No Roots

Der Grund dafür, dass ich so selten Musikvideos poste, liegt darin, dass ich die meisten Musikvideos doof finde. Deswegen schaue ich inzwischen auch kaum noch welche an. Ein Song, über den ich mich in letzter Zeit jedes Mal freue, ist No Roots von Alice Merton (und ich wette, jeder, der das hier liest, kennt den auch, obwohl euch der Name nichts sagt) und da die Frau noch gar kein Album herausgebracht hat, hörte ich den also auf Youtube.

Und hey.

Das Video dazu ist auch cool. Keine Video-Einleitung, die so lang ist wie der Song, keine seltsamen Szenen, deren Zusammenhang man nicht versteht, bloß ein paar schlichte Shots von der Sängerin, authentisch, attraktiv, stilvoll und wirkungsvoll gesetzte Schnitte und Übergänge. So wie der Song sich quasi unmerklich steigert (man achte mal darauf, was da alles passiert, abgesehen von Gesang und dem Lead-Bass-Synthesizer), steigern sich auch die Szenen in dem Video. Kann man machen. Und ich bin sehr gespannt, was da noch kommt - alleine die Tatsache, dass Alice Merton, so alt wie meine jüngere Schwester, schon vor ihrem ersten vollständigen Album nicht nur einen ernstzunehmenden Hit gelandet, sondern auch ein eigenes Label gegründet hat, spricht dafür, dass sie es ernst meint. Finde ich gut.



Fehlplanungen am Chemnitzer Campus

Vorhin schrieb ich an den ADFC Chemnitz. Anlass war die aktuelle Verkehrssituation am Hauptcampus der TU Chemnitz. Dort wird seit Anfang des Jahres kräftig gebaut - der begehbare begrünte Mittelstreifen wird gegen eine Straßenbahn ausgetauscht. Das Projekt war durchgehend sehr umstritten, der Ärger über die geopferten Bäume wich aber irgendwann dem leisen Gedanken "vielleicht ist eine Straßenbahn von der Uni zum Bahnhof ja doch ganz nett".

Reichenhainer Straße in Chemnitz kurz vor Fertigstellung des Umbaus 2017

Abgesehen davon, dass die Straßenbahnlinie nun aber gar nicht den gesamten Campus erfasst, wurde für den Umbau auch die Straße gravierend umstrukturiert: Einseitig wurden die Parkplätze abgeschafft, beidseitig der Radweg. Es gibt also auf der vielleicht am meisten von Radfahrern genutzten Straße in Chemnitz keinen Radweg mehr. Das war mir schon am Anfang aufgefallen, ich hatte bereits dann dem ADFC geschrieben und man antwortete mir:

Die Reichenhainer Str. wird ja quasi zur verkehrsberuhigten Zone, der Durchgangsverkehr wird ab dem neuen Kreisverkehr am Südbahnhof über die Fraunhofer-Str. in Richtung Südring gehen. Damit ergibt sich die Möglichkeit, den Radverkehr wieder direkt auf die Reichenhainer Straße zu bringen. Wenn es die Situation zulässt, ist das ein Ziel, welches der ADFC schon immer verfolgt. Die derzeitige Situation, daß Autofahrer denken, ihnen gehört die Straße allein kommt u.a. auch ein wenig daher, daß zu lange daran gearbeitet wurde, den Radverkehr außer Sichtweite des Autofahrers oder zumindest an den Rand einer für Kfz frei befahrbaren Straße zu drängen. Ziel sollte aber sein, auch den Chemnitzer Autofahrern und denen aus der Umgebung wieder das eigentlich Normale, das jederzeit in Gemeinden und Städten nahezu überall Radfahrer auf der Straße anzutreffen sind, in die Köpfe zu bringen.

Die für die Planung von Straßen und Wegen zugrunde liegenden Empfehlungen ERA legen den Planern nahe, bei gemischten Verkehrsgruppen auf einer Fahrbahn entweder die Straße eng zu halten, also nur um die 3,25m, damit der Radfahrer VOR dem Auto bleiben kann und nicht eng überholt wird ODER sehr weit zu halten (die angesprochenen >4m sind sehr gut) damit der Kfz-Verkehr in ausreichend großem Abstand entspannt überholen kann.

Wir sehen also den Umbauten auf der Reichenhainer und Reitbahnstr. erstmal entspannt entgegen.

Die Vorstellung, Autofahrer und Radfahrer könnten friedlich miteinander auf der Straße fahren, fand ich damals schon naiv und utopisch. Ich weiß auch nicht, wie ein Unterschied von 75cm in der Fahrbahnbreite dafür sorgt, dass Radfahrer nicht nur überholt, sondern sicher überholt werden können. Was daraus geworden ist, könnt ihr jedenfalls im Folgenden in meiner Antwort lesen.

