Sekt, Selters oder [x] Stöckchen

Bei Hannah lag ein Stöckchen rum, ich bin mal so frei und nehm's mit. Cebit gibt's dann nach dem Wochenende oder Sonntag Abend wenn ich wieder da bin. Mal ein bisschen Entscheidungen treffen üben.

  • Coke oder Pepsi – Sinalco!
  • Tee oder Kaffee? – Tee
  • Chips oder Schokolade? – Schoki hahahah
  • Sommer oder Winter? – Frühling
  • englisch oder amerikanisch? – Probier ich nächste Woche mal aus. hm englisch, jedenfalls war das englische Essen doch ganz nett. Vom Lifestyle sind beide crazy.
  • Filme oder Serien? – Serien
  • Rosen oder Nelken? – Grünzeug...
  • Blau oder Grün? – Grün!
  • Rot oder Rosa? – Rot
  • Gold oder Silberschmuck? – Äh Schmuck. *Brille anguck* Silber.
  • Hund oder Katze? – Hund
  • Meer oder Berge? – Meer!
  • Norden oder Süden? – Norden! hahahah
  • Kochen oder Backen? – Kochen, ist nützlicher.
  • Heimat oder Fremde? – Fremde... verreisen 4tw
  • shoppen oder essen gehen? – Essen gehen, definitiv
  • Sonne oder Regen? – hm. Kommt drauf an. Eigentlich eher Regen.
  • Geographie oder Geschichte? – Pest oder Cholera?
  • E-mails oder Briefe? – Je nach Inhalt. Pauschal Briefe.
  • Fisch oder Fleisch? – Fleisch.
  • Nudeln oder Kartoffel? – Kartoffeln, ich schäl die sogar freiwillig.
  • schwimmen oder wandern? – Weglaufen
  • Rock-oder Popmusik? – Hm was ich so Rock nenne nennen andere eher Indie, was dann teilweise beides ist.
  • Karo oder Streifen? – Streifen
  • Elvis Presley oder Michael Jackson? – Uh fies. Beide fantastisch. Elvis.
  • Actionfilme oder Science Fiction? – Actionfilme, bin eh schon nich für Filme zu begeistern und Science Fiction
  • kann ich nix abgewinnen
  • America oder Canada? – Kanada ist mir zu kaffig. Amerika ist es aber teilweise auch. Kann ich in Europa
  • bleiben? Ist doch groß genug.
  • Bloggen oder Chatten? – Bloggen
  • Wurst oder Käse? – Käse
  • Laubbäume oder Palmen? – Laub! Meinetwegen auch ohne Bäume :D


Browser-Test: SRWare Iron / Google Chrome

Irgendwann kam der Zeitpunkt, als Firefox immer langsamer und langsamer wurde und anfing abzustürzen. Das war der Zeitpunkt, als ich Google Chrome eine neue Chance geben wollte, und daher SRWare Iron testete - basierend auf dem gleichen Quellcode, aber ohne die Google-Funktionen und ohne Datensammlerei. Ich begann mit der Testversion von Version 4 und wechselte hinterher auf das Stable Release v4. Im Folgenden werde ich einfach mal immer von Chrome reden, da Chrome und Iron als gleich zu betrachten sind.

Beim Start von Iron fällt sofort auf, dass der gerade angezeigten Website mehr Platz zur Verfügung steht. Kommt daher, dass die Tableiste in die Titelleiste verschoben wurde - die Tabs sind also auf der gleichen Höhe wie die Windows-typischen Knöpfe "minimieren", "wiederherstellen" und "schließen" (das X). Außerdem ist die Lesezeichenleiste standardmäßig nicht immer angezeigt und es gibt keine Statusleiste - Inhalte, die sonst in der Statusleiste stehen würden, z.B. der Link auf den man gerade zeigt, werden unten als Überblendung angezeigt. Eine Menüleiste gibt es nicht - es gibt zwei Buttons neben der Adressleiste, die jeweils ein Menü erzeugen, das eine davon ist inhaltlich vergleichbar mit dem Hauptmenü in Anwendungen, die Ribbons benutzen.

