Packstationen laufen mit Windows

Auf dass die Post diesen Bug fixt, bevor es zuviele Leute lesen...

Wie man eine Packstation zum Absturz bringt

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Frohes neues Jahr!

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Anmerkung: Die Adresse, an die diese recht plumpe Spam-Mail gesendet wurde, existierte damals schon nicht mehr. Hab ich beim Aufräumen des Catch-All gefunden. :D



Odyssee in Wanne-Eickel

Inzwischen ist es ein paar Tage her, aber diese Story möchte ich trotzdem mit euch teilen... ich war eigentlich bloß mal wieder unterwegs zwischen Gelsenkirchen und Herne, diesmal, weil ich in GE zum Arzt musste. Normalerweise ist die Strecke Erle Post -> Gelsenkirchen Hauptbahnhof -> Herne Bahnhof, also einmal Straßenbahn, einmal Zug. Am Bahnhof wohne ich ja dann. Diesmal ist auf dem Rückweg der direkte Zug ausgefallen, was nicht so schlimm ist, weil man auch nach Wanne-Eickel kann (einziger Halt zwischen Gelsenkirchen und Herne) und von dort aus weiter.

Im Zug nach Wanne-Eickel ist mir dann ein Haufen Jugendlicher aufgefallen. Große Gruppe, geteilt in zwei kleinere, verteilt an zwei Enden des Großraumwagens. Mein Platz war ziemlich am einen Ende, aber von der Tür aus nicht in die Spitze des Zuges, sondern in die andere Richtung. Auf einem Viererplatz auf der anderen Seite des Ganges schräg vorne saß ein etwas älteres Ehepaar (?), vielleicht im Alter meiner Eltern, vielleicht auch schon älter. Ich weiß gar nicht ob die überhaupt zusammen gehörten, aber offensichtlich verbrachten sie zumindest die Fahrt zusammen.

Genau zu diesem Paar sind immer wieder Jugendliche hingelaufen. Immer einer alleine. Es ging immer irgendwie um eine Handynummer, soviel habe ich mitbekommen. Der oder die Jugendliche nannte immer eine Handynummer und der Mann von den beiden schrieb sich die auf. Einmal hat jemand der Frau zehn Euro in die Hand gedrückt und vom Mann Münzen bekommen, dazu wieder die Handynummer. Die meisten hatten da ziemlichen Spaß dran, viele haben sich auch bedankt bei den Erwachsenen... ich wüsste zu gerne was das war, aber die drei Minuten, die der Zug fährt, habe ich zum Staunen gebraucht.

Und dann stieg ich in Wanne-Eickel um in den Zug, der von dort nach Herne fährt, aber vorher nicht in Gelsenkirchen hält (weshalb es ein toller Ersatz für den ausgefallenen Zug ist). Von außen konnte man Fahrtziel und Strecke statt auf einem Display auf einem Pappschild lesen.

Im Zug roch es nach Hasch. :D Von der Innenausstattung war es den normalen Wagen schon sehr ähnlich, aber die Menschen darin waren auch recht lustig. Eine Gruppe Ausländer hat sich die ganze Zeit über Ausländer unterhalten. Einer gehörte wohl irgendwie nicht dazu, den haben die die ganze Zeit gefragt was er denn ist. "Ey was bist du, Holländer?" "Ey was bist du, Spanier? Türke?" Irgendwie waren sie sich aber eh einig, dass alle scheiße sind, Holländer, Spanier, Türken und Deutsche. :D

Jaa... und von wegen Türken... an meinem seit einiger Zeit wieder geschlossenen türkischen Imbiss an der Ecke zu meiner Straße hing dann noch dieses Schild:



Jahresrückblick-Stöckchen

Bei Konna habe ich dieses Stöckchen gefunden und ich nutze das mal, um vor dem Rückblick aus musikalischer Sicht an Silvester schonmal etwas anderen Kram unter die Lupe zu nehmen.

