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Mixtape-Wichteln / Kontinente: Mein Mixtape

Nachdem der Kreuzberger inzwischen gebloggt hat und sich sehr zufrieden mit der Zusammenstellung zeigte, was mich sehr freut, werde ich auch mal ein paar Worte schreiben zu dem, was ich mir so gedacht habe. hahahah

Der Grundgedanke hinter der CD war, möglichst viele Musikgenres und alle Kontinente abzudecken. Dafür habe ich mich auf meine ca. 1000 Titel umfassende Alltags-Musiksammlung beschränkt und alle ca. 450 Interpreten gewikipediat und deren Herkunftsorte gesammelt. Erst spät merkte ich, dass in der englischen Wikipedia wohl sowas wie ein Standard existiert für Bandartikel, so lohnte es sich nicht mehr einen Bot zu schreiben und ich verbrachte Stunden mit stumpfem Abtippen. Naja, interessant war es dennoch.

Das Ergebnis war dann vermutlich nur halbwegs brauchbar von der Reihenfolge her, erfüllte aber beide Grundgedanken. Hier also die Trackliste und gegebenenfalls Ideen dahinter.

  1. Tomoyasu Hotei: Battle Without Honor Or Humanity
    Kill Bill-Maintheme. Praktischerweise aus Japan und erst vor kurzem in meiner Sammlung gelandet - Glück gehabt, Asien war echt schwer. Klasse Song zum Eröffnen von $irgendwas.
  2. Safri Duo: Played-a-live
    Der Kreuzberger denkt dabei an Apres-Ski - ich hätte jetzt eher nicht gedacht dass dort sowas läuft... die Band vertritt übrigens Dänemark, der Song dient als zweites Instrumentalstück.
  3. Wir sind Helden: Alles
    Etwa zwei Songs pro europäischem Land, dass ich auf die CD aufnehme, sollten es werden, da darf natürlich etwas Qualitätsmusik aus Deutschland nicht fehlen. Wir sind Helden sind einfach immer noch eine Band mit genialen Texten.
  4. Lykke Li: Get Some
    Lykke Li sollte definitiv als Vertreterin für Schweden auf die CD, da kam mir ihre ("damals") aktuelle Single ganz gelegen, denn die ist etwas weniger ausgefallen als ihre restliche Musik.
  5. A Fine Frenzy: Lifesize
    Wir bewegen uns im Bereich des Pop, jetzt in den USA.
  6. Jasper: Neidlos
    Mir war nicht klar, dass Jasper bereits zwei Alben herausgebracht hat, bis - meine Mutter sich die kaufte. Die hatte auf Youtube den HDL-Song entdeckt und war begeistert. Ein zweiter Song, der zeigen soll, dass auch aus Deutschland Musik kommt, und um zu vermeiden, dass mein Wichtelpartner ihn schon kennt, wählte ich nicht den HDL-Song, sondern einen anderen vom ersten Album.
  7. Ladyhawke: My Delirium
    Elektronischer angehauchter Pop aus Neuseeland. Eine meiner Entdeckungen vom Hurricane.
  8. Kylie Minogue: Fever
    Mein Wichtelpartner redet hier von "am Anfang ihrer Karriere" und davon, dass er sie damals fürchterlich fand - soweit ich weiß, ist dieser Song aber schon um die dreißig Jahre alt, also durchaus ihrem Karriereanfang zuzuordnen. Nunja, kann ja nicht alles ein Treffer sein, ich mag das Lied sehr. Wir befinden uns in Australien und bewegen uns Richtung Dance/Electro.
  9. Dr. Alban: Sing Hallelujah
    Leider ein noch viel schlimmerer Fehlgriff war Dr. Alban, der Afrika vertritt - was ein bisschen gecheatet ist, weil er dort gar nicht mehr lebt. Zugegeben, besonders ungewöhnlich ist der Song nicht.
  10. The Whip: Sister Siam
    Wir sind nun endgültig bei House/Electro angekommen und damit taucht dann erstmals eine Band aus England auf, derer ich viele in meiner Sammlung habe.
  11. Basshunter: Boten Anna (instrumental)
    Zweiter Kandidat aus Schweden und als Übergang gedacht - Instrumentalversion eines bekannten Discosongs.
  12. Blood Red Shoes: I Wish I Was Someone Better
    Und zurück nach England, Richtung Rock - klar, dass Blood Red Shoes, eine meiner Lieblingsbands, nicht fehlen dürfen.
  13. Yeah Yeah Yeahs: Date With The Night
    Der Kreuzberger scheint sich auszukennen, YYYs kannte er schon, den Song aber nicht. Cool, ein Treffer. Diese großartige Band kommt aus den USA.
  14. Sum 41: Motivation
    Vom Rock zum Punkrock und nach Kanada.
  15. AC/DC: TNT
    Vom Punkrock zum Rock&Roll und nach Australien.
  16. Irie Révoltés: Travailler
    Zitat Kreuzberger: Was ist das denn? Eine deutsche Band, die auf französisch singt und deren Musik eine irre Mischung aus Ska, Hip-Hop, Reggae und Punk ist? Antwort: Ja, genau das! Und genau wegen dem wüsten Durcheinander sind sie auf der CD.
  17. SKA-P: Legalización (Cannabis)
    Auf in den Süden nach Spanien und zum Ska. Wir nähern uns dem Ende der CD und der Autor wirft nun alles wüst durcheinander.
  18. Gazebo: I Like Chopin
    Laut meinem Wichtelpartner ein Oldie, das wusste ich ehrlich gesagt gar nicht. Ist bloß da drauf, weil der Mensch aus dem Libanon kommt.
  19. Arash - Arash
    Arash lebt nicht mehr im Iran, kommt aber immerhin von dort. Etwas Abwechslung zum Schluss. Ich habe übrigens keine Ahnung, was der Interpret da singt...

Das Zusammenstellen des Tapes hat mal wieder viel Spaß gemacht, außerdem ergibt sich aus den verschiedenen möglichen Steigerungen meiner Grundgedanken eine Möglichkeit neue Musik kennen zu lernen: Eine eigene CD zu jedem Kontinent, gleichmäßige Verteilung auf alle Kontinente, nur Songs, an denen mindestens zwei Länder beteiligt sind (oder zwei Kontinente)... übrigens hatte ich einen dafür passenden Song im Auge - Livingston, eine Band, die letztes Jahr bei Bochum Total war, besteht nämlich aus Leuten verschiedenster Nationen. Leider erwies sich der einzige mir bekannte Song, bei dem man das auch hört, in seiner Albumversion als stinklangweilig, und eine von Youtube geladene Liveversion wollte ich nicht auf dem Mixtape haben.

Nach dem Spaß, den ich selbst mit dem Mixtape hatte, freut es mich sehr, dass es beim Empfänger offenbar auch gut angekommen ist. So soll es sein. hahahah Und wenn ich mich aufraffen kann, gibt es die Tage auch endlich den Bericht zu dem "Tape", was ich erhalten habe - ich habe es immer noch nicht komplett gehört, es beschäftigt sich nämlich ausschließlich mit Metal... 8O



Intros & Takte

Bestimmt kennt ihr das, wenn ihr Songs an einem ganz kurzen Ausschnitt erkennt. Bei mir ist das vor allem am Anfang so, an anderen Stellen nicht so häufig. Aber auch da gibt es natürlich markante Stellen, und diesmal denke ich an so Dinge wie Michael Jacksons Lachen bei Thriller. Am Anfang funktioniert es aber meistens auch ganz gut, wenn "nur" Instrumente oder Gesang anfangen.

