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[konzerte] Je kleiner die Location, desto größer die Kameras

Lange bei Twitter angekündigt, war ich dann am Freitag endlich in Krefeld zur Popmeisterschaft. Riccu und ich hatten ja die ersten beiden Tickets. Mein Mitfahrer hatte Nummer 48... und als wir ankamen und uns vor der KuFa getroffen haben, standen tatsächlich nicht sonderlich viele Leute dort, die auf Einlass (19:00) warteten. Der Konzertraum der Kulturfabrik fasst etwa 300 Leute, vielleicht auch 400, jedenfalls kamen wir uns recht verloren vor, als wir gegen halb 8 reingingen. Tatsächlich kaum jemand da.

Line-Up des Abends: Nachlader, Paula, Radiopilot, Klee. Zwar wird bei der Popmeisterschaft nicht wirklich ein Popmeister gewählt (auch wenn die Bands durchaus darauf anspielen), allerdings ist klar erkennbar, dass die Professionalität der Bands im Laufe des Abends bzw. der Nacht anstieg. Zumindest Klee waren ja immerhin in den Charts. Deswegen und auch von der Art des Auftretens und der Musik unterschieden sich die Bands durchaus recht stark, auch wenn es bei allen vier Electropop war, was geboten wurde.

So traten Nachlader (Frontsänger Daniel mit Shokkaboy und Barotti) noch mit reichlich gesampleter Playbackmusik auf und hatten hauptsächlich ihre Musik und coole Sprüche zu bieten. Unvergessen: "Wir haben hier jetzt gleich einen Mitmachteil. Mal gucken, ob der hier funktioniert." Anschließender Songtext: "Gib mir jeder einen Euro, kostet mich ein Lächeln und dann bin ich reich" :D leider waren Riccu und ich wohl die einzigen die der Aufforderung gefolgt sind :D Eigentlich ein genialer Gag, die Band ist finanziell tatsächlich nicht so gut dran und bei dem lächerlich niedrigen Eintrittspreis (19€ für die vier Konzerte) und dem niedrigen Preis des Nachlader-Bundles (CD mit Button, Feuerzeug und Lolli für 5€!) mag man die sympathischen Jungs doch gerne unterstützen.

Mit Paula kam auch ein Großteil der Zuschauer. Zumindest die anhand der Kartennummerierung zu erwartenden 48 waren zu dem Zeitpunkt wohl da und auch wenn die beiden Ultra-Fans in der ersten Reihe die einzigen hüpfenden waren, lockerte sich die Stimmung doch ein wenig. Auf mich persönlich wirkten der lockere Umgang der Band mit Alkohol und die Sängerin sehr befremdlich, andere fanden bei dieser Band den Kontakt zum Publikum am beasten, alles Ansichtssache. Während Nachlader auf der Bühne sehr viel rockiger wirkten als aus der Konserve, kam einem bei Paula vieles bekannt vor. Bemerkenswert ist übrigens, das seit der Umbesetzung von Nachlader zwei von jeweils drei Bandmitgliedern in beiden Bands spielen, bei Paula ergänzt um Frontsängerin Elke und bei Nachlader eben mit Shokkaboy.

Nach Paula folgte eine größere Umbaupause, in der ein Großteil des Publikums wieder verschwand (im Gegensatz zur Band selbst übrigens). Eigentlich merkwürdig, denn soo unterschiedlich waren die Bands dann nun auch nicht, dass man sich wenn man schonmal da war nicht auch die anderen anhören konnte / wollte. Allerdings fing auch allmählich der Freaky F******* Friday an, zu dem Konzertbesucher freien Eintritt hatten. Naja... Zeit für Getränke, die Örtlichkeiten selbst hatten wir ja schon vor Beginn ausgiebig begutachtet, immerhin fingen Nachlader erst geschätzt gegen 19:45 an. Bepfandete Plastikbecher und vernünftige Preise für Getränke, okay, soviel dazu.