Vorherrschendes Gefühl für 2011?
Um. Ahnungslosigkeit. Was startet das Ding denn mit so ner schweren Frage... ich habe unglaublich viel vor und unglaublich wenig Ahnung was daraus wird.

2010 zum ersten Mal getan?
Solo vor anderen gesungen.

2010 nach langer Zeit wieder getan?
Ein vollständiges Fußballspiel angesehen. :D Nämlich bei der WM, als ich beim Public Viewing ausgeholfen habe - das erste Mal seit der letzten WM 2006.

2010 leider gar nicht getan?
Fällt mir jetzt gerade tatsächlich nix ein...

Wort des Jahres?
TEN SING? :D

Zugenommen oder abgenommen?
Keine Ahnung, interessiert mich nicht. Wahrscheinlich zu.

Stadt des Jahres?
Herne, weil ich da hingezogen bin...

Alkoholexzesse?
Keine.

Davon gekotzt?
Entsprechend auch nicht.

Haare länger oder kürzer?
Erst länger, dann wieder kürzer.

Kurzsichtiger oder Weitsichtiger?
Noch kurzsichtiger. :(

Mehr ausgegeben oder weniger?
Viel mehr, Umzug halt. Wobei, könnte man ausrechnen, die ganzen Konzerte letztes Jahr haben sicher auch reingehauen. Aber vermutlich dennoch mehr, spätestens, wenn man die Haushaltsausgaben, die ja seit dem Auszug neu sind, dazu nimmt.

Höchste Handyrechnung?
Prepaid, Verbrauch gleich geblieben.

Krankenhausbesuche?
Immer noch keine eigenen Aufenthalte.

Verliebt?
Nö.

Getränk des Jahres?
Ähm. Pina Colada?

Essen des Jahres?
Okay jetzt wird's langsam albern... Müsli. Habe das selber mischen entdeckt. :D

Most called persons?
H., wie immer.

Die schönste Zeit verbracht mit?
170 TEN SINGern beim Westbundseminar... die geniale Zeit wird wohl so schnell nichts toppen.

Die meiste Zeit verbracht mit?
Spaß. hahahah

Song des Jahres?
Och Leute, ich veröffentliche jeden Monat diverse Posts dazu, soll ich jetzt 353 Tage auf EINEN reduzieren? Nee.

CD des Jahres?
Fast genauso schwierig. Ich hab so viele gekauft. Eine der geilsten ist definitiv "Fever to tell" von Yeah Yeah Yeahs.

Buch des Jahres?
Die Hütte.

Film des Jahres?
Was ich bei Musik an Masse habe, gleiche ich bei Filmen wieder aus... daher einfach. Inception.

Konzert des Jahres?
Da musste ich beim Konna ja erstmal einen schockierten Kommentar abgeben, wo er auf keinem einzigen war. Mein geilstes war das Helden-Konzert beim Open Flair. Eine Gefühlsexplosion nach der anderen.

TV-Serie des Jahres?
House. :D

Erkenntnis des Jahres?
Hm... ich hab jetzt eigentlich nicht wirklich was, wo ich sagen würde, au, da ist mir was klar geworden, aber ich denke ich bin sehr viel offener geworden für vieles, daher kann man als Erkenntnis vielleicht zählen, dass es manchmal echt gut ist, sich einfach mal auf was einzulassen, was auszuprobieren.

Drei Dinge auf die ich gut hätte Verzichten können?
Die ein oder andere Radiowerbung, draußen stehen müssen wegen überfüllter Halle und wieder draußen stehen müssen wegen überfüllter Halle weil man an der davor zu lange der Audioübertragung nach draußen gelauscht hat. Ernsthaft. Zum Kotzen.

Nachbar des Jahres?
Was soll man denn hier bitte angeben? Meine sind alle komisch.

Beste Idee/Entscheidung des Jahres
Es zieht sich überall durch, daher logisch, beste Entscheidung war es mit TEN SING anzufangen. hahahah

Schlimmstes Ereignis?
Uh, ich hatte dieses Jahr nach einem Konzert mal drei Tage lang ein Pfeifen im Ohr, da hab ich langsam echt Angst gekriegt. War bei The Sounds, die sind immer ziemlich laut, und ich stand etwas links in der Nähe der Boxen. Aber n geiles Konzert.