Gerade bei Radioversionen von Songs ist der Anfang ja oft anders. Ich finde das schade - manche Dinge sind so prägend, dass sie eigentlich zum Song dazu gehören. Das Husten am Anfang von Wonderwall zum Beispiel. Oder, nicht so legendär, aber auch wichtig, die Rückkopplung und das Fluchen am Anfang von "Coming Home" von Sasha. "Narcotic" von Liquido hat auf der Single ein viel längeres Intro, noch vor dem berühmten Keyboardsound1. Bei "Denkmal" von Wir sind Helden wurde die Computerstimme weg geschnitten, die eine SMS vorliest. Die Helden verwenden den Sound auf ihrer aktuellen Tour sogar live. Und wenn ich es richtig im Kopf habe, hat man "crushcrushcrush" von Paramore seines Schlagzeugintros beraubt.

Das Nervigste daran ist aber, dass Songs im Radio oft schon gestartet werden, bevor der Moderator zu Ende gelabert hat. Dann ist der Anfang nicht nur anders, sondern plätschert sogar nur im Hintergrund vor sich hin, während man selbst schon am ersten Ton erkannt hat dass man gleich gerne durch die Wohnung tanzen möchte (wenn der Sender zum eigenen Musikgeschmack passt). Da werfe ich dann doch lieber meine gesamte Musikbibliothek in die Playlist, schalte auf Zufall und freue mich bei jedem neuen ersten Takt. Oder ich mische die Musik auf meinem MP3-Player und trommele auf Bahnsitzen herum. Blood Red Shoes sind da sehr typisch für. Oder hierzu oder mit Doublebase, die gar keine ist. Nur an Misery Business, das übrigens auch ein sehr geiles Intro hat, aus dem man coole Dinge machen kann, scheitere ich immer, weil ich den merkwürdigen Schlagzeugpart nicht checke.

Nunja. Musik ist Party. Habt auch ein bisschen gute Laune und schaut euch ein paar der Links an. Lohnt sich, es sei denn ihr seid Hopper. Aber dann werdet ihr an diesem Blog eh verzweifeln. hahahah

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1 Übrigens, SO soll ein Publikum bei Konzerten abgehen: Narcotic live - nicht das krasseste, was ich je gesehen habe, aber ich wäre gerne dabei gewesen.



Geschichten um Weihnachten

Weihnachten ist schon etwas her, aber das macht nichts. Es ist immer noch Winter und die kleinen Geschichten hier ziehen sich sowieso über einen anderen Zeitraum, in dem ein oder anderen Sinne...

Heiligabend war ich bei meiner Familie eingeladen. Das bedeutet in diesem Fall nicht nervtötendes Familienfest, sondern möglichst entspanntes Beisammensein im ganz kleinen Kreis (fünf Personen). Das mit dem Entspanntsein hat sogar einigermaßen geklappt, aber das interessanteste an dem Tag war die Tatsache, dass ich 2,5km laufen musste, um zur Feier zu kommen. In Gelsenkirchen gibt es zwei Straßenbahnlinien, die vom Hauptbahnhof ausgehend durch die Stadt fahren, nämlich auf den beiden Hauptverkehrsstraßen. Eine fährt nahezu nur auf abgetrennten Bereichen, die andere erst im Tunnel und dann fast nur noch mit den Autos auf der normalen Straße. Letztere hätte mich auch quasi zu meiner Mutter vor die Haustür gebracht, wenn sie gefahren wäre.

Ich mag ja all diese Kleinigkeiten, über die außer mir nur wenige Menschen stolpern und die von vielen einfach übersehen werden. Dazu gehört auch viel Nachdenken, was gewesen wäre, wenn etwas anderes nicht gewesen wäre. Hätte ich den sympathischen Bogestra-Menschen am Bahnhof nicht vorher schon beobachtet, hätte ich vermutlich nicht mitbekommen, wie er sagte, dass meine Straßenbahn nicht fährt und man mit der anderen so weit fahren soll wie man kann. Und würde ich es nicht ab und an in Kauf nehmen, insgesamt länger, dafür aber mehr in Bussen und weniger stehend an Bahnhöfen, unterwegs zu sein, hätte ich die Strecke, die ich so gelaufen bin, gar nicht gekannt - die bin ich nämlich schonmal gelaufen, als ich mit dem Bus gefahren bin, wenn auch einen kürzeren Abschnitt.

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Meine Wunschliste für Weihnachten und Geburtstag ist schon seit einigen Jahren bei Amazon und der Teil, von dem es realistisch ist, dass mir jemand etwas davon schenkt, besteht hauptsächlich aus CDs. Eine davon war dieses Jahr "Koma Baby lebt" von Nachlader. Mit dem habe ich mich 2009 das erste Mal beschäftigt, als ich nach Krefeld zur Popmeisterschaft fuhr, Kirsten zu treffen und Klee zu sehen. Kirsten hatte ich zuvor bei Twitter kennen gelernt, die Popmeisterschaft war ihre Idee. Nachlader hat damals Fanpakete für fünf Euro verkauft, "Koma Baby lebt" ist nun sein zweites Album.

Eine weitere CD ist "Keep your eyes ahead" von The Helio Sequence. Das erste Lied, was ich von denen kannte, war "Converter" und es wurde in Runde beim Projekt Hörsturz vorgeschlagen. Converter ist leider nicht auf dem Album, dafür aber zehn andere wunderbare Songs, unter anderem Hallelujah, was ich besonders liebe. Für diese Ergänzung meiner CD-Sammlung hat sich die Teilnahme am Projekt schon gelohnt. Und so langsam wird es wirklich Zeit für ein zweites CD-Regal. hahahah



Do you speak music? TEN SING Krefeld

Als wahrscheinlich letzte Show des Jahres war ich vor mittlerweile schon wieder fast zwei Wochen noch bei der Show von TEN SING Krefeld. Leider diesmal ohne jemanden aus Hagen, u.a. weil parallel die Christmas Rock Night war, aber alleine ist man ja nie... fing schon damit an, dass ich am Krefelder Hauptbahnhof in die Straßenbahn stürmte und reinrief, ob die auch zum Moritzplatz fährt, Antwort kam von nem TEN SINGer der auch auf dem Weg zur Show war. hahahah

Bei der Show waren dann total viele andere Gruppen da. Ich erinnere mich an Bochum, Duisburg, Duisburg-Süd, Köln, Anrath, Reith (?) und, total geil, Homberg aus Hessen. Nahezu das gesamte Zimmer 6B vom Westbundseminar war wieder vereint. :D Das war schon eine Party vor dem Beginn der Show wert.

Als Intro gab's dann "Was geht ab", reichlich Nebel und Lightshow. Die Show selbst wurde dann weniger partylastig, aber dennoch äußerst spaßig. Werft einfach mal einen Blick auf die Setlist und die Fotos.

