52 Songs: Versuchung: Lykke Li - Melodies and Desires

Melodies and Desires...1 der erste Song auf dem ersten Album von Lykke Li. Eine Frau, die mich immer wieder fasziniert, sowohl mit ihren Songs als auch mit ihren Liveauftritten. Melodies and Desires ist nach wie vor einer meiner liebsten. Bei ihrem Konzert im Zelt beim Hurricane 2009 war das sonst so gröhlende und saufende Publikum völlig gebannt. Noch nie sah ich so faszinierte Menschen.

Eigentlich ging es vergangene Woche aber ja um Versuchung, und mein ursprünglicher Gedanke war ein ganz anderer. Der einleitende Text demonstriert das aber sehr gut - in Zusammenhang mit Musik dachte ich an die Versuchung, sich anderen Gedanken oder eben genialen Songs hinzugeben, statt zu arbeiten. Ich könnte niemals Lykke Li hören, wenn ich arbeiten muss, weil ich ständig abgelenkt wäre. Gerade blättere ich im Textheft zum Album "Youth Novels" und bin total fasziniert von den wirren Bildern, die dafür erschaffen wurden. Also, hört euch Lykke Li an. Lasst euch verzaubern und gebt euch der Musik hin.

  1. In Ermangelung brauchbarer Portale verlinke ich keine Songs mehr, befragt also einfach Google nach der besten Quelle für diesen Song...


Stromausfall und nutzlose Tickets

Merkwürdigkeiten aus dem Alltag eines Pendlers...

Stromausfall an Bahnhöfen erlebt man nicht alle Tage. Dass der Zugverkehr dadurch nicht beeinflusst wird, noch weniger. Das im sicherheitsbewussten Deutschland an einem stockfinsteren Bahnhof nur lapidar darauf hingewiesen wird, dass man beim Aussteigen aufpassen soll, hätte ich nicht erwartet (nicht, dass es mich stören würde).

Dann gab's da den Typen, der durch den Zug gelatscht ist und mich angesprochen hat, ob ich das sei, der hier Musik hört. Nein, die Ohrhörer sind zur Deko. Man hat klar gehört dass es von weiter hinten kam... "das ist hier nämlich verboten". Ahja. Wenn's dich stört, sag's doch einfach. Der kam bestimmt aus dem Bogestra-Gebiet, wo seit letztem Jahr eine Kampagne läuft, die auf das Verbot von offenem Essen und lauter Musik in Bussen und Bahnen hinweist. Übrigens noch so ein zusammen mit der Kampagne sinnloses Verbot, denn die Aufklärung darüber, dass sich andere Fahrgäste davon belästigt fühlen, bringt eindeutig mehr als das pure Verbot.

Das Highlight kam diesmal zusammen mit dem Lowlight. In Wanne-Eickel wollte sich jemand vor einen Zug werfen (bzw. jemand wurde als suizidgefährdet eingestuft), was dazu führte, dass dort keine Z+ge mehr fahren durften, so dass meine S-Bahn gar nicht erst in Duisburg ankam, geschweige denn von dort wieder zurück fahren konnte. Das hatte ich allerdings nicht von den Bahnhofsdurchsagen mitbekommen - die waren damit beschäftigt, zum fünften Mal auf die Verspätung des ICEs hinzuweisen - sondern von dem Typen neben mir, der die Nachricht von Twitter hatte. Nachdem sich eine Gruppe Reisender nach Wanne bzw. darüber hinaus zusammen gefunden hatte, rief er irgendwo an und gab die Twitter-Nachricht weiter - woraufhin am Bahnsteig (die planmäßige Abfahrtszeit war inzwischen kommentarlos verstrichen) dann doch eine Durchsage gemacht wurde. Es stellte sich heraus, dass besagter Typ bei einem Tochterunternehmen der Bahn arbeitet. Dadurch lernte ich auch das wohl nutzloseste Ticket kennen - das DB-Jobticket, mit dem man nur Züge der Deutschen Bahn benutzen kann, sprich keine Eurobahn, keine Abellio-Züge und schon gar keine Busse und Bahnen...



Mind The Gaep - Get Ready For Tonight

Albumcover: Mind The Gaep - Get Ready For Tonight

Eine Band, die zu 100 Prozent ihr Ding macht – ehrlich und authentisch. So beginnt die Presseinfo zur vierköpfigen Band "Mind The Gaep", die gerade ihr erstes Album "Get Ready For Tonight" veröffentlicht hat. Einen guten Anfang dafür haben sie ja hingelegt - bereits seit sechs Jahren spielen die vier Konzerte, und wo könnte man besser mit dem arbeiten, was man eben hat - ein paar typische Rockinstrumente und Verstärker?