Schönstes Ereignis?
Hm, da gab's einige, aber eines der tollsten war es, mit einigen Leuten von TEN SING Kürten beim bzw. vor dem Christina Stürmer-Konzert beim Kirchentag Party zu machen. hahahah 2010 hatte echt einige tolle Momente zu bieten, welche von der Sorte, die als Gefühl noch eine Weile bleiben... der emotionalste Moment war vermutlich direkt nach der Abschlussshow vom TEN SING Westbundseminar im Oktober. Ich war innerhalb weniger Tage zum Lichttechniker geworden und hatte obendrein die "Leitung" unseres Teams übernommen, wir standen dann zwar alle nicht auf der Bühne, aber oben an der Technik war es unglaublich geil dabei zu sein und die Show war fantastisch, ich war hinterher so glücklich, dass ich jedem um den Hals gefallen bin, der mir danach über den Weg gelaufen ist. :D

2010 war mit einem Wort?
Voll.



Chinakohl-Schmortopf "Himmel und Erde"

Ja, mir war langweilig, daher der Titel. ;) Total simpler, aber leckerer Eintopf (eigentlich ist es gar kein Eintopf, weil ich zwei Töpfe benutzt hab, aber egal, am Ende war es einer), der seinen Namen obendrein noch woanders geklaut hat. Es gibt nämlich auch Astrids Himmel und Erde, was ganz anders ist, aber auf Kartoffeln und Äpfeln basiert - was hier wichtig ist.

Die Zutatenliste ist so kurz, dass ich nichtmal eine Liste draus mache: 300g Schweinegulasch, 1 Kopf Chinakohl, 2 Äpfel, ein Durchschlag voll Kartoffeln (vermutlich knapp ein Kilo), Margarine zum Braten und Salz und Pfeffer zum Würzen. Der Einfachheit halber und weil's dann schneller geht habe ich zwei Töpfe verwendet. Also, eigentlich hab ich das gemacht, weil ich nach dem Anfangen merkte, dass das nix wird, wenn ich die Kartoffeln mit zum Kohl werfe, weil der Kohl dann viel zu lange drin wäre, aber das ist ja egal. Da der Kohl am Anfang irre viel ist und dann unglaublich zusammenschrumpelt, ist das aber eh besser mit den zwei Töpfen.

Vorbereitenderweise die Kartoffeln und die Äpfel schälen, waschen und würfeln. Das Gulasch evtl. kleiner schneiden, falls euer Metzger auch immer große Stücke schneidet. Den Kohl ebenfalls waschen und schneiden. Margarine im größeren Topf heiß machen und das Gulasch darin anbraten. Dies wäre vermutlich der richtige Zeitpunkt, um die Zwiebeln dazu zu werfen, die ich kaufte, aber vergaß. Im zweiten Topf ebenfalls Margarine heiß machen, dann kann man, wenn das Gulasch angebraten ist, in den Topf mit dem Gulasch den Kohl werfen und würzen und in den anderen die kleingeschnittenen Kartoffeln und die auch würzen. Der Kohl kommt ziemlich gut ohne Wasser aus, bei den Kartoffeln sollte man direkt mit den Kartoffeln etwas Wasser zugeben und darauf achten, dass das nie ganz verdampft, denn man braucht zwar nicht viel, aber wenn alles weg ist, würde man die Kartoffeln braten, wenn genug Fett da wäre - ist aber nicht, also brennen sie an, was doof ist. Beim Kohl dafür besonders darauf achten oft genug zu rühren, damit weder das Fleisch zäh noch der Kohl braun wird.