Der Theater-Workshop in Krefeld hatte dieses Jahr kein großes mehrteiliges Theaterstück, sondern eine Reihe von Kurzstücken. So gab's zu Beginn eine Diskussion in der Schule zum Thema Schubladendenken, später eine etwas alternative Kochshow - der Koch hatte seinen Kaffeepott vergessen und hat den Irish Coffee dann in sich selbst zubereitet... mit viiieel Schuss und Verfütterung der Sahne an das Publikum und die Band. Beim Impro-Theater wurde das Publikum mit eingebunden ("Ich brauche einen Beruf, einen Ort und einen Filmtitel!" => Der Pate, eine Kirche & ein Müllmann :D ). Der letzte Auftritt war eine Kassenszene - in normaler, Piraten- und Star Wars-Variante. hahahah

Vom Tanz in Erinnerung geblieben ist mir außer dem überhaupt nicht peinlichen Jungentanz zu Hannah Montana :D noch "Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad" mit sämtlichen Strophen - und am Ende einigen Zuschauern auf der Bühne. Leider ist mein Objektiv zu mies als dass ich da gute Fotos von präsentieren könnte...

Die zweite Hälfte geriet etwas durcheinander, es gab zuerst mein persönliches Highlight, das, was auf der Setlist mit "Bandsolo" betitelt ist - faktisch hieß das, den jüngsten TEN SINGer Deutschlands (?) und den Schlagzeuger ins Rampenlicht zu rücken. Die Krefelder hatten tatsächlich eine elektronische Ukulele mit einem Effektgerät kombiniert und sie dem Mini-Metaller anvertraut - so gab's dann die wohl verrückteste Version von Hey, Soul Sister, die ich bisher kenne... Anschließend dann den Mädchenchor, der ohne Begleitung Vois sur ton chemin sang. Mutig, aber gut. hahahah

Zugaben gab's keine, war aber auch nicht nötig, denn das Outro war ziemlich cool. Schon fast klassisch mittlerweile "Nein, Mann!" - erst mit drei Leuten, dann mit der gesamten Gruppe und ner Polonaise von der Bühne runter Richtung Ausgang, zusammen mit allen die die Bühne stürmten. :D

Technisch müssen sich die Krefelder nicht verstecken, ich tippe allerdings darauf, dass einiges geliehen wurde (würde auch den vergleichsweise hohen Eintrittspreis von 4-6€ erklären). Der Chor war leider oft zu leise, ansonsten konnte man eigentlich immer alles gut verstehen. Sie hatten das Lichtmischpult was wir auch auf dem Seminar hatten... *.*

Während in Kürten die Show richtig professionell und durchdacht und auch einfach richtig gut war, war es hier vor allem die Verrücktheit der Krefelder und der anwesenden Gruppen, die für Spaß gesorgt hat. Ging mir zumindest so, die Elternfraktion auf den Sitzplätzen, die vermutlich ungefähr nie etwas sehen konnte, fand die Pogo-Einlagen vermutlich nicht lustig. Schade. :D Ich erinnere mich noch an "Panda-Tattoos in schwarz und silber" und an ein Free Hugs-Schild... und an Schneeballschlachten und Pony nach der Show draußen, wo es inzwischen recht heftig geschneit hatte (wobei seit Montag ja "heftig schneien" eine neue Bedeutung bekommen hat :D ).



Wer sich umdreht oder lacht... TEN SING Kürten

Bäm! Wen interessieren schon so kleine Konzerte wie Blood Red Shoes letztens. Man kann schließlich für 5€ eine fette Show von 80 TEN SINGern bekommen - und einer von 800 Zuschauern in einer umfunktionierten Turnhalle sein, die in einem Kaff steht, dessen Einwohnerzahl Wikipedia nicht kennt (nur die der großzügig zusammenfassenden Obergemeinde).

Ein paar der Kürtener (bergisches Land, nächste Großstadt: Leverkusen) kannte ich schon vom Kirchentag, wo wir uns abends bei einem der Großkonzerte getroffen hatten. Also, eigentlich waren die mir aufgefallen, wie größere Gruppen TEN SINGer eben auffallen, weil sie überdurchschnittlich viel Spaß haben und meistens relativ laut sind. :D Jedenfalls war abzusehen, dass die Show cool wird, und so bin ich mit Nina und Joni von TS Hagen da hin gefahren.

Was soll ich sagen, es war fett. Wir waren, trotz kleinem Ausflug zur Tanke, echt früh da, irgendwie ne dreiviertel Stunde vor Anfang oder so, was uns netterweise Plätze ganz vorne beschert hat. Da war noch nicht viel los... irgendwie haben wir uns dann die Zeit mit fotografieren, quatschen und über die merkwürdige Musik ablästern vertrieben und um 7 war's dann auch echt voll. Also, nicht so rockkonzertzusammenquetschmäßig voll, aber schon 80% Hallenauslastung.

Die Lieder-Setlist kriege ich nicht mehr zusammen (vielleicht kann mir da jemand helfen??), macht aber nix, denn bei dieser Show standen Lieder, Theater und Tanz viel mehr in Zusammenhang als ich es von anderen Shows gewohnt war. Müsste man mal nachfragen wie die das hinbekommen haben. Das Theaterstück hat das Thema vorgegeben: Wir schreiben das Jahr 2325, die Plumpssäcke haben die Weltherrschaft übernommen und alles fröhliche, farbige und Spaß machende verbannt. Es kursieren Legenden, im 21. Jahrhundert hätte es mal eine Gruppe fröhlicher Menschen gegeben, sogenannte TEN SINGer. Man arbeitet aber kontinuierlich daran, diese Absurditäten auszurotten. Spaß haben steht unter schweren Strafen. Doch da gibt es noch die rebellischen Bunten, die sich in geheimen Locations treffen, fette Partys feiern und Krawall und Remmidemmi veranstalten...

In der ersten Hälfte war eher wenig los. Wir hatten noch keine anderen TEN SINGer gefunden und die Stücke waren eher poppig als rockig, mal von Krawall und Remmidemmi abgesehen. An der Qualität der Performance hat das aber nix geändert. Eigentlich waren alle echt gut, die Band, der Chor, die Solisten, die Tänzer, die Schauspieler, die Techniker und die genialen auf und neben der Bühne versteckten Menschen die so Dinge wie Requisitenaufbau, Ablauf und Versorgung des Chors mit Wasser geregelt haben. (Wir brauchen sowas auch! Vor allem Wasser!)