[...] auch wenn auf die letzte Nachricht dann keine Antwort mehr kam, hier ein aktueller Zwischenbericht. An der Reichenhainer Straße ist inzwischen eine Fahrspur mehr oder weniger fertig - die Bordsteine sind da, die Parkplätze sind wieder errichtet worden, streckenweise ist also auf der Fahrbahn stadtauswärts alles so, wie es mal sein wird. Das heißt auch, es zeigt sich jetzt, ob es funktioniert, dass Radfahrer und Autofahrer vernünftig nebeneinander herfahren können.

Kurze Antwort: Nein. Entweder fahren die Radfahrer so, dass sie einen vernünftigen Sicherheitsabstand zum Rand haben - dann können die Autofahrer nicht überholen. Oder die Radfahrer fahren sehr randnah, dann überholen die Autofahrer, teils genervt und daher schnell und mit starker Beschleunigung (wie immer und überall) - ausreichend Sicherheitsabstand ist da nicht dabei.

Zurzeit dürfen Radfahrer die Spur auch entgegen der Fahrtrichtung benutzen, was einige weitere Beobachtungen ermöglicht. Erstens, auf Radfahrer, die entgegen der Fahrtrichtung fahren, wird teilweise (nicht immer) mehr Rücksicht genommen. Zweitens, ein wirklich sicheres Aneinandervorbeifahren ist nichtmal dann möglich, wenn die Autofahrer sehr nah am Rand fahren. Funktioniert also auch nicht.

Ganz davon ab: Nah am Rand fahren sollte weder für Autos noch für Fahrräder notwendig sein, denn da parken ja Autos und da wird auch gelegentlich mal eine Tür einfach aufgerissen.

Damit ist eigentlich alles gesagt. JETZT ist es natürlich zu spät, denn die Stadt hat offensichtlich großen Druck ausgeübt, um das ganze Projekt voran zu bringen, die Bauarbeiten werden also bald abgeschlossen sein und dann wird sich da nichts mehr tun. Die Reichenhainer Straße wird sicherlich nicht lebensgefährlich nach dem Umbau und man muss sagen, dass es immerhin ein Vorteil ist, dass auf der stadteinwärts führenden Seite die Parkplätze wegreduziert wurden - denn dort geht es heftig bergab und man lief als Radfahrer bisher Gefahr, bei hoher Geschwindigkeit eine Autotür abzubekommen. Dennoch denke ich, dass klar markierte Radwege auf der Straße wesentlich sicherer sind als keine Radwege.

Aus meiner Sicht war also der Verzicht auf einen Radweg auf der neuen Reichenhainer Straße eine totale Fehlentscheidung und es ist mir unbegreiflich, wie der ADFC, die einzige Lobby für Radfahrer und damit die vermutlich einzige Organisation, der man vielleicht zugehört hätte, das auch noch befürworten konnte. Chemnitz' wichtigste Uni-Straße hat damit deutlich an Attraktivität verloren.



Musik-Neuentdeckungen 09/2017

Wie jeden Monat stelle ich hier die Lieder vor, die ich neu entdeckt habe - weil ich sie zu schätzen gelernt habe, weil sie nach langer Zeit wieder aufgetaucht sind oder weil sie einfach neu sind. Radio, Konzerte, Festivals und Empfehlungen von Freunden und Bloggern bringen immer wieder frischen Wind in meine Sammlung und die hier ausgewählten Titel, oft auch andere Titel der Band, möchte ich als Empfehlung an euch weitergeben. Aufgrund der schwierigen Lage in Deutschland gibt es meistens keine Links, aber über Google, Spotify & Co findet sich alles.

Now, Now - Yours
Manchmal erweisen sich Empfehlungen anderer Künstler als Treffer, manchmal als verwirrend abwegig. Das hier war ein Treffer - auch wenn ich ihn von Hayley Williams nicht erwartet hätte. Synthesizer! Hab ich mal erwähnt, dass ich Synthesizer mag? Das hier hat Einflüsse von 80er-Rock und mag sich dadurch nicht in die Popschiene stecken lassen, obwohl es heutzutage noch am ehesten dahin gehört. Wie auch immer. Synthesizer!
MC Skule, Anne Hilliard & IV Green - 99 Math Problems (minkorrekt Podcast)
Ein Rap über Mathematik von einem Haufen Schulkinder... und es ist tatsächlich cool. Der Beat ist gut und die Kinder klingen nicht wie nervige kleine Kinder, sondern gut. Außerdem steckt ein cooles Projekt dahinter. Angucken!
Liz Gillies - Wild Horses (Rolling Stones Cover)
Das haben wir letztes Jahr bei TEN SING gespielt und es ist einfach so schön. Muss hier mal erwähnt werden.
Kate Harmony


Was Armut für Studenten in Deutschland bedeutet

Das Attribut "arm" schreibt sich niemand gerne zu. Es verleiht einem ein Stigma, bei dem Menschen an zerrissene Kleidung und Hunger denken. Bei Armut denken wir an leidende afrikanische Kinder. Alles ist relativ, klar. Das Thema lebensgefährdende Armut klammere ich heute aber mal aus zugunsten offener Worte zur existenzgefährdenden Armut, wie wir sie auch in den EU-Ländern und damit auch in Deutschland vorfinden.

