Idyllischer Anblick

Sonnenuntergang über den Hausdächern, der Garten im Vordergrund

Die Gartensaison ist eröffnet. Ich habe bereits (im Vordergrund links) angefangen, den Senf (Gründüngung) auszureißen und die Beete von Unkraut zu befreien. Nach all den Monaten habe ich offenbar noch nicht alles gefunden, ein Stück Weg mit Steinplatten ist aufgetaucht. Und verdammt, Mulchen ist wirklich großartig. Alles, was ich im Spätsommer gemulcht hatte, ist jetzt quasi unkrautfrei. Der Rest ist dafür umso verwucherter...

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Review - The Martian

How much can you mess with billion-dollar NASA equipment when your live depends on it? The answer is: You have no fucking idea.

"It's just duct tape. Looks like even NASA can't improve duct tape."

You would think the story of an astronaut being alone on Mars, destined to die, would be pretty dramatic. And in a way, it is - "The Martian" has surprisingly many incidents happening and turning points to the story. But it's also funny and very entertaining. Guess you've got to bring a lot humor when you want to survive on Mars all alone and you have to make up everything that could help you with it...

I loved how, while Watney, the main character, did develop some routines to his life, the storytelling never became a routine. There are different views added over time, writing style changes depending on what view the reader is currently looking at, always fitting the characters and situations perfectly. I laughed at Watney's "fuck it" attitude when making another wild plan to get around another difficulty on Mars as well as I almost pissed myself in the dramatic scenes, hoping for the best but fearing the worst.

Additional to the overall great writing style, there is a million nice details in this story. There are connections to real Mars missions. There is plenty of technical explanation and information on Mars. It still makes sense that Watney talks us through it: He's an expert engineer and astronaut and botanist, but we was not supposed to live on Mars, so he has to take on new perspectives as well. Also, there is casual equality of men and women and just as casual a little love. The characters in this book are just real humans. Incredibly skilled and intelligent, but still humans. Even the side characters, and some of them play lovely roles just as casually, do have opinions on stuff and a bit of personal development.

I was not much into space matters before, but I am a little more now. Also, I didn't see the film and I have no idea how they made a film out of this but I definitely recommend this book to everyone who likes space, high-tech stuff or just good characters and great writing.

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The Martian on goodreads

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Klinisches Praktikum - Strahlung und Strahlentherapie

Fast zwei Jahre sind meine zwei Wochen Praktikum im Klinikum schon her, da taucht dieser fertige Artikel wieder auf. Da ich ihn nicht geschrieben hätte, wenn es nicht um spannende Themen gehen würde, will ich ihn euch nicht vorenthalten.

Nach den drei Blöcken in der Kardiologie folgten einige eher lose organisierte Einblicke in verschiedene Bereiche. Wir verbrachten einen Tag in den Röntgen-Bunkern, was recht interessant, aber wenig spektakulär war. Wir lernten, das im Krankenhaus unheimlich viel klassisch geröntgt wird, hier in Chemnitz vor allem Oberkörper und Beine. Es werden Schrittmacher-Sonden kontrolliert, es wird Wasser in der Lunge gesucht und es werden Schienen, Nägel und Schrauben geprüft. Vor allem aber lernten wir, dass es für die zuständigen Mitarbeiter Fließbandarbeit ist, und waren froh, dort raus zu kommen.

Zum Röntgen gehört auch die Computertomografie (CT), wo, genauso wie im Röntgen, die Mitarbeiter bloß ausführende Kraft sind, und auch dort geht es zu wie am Fließband. Nach zwei Patienten, deren Untersuchung wir beiwohnten, fiel das CT auch noch aus, so dass wir dort nicht viel lernten. Dafür gibt es ein Foto (unten). Ebenfalls in der Abteilung Röntgen durchgeführt werden Angiografien - die kannten wir schon vom Herzkatheterlabor.

Den Mittwoch verbrachten wir in der Abteilung für Medizintechnik, also dort, wo wir später potenziell arbeiten können. Das war recht aufschlussreich, brachte aber wenig Inhalte mit sich, die ich hier präsentieren könnte. Daher weiter zum spannendsten Teil der zweiten Woche: Unser Besuch in der Strahlentherapie.