In der Pause haben wir dann die anderen Gruppen gefunden (mindestens Köln und WeigleHaus [Essen] waren da), entsprechend war die Stimmung dann besser. :D In der zweiten Hälfte ging es dann für die Bunten an die Revolution. Es hieß Geschichte schreiben (Madsen), improvisieren (MacGyver!!) und schlussendlich die gefangene Geisel von den Plumpssäcken befreien und selbige stürzen. Hallelujah! (Dr. Alban)

Wir wollten aber noch nicht gehen. Nein Mann, es gab noch ne weitere Tanzperformance (3D Lasercraft) und zwei weitere Songs. Die Kürtener waren sichtlich happy und total fertig, für uns hieß es dann: Nein Mann, ich will noch nicht geh'n, ich will noch 'n bisschen abbau'n. :D

Nach der Show war dann reichlich Gelegenheit Leute zu suchen die man so kennt oder zumindest schonmal getroffen hat. Irgendwo war wohl auch eine Aftershowparty, von der wir aber nicht wirklich was mitbekommen haben und für die vermutlich eh nicht mehr wirklich Zeit mehr gewesen wäre. Also haben wir noch n bisschen abbauen geholfen und sind dann irgendwann zurück nach Hagen, bevor ich das Auto weg gebracht, Straßenbahn und Zug erwischt und mein Zuhause erreicht habe. Typischer Fall von müde und hungrig, aber glücklich. hahahah



Musik aus aller Welt

Das Thema der zweiten Runde des Mixtape-Projektes, an dem ich teilnehme, lautet "Kontinente". Das nahm ich zum Anlass, herauszufinden, ob meine Musiksammlung Musik von allen Kontinenten umfasst. Von der Antarktis abgesehen ist das tatsächlich der Fall. Bei Asien ist es aber schwer - der einzige, der noch dort lebt, ist für Soundtracks zuständig und nicht für "normale" Musik. Die anderen sind aufgrund von Kriegen oder anderweitig schlechten Zuständen in andere Länder ausgewandert. Allgemein habe ich aber immer den Herkunftsort gezählt, bis auf einen Fall, wo der Sänger definitiv erst nach seinem Umzug angefangen hat über Musik nachzudenken.

Interessant war insgesamt, dass ich bei vielen Bands, gerade wenn sie aus Deutschland kommen, falsch eingeschätzt habe woher sie kommen. Dafür kommen auch Bands mit exotischerer Musik meist aus ganz gewöhnlichen Orten, das ungewöhnlichste war dabei noch die Karibik.

Interpreten nach LändernInterpreten nach KontinentenTitel nach LändernTitel nach Kontinenten

Und jetzt frage ich mich ein bisschen: Wieso habe ich so wenig Musik aus Asien und Afrika? Gibt es dort weniger Musik, die hier auch gut ankommen würde? Funktioniert die Vermarktung von Musik dort so anders? Aus den USA, die ja nun auch weit weg sind, kommt doch auch ne ganze Menge hier an. Aber Asien besteht doch nicht nur aus Reisbauern und Afrika nicht nur aus im Wald lebenden Ureinwohnerstämmen. Kommt hier vielleicht gar nicht so wenig Musik aus diesen Kontinenten an wie es mir scheint? Bin mal gespannt, was die anderen Mixtapebastler so für Musik verwenden.

Zu Australien habe ich übrigens auch Ozeanien gezählt, was mir als Kontinent bisher gar nicht geläufig war - darunter fällt Neuseeland, wo Ladyhawke herkommt, die in meiner Musiksammlung recht wichtig ist.



Blood Red Shoes in London!

Wie üblich habe ich beim Blood Red Shoes-Konzert in London keine Fotos gemacht und auch die Notizen sind eher unzureichend, daher gibt's dafür einen eigenen Eintrag.

Dank Google Streetview wusste ich bereits, wie der Schuppen aussieht, und dank der Website der "Garage" sogar, wie es innendrin aussieht (ziemlich cool). Die Anreise per U-Bahn war dann auch einfach, ich bin von der Station aus natürlich erstmal in die falsche Richtung gelaufen, hab's dann aber gefunden und auf den Einlass gewartet. Außer mir waren noch ein paar lustig vor sich hin pubertierende Mädels da (die angenehme Sorte, nicht die asoziale), die mit einem Typen rumgeblödelt haben, der insgesamt drei Mal vor der Halle aufgetaucht ist und versucht hat was herauszufinden über das anstehende Konzert - letztlich musste er aber abziehen, denn das Konzert war ausverkauft.

Zehn Minuten vor Einlass waren allerdings erst etwa dreißig Leute da, Schlacht um gute Plätze scheint nicht anzustehen. Die Location erweist sich insgesamt als cool und ich sichere mir einen Platz ganz vorne - etliche Leute scheinen erst nach den Vorbands kommen zu wollen. Verständlich, denn vor Underground Railroad, die Blood Red Shoes auf alle Konzerte begleiten, kam noch eine andere Vorband aus einigen älteren Herren. Da war die Stimmung noch beschissen, die Musik eher schlecht und der Gitarrist hat, als sie zum Schluss noch einen langsamen Song gespielt haben, erstmal sein Bier weggekippt.

URailroad waren dann ziemlich gut. So im Nachhinein auf MySpace kommen sie echt langweilig. Die Sängerin hat teilweise ziemliche Screamo-Einlagen hingelegt, die ganze Band ist total abgegangen und die Stimmung im Publikum ist deutlich besser geworden. Einer von denen ist übrigens hinterher bei BRS nochmal mit Geige auf der Bühne gewesen.

Zu Blood Red Shoes war es dann endgültig ziemlich voll. Nicht voller oder weniger voll als in Deutschland, aber eben ausverkauft. Der Fan-Anteil war ähnlich hoch wie beim Hurricane - da hat es ja wie blöde geschüttet und wir waren trotzdem alle gut drauf und ständig haben irgendwo Menschen gepogt. In London war's natürlich nicht Open Air, dafür aber trocken und es war einfach wahnsinnig gut. So ein Publikum wünsche ich mir für alle Konzerte. Total textsicher und bei jedem schnellen lauten Song springen, pogen oder moshen. Keine Eltern da, die Angst um ihre Kinder hatten. :D

Leider erinnere ich mich nicht, wie lange Blood Red Shoes gespielt haben, aber es wird nicht länger gewesen sein als sonst auch (70-80 Minuten), damals war ja das zweite Album noch gar nicht raus. Auf jeden Fall eine geile Show in einer geilen Location mit geilem Publikum. hahahah

Meine Tube-Verbindung zurück habe ich danach leider nicht gefunden, dafür war an der Station, in der ich mich verlaufen hatte, eine Dreierkombo aus Straßenmusikern, die ziemlich gut diverse bekannte Songs gecovert haben. Irgendwie habe ich mich dann durchgeschlagen und bin zur London Bridge gekommen, von wo aus mein Zug zur Zielstation fährt; ich war spät dran und machte einen Fehler: Ich rannte los um den Zug noch zu kriegen. Und rannte und rannte und Treppe rauf Treppe runter und... schon fünf Minuten in der Station, Zug längst weg. Alles viel zu groß, die Wege sind zu lang, um einen Zug noch zu kriegen wenn man spät dran ist. Naja... den Abend vermiesen konnte mir der Zugverkehr nicht mehr, auch wenn der nächste Zug danach noch ausgefallen ist. :D

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Blood Red Shoes - Britisches Rock-Duo. Laut, unberechenbar, rockig, abgedreht und ausgefallen - und nur mit E-Gitarre und Schlagzeug ausgestattet.



Roots to grow and wings to fly

So einige haben mich schon gefragt, was es mit diesem ominösen Westbundseminar auf sich hat, auf dem ich eine Woche lang war und von dem ich so unglaublich motiviert zurück gekommen bin. Ich bin keiner Sekte beigetreten, die Veranstaltung war vom CVJM, alles ganz harmlos, bloß tolle Menschen und ganz viel Endorphine. ;) Mal schauen, ob ich mit einem Blogartikel etwas Licht in die von außen manchmal etwas schwer zu verstehende Welt von TEN SING bringen kann.