Laut Wikipedia definieren EU-Statistiker Armut als ein Netto-Einkommen von weniger als 40% vom Median des Netto-Äquivalenzeinkommens. Der Einfachheit halber reden wir mal von erwachsenen, allein lebenden Menschen wie mir und vielen anderen Studenten, damit ist das Äquivalenzeinkommen gleich dem Einkommen (Umrechnungsfaktoren für im Haushalt der Eltern lebende Kinder usw. entfallen). 2015 war in Deutschland damit also arm, wer 688 Euro oder weniger netto zur Verfügung hatte, um seine sämtlichen Ausgaben zu decken.

Als Vergleich, weil viele daran denken werden: Das entspricht in einer Stadt mit niedrigen Mieten wie meinem aktuellen Wohnort Chemnitz ziemlich genau dem, was ein ALG II-Empfänger hat (die 409 Euro plus die vom Amt bezahlte Miete für eine typische Einzimmerwohnung). Und noch ein Gedankenanstoß: Der BAFöG-Höchstsatz, der nicht vom Wohnort abhängt, liegt zurzeit bei 735 Euro. Studenten sind übrigens im Hartz IV-System nicht vorgesehen, wer kein BAFöG bekommt, hat Pech.

Seit letztem Herbst habe ich im Wesentlichen von einem Minijob (450-Euro-Job) zum Mindestlohn gelebt. Dazu kam Unterhalt von meiner Mutter und Wohngeld vom Sozialamt. Die Summe, die mir dadurch zur Verfügung stand, war ähnlich knapp über der oben genannten Armutsgrenze. Um mit Mindestlohn auf die 450 Euro zu kommen, muss man im Monat 50,9 Stunden arbeiten. In meinem Fall: neben dem Studium. Man sieht schon jetzt, an wie vielen Themen man anknüpfen könnte, über wieviel Ungerechtigkeit man sich ärgern könnte. Ich möchte aber gar nicht behaupten, dass ich ein schlechtes Leben hatte, denn durch den Status als Student hatte ich immerhin genug Freizeit und ich habe meinen Job sehr gerne ausgeübt. Was ich aber wirklich nicht hatte, war Geld, und in diesem Artikel möchte ich einfach mal ein paar Beispiele geben, was "jeden Cent umdrehen" für Studenten in meiner Lage wirklich bedeutet.

Fangen wir mal mit der Wohnung an. Aufgrund von Schimmelproblemen musste ich im Frühjahr umziehen. Obwohl ich nur einen Transporter mietete und zwei Eimer Farbe kaufte, brauchte der Umzug alle meine Geldreserven auf. Die Kaution trieb mein Konto in den Dispo, denn man muss ja stets die neue Kaution schon bezahlen, wenn man die alte noch gar nicht zurück bekommen hat. Das macht besonders viel Freude, wenn man genau weiß, dass die alte Wohnung schon wieder bewohnt ist, aber die Kaution erst in drei Monaten ausgezahlt wird. Als dann etwas später der Gefrierschrank kaputt ging, musste ich das neue Gerät auf Ratenkredit anschaffen.

Nach der Miete ist der dickste feste Kostenpunkt im Monat die Krankenversicherung. Die zahlt aber leider nur den Arzt - Medikamente sind bitte selber zu tragen (hurra Privatrezept). Da steht man dann schonmal in der Apotheke und sagt dem Menschen, dass man bitte nur dieses und jenes Medikament möchte, weil man sich nicht alle drei leisten kann. Zuzahlungen für notwendige Medikamente wegen chronischen Krankheiten sind ebenso erfreulich wie die 10€ Zuzahlung, wenn man mal einen Krankenwagen rufen muss (okay, kommt sehr selten vor). 2% vom Jahres-Bruttoeinkommen sind die Grenze, ab der die Krankenkasse einen von den Zuzahlungen befreit, darauf werden auf Privatrezept ausgestellte Medikamente aber nicht angerechnet und für eben die gilt die Befreiung dann auch nicht. In der Folge gehe ich bei Erkältungen und ähnlichem gar nicht mehr zum Arzt, weil der eh nichts macht außer Medikamente zu verschreiben, die zwar helfen, aber zu teuer sind.

Weitere 15,50€ verschwinden jeden Monat ungenutzt für den Rundfunkbeitrag. Befreit wird davon nur, wer BAFöG oder z.B. ALG II bezieht, Wohngeldempfänger haben, zumindest ohne Anwalt, keine Chance. Und wer kann sich schon einen Anwalt leisten, wenn er sich den Rundfunkbeitrag nicht leisten kann?