Radiopilot machten einen deutlichen Schnitt in der Technik. Die für die Größe der Location beachtliche Lightshow und der Sound konnten ja schon bei Nachlader und Paula zeigen was sie drauf haben, Radiopilot brachten noch massiven Nebeleinsatz, kabellose Mikrofone (Kabel können verhängnisvoll sein!) und Fernseher mit. Letztere waren ne coole Sache, denn Leinwand und Beamer waren nicht vorhanden, so haben die Fernseher das Hintergrundvideo ersetzt. Wechselweise witzige oder einfach simpel passende Animationen zum Lied und Nahaufnahmen der Musiker auf vier Fernsehern machen schon was her. Radiopilot waren insgesamt zu sechst, fünf Bandmitglieder im Einheits-T-Shirt plus der Cousin des Sängers, der die Gitarren "verwaltet" hat ("Familie geht halt vor"). Die Jungs waren gut drauf ("heute alkoholfrei, letztens waren wir in Oberhausen, da war Alkohol nötig!"), trotz des richtig kleinen Publikums (vielleicht das kleinste am Abend) konnte man das spüren und irgendwie wirkten die fünf einfach authentisch und ungezwungen. Da bekommt man auch Spass am Konzert, wenn einem die Musik eigentlich nicht so zusagt. Zusammen mit Nachlader entstand übrigens im Vorfeld die Idee, man müsste auf jedem Konzert einen neuen Song spielen können... so entstand spontan "Tokio - Krefeld" ;)

Nachdem Radiopilot verschwunden waren und sich Klee ankündigte, es mittlerweile spät geworden war und die verbliebenen Gäste langsam betrunken wurden, wurde es auch ziemlich voll. Standen wir vorher noch mittendrin genauso verstreut wie die anderen und mit etwa 5 Metern recht nah an der Bühne, waren wir hinterher die letzte Reihe. So viel Freiheit kann aber durchaus praktisch sein hahahah

Immerhin, Klee spielten dann vor 70-100 Leuten, der bisherige Abend hatte das nicht erhoffen lassen. Die beste Stimmung hatten sie definitiv, alleine schon durch die Menschenmenge, auch wenn Suzies Versuch, die Leute nah an die Bühne zu holen ("Kommt nach vorne, legt eure Hände auf die Bühne, wenn ihr das Geheimnis spüren wollt" -> externer Link mein Geheimnis) scheiterte. Muss frustrierend sein, 100 Leute und niemand rührt sich. Bei Paula hieß es noch "und die Arme nach oben zum Klatschen - oh - hey, die machen das ja"... aber was soll's, mehr Bewegungsfreiheit bedeutet mehr gut gelaunte Menschen die tanzen. Der Auftritt selbst ging dann trotz gut gelaunter Sängerin recht langsam an, viele eher ruhige Lieder zu Beginn, kaum Steigerung, dafür am Ende zwei Feier-Knaller ("Nicht immer aber jetzt" und "Gold") und als Zugabe (ha! immerhin eine Band mit genug Zeit für eine Zugabe) "Alle die", was dann einfach zum Partyhit mutierte. Sehr schöner Abschluss, nachts um 1 und ziemlich geschafft, aber glücklich, so muss das sein hahahah

Sowohl wir als auch die Bands hatten wohl mehr Besucher erwartet. Zugegeben, ich bin eher zufällig über Empfehlungen aus dem Helden-Forum auf Paula und Klee gestoßen, aber so wenig waren echt heftig. Insgesamt war es definitiv ein cooler Abend, auch wenn mangels Menschenmenge nicht immer Partystimmung aufkam. Die vier Bands werde ich definitiv im Kopf behalten... und immerhin das Album von Nachlader steht momentan neben meiner Tastatur hahahah

Oh... ja, kommt davon, wenn man den Artikel offline schreibt und die Überschrift online steht. Der Spruch kommt daher, dass wir uns anfangs gefreut haben, dass mal keine Handykamera-Kiddies dabei sind... bis die Profis mit den dicken SLRs kamen :D



Ohrhörer für tragbare Player von 10-30€

Im Laufe des letzten Jahres habe ich mindestens drei Paar Ohrhörer verschlissen, und da ich ja trotz allen Widrigkeiten immer noch hoffe, dass mein Player noch ne Weile hält, habe ich nun mal ein paar Testkäufe gemacht. Meine erste Wahl war Sennheiser, da die beim Player mitgelieferten mich total begeistert haben - und das sind Sennheiser. Also war meine erste Sammelbestellung ein Dreierpack von Sennheiser-Hörern.

Genauer habe ich die beiden "normalen" Ohrhörer MX260 und MX560 bestellt und ein richtiges in-ear-Paar, die CX300. Preise etwa 12, etwa 16 und etwa 32 Euro. Es ist faszinierend, wie ähnlich die Produktbeschreibungen auf der Sennheiser-Website sind, wenn man sich die MX-Reihe anguckt - unten das erste Bild zeigt den Produktvergleich, sogar dort sind die Unterschiede kaum sichtbar. Aber welche Unterschiede überhaupt?