Ich werde zunächst mal das Seminar in seine Bestandteile (sprich Programmpunkte) zerpflücken, um zu zeigen, was wir eigentlich gemacht haben - danach gibt's dann noch eine Ansammlung von Dingen, die vermutlich mehr als der Rest die wahnsinnige Stimmung auf diesem Seminar und bei TEN SING an sich vermitteln können.

Sing&Fun / Warmup

2010-10-09 21-35Bei chronologisch korrekter Reihenfolge müsste hier Frühstück bzw. Essen stehen - aber was für einen Eindruck macht das denn, das Essen zuerst zu nennen. ;) Sing&Fun ist ein wesentlicher Bestandteil von TEN SING... im Prinzip bedeutet das: Eine Liveband spielt irgendwelche coolen Lieder, Leute, die grad Bock haben und das Lied kennen kommen auf die Bühne und singen und der Rest hat Spaß, in welcher Form auch immer. Wahnsinnig gut um richtig wach zu werden, wenn man nach dem Frühstück und ggf. der Morgenandacht immerhin die Augen ganz auf bekommt. Die Lieder weisen dabei übrigens eine abgedrehte Vielfalt auf... repräsentativ seien mal Remmidemmi von Deichkind, das Fliegerlied von Tim Toupet und der Pokemon-Theme-Song genannt. :D

Ergänzt wurde das Sing&Fun meist um irgendeine Warm-up-Aktion. Ich erinnere mich noch daran, wie wir in drei Gruppen als Reihe im Raum standen und "Störfaktor" gespielt haben... dabei kriegt Gruppe 1 irgendein (total bescheuertes) Wort zugeteilt, soll es auf die andere Seite zu Gruppe 3 rüber brüllen, wobei Gruppe 2 irgendeinen Mist dazwischen brüllt um die Übermittlung zu verhindern. Zwischendurch werden die Positionen gewechselt und am Ende sind alle wach und haben keine Stimme mehr... :D Eine andere Aktion war der Luftgitarrenbattle... sehr episch und mit Worten schwer zu beschreiben. 170 Luftgitarre spielende Jugendliche, von denen sich am Ende drei auf der Bühne messen. Wir hatten Spaß. :D

Workshops

StromversorgungDen größten Anteil am gesamten Programm hatten mit Sicherheit die Workshops. In meinem Fall war das Lichttechnik - alleine daran dass es eigene Workshops für Ton und Licht gab sieht man schon wie groß die Auswahl war. Alles, was TEN SING sein kann, war vertreten. Den Chor haben wir alle zusammen gebildet - geleitet wurde der aber (ab dem dritten oder vierten Tag) von Leuten aus dem Chorleiter-Workshop. Theater gab es für Anfänger und Fortgeschrittene, Tanz war auch doppelt vertreten. Im Band-Workshop gab es Gruppen für jedes Instrument. Es gab einen Innovations-Workshop für die, die alles normale schon kennen. Design&PR waren vertreten und Worttransport für den geistlichen Teil. Vermutlich habe ich jetzt immer noch was vergessen.

Die Workshops hatten zehn planmäßige Einheiten von einer oder eineinhalb Stunden. Zumindest bei den Lichttechnikern und ich denke auch bei den Tontechnikern war es so, dass wir teilweise auch die Mittagspause über gearbeitet haben während der Chorproben. Es gab einfach viel zu tun um die Show am Ende vorzubereiten und was soll ich sagen, es hat wahnsinnig Spaß gemacht. Wir hatten reichlich Technik zur Verfügung und nachdem wir theoretisch wie praktisch gelernt hatten, wie man Licht aufbaut, bedient und programmiert, waren wir völlig frei darin uns zu überlegen, wie wir die Show schmeißen und das dann vorzubereiten. Hier alles wiederzugeben was ich dabei gelernt habe würde den Rahmen eines einzelnen Artikels definitiv sprengen, gelohnt hat es sich aber auf jeden Fall und ich habe sowohl für unseren kleinen Partyraum in Gelsenkirchen als auch für den Raum im CVJM Hagen, wo meine TEN SING-Gruppe ihre Auftritte hat, und für größere Veranstaltungen wie Open Air-Konzerte etwas mitnehmen können. Außerdem sind durch den Workshop auch Kontakte zu anderen Gruppen entstanden, und gerade bei Lichttechnik ist es extrem wertvoll, sich Geräte bei Bekannten leihen zu können, denn sonst lässt man viel Geld beim Kauf oder auch nur beim gewerblichen Verleih.

Lightshow-TestVorhin habe ich von der Show geredet. Das Seminar geht sieben Tage und am sechsten Tag gibt es abends eine große Show, bei der alle Ergebnisse der Workshops und der Chorproben zusammen kommen. Das heißt, nach nur sechs Tagen sind alle Teilnehmer in der Lage, ihre jeweiligen Bereiche bei einem Auftritt vor Publikum zu präsentieren. Die Mitarbeiter und Workshopleiter sind an der Show dann nicht mehr beteiligt. Insofern ist der große Erfolg der Abschlussshow immer auch ein Zeichen dafür, dass sich das Seminar gelohnt hat. hahahah

Chor

Den Chor habe ich schon bei den Workshops erwähnt und es fällt mir schwer, dazu noch mehr zu sagen. Wenn ich die Zahlen richtig im Kopf habe, waren wir 170 Teilnehmer (ich hörte auch von 200), und wie auch in den örtlichen TEN SING-Gruppen sind alle Teilnehmer nicht nur in ihren Workshops, sondern auch im Chor. Wir haben also aus 170 Leuten einen vierstimmigen Chor gebildet. Wie sich das anhört, muss man mal erlebt haben, und am besten sowohl im Chor stehend als auch als Zuhörer.

Generalprobe Time is running outDie Chorproben waren auch tatsächlich hauptsächlich deshalb spektakulär, weil sie trotz der großen Anzahl Sänger so gut geklappt haben. Interessant ist dabei vielleicht auch, dass wir keine Noten verwendet haben, ein Teil kann nichtmal Noten lesen. Nun singt der Chor zwar selten komplette Lieder, sondern meistens den Refrain, aber die jeweils eigene Stimme durch hören und vom Chorleiter angezeigte Noten zu lernen ist auch schon 'ne Leistung.

Besonders in Erinnerung geblieben sind mir übrigens einige der Einsingübungen, die sich nicht auf Training von Atem, Höhen und Tiefen beschränkt haben. Am genialsten fand ich dabei die Nachtigall... der Chor wird dabei in Männer und Frauen geteilt. Der Text ist: "Auf einem Baum in Kalifornien, da saß ne kleine Nachtigall, die sang Fiderallala" plus eine Anzahl "Hey!" dahinter. Die eine Gruppe beginnt mit einem "Hey!" und nimmt bei jedem Durchgang eins dazu, die andere beginnt mit fünf und nimmt bei jedem Durchgang eins weniger und wenn beide Gruppen synchron sind, kommt das letzte Hey im fünften Durchgang wieder von allen zusammen. Ziemlich cool wenn's klappt.