Nachdem ich eine Weile rumgesurft habe, fehlen mir natürlich meine ganzen Plugins aus Firefox. Inzwischen gibt es aber viele für beide Browser, Mausgesten und AdblockPlus habe ich mir mal sofort reingeklatscht. Als Alternative zu Firebug, einem Entwickler-Tool zur Websiteanalyse, bietet Chrome ein integriertes Tool, was auch ziemlich gut ist und vorerst mithalten kann. Etwas unzufrieden bin ich noch mit dem Validator-Tool für konformen Quellcode, aber das brauche ich ohnehin fast nie. Nerviger ist da schon, dass Adblock unter Chrome nicht ganz so toll ist wie bei Firefox. Übrigens ist mir bei der ganzen Testerei aufgefallen, dass der Internet Explorer 8 ein noch viel umfangreicheres Entwicklerpaket eingebaut hat, gegen das selbst Firebug nicht ankommt...

Chrome verfügt über eine Funktion auf leeren Tabs, die der von Opera ähnelt. Opera bietet die Möglichkeit dort Seiten für den schnellen Zugriff abzulegen, quasi grafische Lesezeichen - Chrome macht das automatisch anhand des Verlaufs. Mit einem Plugin namens Speed Dial habe ich das umgebaut, so dass es jetzt wie bei Opera ist.
Iron schneller. Die normalen Lesezeichen werden in Chrome etwas anders verwaltet - es gibt die Lesezeichenleiste und den Ordner "Weitere Lesezeichen" statt eines Menüs. Der Ordner befindet sich immer rechts in der Lesezeichenleiste und kann von dort aus ausgeklappt werden.

Positiv aufgefallen ist mir vor allem die unheimliche Geschwindigkeit von Chrome. Das merkt man beim Umstieg vielleicht nicht sofort, da Firefox Websites sofort anzeigt, auch wenn sie noch nicht fertig geladen sind, was mitunter hilfreich ist - Chrome lädt erst vollständig und zeigt dann an, ist aber dennoch schneller. Kommt aber auf die einzelne Seite an, nicht jede lädt schneller und nicht immer ist es gut, dass die Seiten erst ganz geladen werden (Beispiel: Werbung bei Ebay-Loginseite hakt oft - man kann sich bei FF dann trotzdem schon einloggen, bei Chrome nicht). Probleme, irgendwelche Websites anzuzeigen, hat Chrome im Gegensatz z.B. zu Opera nicht, allerdings zeigt Chrome wenn Probleme auftreten erstmal eine merkwürdige leere Seite an (siehe Bild unten) und man muss die (englische) Fehlermeldung ausklappen.

Ebenfalls positiv ist, dass Chrome sich alles krallt, was im System an Plugins so da ist, was zur Folge hat, dass quasi alles sofort funktioniert. Gerade die ZDF Mediathek hat bei Firefox immer gerne Probleme bereitet. Auch Abstürze sind bisher nie vorgekommen, allerdings hängen sich einzelne Websites öfter auf als bei Firefox und man kann dann nichts mehr anklicken. Neu laden behebt das Problem aber immer. Da dürfte das Konzept hinter stecken, was Chrome von allen anderen Browsern (?) unterscheidet - jedes Tab und jede Erweiterung ist ein eigener Prozess unter Windows. Man muss deshalb z.B. auch nicht den gesamten Browser neustarten, wenn man ein neues Plugin geladen hat - aber ggf. die einzelnen Tabs. Nervig ist dabei, dass Erweiterungen nur auf Tabs funktionieren, die nicht vom Browser kommen (also z.B. nicht auf dem Tab "Neuer Tab") - das soll die Sicherheit erhöhen - und erst, wenn die Seite vollständig geladen ist.

Die restlichen Aspekte beschränken sich quasi auf Kleinigkeiten. Das wichtigste dürfte noch die Startzeit von Iron selbst sein - die ist nämlich deutlich geringer als bei Firefox, selbst nachdem ich alle meine Plugins reingeknallt habe. So schließe ich mittlerweile auch immer den gesamten Browser, wenn keine Tabs mehr offen sind - bei Firefox hab ich das gelassen, weil der immer so lange gebraucht hat zum Starten.