Die MX260 und MX560 haben sich tatsächlich nur in der Farbe, dem sonstigen Design und dem mitgelieferten Zubehör unterschieden. Die billigeren MX260 kommen dabei besser weg, denn diese verfügen über ein äußerst praktisches asymmetrisches Kabel, d.h. man hat die Kabel nicht vorm Hals hängen, sondern nur das für das rechte Ohr im Nacken liegen. Zubehör gab's keins, bei den MX560 war ein Kabelaufwickler dabei, der eher an ein Fabrik-Abfallprodukt erinnert und den ich obendrein nicht verstanden habe - man kann die Ohrhörer reinstecken, aber nicht das Kabel aufwickeln. Anleitung gab's nicht. Die Tasche ist ganz nett, rechtfertigt für mich aber nicht den Preis.

Klanglich passt mein Testeindruck dann zur Produktbeschreibung, ich kann beim besten Willen keinen Unterschied feststellen. Beide Modelle geben alle Frequenzbereiche ausreichend wieder, die Bässe sind etwas laut, das Gesamtklangbild wirkt leicht dumpf. Die Hörer sind immerhin gut genug, schlechte Kompression hörbar zu machen (Kompressionsartefakte). Beide sitzen aber sehr unbequem, längere Zeit tragen mag ich die nicht, sie sind zu groß und verstopfen mein Ohr regelrecht.

Die CX300 habe ich nur mitbestellt, um mal in-ear-Hörer auszuprobieren. Für den Preis hatte ich da was wahnsinnig tolles erwartet... weit gefehlt. Nachdem ich es geschafft habe, mir die Dinger vollständig ins Ohr zu quetschen (nur die kleinste von drei Größen Ohrstecker passt, dabei bin ich ziemlich groß), habe ich zwar von der Außenwelt nur noch die Hälfte gehört, die Musik hat sich jedoch nicht so gut angehört wie auf den beiden normalen Modellen. Diesmal zu wenig Bass. Bei der Größe kein Wunder, die Membran misst vielleicht 6mm im Durchmesser, aber versprochen wurd's ja trotzdem. Beim Rausnehmen quietscht es, hurra, alles voller Ohrenschmalz, den ich beim Säubern nicht erwischt habe. Iiih.

Der Knaller war übrigens die Verpackung. Die MXe hatten eine mit Pappboden, den konnte man abreißen, nicht schön, aber einfach. Die Verpackung der CX musste ich regelrecht mit roher Gewalt zerstören. Scheiß Blister - siehe Fotos. Zurückgeschickt hab ich sie dann alle.

Lob an die AVIDES MEDIA AG: Alles reibungslos abgewickelt, Ware einwandfrei geliefert, Ware einwandfrei zurückgenommen. Ich habe keinen Cent bezahlt für die Testaktion. Sehr gut!

Nach diesem ernüchternden Ergebnis mussten andere her. Die Recherchen bei Amazon sagten leider vor allem eins aus: Die meisten Ohrhörer sind Schrott, ganz gleich wie teuer. Entweder hört man nix oder sie gehen schnell kaputt. Es ist erschreckend, was da teilweise geliefert wird, Ohrhörer die jedes Mal nach 2-3 Monaten defekt sind...

Jemand, der auch Sennheiser und Sony getestet hatte, schwärmte von AKG Acoustics, so wurde meine zweite Testrunde dann ein Viererpaket aus den AKG K 312P, den AKG K 315 Pebble, den Sony MDR-E 829V und, mehr zum Vergleich und um Sennheiser noch eine Chance zu geben, den Sennheiser MX 360. Alle Hörer kosteten zwischen 12 und 16€, bestellt habe ich diesmal direkt bei Amazon.

AKG machte direkt beim Auspacken einen guten Eindruck, die Verpackungen waren beide wiederverwendbar. Die 312P haben einen Steckverschluss, die Pebble muss man oben und unten aufreißen (Papplasche), danach kann man den Karton aufklappen (Magnetverschluss). Sony und Sennheiser hatten die bewährten Kaputtreiß-Pappkartons, Blister gab's diesmal keine.

Diesmal waren immerhin vier Modelle zu testen, bei denen deutliche Unterschiede zu erwarten waren, also hab ich ne Testliste angelegt und ein paar Lieder ausgesucht, mit denen Klangunterschiede hörbar sein sollten. Fünf Aspekte waren mir beim Test wichtig: Höhen / Mitten / Tiefen werden gut wiedergegeben, der Gesamtklang ist "schön", also nicht dumpf oder ähnliches, die Qualität des Klangs ist gut genug, um schlechte Komprimierungen raus zu hören, die Hörer sitzen bequem und fest im Ohr und verursachen auch bei längerem Tragen keine Schmerzen.