Gut sparen kann man bei Lebensmitteln. In harten Monaten drücke ich meine Ausgaben in dem Bereich um bis zu 40%. Das heißt: Kein Dessert (Pudding für 29 Cent), keine Brötchen (und zwar gar keine - vom Bäcker nichtmal in guten Monaten), Obst und Gemüse nur im Angebot, alles andere vom Discounter und auch mal drei Tage die Woche Tiefkühlfritten ohne Beilage, weil die ein gutes "satt für Geld"-Verhältnis haben. Und zum Frühstück Haferflocken mit Milch (gut, dass wir die Milchbauern ausbeuten, dafür reicht das Geld sogar in schlechten Monaten). Studentisches Klischee von Nudeln mit Ketchup? Am Arsch, Ketchup ist definitiv zu teuer. Nudeln mit Margarine sind ok (und tatsächlich gelegentlich auch in Ordnung). Sowieso: Butter ist geradezu dekadent. Hat jemand Bio oder Fair Trade gesagt? Ich lache laut (nein, eigentlich nicht, weil mir das eigentlich wichtig wäre). Oh, und ich habe ausgerechnet, wieviel Klopapier man sparen kann, je nachdem wieviele Blätter man so verwendet.

Über Freizeit müssen wir gar nicht erst reden. Ich habe in meinem Haushalt jede Kiste auf den Kopf gestellt und das ein oder andere Teil gefunden, das sich per Kleinanzeige zu Geld machen ließ, so konnte ich mir tatsächlich Konzertkarten und einen Besuch bei einer Freundin in Hessen erlauben. Das war's dann aber auch. Unser Probenraum hat immer noch keine ordentliche Heizung und auf Partys bin ich meistens der Schnorrer (zum Glück gibt es Kommilitonen, die BAFöG-Höchstsatz bekommen und das ok finden).

Es ist unfassbar frustrierend, sich wirklich über jeden verdammten Cent Gedanken machen zu müssen. Deswegen kriege ich einen Kotzreiz, wenn Leute mir vorschlagen, ich solle doch was zurücklegen, wenn ich endlich mal zu etwas Geld komme. Wer von gar nichts lebt und sich nichts leisten kann, legt definitiv nicht als erstes Geld zurück. Man mag darüber streiten, ob es klug war, von meinem aktuellen Geldsegen 250g Fair Trade-Bio-Kaffee für 4,50 Euro zu kaufen, aber ich MAG diesen Kaffee.

Sowieso habe ich gerade nur Geld durch einen weiteren Kredit, den Bildungskredit des Bundes (Bundesverwaltungsamt). Den kann ich tatsächlich guten Gewissens empfehlen. Natürlich mache ich mir weiterhin viele Gedanken darüber, wie sich meine Finanzen entwickeln, alleine schon, weil ich in Vergangenheit lernen musste, dass man auch schnell mal einen Monat 150 Euro zu wenig hat, weil das Amt Mist gebaut hat. Rückzahlungen sind nur deswegen so schön, weil die Zeit, wo man das Geld noch nicht hatte, so unfassbar hart war, weil man es eigentlich wirklich dringend gebraucht hätte. Trotzdem schmeiße ich gerade in ungefähr jede Mahlzeit Hirtenkäse rein, einfach, weil ich es kann. (Hirtenkäse zu Bratkartoffeln? Supergeil.)

Kein Geld zurück zu legen heißt also nicht, dass man nicht an die Zukunft denkt. Wer kein Geld hat, denkt permanent darüber nach. Aber genau deswegen "gönnt" man sich ja erstmal was: Weil ohne Geld eben vieles scheiße ist. Und weil man nach so einer Phase wirklich immer mit seinem Geld auskommen wird, denn es ist unglaublich, wie weit man seinen Lebensstandard runterschrauben kann. Und eins steht fest: Sollte ich mal von Hartz IV betroffen sein, ziehe ich nach Berlin.



Ich bin neu hier und lese sonst keine Blogs

Viele, die vor 5-10 Jahren mit dem Bloggen angefangen haben wie ich, werden anfangs viele ihrer Leser aus der Bloggerszene gewonnen haben. Blogger waren unter sich, es wurde reichlich kommentiert, man verbreitete kräftig, welche anderen Blogs man so liest, es gab Treffen, an denen nur Blogger teilnahmen, aber von denen viele. Das hat sich entweder geändert oder ich habe den Anschluss verloren, nicht ohne Grund nutze ich inzwischen ein System für meinen Blog, bei dem man gar nicht kommentieren kann.

Nach wie vor gibt es aber unter euch Lesern jene, die nie zur Szene gehörten, vielleicht gar nicht so richtig wissen was ein Blog ist und vor allem wie man den am besten liest. Für euch ist dieser Artikel.