Kohl wie Schmorkartoffeln kamen mit 25 Minuten aus, hab dann am Ende alles in den großen Pott gekippt und gemischt und es war toll. So toll, dass ich es aufgegessen habe, bevor ich an das Foto gedacht habe... macht aber nix... es sah halt aus wie geschmorter Kohl mit geschmorten Kartoffeln und Gulasch gemischt. ;)



Do you speak music? TEN SING Krefeld

Als wahrscheinlich letzte Show des Jahres war ich vor mittlerweile schon wieder fast zwei Wochen noch bei der Show von TEN SING Krefeld. Leider diesmal ohne jemanden aus Hagen, u.a. weil parallel die Christmas Rock Night war, aber alleine ist man ja nie... fing schon damit an, dass ich am Krefelder Hauptbahnhof in die Straßenbahn stürmte und reinrief, ob die auch zum Moritzplatz fährt, Antwort kam von nem TEN SINGer der auch auf dem Weg zur Show war. hahahah

Bei der Show waren dann total viele andere Gruppen da. Ich erinnere mich an Bochum, Duisburg, Duisburg-Süd, Köln, Anrath, Reith (?) und, total geil, Homberg aus Hessen. Nahezu das gesamte Zimmer 6B vom Westbundseminar war wieder vereint. :D Das war schon eine Party vor dem Beginn der Show wert.

Als Intro gab's dann "Was geht ab", reichlich Nebel und Lightshow. Die Show selbst wurde dann weniger partylastig, aber dennoch äußerst spaßig. Werft einfach mal einen Blick auf die Setlist und die Fotos.

Der Theater-Workshop in Krefeld hatte dieses Jahr kein großes mehrteiliges Theaterstück, sondern eine Reihe von Kurzstücken. So gab's zu Beginn eine Diskussion in der Schule zum Thema Schubladendenken, später eine etwas alternative Kochshow - der Koch hatte seinen Kaffeepott vergessen und hat den Irish Coffee dann in sich selbst zubereitet... mit viiieel Schuss und Verfütterung der Sahne an das Publikum und die Band. Beim Impro-Theater wurde das Publikum mit eingebunden ("Ich brauche einen Beruf, einen Ort und einen Filmtitel!" => Der Pate, eine Kirche & ein Müllmann :D ). Der letzte Auftritt war eine Kassenszene - in normaler, Piraten- und Star Wars-Variante. hahahah

Vom Tanz in Erinnerung geblieben ist mir außer dem überhaupt nicht peinlichen Jungentanz zu Hannah Montana :D noch "Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad" mit sämtlichen Strophen - und am Ende einigen Zuschauern auf der Bühne. Leider ist mein Objektiv zu mies als dass ich da gute Fotos von präsentieren könnte...

Die zweite Hälfte geriet etwas durcheinander, es gab zuerst mein persönliches Highlight, das, was auf der Setlist mit "Bandsolo" betitelt ist - faktisch hieß das, den jüngsten TEN SINGer Deutschlands (?) und den Schlagzeuger ins Rampenlicht zu rücken. Die Krefelder hatten tatsächlich eine elektronische Ukulele mit einem Effektgerät kombiniert und sie dem Mini-Metaller anvertraut - so gab's dann die wohl verrückteste Version von Hey, Soul Sister, die ich bisher kenne... Anschließend dann den Mädchenchor, der ohne Begleitung Vois sur ton chemin sang. Mutig, aber gut. hahahah

Zugaben gab's keine, war aber auch nicht nötig, denn das Outro war ziemlich cool. Schon fast klassisch mittlerweile "Nein, Mann!" - erst mit drei Leuten, dann mit der gesamten Gruppe und ner Polonaise von der Bühne runter Richtung Ausgang, zusammen mit allen die die Bühne stürmten. :D

Technisch müssen sich die Krefelder nicht verstecken, ich tippe allerdings darauf, dass einiges geliehen wurde (würde auch den vergleichsweise hohen Eintrittspreis von 4-6€ erklären). Der Chor war leider oft zu leise, ansonsten konnte man eigentlich immer alles gut verstehen. Sie hatten das Lichtmischpult was wir auch auf dem Seminar hatten... *.*