Der Rest in Kürze:

  • Downloads werden bei Iron nicht in einem neuem Fenster, sondern in der schon erwähnten übergeblendeten Statusleiste bzw. auf Wunsch in einem eigenen Tab angezeigt. Per Klick auf den Download wird dieser nach Fertigstellung automatisch ausgeführt.
  • Chrome hat keine about:config zur Einstellung sämtlicher Kleinigkeiten - was doof ist, da die Einstellungen, die Chrome von sich aus anbietet, nicht besonders umfangreich sind.
  • Chrome hat eine Rechtschreibprüfung - die ist zwar recht gut, aber nicht lernfähig. Teilweise erkennt sie HTML-Code, ab und zu wird dieser aber dennoch als Fehler angestrichen.

Aufgrund der hohen Geschwindigkeit beim Surfen, der platzsparenden Oberfläche und der niedrigen Startzeit des Browser selbst bin ich inzwischen komplett auf Iron umgestiegen und verwende Firefox gar nicht mehr. Perfekt ist allerdings noch anders.

Hier noch ein Screenshot von der allgemeinen Fehlerseite - nach Klick auf das Pluszeichen wird dann die Fehlermeldung ergänzt. Ich habe mal den gesamten Browser - ja, wie nennt man das eigentlich? gescreenshotet? - na, jedenfalls hier ein Bild des gesamten Browsers inkl. besagter Fehlerseite.

Screenshot Iron Komplettansicht mit Fehlerseite



Super Shiny Glow vs Imba Shiny Glow

Eigentlich wollte ich ja bloß endlich mal eine LED-Taschenlampe, weil ich LED-Technik mag. Aber wie so vieles woraus hinterher ein Blogartikel entsteht wurde aus "eigentlich wollte ich ja bloß..." doch etwas mehr. Und so gibt's an dieser Stelle, soviel vorab, einen kleinen Testbericht zu den LED-Taschenlampen "LD20" von Fenix und "WORKX 203" von Litexpress.

Dem voraus ging eine kleine Recherche zu LED-Taschenlampen, ich hatte ja schließlich keine Ahnung wofür man da so sein Geld ausgeben kann - und vor allem keine Ahnung wie viel Geld man ausgeben kann. Das verrückteste Modell was ich gefunden habe ist eine für $300, mit der man Spiegeleier braten kann, wenn man ne Pfanne auf die Lampe stellt. Ich habe also ein bisschen gegooglet und bin dabei neben dem bekannten Hersteller MagLite als einen der ersten auf Peli gestoßen: "Wir bei Peli kümmern uns um die Details, damit Sie sich auf Ihre Mission konzentrieren können." Eh? Militärausrüstung? Okay, in diversen Foren übertreibt man es gerne. Fenix sollte auch sehr gut sein und so habe ich dann mal bei Amazon eine Suche durchgeführt zu LED-Taschenlampen und das preislich ein bisschen eingegrenzt, um nicht die hundert-und-mehr-Euro-Modelle zu bekommen.

MagLite kamen für mich nicht in Frage, da preislich etwas abgehoben und meist sehr schwer; Zweibrüder ebenfalls nicht, da bei der von mir gewünschten Funktionalität zu teuer. Inzwischen war ich anspruchsvoll geworden: Wegrollschutz sollte schon sein und wasserfest sowieso, möglichst robust, aber nicht groß und schwer. Zur Auswahl standen dann noch verstellbare Helligkeit und Verstellbarkeit des Lichtkegels auf weiteres oder fokussierteres Licht. Außerdem bin ich auf Unterschiede bei den Akkutypen aufmerksam geworden, manche Lampen verwenden Akkus wie sie auch in analoge Fotokameras kommen statt gewöhnlichen AA-Batterien.