Ein Blog ist kurz gesagt eine chronologische Folge von Artikeln. Artikel kann dabei von kurzem Gedanken über Tagebucheintrag bis hin zu sorgsam recherchiertem Sachtext alles heißen und auch gemischt vorkommen (wie hier zum Beispiel). Es kann einen oder mehrere Autoren geben, Artikel können mehr oder weniger regelmäßig erscheinen. Typischerweise, aber nicht zwingend immer, hat ein Blog eben auch eine Kommentarfunktion. In Falle von Konzertheld.de (dem Blog, den ihr gerade lest) wird lediglich Feedback von Twitter dargestellt - früher auch Facebook, dort bin ich aber inzwischen selbst nicht mehr vertreten.

Auf der Startseite sind also die neuesten Artikel zu sehen, der neueste ganz oben. Nach unten hin wird es älter und ganz unten kann man weiterblättern. Interessanter ist es, anhand von Schlagworten (Tags), die hier in rot mit vorangehender # dargestellt werden, durch Artikel zu stöbern. Klickt man darauf, erhält man eine ähnliche chronologische Ansicht, jedoch werden nur Artikel mit diesem Schlagwort dargestellt. Ich nutze das, um Themen zu markieren, und auch für Artikelserien / wiederkehrende Artikel (wie die Musikvorstellungen im Artikel unter diesem hier).

Durch die chronologische Darstellung kann man prinzipiell einfach gelegentlich die Startseite aufrufen und schauen, was es neues gibt. Da aber die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass man sowieso auch (vielleicht unbewusst) andere Seiten liest, die blogartig publiziert werden, lohnt sich oft die Nutzung eines Feedreaders. Ein Feed ist eine maschinenlesbare Form des Blogs, die ebenso aktuell ist wie die normale Darstellung, aber von besonderen Diensten (Feedreaderanbietern) automatisiert gelesen werden kann. Ein Feedreader sammelt dann automatisch alle neuen Artikel von allen eingetragenen Blogs und man erhält so auf einer Website gesammelt einen Überblick, welche Blogs neue Artikel veröffentlicht haben. Man kann diese dann direkt dort lesen oder einzeln anklicken und auf der Ursprungsseite lesen.

Das funktioniert auch für viele Nachrichtenseiten. Diese bieten oft auch separate Feeds für verschiedene Ressorts an. Das ganz rechts Symbol in der Titelleiste meines Blogs ist das üblicherweise verwendete Zeichen für Feeds - jede Seite, auf der man es sehen kann, bietet einen Feed an und kann von einem Feedreader gelesen werden.

Kostenlose Feedreader sind zum Beispiel Feedly, The Old Reader oder Inoreader. Dort legt man sich ein Benutzerkonto an und los geht's. Meistens genügt es, einfach die Adresse der Website in ein dafür vorgesehens Feld im Feedreader einzutragen, die Adresse des eigentlichen Feeds sucht sich die Anwendung dann selber aus dem Quelltext der Website heraus. Bei Seiten mit mehreren Feeds kann es passieren, dass man nicht den richtigen erwischt, dann muss man selbst nach einer Liste suchen und den richtigen Feed auswählen.

So erhält man den Vorteil, vielen Seiten folgen zu können, ohne mühselig immer einzeln nachschauen zu müssen, ob es etwas neues gibt. Auch von Blogs, die nur selten veröffentlichen, sieht man neue Artikel dann sofort. Für mich ist das ein unverzichtbares Werkzeug geworden - in meinem Feedreader finden sich Nachrichten, informative und unterhaltsame Artikel und inspirierende Fotos. Es ist in gewisser Weise ein Werkzeug zur leichteren Erkundung der guten Seiten des Internets. Viel Spaß damit.



Musik-Neuentdeckungen 8/2017

Wie jeden Monat stelle ich hier die Lieder vor, die ich neu entdeckt habe - weil ich sie zu schätzen gelernt habe, weil sie nach langer Zeit wieder aufgetaucht sind oder weil sie einfach neu sind. Radio, Konzerte, Festivals und Empfehlungen von Freunden und Bloggern bringen immer wieder frischen Wind in meine Sammlung und die hier ausgewählten Titel, oft auch andere Titel der Band, möchte ich als Empfehlung an euch weitergeben. Aufgrund der schwierigen Lage in Deutschland gibt es meistens keine Links, aber über Google, Spotify & Co findet sich alles.

Seinabo Sey - Hard Time (Bones)
Ein großartiger Beat wie von Marteria, aber in James Bond-Qualität mit passendem melodischen Gesang. Hat mich sofort gepackt.
Kerala Dust - Nevada
Irgendwo Richtung Ambient oder Techno... man frage da jemanden, der elektronische Musik nicht nur hört, sondern sich auch auskennt. Ein ruhiger, energetischer Beat, eine ebenso ruhige Stimme, die aber nicht einlullend wirkt. Könnte ich stundenlang hören.
Stray Mood - Out of Order
Es ist längst überfällig, euch die Band eines alten Freundes ans Herz zu legen. Die Berliner / Hannoveraner machen wirklich gute Musik, schöne entspannte Indiemukke mit Funk in den Instrumenten. Geht gut im Kellerclub oder in der Sonne im Park. Sie haben inzwischen ein Album rausgebracht, ihr solltet euch das mal anhören!