Während in Kürten die Show richtig professionell und durchdacht und auch einfach richtig gut war, war es hier vor allem die Verrücktheit der Krefelder und der anwesenden Gruppen, die für Spaß gesorgt hat. Ging mir zumindest so, die Elternfraktion auf den Sitzplätzen, die vermutlich ungefähr nie etwas sehen konnte, fand die Pogo-Einlagen vermutlich nicht lustig. Schade. :D Ich erinnere mich noch an "Panda-Tattoos in schwarz und silber" und an ein Free Hugs-Schild... und an Schneeballschlachten und Pony nach der Show draußen, wo es inzwischen recht heftig geschneit hatte (wobei seit Montag ja "heftig schneien" eine neue Bedeutung bekommen hat :D ).



Wer sich umdreht oder lacht... TEN SING Kürten

Bäm! Wen interessieren schon so kleine Konzerte wie Blood Red Shoes letztens. Man kann schließlich für 5€ eine fette Show von 80 TEN SINGern bekommen - und einer von 800 Zuschauern in einer umfunktionierten Turnhalle sein, die in einem Kaff steht, dessen Einwohnerzahl Wikipedia nicht kennt (nur die der großzügig zusammenfassenden Obergemeinde).

Ein paar der Kürtener (bergisches Land, nächste Großstadt: Leverkusen) kannte ich schon vom Kirchentag, wo wir uns abends bei einem der Großkonzerte getroffen hatten. Also, eigentlich waren die mir aufgefallen, wie größere Gruppen TEN SINGer eben auffallen, weil sie überdurchschnittlich viel Spaß haben und meistens relativ laut sind. :D Jedenfalls war abzusehen, dass die Show cool wird, und so bin ich mit Nina und Joni von TS Hagen da hin gefahren.

Was soll ich sagen, es war fett. Wir waren, trotz kleinem Ausflug zur Tanke, echt früh da, irgendwie ne dreiviertel Stunde vor Anfang oder so, was uns netterweise Plätze ganz vorne beschert hat. Da war noch nicht viel los... irgendwie haben wir uns dann die Zeit mit fotografieren, quatschen und über die merkwürdige Musik ablästern vertrieben und um 7 war's dann auch echt voll. Also, nicht so rockkonzertzusammenquetschmäßig voll, aber schon 80% Hallenauslastung.

Die Lieder-Setlist kriege ich nicht mehr zusammen (vielleicht kann mir da jemand helfen??), macht aber nix, denn bei dieser Show standen Lieder, Theater und Tanz viel mehr in Zusammenhang als ich es von anderen Shows gewohnt war. Müsste man mal nachfragen wie die das hinbekommen haben. Das Theaterstück hat das Thema vorgegeben: Wir schreiben das Jahr 2325, die Plumpssäcke haben die Weltherrschaft übernommen und alles fröhliche, farbige und Spaß machende verbannt. Es kursieren Legenden, im 21. Jahrhundert hätte es mal eine Gruppe fröhlicher Menschen gegeben, sogenannte TEN SINGer. Man arbeitet aber kontinuierlich daran, diese Absurditäten auszurotten. Spaß haben steht unter schweren Strafen. Doch da gibt es noch die rebellischen Bunten, die sich in geheimen Locations treffen, fette Partys feiern und Krawall und Remmidemmi veranstalten...

In der ersten Hälfte war eher wenig los. Wir hatten noch keine anderen TEN SINGer gefunden und die Stücke waren eher poppig als rockig, mal von Krawall und Remmidemmi abgesehen. An der Qualität der Performance hat das aber nix geändert. Eigentlich waren alle echt gut, die Band, der Chor, die Solisten, die Tänzer, die Schauspieler, die Techniker und die genialen auf und neben der Bühne versteckten Menschen die so Dinge wie Requisitenaufbau, Ablauf und Versorgung des Chors mit Wasser geregelt haben. (Wir brauchen sowas auch! Vor allem Wasser!)