Bestellt habe ich dann die oben genannten Modelle. Die Fenix ist in der Helligkeit verstellbar in 4 Stufen von 7 bis 180 Lumen und hat dabei Akkulaufzeiten von 72 bis 2,5h. Also 72h normale Taschenlampe oder 2,5h Autoscheinwerfer (unübertrieben, habs neben laufendem LKW getestet). Die Litexpress ist stufenlos verstellbar von sehr weitem Licht bis zu einem recht fokussierten Lichtkegel. Die Fenix ist allerdings in allen Modi stärker fokussiert als die Litexpress im fokussierten Modus - das kann gut oder schlecht sein, je nach Bedarf.

Beide Modelle waren ordentlich verpackt und wirkten sehr gut verarbeitet. Billigware hatte ich hier nicht in der Hand. Die Litexpress kam mit montierter Handschlaufe und Schutztasche; die Tasche fand ich allerdings recht ungeeignet, war eigentlich mehr ein zusammenziehbarer einfacher Flauschbeutel. Die Fenix kam mit montierbarer Handschlaufe, montiertem, angeblich abnehmbarem (hab's noch nicht geschafft) Gürtelhalter, Gürteltasche sowie Ersatzteilen für Verschleißteile. Überhaupt kann man bei der Fenix alles austauschen, sogar der Lampenkopf ist einzeln erhältlich. Das gibt bei mir, der immer auf die moderne Wegwerfgesellschaft schimpft, natürlich Pluspunkte. Beide Taschenlampen hatten einen ersten Satz Batterien dabei.

Mir war bei der Wahl einer hochwertigen Taschenlampe wichtig, dass diese nicht wegrollt. Beide haben daher einen Rollschutz, der bei der Fenix funktioniert aber besser, außerdem ist bei der Fenix ja noch die Gürtelhalterung, die auch ohne Rollschutz das Rollen verhindern würde. Die Fenix kann man hinstellen, was der Tatsache zu verdanken ist, dass der Einschaltknopf etwas tiefer liegt, so dass man diesen obendrein nicht versehentlich auslösen kann. Mit montierter Handschlaufe dürfte das allerdings nicht mehr funktionieren.

Beide Lampen sind irre hell. Ich hatte ja vorher schon etwas Bekanntschaft mit einfachen LED-Leuchten von Pearl gemacht und gestaunt welche Helligkeit diese erreichen, aber 90 Lumen (Litexpress) bzw. im hellsten Modus 180 (Fenix) sind einfach Wahnsinn. Ich hab beide getestet als ich nachts einen LKW beladen musste, die 180 Lumen entsprechen etwa einem normalen Autoscheinwerfer und ich hatte keine Probleme mit einer der beiden Lampen den ansonsten dunklen Aschenplatz an meiner Turnhalle zu beleuchten. Im Haus kann man die Fenix mit den 180 Lumen als Standlampe verwenden und ein 14m² großes Zimmer ausreichend ausleuchten um alles recht gut zu sehen. Die halbe Leistung reicht noch aus, um nicht hinzufallen. Für den Einsatz als Taschenlampe z.B. wenn die Sicherung rausgeflogen ist reicht der Survival-Modus mit 7 Lumen, in dem ein Satz Batterien 72 Stunden halten soll, völlig aus.

Die Entscheidung fiel bei mir recht schnell auf die Fenix. Der Hauptunterschied ist ja wie oben genannt, dass man bei der Litexpress die Leuchtweite verstellen kann, bei der Fenix dafür die Helligkeit. Die Fenix erreicht bei höherer Leuchtkraft aber ein nahezu ebenso weites Licht im Nahbereich wie die Litexpress. Daher war die Leistung letztlich vergleichbar. Entscheidend war daher die Art der Batterien - bei der Fenix normale AA, wie sie in jedem Haushalt rumfliegen, bei der Litexpress die eher als Fotobatterien bekannten CR123A. Ich betreibe grundsätzlich alles außer meinem Analogwecker mit Akkus - daher habe ich für AA bereits passende da und ebenso ein Ladegerät. Bei den CR123A müsste ich sowohl Akkus als auch Ladegerät neu anschaffen und wäre dann beim Preis der Fenix...