Geistliches Programm

Das Seminar stand unter dem Motto "Roots to grow and wings to fly" und in Zusammenhang damit tauchten immer wieder die vier Elemente Erde, Feuer, Wasser und Luft auf. So standen auch die vier Haupttage, sprich die zwischen Anreisetag und Showtag, jeweils unter der Themengebung eines Elementes. Besonders gemerkt hat man das bei den geistlichen Programmpunkten. Nun darf man sich nicht vorstellen, dass es großartige Predigten oder klassische Gottesdienste gegeben hätte. Zum einen gab es die Andachten morgens und abends, auf die ich gleich nochmal eingehe, zum anderen als Teil des verpflichtenden Programms an den vier eben genannten Tagen jeweils einen Block um ans Nachdenken zu kommen.

Zur Erde gehörten Fragen zur Herkunft. Wo komme ich her? Wo würde ich gerne herkommen? Und wo kommt mein T-Shirt her? Gelegenheit, einmal zu reflektieren was an der eigenen Heimat eigentlich gut oder schlecht ist. Durch die diversen Spiele, die dazu gehörten, gab es nebenbei auch Gelegenheit, neue Leute zu treffen, denen man bis dahin noch nicht begegnet war - in erster Linie ging es hier aber um das Nachdenken über sich selbst. Wer bin ich? Ich war übrigens Stefan Raab - drauf gekommen bin ich leider nicht, Wer bin ich ist ein fieses Spiel.1 :D Was gibt mir Halt? Wir haben 7 Menschen auf Luftballons gelegt, ohne dass die Ballons geplatzt sind.

Nicht immer so spiellastig, aber vom Prinzip her ähnlich waren auch die anderen drei Einheiten. Ein thematisch passender Denkanstop, Gelegenheit, darüber nachzudenken, etwas aufzuschreiben, und Gelegenheit, das symbolisch oder spielerisch umzusetzen. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir unter anderem die Aktion zum Thema Luft, wo wir Gelegenheit hatten, uns rückwärts von einem Tisch fallen zu lassen und dann aufgefangen zu werden. Solche Aktionen sind toll, wenn man sie mit Menschen macht, denen man vertrauen kann, und die passende Atmosphäre dafür wurde auf dem Seminar definitiv geschaffen.

LuftgitarrenbattleAbendliches Sing&Fun2010-10-11 13-15_02

Talkteams

Ein ebenfalls eher ruhiger fester Programmpunkt waren die Talkteams, die Gelegenheit geben sollten, im kleinen Kreis über den Tag zu reflektieren und Fragen oder Probleme an Mitarbeiter weiterzugeben. Wir waren glaube ich acht Leute und zwei Mitarbeiter, wobei man dazu sagen muss, dass die Mitarbeiter alle auch nicht oder nicht wesentlich älter waren als die Teilnehmer...

Ich habe von Talkteams gehört, die sich an kreativen Visualisierungen des Tages versuchten, von solchen, die genau das getan haben was ich oben genannt habe, und von solchen, die die Zeit zum Entspannen genutzt haben, wenn keine Fragen aufkamen. Wir hatten immer eine sehr nette Zeit miteinander und haben teilweise sogar den Zeitpunkt verpasst, an dem es eigentlich weitergehen sollte (was nicht schlimm war, dazu gleich). Nach den immer ziemlich vollen Tagen war es gut, einfach mal in Ruhe zusammen zu sitzen und sich darüber zu unterhalten, wie das Seminar bisher gelaufen ist. Für Getränke, Knabbereien und Massagen war bei uns gesorgt, vielen Dank an dieser Stelle an meine beiden Talkteamleiter! hahahah

Bistrozeit

Direkt im Anschluss an die Talkteams gab's vor dem Abendabschluss immer noch ne Stunde Zeit sich mit anderen auszutauschen, zu entspannen, Getränke und Essen zum quasi-Selbstkostenpreis zu erwerben, Leute kennenzulernen und Spaß zu haben. Die Gesamtschule, in der wir untergebracht haben, ist ungelogen die schönste Schule, die ich je gesehen habe. Diese freie Stunde haben wir in der Pausenhalle verbracht - und Pausenhalle bedeutet dort heller, großer Raum mit als Kiosk genutzter Holzhütte, grüner Bepflanzung und einem kleinen Wasserlauf. Ich weiß nicht, wieviel von der Deko von den Organisatoren des Seminars mitgebracht wurde, aber zumindest die drei genannten Punkte gehören wohl zur Schule...

Spontane Akustik-SessionÜberhaupt war das der Bereich, indem man am meisten mit der Gesamtmenge der anderen Teilnehmern zu tun hatte. Zwischen den Mahlzeiten und dem nächsten Programmpunkt, in der Mittagspause und eben während der Bistrozeit. Am ersten Abend hatte jemand Singstar organisiert, an einem Morgen nach dem Frühstück haben sich ein paar Leute mit Cajon und Gitarre zusammengetan und gesungen. Das Gruppenfoto ist glaube ich hier entstanden. Am bunten Abend waren hier die Teamsammelpunkte unseres Capture the Light-Spiels und wenn mal nichts los war, konnte man hier immer jemanden finden, bei dem auch gerade nichts los war, und so wieder jemanden kennenlernen.

Andachten

Für diejenigen, die gerne etwas mehr geistlichen Input haben wollten, gab es morgens zwischen Frühstück und Warm-up und abends während der Bistrozeit jeweils eine kurze Andacht, manch einer würde es vielleicht auch Impuls nennen. Ein paar gemeinsam gesungene Lieder, ein Denkanstoß, einige Gedanken der Person, die die Andacht gerade gehalten hat. Einfach auch eine weitere Gelegenheit, zur Ruhe zu kommen.

Übrigens wurden die letzten beiden Andachten von Teilnehmern des Worttransport-Workshops gestaltet. Leider war ich da gerade woanders eingebunden, so dass ich genau die beiden nicht mitbekommen habe, aber so haben auch hier letztlich die Teilnehmer einen Bestandteil des Seminars übernommen.

Essen

Essen! Etwas unpassend in der Reihenfolge, aber vom Gemeinschaftstanz, der den letzten mehrfach auftretenden Programmpunkt ausmacht, habe ich wenig mitbekommen, da ich mehrfach in der Technik war und Lightshows programmiert habe. Aber genau genommen war das Essen der häufigste Programmpunkt, schließlich haben wir jeden (vollständigen) Tag drei Mahlzeiten bekommen... ;)

Essen gab's im schuleigenen Speisesaal, den wir ziemlich vollständig gefüllt haben. Ich glaube, ich lüge nicht, wenn ich behaupte, dass ich selten in einer Jugendherberge bei irgendeiner anderen Art von Tagung, Seminar oder Ausflug so gut gegessen habe. Einer meiner Zimmermitbewohner hat das sehr treffend beschrieben: "Es gab Essen aus der Suppe von gestern und der Soße von heute, das war soo lecker, fast wie zuhause." Klingt ziemlich nach Uni-Mensa oder Billigkantine - letztlich weiß ich natürlich nicht, ob das Essen an dem Tag so entstanden ist, aber selbst wenn, es war wirklich gut. Typisch TEN SING gab's jedes Mal ein riesiges Getöse und Beifall für die Küche - die war davon so begeistert, dass wir uns für einen der Tage aussuchen durften, was gekocht wird (also, natürlich per Mehrheitsvoting, nicht jeder einzeln).