Klinisches Praktikum 2. Tag - Einsetzen eines Schrittmachers

Auch den zweiten Tag des Praktikums verbrachte ich mit meinen beiden Kommilitonen auf der Intensivstation K010 und damit ihr nicht genauso erschlagen werdet wie ich, habe ich den zweiten Tag mal ausgelagert. Da gab es nämlich direkt wieder Action: Während wir noch müde bei der Visite den Pflegern hinterher schlurften, kam der Oberarzt rein und meinte, heute könne mal jemand mit in den Schrittmacher-Saal. Hier ich!

Schwupps zwei Türen weiter und wieder Vorbereitung, diesmal nicht nur im Raum und am Patienten, sondern auch an mir. Umziehen (jetzt nicht mehr in allgemeinblau, sondern in stylischem OP-grün1), OP-Schuhe an, Haarnetz, Mundschutz, blöde Witze reißen wie bescheuert wir alle aussehen, Schürze und "Kostüm" (Strahlungsschutz). Und natürlich: Feststellen dass die Realität mal wieder viel entspannter aussieht als im Fernsehen, der Herzschrittmacher-OP ist einfach ein Raum mit einem Regal, zwei Tischen und ein paar fahrbaren Geräten, mit direktem Übergang zu einem Vorraum mit typischer Büro-Arbeitsfläche. Nix mit Schleusen oder Beobachtungsfenstern (vielleicht woanders), bloß ein dickes Schild an der Tür - und ok, wir sind ja auch schon auf der Intensivstation, wo nicht jeder reindarf.

Herzschrittmacher

Auch im Saal hieß es wieder, gute Vorbereitung ist alles. Das Implantieren eines Herzschrittmachers dauert von Schnitt zu Naht nur 20-30 Minuten, insgesamt waren wir aber über eine Stunde beschäftigt. Desinfizieren der Patientin war natürlich angesagt und auch wieder allerlei Vorbereitungen zum Schutz der Wundumgebung. Der Eingriff wurde unter örtlicher Narkose durchgeführt, unsere Patientin war also bei Bewusstsein. Der Schrittmacher wird oben in die Brust eingesetzt, so kann auch das Gesicht verdeckt werden (man darf sich aussuchen ob zum Schutz vor Blutspritzern oder um als Patient nicht zusehen zu müssen). Auch die diesmal zum Einsatz kommenden elektrischen Geräte wollen kurz getestet werden.

Ablauf des Eingriffs (hier sagt niemand Operation) ist dann etwa so: An einer passenden Stelle wird das Hautgewebe durchtrennt bis runter auf die Muskelfaszie2. So wird eine Tasche geschaffen, in die der Schrittmacher eingelegt werden kann, und ein Zugang zur Vene. Mittels Katheter und der bereits bekannten Drahtführung werden unter Röntgenbildbeobachtung nacheinander die zwei Sonden unseres Zweikammerschrittmachers bis in das Herz transportiert und dort wahlweise eingehakt oder eingeschraubt. Dazu jeweils elektrische Tests, welche Spannung benötigt wird, um die zugrundeliegende Herzerkrankung zu therapieren (sollte möglichst gering sein, schont die Batterie). Dann Einsetzen des Schrittmachers und Zunähen.

Wir waren diesmal zu sechst im Raum, da jeweils ein Arzt und ein Pfleger gerade angelernt werden. Normalerweise wird der Eingriff von einem Arzt mit Assistenz eines Pflegers durchgeführt, dazu ein zweiter Pfleger, der an der entsprechenden Kontrollstation die elektrischen Tests durchführt.

Feststellung: Endoskopische Verfahren sind supercool. Vollnarkose ist nicht erforderlich, auch muss das Herz nicht eröffnet werden, überhaupt ist kein großes Aufschneiden nötig und auch der Schrittmacher ist bloß so groß wie ein 2-Euro-Stück. Gruselig ist höchstens noch die Vorstellung von in der Vene verlaufenden Drähten, die im Herzen festgemacht werden. Deren Lage und Fixierung wurde übrigens immer wieder kontrolliert, indem man die Patientin kräftig atmen ließ (nicht, dass alles verrutscht, sobald sie aufsteht).

Außerdem bemerkenswert: Es floss weitaus weniger Blut als am Vortag. Durchtrennte Blutgefäße werden umgehend elektrisch verödet, um den Blutfluss zu stoppen. Das erspart Transfusionen bzw. schont den Kreislauf und macht die Arbeit des Arztes angenehmer.