Zu erwähnen bleibt vielleicht noch, dass die Litexpress freie Morsezeichen ermöglicht - die Fenix hat hingegen einen automatischen Modus, bei dem SOS geblinkt wird. Ist die Frage was man sinnvoller findet. Das tollere Spielzeug ist jedenfalls die Stroboskopfunktion der Fenix, die man ggf. auch als Waffe verwenden kann. Die Fenix ist übrigens etwas größer, während ich die Litexpress in meiner Faust fast verbergen kann, ragt die Fenix etwa 5cm heraus. Leicht und damit angenehm zu transportieren sind beide.

Letztlich bin ich jetzt also mit einer für den Privatgebrauch eigentlich überdimensionierten, aber vermutlich für alle Ewigkeit ausreichenden LED-Taschenlampe ausgestattet. Fotos reiche ich eventuell nach, ansonsten sei auf die oben gesetzten Links verwiesen.



Musik-Neuentdeckungen 02/2010

Im Februar hat sich ne Menge getan und meine Musiksammlung ist gewachsen. Drei neue CDs sind auf dem Weg zu mir. Zwei schon länger bekannte Alben konnte ich durch einen Gutschein, den ich für Umfragen bekommen habe, kaufen: "Youth Novels" von Lykke Li und "Riot!" von Paramore. Außerdem kommt endlich das neue Album von Blood Red Shoes raus, was man momentan noch auf deren Website per Stream hören kann. Große Klasse, was die beiden da an Rock auf die Beine stellen.

Die "Klassenfahrt" von den Wise Guys liegt hier schon etwas länger, hat aber noch nicht den Weg ins Blog gefunden. Wer a-capella mag, kommt um die Wise Guys nicht herum. Die anderen werden vielleicht anfangen es zu mögen, wenn sie diese CD hören...

Bei Mausz habe ich das Merces Benz MixedTape sowie einige freie Musik entdeckt, die Titel die von dort in meine Sammlung gewandert sind dann im Folgenden wie bisher in Listenform.

  • Jonathan Coulton - I feel fantastic (CCC)
    Unheimlich schnelles Lied und genau deshalb mag ich's. Macht gute Laune.
  • Paniq - Elektronische Musik (CCC)
    Eine Parodie auf elektronische Musik. Recht witzig anzuhören und irgendwie mag ich sowas. Höre ja auch Nachlader hahahah .
  • Jammin+Inc - Propaganda (CCC)
    Reggae. Interessanter Text und ja, Reggae eben.
  • The Studio Band Headliner - Shine line the Stars (MixedTape)
    Ein bisschen elektronisch angehaucht. Auch für gute Laune.
  • Phour Trakk - Bhang Lassi (MixedTape)
    Ambient/Lounge! Ganz selten zu finden irgendwie. Vielleicht treibe ich mich auf den falschen Seiten rum. Schiller machen auch sowas.

Es zahlt sich definitiv aus, einfach mal blind Musik anzuklicken. Sowohl beim CCC als auch beim MixedTape waren noch andere nette Sachen, auch in andere Musikrichtungen, dabei. Einfach mal reinhören, da könnte jeder fündig werden...



Biermännchenrechnung

Haha, hab grad in alten Notiz-Textdateien gewühlt und dieses Rätsel gefunden, was wahrscheinlich die Hälfte meiner Leser schon kennt. Ich hab's in meiner Browsergame-Zeit in einem Allianz-Forum gefunden und gerade eben erst verstanden. Wer kommt auch drauf?

Drei Studenten sitzen in der Kneipe und essen etwas. Der Kellner kommt anschließend und kassiert insgesamt 30 Euro. Als er das Geld beim Wirt abgibt sagt dieser. Komm, gib den armen Burschen 5 Euro zurück, die haben ja nicht viel. Auf dem Weg zu den Studenten überlegt der Kellner, wie er 5 Euro durch drei teilen kann. Also steckt er sich selbst 2 Euro ein und gibt jedem der drei Studenten einen Euro zurück!!

Also hat dann jeder Student nicht mehr 10 Euro sondern nur noch 9 Euro bezahlt.

So jetzt die Rechnung :

Die Studenten haben jeder 9 Euro bezahlt und der Kellner hat sich zwei Euro eingesteckt!

