
  • Gewürze, Gemüsebrühe oder beides (z.B. Salz, Pfeffer und Muskat)
  • 1/2 Tüte geriebenen Käse (Pizzakäse)
  • Einen Topf für den Brokkoli (oder eine Schüssel)
  • Eine große Auflaufform
  • Backofen und ne Kochplatte wären hilfreich (eine Mikrowelle tut's auch für den Brokkoli)
  • Idealerweise hat der Ofen eine Umluft-Funktion. Ein Stampfer wäre auch hilfreich.

Kartoffeln schälen, Brokkoli schneiden, beides waschen. Ofen auf 150°C vorheizen (unabhängig von der Betriebsart), Brokkoli aufsetzen. Während der Ofen heizt und der Brokkoli weich gekocht wird die rohen Kartoffeln in wirklich dünne Scheiben schneiden (wohl dem, der eine entsprechende Reibe hat) und in der Auflaufform verteilen. Wenn der Brokkoli weich ist, etwa halb so viel Brühe wie man Sahne hat mit der Sahne mischen, das Gemisch kräftig würzen und über die Kartoffeln kippen. Die restliche Brühe grob abschütten, evtl. aufbewahren für weitere Verwendung, den Brokkoli zerstampfen, pürieren, wie auch immer, und über die Kartoffeln geben. Den Käse drauf und das Ganze in den Ofen, der inzwischen hoffentlich vorgeheizt ist (wenn man keine Reibe hatte, ist er mit Sicherheit vorgeheizt). Etwa eine halbe Stunde überbacken. Zwischendurch die sich aufblähende Sahne einstechen, damit die nicht den Ofen vollsaut. Wenn der Käse schnell dunkel wird, die Temperatur senken. Mit einer Gabel prüfen ob die Kartoffeln weich sind.

Durch die niedrige Temperatur werden Brokkoli und Käse nicht trocken, obwohl die Kartoffeln garen. Möglicherweise dauert es etwas länger als angegeben, ich hatte am Anfang 170°C und habe dann runtergeregelt.



The Ting Tings: Vorboten des neuen Albums

Diesen Artikel habe ich ursprünglich für venue.de geschrieben.

Cover: The Ting Tings - Hang It UpDrei Jahre nach dem Debut-Album hat das britische Duo The Ting Tings ein zweites Album fertig gestellt und steht kurz vor der Veröffentlichung. Songs wie "That's Not My Name" und "Shut Up And Let Me Go" waren damals in jedermanns Ohr und wurden mehrfach für Werbespots, wie z.B. für den Apple iPod, verwendet.

Our albums nearly ready to be released..just waiting for our label to get the boring stuff together and we are off. We are dead proud of it and feel like we made a proper album. Not a rushed-by numbers fake blaggin it turd.

The Ting Tings, 28. September 2011

In Berlin aufgenommen soll es "Kunst" heißen, inspiriert von einem deutschen Massagesalon. Bereits früher dieses Jahr war die erste Single "Hands" erschienen und machte Lust auf mehr. Vor kurzem erschien nun die zweite Single "Hang it up" und nachdem das Youtube-Video aufgrund der GEMA-Konflikte in Deutschland gesperrt wurde, hat die Band den Song auf Soundcloud veröffentlicht.

Man merkt an beiden Singles, dass der unverkennbare Sound der Ting Tings geblieben ist und sich die beiden dennoch deutlich verbessert haben. Gerade bei "Hang it up" fällt das auf, da Jules hier erstmals einen eigenen Gesangspart hat, der zeigt, dass nicht nur neue Instrumente angeschafft wurden, sondern auch an den Stimmen gearbeitet wurde.

Das neue Album "Kunst" hat noch kein bekanntes Veröffentlichungsdatum, aber ich bin jetzt schon gespannt und neidisch auf die Briten, die jetzt in den Genuss der ersten Tour mit den neuen Songs kommen.

Update/Korrektur: "Kunst" ist nur ein möglicher Kandidat für einen Albumtitel gewesen. Laut Amazon UK wird das neue Album "TBC" heißen und am 16. Januar 2012 erscheinen.

Offizielle Website
Soundcloud-Channel der Band (mit Hang it up und Remixes)
Persönlicher Blog der Band