2010-10-11 18-42Generalprobe FlashmobdanceAngebissener vs ganzer Apfel

Gemeinschaftstanz

Die einzige Aktion, die schon vor dem Seminar vorbereitet wurde, war der sogenannte "Flashmobdance". Mit Flashmob hatte das zwar nicht viel zu tun, ziemlich cool war's aber trotzdem. Ich verweise da einfach mal auf Youtube (Videos sind unten verlinkt), denn von oben sah's immer am beeindruckendsten aus. Die allgemeine Choreografie dazu sollten möglichst alle Teilnehmer schon vor dem Seminar aus dem dazugehörigen Video lernen - der Programmpunkt während dem Seminar diente dann dazu, zu jedem Bestandteil noch eine zweite Version zu erfinden. Dazu muss man erklären, dass auch dieser Tanz an die vier Elemente angelehnt war und jeder Teilnehmer ein Element zugewiesen bekam. Planmäßig sollte dann bei der Aufführung des Tanzes bei der Abschlussshow jede Gruppe während ihres Parts nach vorne und ihren eigenen neu kreierten Teil tanzen, während die jeweils anderen drei quasi im Hintergrund den allgemeinen Teil haben. Geklappt hat das allerdings nicht, der Raum war dafür viel zu klein und es war so schon ziemlich eng mit den Zuschauern zusammen da drin...

Einzelne Programmpunkte

Während einige Programmpunkte immer oder ab dem dritten Tag oft gleich verlaufen sind (Chor, Essen, Workshops, Tanz, Talkteams), waren einige immer wieder neu (Bistrozeit, geistliche Aktionen). Einige weitere sehr coole Aktionen waren kein widerkehrender Bestandteil des Programms, sondern eine einmalige Sache. Das "Going on" zum Beispiel diente der Reflektion des Seminars über die eigene Ortsgruppe, um nicht "nur" persönlich was mitzunehmen, sondern auch in den Gruppen weiter zu kommen. Die restlichen Aktionen fallen unter puren Spaß - so wie die Aktion "Wenn ihr es schafft, 30 Mitarbeiter zu fangen und in den Saal zu tragen, servieren wir euch das Mittagessen". Wie naiv. 170 hochmotivierte und zusammenhaltende TEN SINGer hatten damit mal so überhaupt kein Problem. :D

Für den "bunten Abend" lasse ich mal ein paar Fotos sprechen. Wir haben eine Abwandlung von Capture the Flag gespielt ("Capture the Light"). Kämpfe wurden dabei mit Quartettkarten ausgetragen - was in eine regelrechte Schlacht ausgeartet ist und einfach mal irre Spaß gemacht hat.

Capture The LightCapture The LightPromo-Aktion

Leider keine gescheiten Fotos habe ich von der Promo-Aktion und vom Modulabend. Promoaktion stelle man sich so vor: 200 TEN SINGer (Zahlen variieren ständig, ich gehe mal von 170 Teilis und 30 Mitarbeitern aus, was nicht stimmen kann, aber egal) teilen sich in... ich glaube fünf Gruppen und ziehen singend in die Gelsenkirchener Außenwelt, Richtung Hauptstraße, zum Kaufland, stationieren sich dabei zwischendurch an mehr oder weniger markanten Punkten und drücken irritiert anhaltenden Menschen Flyer für die Show in die Hand. Am Ende sammeln sich alle bei Kaufland auf dem Parkplatz und singen als vereinter Chor und performen den Flashmobdance und spielen Pony (siehe letzter Punkt). Ich glaube, "irritiert" ist tatsächlich das beste Wort für den Zustand der vorbeikommenden Menschen. :D Möglicherweise sind aber tatsächlich Menschen dadurch zur Show gekommen und Spaß gemacht hat es allemal, auch wenn wir am Ende vor drohendem Regen geflüchtet sind.

Der "Modulabend" ist noch so'n Ding worunter sich kein Mensch was vorstellen kann. Eigentlich hieß das: Zwei wählbare Programmpunkte, einer für Spaß und einer für... Sinn. Bei mir waren das Kommunikationstheorie und Jam. Beides war total lustig, in Kommunikationstheorie haben wir uns mit dem 4-Ohren-Modell befasst (nach Schulz von Thun) - war ein bisschen wie Unterricht, aber die Schüler kannten das und haben das mal alles übernommen. Und weil's TEN SING und nicht Schule ist, haben wir das mit zwei kurzen Spielen mal ausprobiert, was dann wiederum für ne Menge Spaß gesorgt hat, aber durchaus zum Nachdenken über Kommunikation anregt. Malt mal ein beliebiges Gebilde aus gleichartigen Rechtecken (beliebig gedreht und positioniert, aber alle zusammenhängend) auf ein Blatt und versucht, eine Gruppe Menschen dieses Gebilde nachzeichnen zu lassen - nur mit Worten, also ohne mit den Händen oder so etwas zu zeigen und natürlich ohne das Original zu zeigen.

Die Show

Nun ja, am Donnerstag Abend (Tag 6) gipfelte das Seminar dann in einer genialen Show. So ziemlich alles, was die Workshops und der Chor vorher gelernt und geübt hatten, kam zum Einsatz. Insgesamt sieben Lieder gab es, sechs gespielt von den Leuten aus dem Band-Workshop, gesungen vom Chor und von Solisten, und eins vom Arrangier-Workshop. Zwei Theater-Workshops und der TEN SING Innovations-Workshop führten ihre Stücke auf. Zwei Tanz-Workshops zeigten ihre Künste. Der Design&PR-Workshop freute sich über die hoffentlich anwesenden, von Flyern angelockten Zuschauer. Und die Techniker sorgten dafür, dass jeder alles hören konnte, niemand im Dunkeln stand und nicht alles langweilig weiß beleuchtet war. (Schwarzlichttanz! Yeah! :D )

Es ist glaube ich unnötig zu erwähnen dass wir alle verboten viel Spaß hatten. Innerhalb von knapp sechs Tagen ein abendfüllendes Programm auf die Beine zu stellen macht nicht nur ein bisschen stolz, sondern auch einfach richtig Spaß. Sechs Tage lang hat jeder das gemacht, was er am besten kann oder am liebsten macht, und das Ergebnis konnte sich definitiv sehen lassen.

Nach der Show gab es übrigens erst eine öffentliche Aftershowparty, bei der das gesammelte Sing&Fun-Programm nochmal rausgeholt wurde, und dann eine große Abschlussparty ohne Gäste. Als Lichttechniker war das nochmal ne geniale Gelegenheit, nicht nur feiernd Spaß zu haben, sondern dank mobiler Laptoplichtsteuerung bzw. schnellem Umbau zwischen den Partys (wir sind von der Aula ins trockengelegte Schwimmbad umgezogen, haben aber einiges an Technik mitgenommen) nochmal mit Effekten zu spielen. Leider habe ich kein Foto von der Aula, in der man die Luft dank Nebelmaschinenexzess bei der Aftershowparty schneiden konnte. :D

Lichttechniker arbeiten an der TraverseGeneralprobe ChorGeneralprobe Tanz

Und was ist jetzt so toll daran?