3 mal 9 = 27 Euro

plus 2 Euro der Kellner

Ergeben: 29 Euro

Wo ist der Euro geblieben???



Studentenbude: Bilderrahmenersatz

Ich mache ja bei Konnas Blogseminar mit und in der aktuellen Sitzung geht es um Artikelserien. Die Aufgabe ist es, eine eigene Artikelserie zu starten und praktischerweise sind mir direkt mal drei Ideen gekommen. Mit dem Weekly Photo und zwölf2010 laufen ja schon zwei Fotoserien.

Diese hier nennt sich "Studentenbude" und wird eine lose Folge von Beiträgen sein, die ein bisschen meinen Auszug dokumentieren werden. Die Idee ist, Dinge vorzustellen, die praktisch sind, sich z.B. leicht selbst herstellen lassen und gekauftes ersetzen, sprich Dinge bei denen man mit wenig Geld viel ausrichten kann - was gibt es besseres für Studenten, die ja nie Geld haben... Nicht alles wird für jeden geeignet sein, einiges ist vielleicht etwas freakig, das ein oder andere sollte aber schon dabei sein. Wäre toll, wenn ich Feedback zu der Reihe bekommen würde! hahahah

Im Gegensatz zu den Fotoserien gibt es hier kein Intervall, in dem planmäßig Beiträge erscheinen, es ist eigentlich nur eine lose Sammlung von Beiträgen, die ich vielleicht eh geschrieben hätte, unter einem Oberthema - zu erreichen über das zugehörige Tag, welches auch als Feed genutzt werden kann.

Im ersten Beitrag geht es um Fotos. Hat der nicht gerade gesagt es ist diesmal was anderes? Jaja. (Nicht nur) durch die beiden Fotoserien sind bei mir etliche Fotos entstanden und da meine Wände kahl sind, seit ich aus der Zeit wo ich mir alles mit Pokemon-Postern vollgeknallt habe raus bin, sollten da jetzt mal ein paar Fotos hin. Auf Bilderrahmen stehe ich nicht so, die fallen mir gerne mal runter, über meinem Bett wäre das doof und außerdem sind die gar nicht mal billig, wenn sie gut aussehen sollen. Diese Erkenntnis fiel zusammen mit einer akuten Begeisterung für Magnete, da ich gerade den Supermagnete-Shop entdeckt hatte. Dort gibt es Magnete in allen denkbaren und vielen undenkbaren Formen und Stärken.

Früher, als Fotos noch entwickelt werden mussten (können kann man ja immer noch und ich will die Vorteile gar nicht abstreiten), war Fotopapier empfindlich und musste geschützt werden. Ich hab das nie kennen gelernt (ist manchmal schade) und war immer digital. Entsprechend wenig hochwertiges Fotopapier verwende ich, meins kann man auch durchaus so an die Wand pappen. Gibt aber Löcher -> doof. Jetzt kommen die Magnete ins Spiel und schon ist alles ganz einfach.

  1. Foto in gewünschter Größe und ggf. mit Rand oder gedrucktem Rahmen auf ausreichend dickes stabiles Papier drucken.
  2. 4 Nägel in die Wand schlagen, und zwar komplett und so, dass sie jeweils 0,5 bis 1,5cm Abstand von einer der 4 Ecken des Fotopapiers haben. Ggf. Fotopapier an die Wand halten und Ecken anzeichnen. Dann aber aufpassen, dass man nicht auf das Angezeichnete, sondern in etwas Abstand davon den Nagel reinkloppt...
  3. 4 Magnete nehmen, z.B. Würfel, und das Foto damit an die Nägel pappen. Gerade hängen tut's so übrigens genauso wenig von alleine wie beim klassischen Bilderrahmen. Fertig!