(Chronologisch richtig würde ich hier noch anführen, dass ich auf persönlichen Wunsch mit zu einer Fallbesprechung durfte, in der MRT-Untersuchungsergebnisse im größeren Ärztekreis diskutiert wurden, was zwar spannend anzusehen, aber zugegebenermaßen nicht besonders nützlich war. MRTs von anderen Dingen als dem Gehirn sind außerdem cool, aber eben nicht so spannend wie fMRT-Scans vom Gehirn.)

Der Herr von der Strahlentherapie hielt uns dann zunächst einen Vortrag, was uns schon erschaudern ließ, aber glücklicherweise verstand er es doch recht gut, seiner Begeisterung für sein Gebiet Ausdruck zu verleihen. Wir lernten viel am Beispiel der Behandlung von Prostatakrebs. Auf dem Gebiet ist das Klinikum Chemnitz führend - man arbeitet dort mit sogenannten Seed-Implantationen. Dabei wird ein kleines (1x5mm) Strahlenpräparat in die Prostata eingesetzt und dauerhaft dort belassen. Das führt zwar dazu, dass die Patienten 6 Monate lang niemandem für längere Zeit näher als einen Meter kommen sollten, dafür ist es aber ein extrem zuverlässiges Verfahren. Konkret wurden uns 431 Patienten genannt, die in den bisherigen zehn Jahren behandelt wurden, von denen 425 keinerlei neue Krebszellen gebildet haben und nur 6 rezidiv waren. Allerdings werden mit dieser Methode auch nur Patienten mit sowieso guten Prognosen behandelt, also solche ohne Metastasen und mit moderater Progression. Man sollte sich also nicht blenden lassen und darf durchaus die Stirn runzeln angesichts der Tatsache, dass man als so behandelter Patient seine Prostata nach dem Tod als radioaktiven Abfall entsorgen lassen muss.

Von der Strahlenbelastung für den Patienten ist das allerdings wohl die beste Methode, da direkt am Ziel behandelt wird. Weitere Maßnahmen wie eingeklebte Kissen zwischen Prostata und Darm verbessern die Situation noch weiter. Selbst Methoden wie Bestrahlung im Nahfeld (zeitweise wiederholte Einführung eines Strahlenpräparates über den Darm, oder z.B. bei Gebärmutterkrebs über die Vagina) sind längst nicht so schonend, ganz zu schweigen von der bekannteren perkutanen Bestrahlung (also der Bestrahlung von außen durch die Haut).

Letztere ließen wir uns dann noch live vorführen. Zugegebenermaßen bin ich schwer beeindruckt von der extrem hoch entwickelten Technik moderner Bestrahlungsmaschinen. Es war auch der Höhepunkt des immer wiederkehrenden Mantras "Lagerung ist alles": Die Patientin, die wir zu sehen bekamen, wurde bestimmt 15 Minuten lang aufwändig positioniert, Kopfhalterungen und Gesichtsmasken zum Strahlenschutz werden individuell angefertigt, natürlich ist der Lagerungstisch auf jede erdenkliche Art verstellbar und ich bin sicher, ich vergesse noch einige Aspekte. Die tatsächliche Bestrahlung dauerte dann kaum eine Minute.

Moderne Computerberechnungen steuern ihren Teil bei, jede Bestrahlung wird vorher simuliert, die Strahlenfelder können inzwischen recht fein modelliert werden (kein Tumor ist ein schnödes Rechteck oder ein Kreis). Mit Infrarotlicht wird während der Bestrahlung die Atmung analysiert und es wird immer dann bestrahlt, wenn bedingt durch die Atmung alle unbeteiligten Organe möglichst weit weg vom Zielort sind (deren Lage in bestimmten Atemphasen wird vorher durch CT bestimmt).

Beobachtet haben wir die Behandlung über Video hinter drei Meter dicken Betonwänden und einer 70cm dicken Bleiparaffintür, auch das durchaus beeindruckend. Auch einige Sidefacts konnten wir aufschnappen, so kostet ein Bestrahlungspräparat etwa 4000 Euro im Vierteljahr - danach ist die Strahlendosis durch Zerfall so gering, dass die Präparate ausgetauscht werden. Bis dahin muss die Bestrahlungsdauer entsprechend angepasst werden - Peanuts gegen die Berechnungen, die zur Konzentration der Strahlendosis auf das Zielgebiet dienen.