Möglicherweise hört sich das alles nach einem ganz gewöhnlichen Seminar an. Ich will auch gar nicht abstreiten, dass auch andere Seminare sehr viel Spaß machen können, aber ich werde versuchen, ein bisschen darzustellen, wieso mir diese Woche so unglaublich viel Spaß gemacht hat - mehr, als man bei dem oben beschriebenen Programm ohnehin schon erwarten kann. Eines meiner Ziele für dieses Seminar war, zu verstehen, warum diese ganzen Menschen, die TEN SING machen, so gut drauf und motiviert sind - ich denke, jetzt verstehe ich es.

Jede Menge Kleinigkeiten sind es, die in der Summe für das unglaublich geile Gefühl sorgen, was während der Seminarwoche und noch danach da war - aber ein Punkt, der mir ziemlich am Anfang aufgefallen ist, ist mir ganz besonders wichtig. Alle oben beschriebenen Einheiten haben ihre Vorzüge und alle haben Spaß gemacht, aber das genialste daran war für mich die Tatsache, dass es so viele verschiedene Gruppen gab - verschieden groß und verschieden zusammengesetzt. Da waren die Workshops, die Chorstimmen, die Talkteams, temporäre Gruppen wie die während der geistlichen Einheiten, die eigene TEN SING-Ortsgruppe, die Leute, mit denen man auf einem Zimmer war, beim Essen an einem Tisch gesessen hat... ständig war man mit anderen Leuten zusammen und trotzdem immer wieder auch mit den gleichen. Eine äußerst geniale Art, viele neue Menschen kennenzulernen und sich trotzdem mehr auszutauschen als "Woher kommst du, wie alt bist du, zu welchem TEN SING gehörst du". Das hat wirklich gut geklappt und das war der Aspekt an diesem Seminar, den ich nennen würde, wenn mich jemand fragen würde, was ich am besten fand.

Mitarbeiter jagen2010-10-11 13-152010-10-11 15-50

  • Unser erstes Chorlied war "Here we go" von N'SYNC - darin heißt es im Refrain "Yes yes yes here we go, N'SYNC has got the flow". Fand der Chor doof. Haben dann schnell rumgesprochen dass wir einfach mal TEN SING statt N'SYNC singen, nachdem das alle durchgezogen haben, hat der Mensch an der Beamerpräsentation den Text geändert - durchgesetzt! :D
  • TEN SINGer sind einfach total (musik)verrückt. Kommste nachm Essen ins Männerklo, sitzt da einer aufm Boden und spielt auf ner Dockingstation Musik ab für den der aufm Pott hockt.
  • Ohne Stimmung geht gar nix. Das auf-dem-Tisch-Geklatsche vor den Mahlzeiten kann ich mit Worten nicht wiedergeben, versucht einfach, euch vorzustellen, ihr seid relativ spät angekommen, kommt in das Hauptgebäude und dort in den Speisesaal und alle Menschen sind aufgekratzt und reden und machen Lärm und klatschen und... ach, ich kann es in Worten nicht wiedergeben. :D
  • Story of my Pony. Oder einfach Pony. Bringt einen völlig aus dem Konzept, wenn man es nicht kennt, ist eine wahnsinnige Spaßquelle, wenn man mitmacht. Man nehme eine große Menschengruppe, formiere diese zu einem Kreis und fange klatschen an zu singen "This (is) the story of my pony, story of my big fat pony, this (is) the story of my pony, this is what they told me". Einer läuft/hüpft los in den Kreis rein an den Leuten entlang, wenn der Text zu Ende ist bleibt er/sie stehen und es kommt "front front front, my baby side side side, my baby back back back, my baby this is what they told me" plus entsprechendes Gehüpfe vor einer Person, die dann auch in den Kreis geht und mitläuft. Geht dann so weiter bis alle im Kreis sind. Spaaaaß. :D
  • Chor-Choreografie. Zwei der Mitarbeiter haben zu Time is running out spontan was zum Text passendes ausgedacht und das dann einfach mal verbreitet, ansonsten gibt's jede Art von mehr oder weniger bekloppten Hand- und Armbewegungen zur Musik, ganz typisch ist dabei das Hinbewegen zum gerade Solo spielenden Gitarristen auf irgendeine Art und Weise. Kommt besonders cool, wenn...
  • ...TEN SINGer im Publikum sind. Dann wird nämlich grundsätzlich alles mitgemacht. Auf TEN SING-Shows wird zwar meist nicht so viel gesprungen und gepogt wie auf manchen Konzerten von normalen Bands, aber in Sachen Vielfalt der Publikumsaktionen kann so manche TEN SING-Gruppe jedem normalen Publikum was vormachen.
  • Schlachtrufe und anderer Kram. Mir fallen gerade nicht viele Beispiele ein, aber ich denke da an sowas wie: Publikum ruft während des Konzertes immer wieder "Ihr seid spitze, hey!" zur Bühne, die die gerade auftreten erwidern dass dann mit "Ihr aber auch!". Endet immer in jeder Menge Lärm. Ersetzt übrigens teilweise die Zugabe-Rufe. ;)
  • Die Freiheit, zu tun, was man möchte. Es gab Veranstaltungen mit Anwesenheitspflicht, die man aber sehr kreativ gestalten konnte. Für uns im Lichttechnik-Workshop hieß das, auch während einiger anderer Module oben auf der Empore an der Technik sein zu können (bzw. vor dem Umzug nach oben auch unten schon, da eigentlich sogar einfacher). So entstanden dann so Dinge wie bei der Kurzfeedbackrunde, bei der jeder eine grüne oder eine rote Karte hochhalten konnte, um mitzuteilen, ob er die gerade genannte Aussage gut oder schlecht findet bzw. zustimmt oder nicht: Die Lichttechniker waren zwar oben nicht sichtbar, haben dann aber einfach mal die Effektscheinwerfer dafür benutzt. :D

Es sind so viele Dinge, die jeder bei TEN SING kennt und womit man Spaß haben kann. Es ist immer schwierig zu verstehen, was dahinter steckt, wenn man nicht selbst dabei ist - daher kam mir TEN SING auf dem Kirchentag 2009 auch noch ein bisschen insidermäßig vor, weil man als Außenstehender teilweise echt verwirrt wird davon. Insidermäßig stimmt aber nicht, denn wenn man auf irgendjemanden zugeht, wird man mit Sicherheit sofort mit integriert... probiert es aus. Fahrt zum Kirchentag, geht auf eine TEN SING-Show (Termine auf tensingland.de), besucht die TEN SING-Gruppe bei euch in der Nähe... erlebt selbst was daran so genial ist. Und schaut euch Videos an. Hier die gesammelten Videos von der Show. Danke an C.K. für's Bereitstellen der Aufnahmen und viel Spaß!

-> Playlist bei Youtube

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1 Wer bin ich: Jeder Spieler erhält einen Zettel mit dem Namen einer bekannten Person (es muss nicht unbedingt eine Person sein...) und klebt diesen seinem linken/rechten Nachbarn auf die Stirn, so dass alle sehen können, welche Person ihm zugeteilt wurde, außer ihm selbst. Jeder versucht daraufhin zu erraten wer er ist - dabei dürfen nur Fragen gestellt werden, die mit ja oder nein beantwortet werden können.

PS: In diesem Text kommt 18x das Wort "Spaß" vor - sagt alles, oder? hahahah