Auf dem Album führt die Frankfurter Hardrock-Kombo das auch konsequent fort. Vorsichtig ergänzt um einzelne Instrumente wie Saxophon und Klavier beschränkt man sich größtenteils auf straighten Hardrock. Ein-, zweimal wird der Verzerrer ausgeschaltet, beim letzten Track gar der gesamte Strom. Hin und wieder gesellt sich auch mal eine weibliche Stimme zu den vier Jungs - das war's dann aber auch. Ohne Experimente hat die Band ihren eigenen Sound aufgenommen - wer den mag, wird die zwölf Tracks lieben.

Für mich klingt das alles etwas zu sehr nach dem, was auf Partys läuft, wenn die Luft raus ist und man morgens um fünf mit Gitarrenlärm im Hintergrund langsam einpennt. "Get Ready For Tonight" ist zwar der eröffnende Titel auf dem Album, aber um bei dem Partybild zu bleiben, wäre es eher der Sound, der eben noch im Radio läuft, während man seine Sachen zusammensucht. Man muss sie sich eben doch live reinziehen, um von ihren Rocknummern weg geblasen zu werden. Zum Beispiel hier:

  • 20. Januar - Orange Peel, Frankfurt (Albumrelease-Party)
  • 28. April - Rödermark
  • 21. Juli - Neu-Isenburg

"Get Ready For Tonight" erscheint am 20. Januar und umfasst zwölf Songs.



Postupdate: Setlists für I Blame Coco und Alphaville in Warburg

WDR2 Open Air in Warburg: Der Post wurde aktualisiert und enthält jetzt die Setlists.



Projekt Hörsturz - Runde 61

Nachdem ich die letzte Runde, die länger dauerte als gewöhnlich, nicht teilnahm, geht es in Runde 61 mit acht neuen, thematisch nicht gebundenen Songs weiter. Wer noch nicht weiß, was das {ph} ist, lese die Infoseite hier oder auf freeqnet.de.

{rating60} Various Cruelties - Great Unknown (von JuliaL49)
Wir beginnen mit leichter Indie-Kost, wie man sie schon mehrfach gehört hat, die aber nicht so abgenutzt ist, dass man sie nicht mehr hören mag.

{rating70} Autobot - der nächste Song heisst "Fick dich" (von Sebastian)
Der nächste Song heißt fick dich hat den wtf-Effekt auf seiner Seite und besteht aus einer Akustikgitarre, nem Typen der einigermaßen singen kann und einem zum Titel passenden Text. Coole Idee und da der Spaß nur zwei Minuten dauert, bleibt es auch bei Spaß.

{rating50} The Electric Prunes - Sold To The Highest Bidder (von Michael)
So wie es aussieht, haben wir es diesmal mit einer Runde zu tun, die viel Abwechslung und vor allem viel alternative Musik bietet. Dieses Exemplar hier ist allenfalls elektrisch, jedenfalls nicht elektronisch, trotz des Namens. Singen die da "doing doing" im Refrain?

{rating50} Lana Del Rey - National Anthem (von David)
Worum es sich beim vierten Track handelt, mag ich gar nicht so recht einschätzen. Es hat was von Pop, ist aber nicht richtig weichgespült, der Gesangsstil ist auch etwas seltsam und die Stimmung passt mal so gar nicht zu dem, was ich mir unter einer Nationalhymne vorstelle. Soll das so übersteuert? Falls ja... hört sich nicht gut an. Und so mit der Zeit zieht es sich etwas.

{rating10} Pain of Salvation - Ashes (live) (von cimddwc)
Während zu dieser Liveaufnahme jemand schreibt, er traue seinen Ohren nicht, weil die Band so gut sein, bin ich schon gelangweilt, bevor der Gesang einsetzt. Das Gitarrengedudel nervt, der Gesang macht's dann nicht besser und der Rest der Band tut quasi gar nichts. Dass der Sänger im Refrain noch rumbrüllt, macht's nur noch schlimmer.

{rating10} Wye Oak - Holy Holy (von Kristin)
Öhm... lahm? Und die Musik übertönt den Gesang teilweise, geht gar nicht.