Den letzten Tag verwendeten wir auf die Auswertung des Praktikums. Mir persönlich hat es eine Menge spannende Einblicke gebracht - für das Studium und das spätere Berufsleben direkt relevant war nur der Tag bei den Technikern, aber auch die anderen Erfahrungen werden die meisten Menschen nie machen. Daher bin ich froh, das Praktikum hier in Chemnitz absolviert zu haben, wo die Kooperation mit der Uni doch recht gut läuft. Nicht im Sinne guter Organisation, wohl aber in dem Sinne, dass man uns an vielen Orten Zugang gewährt hat. Und außerdem finden wir uns jetzt in den Irrgängen des Klinikums etwas besser zurecht...



Mein Garten-Abenteuer - Ein erstes Gemüsebeet anlegen

Ein teilweise vorbereitetes Gemüsebeet, trockene Erde, ein Haufen Erdklumpen

Der Hauptgrund für einen eigenen Garten war für mich die Möglichkeit, dort Obst und Gemüse selbst anzubauen. Entsprechend war ich nach der Rodung des bisherigen Unkraut-Chaoses hochmotiviert, noch 2018 ein Gemüsebeet anzulegen, um dort Wintergemüse anzubauen. Es war August geworden und bereits dann ist die Aussaatzeit schon weitestgehend vorüber. Die Trockenheit fing bereits an, deutliche Spuren zu hinterlassen; anfangs hatte ich keinen Gartenschlauch und dann keinen Überblick, welche Pflanzen es sich zu gießen lohnte. Irgendwann ging ich allerdings von "ach, das hat bisher auch so überlebt" zu "egal, einfach alles gießen, könnte ja was nützliches sein" über, denn abschneiden konnte ich ja später immer noch.

Die Trockenheit bescherte mir allerdings vor allem bei der Bodenbearbeitung Probleme. Nicht nur stoße ich je nach Position im Garten nach 10 bis 40cm bereits auf Lehm, der Boden war auch knochentrocken (sind Knochen trocken?) und vor allem steinhart. Und, noch viel schlimmer: Klumpig! Ich war bereit, hart zu arbeiten, also stach ich Rasen ab und ackerte einen Spaten durch und mit dem zweiten viele Abende lang, aber die Erde kam nicht in brauchbarem Zustand aus meinem Graben. An der ersten Stelle kam ich nur wenige Zentimeter tief in den Boden. Nur wenig besser war es an der zweiten Stelle, die ich mir ausgeguckt hatte; dort kam ich zwar mit viel Arbeit 60cm tief in den Boden, holte ihn jedoch in großen, harten Klumpen heraus, die ich erst für Steine hielt, aber tatsächlich Erde waren. Es gab die absurdesten Szenen - eine meiner Lieblingsbeschäftigungen nach der Arbeit war es, einige unterarmgroße Klumpen meterweit durch den Garten zu werfen auf den Haufen mit den anderen Klumpen, um zu beobachten, wie sie nicht zerplatzen. Und ja, es ist Erde - später bei Regen wurde der Haufen Matsch. Ich musste mehr als einmal an Annes Feldherrenhügel denken. Mit meinem treuen Rechen und den Stahlschuhen von meiner Ausbildung früher und vor allem Nachbars Durchwurfsieb (auch Stahl) zerkleinerte ich die Erde, so lange meine Motivation reichte, aber, Spoiler, es reichte trotzdem kaum, um gescheit etwas darauf anzubauen.