Nennt mich alle Freak wegen den Magneten, ich find das praktisch. Man sollte allerdings mit billigem Papier etwas experimentieren, welche Größe und welcher Rand sich eignet. Randlos ausgedruckte Fotos sehen bei mir zum Beispiel total bescheuert aus (meine Wand ist blau). Auf ner weißen Wand stell ich mir das total cool vor. Das Motiv auf dem Foto spielt auch eine wichtige Rolle. Hier mal eine Aufnahme, wie es bei mir aktuell aussieht, da ist eigentlich alles gemischt, was man richtig und falsch machen kann ;)

Fünf Fotos in A3 an meiner Wand



Die Sache mit der Werbung

Konzertheld.de ist ja nur ein recht kleiner Blog, weshalb sich die Frage des Werbungschaltens eigentlich gar nicht stellt. Da es aber recht verbreitet ist und immer mal wieder richtig in Mode kommt, habe ich mir zwischenzeitig durchaus mal ein paar Gedanken gemacht.

Zunächst: Ich finde Werbung in Form von Bannern oder Text grundsätzlich okay, Werbung in Form von Popups grundsätzlich nicht. Das ist zwar eine sehr pauschale Aussage, aber nicht unbegründet. Werbung ist immer eine Erweiterung des Inhalts der Seite, die ich da gerade besuche. In der Regel interessiert sie mich nicht - also soll sie sich nicht in den Vordergrund rücken. Das ist natürlich aus Sicht derjenigen, die die Werbung schalten, totaler Unfug, ebenso für denjenigen, der die Werbung einsetzt um Geld zu verdienen, denn beide wollen dass ich darauf eingehe. Will ich aber nicht! Ich besuche Internetseiten wegen ihres eigentlichen Inhalts, Werbung jeglicher Art interessiert mich nahezu nie, weder im Internet noch sonstwo. Daher: Unauffällige Werbung okay, Flash nervt, Popups gehen gar nicht. Gegen die beiden letzteren setze ich auch rigoros Werbeblocker ein.

Über Werbung in Blogs wird viel diskutiert - und genau die Diskussion ist es, die mich wahrscheinlich davon abhalten würde, ernsthaft Werbung zu schalten, falls es sich lohnen würde. Ich persönlich finde es völlig okay, wenn in Blogs in Maßen Werbung geschaltet wird, denn wenn der Blog ausreichend bekannt ist damit sich das lohnt, hat der Autor ja auch was dafür geleistet. "In Maßen" bedeutet hierbei, sich so zu verhalten wie ich es oben von Werbung verlange - damit diejenigen, die sich dafür interessieren, auf die Werbung eingehen können, der Rest der Besucher aber nicht gestört wird.

Mit der Werbung kommt aber auch schnell der Vorwurf, man sei ja nur geil auf das Geld, und bei ernst gemeinten Beiträgen wird einem plötzlich unterstellt, man würde ja nur XY promoten wollen und sei dafür bezahlt worden. Wär schön, wenn es so einfach wäre wie sich manche Trolle das vorstellen. Und genau diese Vorwürfe und Unterstellungen würden mich nerven. Es ist ein bisschen das Los der Bekannten, aber ich kann mir vorstellen dass es bei denen, die auf ihren bekannten Blogs auch Werbung schalten, deutlich schlimmer ist.

Von daher: Konzertheld.de bleibt werbefrei. Und an die, die schon Werbung nutzen: Lasst euch nicht nerven. Nervt aber bitte auch nicht ;)

Dieser Beitrag ist übrigens die Lösung zur Bonusaufgabe von Konnas sechster Blogseminarsitzung hahahah



zwölf2010 - Gelsenkirchen-Buer Rathaus: Februar

Ich komme kaum zum Veröffentlichen der Fotos, aber ich bin noch dabei und mache jede Woche ein Foto von zuhause und war auch diesen Monat wieder in Buer um meine Kreuzung zu fotografieren. Ätzenderweise diesmal ohne Musik, da hört man die Leute reden, die es merkwürdig finden, wenn einer einfach in die Gegend fotografiert. Na, ignorieren wir das mal.

Geändert hat sich nix. Schnee war weder beim ersten Foto noch jetzt und ansonsten ist es immer noch Winter. Ich habe wieder einen Tag mit schönem Wetter ausgewählt, so sieht man sehr deutlich, dass sich unabhängig vom Wetter nichts verändert hat. Wer doch was findet, kann ja kommentieren.

zwölf2010 - Buer Rathaus im Februar

Zum ersten Foto.