Während der Arzt die Patientin noch "zumachte", wurden parallel schon die am Schrittmacher eingestellten Werte dokumentiert, ein Schrittmacherpass erstellt und auch der Verlauf der OP, die verwendeten Materialien und die nötige Strahlendosis mussten erfasst werden. Bei so kurzen Eingriffen macht die Dokumentation schonmal 20% der benötigten Zeit aus, daher wird hier viel parallel gearbeitet. Das ist auch wichtig, weil beim nächsten Eingriff oder weiteren Einstellungen andere Personen beteiligt sein können - die dann schnell wissen müssen, wie es letztes Mal gelaufen ist.

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Foto des Schrittmachers: von J. Heuser unter der Lizenz CC-by-sa 3.0

Titelfoto (EKG, das eine Herzrhythmusstörung zeigt): von Bionerd unter der Lizenz CC-by 3.0

  1. Dieser Artikel zeigt sehr schön auf, warum OP-Kleidung grün ist - es steckt eine Menge Psychologie dahinter, und zwar sowohl Emotions- als auch Biopsychologie: Warum tragen Ärzte im OP grüne Bekleidung?
  2. Die oberste Schicht eines Muskels, also das erste, worauf man trifft, wenn man in Richtung Muskel durch die Haut schneidet.


Klinisches Praktikum 1. Tag - Geräte auf der Intensivstation & ein blutiger Eingriff

Während für mein erstes Fach Sensorik und kognitive Psychologie ein beliebiges studienbezogenes 9-wöchiges Praktikum vorgesehen ist, ist am Ende des dritten Semester Biomedizintechnik eindeutig geplant, dass zwei Wochen Praktikum im örtlichen Klinikum absolviert werden. Da der Dozent für alle unsere Medizinvorlesungen dort Oberarzt ist, ergibt das auch Sinn, sollte man meinen.

So unkompliziert wie dadurch die Vermittlung war, so wenig Informationen gab es auch. Während es bei der Ankündigung noch danach klang, als wäre es ein eher technisches Praktikum, wirkte die Einweisung eher wie für ein medizinisches Praktikum. Entsprechend ratlos tauchten wir also zu neunt früh um 8 auf der kardiologischen Intensivstation auf, wo unser Dozent uns in Empfang nahm (diesmal in Krankenhaus-Arbeitskleidung).

Der organisatorische Block verschaffte erste Klarheit: Wir würden allerlei verschiedene Stationen besuchen, in Dreiergruppen, nahezu vollständig als Zuschauer. Eine der Stationen würde die Haustechnik sein, aber insgesamt geht es wohl eher um einen allgemeinen Einblick in den Klinikalltag.

Meine Gruppe durfte die ersten beiden Tage auf der Intensivstation bleiben (der kardiologischen - auch mir war vorher nicht klar, dass es nicht "die" Intensivstation gibt). Dort bekamen wir an beiden Tagen jeweils die Möglichkeit, einem Eingriff beizuwohnen, ansonsten war allerdings nicht viel los. Intensivpatienten benötigen viel Pflege, Umlagerung, Verbände wechseln, Waschen, Medikamente und Messwerte kontrollieren... man bedenke, viele der Patienten dort schlafen aufgrund von Medikationen dauerhaft (bzw. sind sediert), viele hatten einen Herzstillstand und ja, die Prognosen sind oft schlecht und ziehen entsprechende Konsequenzen nach sich. Wir lernten, dass bei einem Herznotfall eine gut funktionierende Rettungskette (schnelles Auffinden, gute Ersthilfe, schneller Transport) wichtig ist, aber nicht immer ausreicht, und dass auch in schlecht gelaufenen Fällen gelegentlich eine gute Genesung erfolgt.

Da wir nicht zu Pflegepersonal ausgebildet werden, beschäftigten wir uns mittags mit herumstehenden idiotensicheren Geräte, klebten EKG-Elektroden an unsinnige Stellen und lösten natürlich keine Messungen aus, ohne entsprechende Vorbereitungen zu treffen. Auch die Lektüre des Handbuchs zum Beatmungsgerät war nicht nur Beschäftigungstherapie, gerade im Vergleich zu den Heimbeatmungsgeräten aus dem Schlaflabor war es doch interessant zu sehen, was die Technik hergibt.

Nun aber zu den aufregenden Themen. Bevor wir am ersten Tag das freie Patientenzimmer zerlegten, wurde bei einem Patienten eine Tracheotomie durchgeführt. Eine Tracheotomie, das wussten wir vorher, ist ein Luftröhrenschnitt, den man nutzt, um einen semi-dauerhaften Anschluss für ein Beatmungsgerät zu schaffen. Wir wissen nun auch, es ist der nächste Schritt nach einer Intubation (Beatmung durch Schlauch im Mund). Eine Beatmung direkt in die Luftröre ermöglicht eine bessere Hygiene (der Mund ist ja dann nicht mehr blockiert) und sie ist wesentlich schonender für alle an der Atmung beteiligten Elemente, z.B. werden die Stimmlippen im Kehlkopf nicht durch trockene Luft belastet. Außerdem ist der Transportweg der Luft kürzer1, was es dem Patienten erleichtert, wieder selber zu atmen.