Die zweite Hälfte des nun existierenden Beetes (auf dem Foto im mittleren Teil, gerade erst begonnen; im Vordergrund noch die vertrocknete Wiese) ging ich mit mehr Plan an. Die Erde wurde nicht mehr so tief ausgehoben, man sagte mir, das sei überflüssig - ich hatte "zwei Spaten tief" gelesen, aber nicht gewusst, dass ich einen Langspaten verwende, der doppelt so lang ist wie ein normaler Spaten. :D Außerdem kamen die Klumpen einfach direkt auf den Haufen, stattdessen verwendete ich die Komposterde aus den bereits vorhandenen Kompostern, ich wusste nun, wie man das Durchwurfsieb richtig verwendet. Hat letztlich auch nicht so richtig geholfen, aber dazu später mehr.

Ich bin nach wie vor unschlüssig, wie ich das Anlegen weiterer Beete angehen will. Der Boden ist durch den vielen Regen im Herbst inzwischen wesentlich lockerer (dafür natürlich auch schwer). Vermutlich komme ich also ohne Maschine aus, im Idealfall werde ich Hilfe haben. Ich weiß allerdings auch noch nicht so recht, wann der richtige Zeitpunkt ist - vermutlich läuft es wieder darauf hinaus, immer bei Bedarf für die gerade fälligen Pflanzen zu buddeln. Von den 300m² soll ein großer Teil Beete werden - bisher sind es allerdings gerade einmal knapp 10m², wenn ich daran denke, wie lange das gedauert hat, graust es mir.

Zum Abschluss noch ein paar weitere Fotos von der Arbeit am Beet; das zweite zeigt den Zustand am Ende. Man beachte die Hügel im Hintergrund. Und das dritte Foto schließlich zeigt den Zeitpunkt, an dem die Grube am tiefsten war. Da wurde ich tatsächlich öfter von Nachbarn angesprochen, was ich denn bauen wolle... :D Das letzte Foto zeigt den ersten Versuch, ein Beet anzulegen. Dort habe ich später Senf ausgesät, um den Boden zu lockern, es wird sich im Frühjahr zeigen, ob das von Erfolg gekrönt war. Rechts daneben unter einer Plane die Grasnarbe, die angeblich gut verrottet, wenn man sie einfach direkt nach dem Abstechen stapelt und sechs Monate liegen lässt. Ich bin gespannt.

Alle Bilder sind klickbar und können größer angeschaut werden.

BeetBeetGrubeanderes Beet

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Fixing Arch boot after faulty package upgrade

I've been using a derivate of Arch Linux, Antergos, for over two years now, and while I am mostly satisfied, it does happen from time to time that a faulty package upgrade crashes my system and I can't boot. So here are some instructions on how to handle that case, especially if you did not prepare your bootloader for that case.

As mentioned, I am using Antergos, and with that, I have GRUB 2 as my bootloader.

GRUB boot loader main screen

So if you have been clever, you have already setup an entry in GRUB to boot into command line mode. If you have, you can skip this paragraph. If not, in the GRUB main screen (above), select the main boot entry and press E to edit it. Then find the line loading the Kernel, append systemd.unit=multi-user.target to it and press F10 to boot the modified script (it will not be saved). If you are outside the US, mind that the keyboard layout will not match yours. Find the US keyboard layout on Wikipedia if you need to look it up.

GRUB boot loader edit screen Antergos login screen

Now, login to your computer using your usual credentials. Mind that the keyboard layout is still US and this might bring difficulties to entering your password.

You now propably want three things. First, you want to fix that keyboard layout. Then you want to find the list of packages that have been upgraded and then you want to downgrade the faulty one. Here we go.

Change keyboard layout: sudo loadkeys de-latin

See man loadkeys for help. Note that this is not setxkbmap which does not work in command line only mode.

Check pacman log to find the list of upgraded packages: sudo tail /var/log/pacman.log -n 300 | less

Adjust the number if you get too many or too few entries. The entries have timestamps. You can use cat and grep instead to filter for a date if the upgrade was not recently.

Pacman logs

Now find the suspicious package. The log will show you the old and new version, you need this later. This time, I had a weird red screen when booting, and the only upgraded package that was somehow related to graphics was the Kernel, so I downgraded the Kernel. Other times, I got some error messages and had to look them up to see what packages might be related and usually I found one of the related packages in the list of upgraded ones.