{rating50}O'Death - Alamar (von beetFreeQ)
O'Death bewegen die Stimmung mit dem vorletzten Song nochmal in eine andere Richtung. Ich verstehe leider kein Wort, aber das ganze Stück wirkt ziemlich laut und intensiv und das nicht in einem fröhlichen Sinne...

{rating100} Peter Licht - Sonnendeck (von Konzertheld)
Mit meinem eigenen Vorschlag habe ich mich unbewusst passend in die Reihe doch recht seltsamer Stücke eingereiht. Peter Licht selbst ist ja schon ein komischer Vogel... und um in die oft musikalisch ziemlich einfach gehaltenen und mit wirrem Text versehenen Stücke etwas reinzuinterpretieren, bedarf es einiger Fantasie.

Wertungstechnisch eine eher durchschnittliche bis schlechte Runde, aber dennoch sehr interessant. Nächstes Mal ist dann vielleicht auch mal wieder was für meinen Geschmack dabei. Aber bis dahin sind es noch fast zwei Wochen, Runde 61 ist gestern erst gestartet - wer also auch etwas zu den Songs schreiben möchte, kann das gerne tun.



Fünf kabellose Headsets unter 50€ im Vergleich

Im Testbericht zu meinem neuen Notebook Thinkpad Edge E325 erwähnte ich unter anderem den Kombiport, in dem die beiden dreipoligen Stecker für Mikron und Kopfhörer zu einem vierpoligen Anschluss zusammengefasst wurden. Nachdem ich nun Wochen damit verbracht habe, einen Adapter dafür zu suchen, und nicht fündig geworden bin, gab obendrein auch noch mein bisheriges Headset den Geist auf.

Als Ausweg blieb, auf ein kabelloses Headset umzusteigen. Daher habe ich fünf Modelle unter 50€ getestet. Kritierien für die Entscheidung, welches ich zukünftig benutzen möchte, waren vor allem der Tragekomfort und die Soundqualität; die Reichweite ist ebenfalls ein relevanter Faktor. Den Komfort stufe ich im Folgenden in etwa in "drückt sofort", "wird nach kurzer Zeit unbequem" und "ist auch noch vielen Stunden noch angenehm zu tragen" ein. Die Soundqualität richtet sich nach drei Kritierien: Sprache (Skype), Video/Gaming und Musik (von CD). Um die Reichweite zu testen, bin ich von meiner Wohnung (2. Stock) in den Keller gegangen. Außerdem wurde getestet, ob ich das Headset mit meinem Festnetztelefon, was Bluetooth-Headsets unterstützt, benutzen kann.

Alle Headsets habe ich auf dem Titel verlinkt, wer darüber etwas kauft, zahlt keinen Cent mehr als sonst, dafür bekomme ich aber eine kleine Provision.

Sharon Méq PC 31

{rating0} Erstverbindung etwas merkwürdig hakelig und vor allem: es funktioniert nicht mit dem eingebauten Bluetooth, der Stick ist erforderlich.
{rating4} Reichweite bis Flur mitte der ersten Treppe (ca 10m Luft durch zwei Wände) - für Bluetooth anständig
{rating25} undefinierter, leicht dumpfer Sound bei den Kopfhörern, oft scannerartig fiepende Störgeräusche im Hintergrund
{rating2} Mikrofonqualität für Sprache brauchbar, aber auch hier ist das Störgeräusch
{rating25} Die stark abschirmenden Kunststoff-Ohrpolster sitzen etwas zu fest, nicht für stundenlanges Tragen geeignet

+ lädt schnell auf
+ Mikro komplett weg drehbar
+ gut verarbeitet
+ Bluetooth-Stick mitgeliefert
- funktioniert nicht mit internem Notebook-Bluetooth und auch nicht mit dem Telefon
- fiepen bei schwachem Akku - bei geladenem danach auch (geht in Sound unter). Wann das Fiepen auftritt, habe ich nicht richtig herausfinden können, aber es ist zu oft.
- fiepen auch beim Gesprächspartner, aber unabhängig vom Fiepen in den Kopfhörern
- laden und benutzen nicht gleichzeitig möglich

Mit diesem Headset kann man gut eine Stunde telefonieren oder eine Folge House gucken - bei Musik stößt es an Grenzen und für längere Aktivitäten ist es nicht bequem genug. Es verdient allerdings eine Aufwertung für die beeindruckend reelle Simulation eines Scannergeräusches wenn der Akku seinem Ende entgegen geht (und auch ansonsten immer wieder nach einer Art Zufallsprinzip).