In der Pause haben wir dann die anderen Gruppen gefunden (mindestens Köln und WeigleHaus [Essen] waren da), entsprechend war die Stimmung dann besser. :D In der zweiten Hälfte ging es dann für die Bunten an die Revolution. Es hieß Geschichte schreiben (Madsen), improvisieren (MacGyver!!) und schlussendlich die gefangene Geisel von den Plumpssäcken befreien und selbige stürzen. Hallelujah! (Dr. Alban)

Wir wollten aber noch nicht gehen. Nein Mann, es gab noch ne weitere Tanzperformance (3D Lasercraft) und zwei weitere Songs. Die Kürtener waren sichtlich happy und total fertig, für uns hieß es dann: Nein Mann, ich will noch nicht geh'n, ich will noch 'n bisschen abbau'n. :D

Nach der Show war dann reichlich Gelegenheit Leute zu suchen die man so kennt oder zumindest schonmal getroffen hat. Irgendwo war wohl auch eine Aftershowparty, von der wir aber nicht wirklich was mitbekommen haben und für die vermutlich eh nicht mehr wirklich Zeit mehr gewesen wäre. Also haben wir noch n bisschen abbauen geholfen und sind dann irgendwann zurück nach Hagen, bevor ich das Auto weg gebracht, Straßenbahn und Zug erwischt und mein Zuhause erreicht habe. Typischer Fall von müde und hungrig, aber glücklich. hahahah



Zwischenstand

Kurze Zwischenmeldung: Heute Abend geht's hier weiter, ich habe schonmal den Bericht von der TEN SING Kürten-Show rausgekramt, den ich mangels Fotos noch nicht veröffentlicht hatte (gibt's jetzt halt erstmal ohne), ich hab den Blog etwas aufgemotzt und um ein cooles neues Feature erweitert und der Bericht zur Show von TS Krefeld ist auch in der Mache, ebenso wie die Posts zum aktuellen Mixtape-Wichteln.



Musik aus aller Welt

Das Thema der zweiten Runde des Mixtape-Projektes, an dem ich teilnehme, lautet "Kontinente". Das nahm ich zum Anlass, herauszufinden, ob meine Musiksammlung Musik von allen Kontinenten umfasst. Von der Antarktis abgesehen ist das tatsächlich der Fall. Bei Asien ist es aber schwer - der einzige, der noch dort lebt, ist für Soundtracks zuständig und nicht für "normale" Musik. Die anderen sind aufgrund von Kriegen oder anderweitig schlechten Zuständen in andere Länder ausgewandert. Allgemein habe ich aber immer den Herkunftsort gezählt, bis auf einen Fall, wo der Sänger definitiv erst nach seinem Umzug angefangen hat über Musik nachzudenken.

Interessant war insgesamt, dass ich bei vielen Bands, gerade wenn sie aus Deutschland kommen, falsch eingeschätzt habe woher sie kommen. Dafür kommen auch Bands mit exotischerer Musik meist aus ganz gewöhnlichen Orten, das ungewöhnlichste war dabei noch die Karibik.

Interpreten nach LändernInterpreten nach KontinentenTitel nach LändernTitel nach Kontinenten

Und jetzt frage ich mich ein bisschen: Wieso habe ich so wenig Musik aus Asien und Afrika? Gibt es dort weniger Musik, die hier auch gut ankommen würde? Funktioniert die Vermarktung von Musik dort so anders? Aus den USA, die ja nun auch weit weg sind, kommt doch auch ne ganze Menge hier an. Aber Asien besteht doch nicht nur aus Reisbauern und Afrika nicht nur aus im Wald lebenden Ureinwohnerstämmen. Kommt hier vielleicht gar nicht so wenig Musik aus diesen Kontinenten an wie es mir scheint? Bin mal gespannt, was die anderen Mixtapebastler so für Musik verwenden.

Zu Australien habe ich übrigens auch Ozeanien gezählt, was mir als Kontinent bisher gar nicht geläufig war - darunter fällt Neuseeland, wo Ladyhawke herkommt, die in meiner Musiksammlung recht wichtig ist.