Finally, sudo pacman -U /var/cache/pacman/pkg/name-of-package-1.9.tar.gz, with the name of the package from the log and also the version that was previously installed, will hopefully fix your problem. sudo shutdown -r now to reboot and good luck. :-)



Patch ändern auf Novation Peak mit Ableton Live

Novation Peak on my self-built stand

This article is also available in English.

Ich habe kürzlich einen Novation Peak gekauft und da ich zuvor schon mit Ableton Live gespielt hatte, habe ich die beiden natürlich sofort zusammengebracht. Da ich noch kein Midi-Keyboard habe, benutze ich Midi-Tracks in Live, um den Peak zu spielen. Midi-Clips bieten auch die Funktion, dem Empfänger ein Programm mitzugeben, dass benutzt werden soll - aber aus irgendeinem Grund funktionierte das mit dem Peak nicht.

Ableton stellt nur einige wenige Standard-Informationen zur Verfügung und ich konnte nichts auf den Peak bezogenes finden, was mein Problem gelöst hätte. Live selbst sagt nur, dass sich die Konfigurationen von Gerät zu Gerät unterscheiden. Also habe ich es per try & error selbst herausgefunden, es geht so:

  • Der Wert für "Bank" wird vom Peak ignoriert
  • "Sub" stellt die Bank in Peak ein, aber mit einem Offset von 1, also hat Bank A den Wert 2, Bank B den Wert 3 und so weiter.
  • "Pgm" ändert den Patch innerhalb der Bank - hier ist die Beziehung direkt, allerdings beginnt Live erst bei 1 zu zählen, d.h. Patch 000 im Peak ist Programm 1 für Live, für Patch 001 muss man den Wert 2 einstellen und so weiter.

Ableton Live

Bilder anklicken zum Vergrößern. Wenn alles richtig gemacht wurde, wird der Peak den eingestellten Patch laden, wenn der entsprechende Clip gestartet wird.

In diversen Foren wird diskutiert, wie die Midi-Verbindungseinstellungen gesetzt sein sollen; tatsächlich spielen diese hier jedoch keine Rolle. Wichtig ist, dass der Peak Midi empfangen kann; aber ohne diese Einstellung wird auch sonst nichts funktionieren. Alle weiteren, auf dem Screenshot deaktivierten Optionen können auch an sein, die "Program Change"-Funktion wird dadurch nicht beeinträchtigt; sie sind jedoch nicht erforderlich.

Ableton Live Midi Settings Dialogue Die Einstellungen wurden mit Ableton Live Lite 10 auf einer Windows 8.1-Maschine getestet.



Patch change in Novation Peak from Ableton Live

Novation Peak on my self-built stand

Dieser Artikel ist auch auf Deutsch verfügbar.

I recently got a Novation Peak and as I already played with Ableton Live before, it was no question to link the two immediately. As I do not yet have a midi keyboard, I use MIDI tracks in Live to play the Peak. MIDI clips also offer to tell the receiver what program / bank should be used - but for some reason I could not get it to work with the Peak.

Ableton only gives some standard instructions and I could not find any Peak-related information for my problem. Live itself only says that configuration may vary. So I figured it out by try and error and here is how it works:

Create and select a MIDI clip. Find the "program change" section. Set it as follows:

  • The "Bank" setting is ignored by the Peak
  • "Sub" changes the bank in Peak, but it has an offset of 1, so for A the value is 2, for B it is 3 and so on.
  • "Pgm" changes the patch in the bank. It is a 1:1 relation but Live starts with 1 while Peak starts with 000 so to select patch 000 enter 1, for patch 001 enter 2 and so on.

Ableton Live

Click the images to enlarge them. If you did everything right, the Peak will now select the configured patch whenever you launch a clip.

There is quite a lot of discussion if the midi connection settings are relevant. They are not. The Peak needs to receive Midi but if it does not, nothing else will work either. Apart from that, all settings are optional, hence deactivated in the screenshot. You can activate them though, changing the patch will work anyway.

Ableton Live Midi Settings Dialogue

These settings were tested with Ableton Live Lite 10 on a Windows 8.1 machine.