Zu einem Eingriff gehört eine Menge Vorbereitung, das sollte auch später immer wieder Thema sein. Gefallen hat mir die recht simple Methode des sterilen Tisches, der nur mit sterilen Händen angefasst werden darf und auf dem alle sterilen Geräte und Utensilien bereit gelegt werden. Interessant zu sehen war dabei, wie gelegentlich abgewogen wurde, was ausgepackt wird (weil ausgepackt = nicht mehr steril). Am Patienten wird nicht nur desinfiziert und aufgeschnitten, sondern es werden auch allerlei Maßnahmen zur Sauberhaltung ergriffen (es könnte Blut fließen) und vor allem ist eine richtige Lagerung sehr wichtig.

Trachea-Kanüle

An einer Tracheotomie sind mindestens zwei Personen beteiligt, in unserem Fall auch noch ein paar helfende Hände mehr. Während die Oberärztin den Schnitt durchführte und die Atemkanüle (Bild von Klaus D. Peter, Lizenz CC-BY-SA-3.0) anbrachte, kontrollierte eine der Schwestern per Endoskop die korrekte Lage der Führungsdrähte. Das Verfahren funktioniert dann nämlich so, dass zunächst mit einer Spritze ein Draht eingeführt wird, über den dann nacheinander immer dickere Dilatatoren (spitz zulaufende Plastikröhrchen) in das Gewebe geführt werden, um es ausreichend aufzuweiten. Da passt am Ende dann durchaus ein Finger rein. Der Beatmungszugang wird dann mehr oder weniger einfach eingesteckt und innen mit einem aufblasbaren Ballon festgehalten (damit der Schlauch nicht rausrutschen kann).

Es ist leider schwer, entsprechende Bilder aufzutreiben, die man auch verwenden darf, daher verweise ich an dieser Stelle mal auf ein (unblutiges) Video auf Wikimedia Commons. Es zeigt, was man durch das Endoskop sieht. Das Video wurde nicht bei einer hier beschriebenen Tracheotomie durchgeführt, sondern bei einem Eingriff aufgrund einer Beschädigung der Trachea, es zeigt also keinen gesunden Patienten, aber man bekommt einen guten Eindruck davon, was man sieht. Wir durften selbst mal reinschauen und in unserem Fall war die Bildqualität noch wesentlich besser.

Trachea-Endoskopie nach Trachea-Ruptur (es fließt kein Blut)

Was gab es sonst noch an Eindrücken am ersten Tag?

  • Viele Patienten werden beatmet, das kann mit Raumluft sein (wie ich es aus dem Schlaflabor kannte), üblicherweise ist aber ein höherer Sauerstoffanteil zugesetzt, da sonst keine ausreichende Sauerstoffsättigung im Blut erreicht wird. Vor kritischen Eingriffen sind es 100% Sauerstoff, um das Gewebe mit Sauerstoff zu fluten, damit während des Eingriffs kein kritischer Abfall auftritt. Bei gutem Verlauf werden die Patienten dann nach und nach entwöhnt: Der Sauerstoffanteil wird reduziert und der Atemvorgang selbst wird immer mehr dem Patienten überlassen, zunächst über entsprechende Einstellungen am Beatmungsgerät, dann über die Tracheakanüle (wie oben eine eingesetzt wurde) nur noch zeitweise, am Ende ist es nur noch Sauerstoffgabe über eine Nasenbrille.
  • Manche Patienten müssen aufgewärmt werden, weil sie ihre Körpertemperatur nicht aufrecht erhalten können. Andere werden heruntergekühlt (auf 32°C), um Organschäden durch Infektionen nach einem Ausfall des Herz-Kreislauf-Systems zu reduzieren.
  • Auf der Intensivstation blinkt und klingelt wirklich ständig irgendwas. Allerdings rennen dann nicht wie im Fernsehen wild Menschen durch die Gegend, denn erstens ist die Station von der räumlichen Ausdehnung her ziemlich klein und zweitens sind die Mitarbeiter dort doch recht entspannt.
  • Das EKG und die Sauerstoffsensoren in der Kardiologie sind viel toller als die im Schlaflabor. Auch wenn mir der EKG-Monitor gleich eine Herzrhythmusstörung diagnostiziert hat, weil wir die Elektroden lausig geklebt hatten.
  • Krankenhauskleidung hat kein innen und außen und auch nicht so richtig vorne und hinten. Wenn man sich schnell umziehen muss, muss man auf nichts achten.

  1. Geringeres Totraumvolumen = Volumen, das nicht zum Sauerstoffaustausch genutzt wird