Asus Travelite HS-1000W

{rating5} Verbindung funktioniert sofort. Endlich mal Plug & Play.
{rating2} Reichweite bis 1. Stock (zwei Wände, ein Boden, 13-15m, danach hakend), zu wenig für eine proprietäre Funkverbindung
{rating35} Die Soundqualität der Kopfhörer ist, wenn sie korrekt sitzen, gut. Mein altes hatte aber bessere Bässe.
{rating0} Sprachqualität des Mikros: "Du müsstest das nochmal in Jabber1 schreiben, damit ich weiß was du sagst". Das Mikro hat immer wieder Totalausfälle, siehe Hörprobe.
{rating3} Stoffohrpolster sitzen ziemlich bequem, bieten dabei aber einen etwas schlechteren Halt als das MAQ. Das Headset fällt relativ schnell runter (z.B. wenn man Wäsche aus dem Wäschekorb nimmt).

+ beste Verpackung
+ Zusammenklappbar
+ keine unangenehmen Geräusche der Mechanik beim Verstellen während man es trägt
+ Tasche mitgeliefert

Das Asus-Headset hätte der Gewinner werden können - wäre da nicht das bockige Mikro. So ist es komplett unbrauchbar.

Bazoo Merlin Bluetooth Headset

{rating1} Verbindung funktioniert nicht immer, Bedienung der Haupttaste erschließt sich nicht von selbst - drei verschieden lange Druckzeiten, Verbindung herstellen ist der Diskomodus (rot-blau blinkend)
{rating05} Die Kopfhörer klingen fürchterlich. Wenn ich Coldplay von CD laufen lasse, hört es sich an, als würde Chris Martin durch ein Billigstmikro über Teamspeak 2 singen.
{rating1} Das Mikron sorgt dafür, dass sich die eigene Stimme beim Gesprächspartner genauso anhört.
{rating1} Das Headset sitzt dank randloser eckiger Ohrpolster ziemlich bequem, fällt aber bei jeder Gelegenheit runter. Und damit meine ich wirklich fallen, innerhalb von ein paar Sekunden ist es so runtergerutscht, dass es auf den Boden fällt. Ist auch kein wunder, da an dem Designerstück nichts ist, was für Halt sorgen könnte.

+ kann Anrufe vom Festnetztelefon annehmen
+ kann mit zwei Geräten verbunden sein
- kann aber nur von einem Gerät gleichzeitig wiedergeben und wechselt nach einem etwas unklaren System automatisch
- proprietäres Ladekabel
- LED blinkt auch im verbundenen Zustand
- Kopfhörer sind lose montiert und sehen aus als würden sie bei erster Gelegenheit abbrechen
- Unklare Bedienung

Das Bazoo Merlin ist ein unbrauchbares Stück Designerplastikbügel.

Trust Freewave

{rating2} Verbindung funktionierte irgendwann, hat aber relativ lange gedauert.
{rating0} In den Kopfhörern ist ein so lautes Brummen zu hören, dass sie quasi unbenutzbar sind. Außerdem sind keine Tiefen vorhanden.
{rating15} Die Mikrofonqualität war eher schlecht als recht.
{rating25} Das Trust-Headset hat den wohl besten Halt und ist dank Stoffpolstern auch erträglich zu tragen. Wenn es verrutscht, drückt es allerdings sehr schnell, außerdem hört man jede Berührung am Gehäuse.

- nervende Bestätigungstöne sogar bei Lautstärkeänderung
- Blisterverpackung

Das Trust-Headset bietet den niedrigsten Preis im Test und eine entsprechende Leistung.

Creative WP-300 Pure Wireless

{rating0} Verbindung schlägt ständig fehl, bricht spontan ab oder der Ton fällt selbst in direkter Nähe zum Notebook aus.
{rating05} Bei Verbindung per USB-Kabel konnte ich zumindest den Sound testen. Keine Störgeräusche, aber kaum Tiefen, noch weniger Mitten und die Höhen hören sich übersteuert an. Bin mir nicht sicher ob ich dieses hier oder das, was sich wie Teamspeak anhört, schlimmer finden soll.
{rating25} Das Headset sitzt einigermaßen bequem, ist für meine Ohren aber viel zu klein.

+ Sehr gut verarbeitet, sogar echte Schrauben
+ Großzügig verstellbar
- Bedienung nicht schlüssig
- nervende Bestätigungstöne
- Verbindung lässt sich quasi nie herstellen

Das einzige, was hier Creative-Qualität aufweist, ist das Gehäuse. Alles andere ist schlicht "pure" unbrauchbar.