Mein Garten-Abenteuer - Wie alles begann

Garten

Als einer meiner Nachbarn zu meiner neuen Wohnung mich im Sommer ansprach, ob ich nicht gerne einen richtigen Garten hätte, ihm seien meine Pflanzen auf den Fensterbänken aufgefallen, war ich gleich begeistert. Ein Hoch auf Erdgeschosswohnungen! Die anfängliche Ernüchterung beim Anblick üblicher Kaufpreise verschwand schnell, als er merkte, dass ich zwar viel Zeit, aber wenig Geld hatte, und trotzdem meinte, "wir haben da vielleicht was". Eine verwilderte Parzelle in der Kleingartenanlage die Straße runter, ob ich mich der denn annehmen wollen würde, man würde auch beim Preis was machen. Nun... oben seht ihr, was ich seit Juli meins nennen darf.

Garten Garten

Der Garten war nur zwischen einem und zwei Jahren komplett sich selbst überlassen worden, davor aber auch schon nicht mehr gepflegt worden. Durch die allesamt sehr netten Menschen in der Gartenanlage, die ich nach und nach kennenlernte, erfuhr ich immer mehr über die Vorgeschichte meiner 300 Quadratmeter Natur. Ebenfalls den anderen Gärtnern zu verdanken habe ich, dass sich der Garten sehr schnell von einem Dschungel (Bilder oberhalb dieses Absatzes) in einen Trampelpfad (andere Bilder) verwandelte. In einem Gemeinschaftseinsatz wurde mit der Motorsense erstmal alles umgemäht, was Gras oder Unkraut war. Dennoch dauerte es noch zwei weitere Gartenbesuche, bis ich den Teich entdeckte... und der sollte längst nicht das letzte Fundstück sein, aber dazu später mehr. Das große Bild unten (übrigens sind alle Bilder großklickbar) zeigt die selbe Perspektive wie das erste, aber nach dem Arbeitseinsatz. Alleine dadurch hat sich schon viel getan.

Garten Garten

Auch das jeweils erste von den kleinen Bildern zeigt die gleiche Perspektive.

Es dauerte Monate, bis ich einen ungefähren Überblick hatte, was in meinem Garten alles wächst; Die App Pl@ntNet war dabei sehr hilfreich. Direkt am Anfang fielen der Kirsch- und der Apfelbaum auf, die Rosen und die Stachelbeersträucher. Letztere sind nach wie vor meine Lieblinge, jetzt im Winter sehen sie fürchterlich kümmerlich aus, aber die Früchte waren herrlich. Von den Kirschen sind mir leider die meisten vertrocknet, da sie schon überfällig waren, als ich den Garten bekam. Die Rosen hingegen blühen noch, während ich diese Zeilen schreibe, es ist der erste Advent. Allerdings hatten wir ja auch einen absurd langen Sommer und milden Herbst.

Die Laube, die auf einem der kleinen Fotos zu sehen ist, war in wesentlich besserem Zustand. Von außen zwar abgenutzt, ist die Inneneinrichtung völlig in Ordnung, und sehr zu meiner Freude fand sich dort auch das ein oder andere intakte oder leicht zu reparierende Werkzeug. Ein Nachbar steuerte einen alten Rasenmäher bei und so konnte ich schon bald loslegen und das wirklich unglaubliche Chaos beseitigen. Meine beinahe täglichen Bemühungen zeigten schnell Früchte - Fortschritte im Garten wurden sichtbar, ich war abends glücklich und zufrieden und die anderen Gärtner zeigten sich begeistert von meinen Fortschritten und sprachen mir Mut und Geduld zu für die weiteren Arbeiten. Bis ich selbst die ersten Pflanzen ausbringen konnte, sollte es noch länger dauern als gedacht, aber dazu später mehr. Wie unschwer zu erkennen, hätte ich mich allerdings auch den ganzen Rest des Jahres nur mit den vorhandenen Pflanzen befassen können... ich beließ aber lieber einige Bereiche komplett roh, nicht zuletzt wegen einiger Tiere und Giftpflanzen, und investierte in andere dafür umso mehr Arbeit. Der heiße Sommer macht es mir nicht leicht - aber in weniger als einem halben Jahr hat sich eine Menge getan und das daraus entstandene Blogmaterial wird mich nun über den Winter bringen. :-)

Garten