Fazit

Einige Headsets waren so schlecht, dass ich nicht mal alle Punkte getestet habe. Beim Creative-Headset war es aufgrund der ständigen Ausfälle, die teilweise eine Sekunde nachdem die Wiedergabe der Musik übertragen wurde für einen Abbruch der Verbindung sorgten, anfangs gar nicht möglich irgendwas zu testen.

Allen Headsets gemein waren die kleinen Kopfhörer. Keines der Ohrpolster war so groß wie meine Ohren oder gar größer, einige deutlich kleiner. Gut genug für einen Langzeittest, bei dem ich dann auch ernsthaft beurteilen könnte, wie bequem es ist, war keins. Eine weitere gemeinsame Eigenart sind die merkwürdigen LEDs, die ständig in irgendeiner Farb-Rhythmus-Kombination blinken und den User selbst während der normalen Benutzung aussehen lassen wie ein Flugzeugtower.

Protzige Verpackungen und preisende Beschreibungen ließen mich hoffen, unter fünf Headsets wenigstens ein gutes zu finden. Ein Ranking kann sich jeder selbst erstellen - für mich reicht das ernüchternde Ergebnis: Alle fünf sind so schlecht, dass ich sie nicht behalten möchte. Die Krönung war das Mikro des Asus-Headsets. Als Lacher zum Abschluss empfehle ich die dazugehörige Hörprobe.

  1. Ein Messenger ähnlich ICQ



52 Songs: Aufräumen

Auch diese Woche bildet sich wieder aus vielen Teilnehmern eine Sammlung von verschiedenen Songs zu einem bestimmten Thema, welches da lautet: Aufräumen!

Gemeint ist damit wohl vor allem Musik, die man beim Aufräumen hört - es gibt ja auch kaum eine Aktivität, die mehr danach schreit, mit Musik begleitet zu werden, alleine schon, um die Motivation anzuheben. Bei mir muss das immer etwas sein, was mich nicht zu sehr ablenkt und gleichzeitig aber antreibt. Dafür eignet sich elektronische Musik ziemlich gut, die kann man prima im Hintergrund laufen lassen und trotzdem hebt sich meine Laune und mein Tatendrang dadurch wesentlich.

Exemplarisch sei daher diese Woche Sister Siam von The Whip ausgewählt.



Erste EP von NEOH: Auf Ewigkeit

Cover: NEOH - Auf Ewigkeit

Wenn man eine Band schon kennen gelernt hat, bevor sie ihre erste Veröffentlichung heraus gebracht haben, freut man sich direkt mit, wenn sie diesen Schritt dann geschafft hat. NEOH sind eine fünfköpfige Popformation aus Mittelhessen, die schon 2010, einige Monate nach ihrer Gründung, beim Open Flair Festival in Eschwege spielten und seitdem immer wieder ihre Fans entscheiden lassen wo sie auftreten - sei es ein zu gewinnendes Privatkonzert oder Aktionen in Schulen und Unis.

So wie man die Nähe zu den Fans bei den Musikern findet, findet man die Nähe zum Leben in ihren Texten. Jeder der fünf Songs wirkt ehrlich und echt. Es geht um Liebe, um Erinnerungen und auch mal ganz draufgängerisch um Träume und Verwirklichung von Zielen. Dabei sind alle Songs eingängig und leicht zu hören, seien es nun die poppigeren Stücke wie "König auf Lebenszeit" oder "Geh jetzt nicht" oder das verliebte nur mit einer Akustikgitarre begleitete "Ich liebe es".

Nach dem Gratisdownload "Weltensurfer" von Ende 2010 ist die fünf Tracks umfassende EP "Auf Ewigkeit" ab heute bei iTunes, Musicload und Amazon erhältlich. Sie hat eine Gesamtspieldauer von gut 15 Minuten und umfasst folgende Tracks:

  1. Geh jetzt nicht
  2. König auf Lebenszeit
  3. Ich liebe es
  4. Nicht echt
  5. Staub & Tränen

Die nächsten Konzerttermine:

  • 09.01.2012 Elisabethschule, Marburg
  • 11.01.2012 St. Lioba Schule, Bad Nauheim
  • 17.03.2012 Rock the Church, Gelsenkirchen

NEOH sind drauf und dran, ins volle Bandleben zu starten. Ihre erste EP macht bereits Lust auf mehr. Man darf also gespannt sein, wie sich die Band in diesem Jahr entwickelt!

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Dieser Bericht erschien auch auf venue.de.