Im Klang sind eigentlich nur die sehr bassbetonten Pebble negativ aufgefallen. Der Gesamteindruck wirkte eher dumpf, Höhen wurden nicht gut hörbar wiedergegeben. Da ich keine Lust habe, mit dem Equalizer spielen zu müssen, hatte dieses Modell damit schon verloren. Das andere AKG-Modell hat dafür beim Bass geschwächelt, wohingegen die Höhen die besten von allen vier waren. Der Klang ist sehr klar und deutlich, aber es fehlt eben ein bisschen an Tiefe - nicht, dass keine da wäre, aber im Vergleich zu Sony und Sennheiser eben weniger. Sony und Sennheiser tun sich nicht viel im Klang, je nach Lied ist mal der eine, mal der andere leicht besser, beide schneiden insgesamt aber besser ab als die beiden AKG.

Alle vier Modelle sitzen sehr bequem im Ohr - was mich erstaunt hat, da die beiden anderen Sennheiser-Modelle aus der ersten Testreihe zur gleichen Produktreihe gehören wie die MX 360, dennoch sitzen letztere deutlich besser im Ohr. Länger getragen habe ich dann nur die Sony MDR-E 829 und die MX 360, da die beiden AKG schon aufgrund des Klangs verloren hatten - wenn auch nur knapp. Dabei zeigten sich allerdings auch keine Unterschiede.

Die weitere Ausstattung war bei allen vier unterschiedlich. Die MX 360 kommen mit drei Paar Ohrpolstern und asymmetrischem Kabel. Die von Sony und die Pebble von AKG haben einen Lautstärkeregler im Kabel integriert, der sehr klein, aber trotzdem leicht bedienbar ist. Beide Modelle von AKG und auch die Kopfhörer von Sony kommen mit Aufbewahrungsbox; die des Pebble ist aus festem Stoff und irgendwie nutzlos, da hohl. Die beiden anderen sind aus Plastik, schließen fest und bieten eine sehr komfortable Möglichkeit, die Kabel aufzurollen (ähnlich einer Kabeltrommel). Alle vier Modelle verwenden gummibeschichtete Kabel, was verhedderten Kabeln vorbeugt und ein Entwirren deutlich vereinfacht.

Letztlich musste ich eine Entscheidung treffen zwischen Sony und Sennheiser. Vom Klang her waren die beiden gleichauf, vom Sitz im Ohr auch, es galt also anhand der Ausstattung zu entscheiden. Preislich waren die MX 360 die billigsten mit knapp 12€, die Sony die teuersten mit knapp 16€, was aber für die Entscheidung nicht relevant war. Ich hätte gerne die Aufrollbox gehabt, aber zwei Aspekte sprachen für die Sennheiser-Ohrhörer: Zum Einen die asymmetrische Kabelführung und zum Anderen die wirklich vielen Erfahrungsberichte, nach denen Hörer von Sony andauernd kaputt gehen. Bei Amazon, bei Recherchen bei Google und sogar bei zufälligen Gesprächen unter Freunden hörte ich immer wieder "Sony kannste nach 2-3 Monaten wegschmeißen". Das asymmetrische Kabel ist für mich deshalb relevant, weil ich so den Player in die Hosentasche stecken kann und dann gar keine Kabel mehr vorm Körper hängen habe, nur noch seitlich. Fühlt sich freier an, finde ich, ist aber mein persönliches Empfinden. Außerdem kann man die Ohrhörer rausnehmen, ohne dass sie beim Loslassen herunterfallen, weil sie im Nacken Halt haben.

Amazon hat die drei anderen Modelle zurück genommen, mir fehlt noch ein Drittel Versandkostengutschrift, da muss ich mal nachhaken. Aus irgendwelchen Gründen haben die für ein Modell keine Versandkostengutschrift geleistet.* Die Sennheiser MX 360 trage ich jetzt schon eine Weile, ich bereue es nicht. hahahah

* Die zu erstattenden Versandkosten werden auf die zurückgesendeten Artikel gesplittet. Aus Versehen hatte wohl der zuständige Mitarbeiter nur zwei von drei Artikeln mit Versandkostengutschrift versehen. Auf meine Nachfrage vorhin kam innerhalb von fünf Minuten (!) eine Mail, dass es ihnen leid täte und ich selbstverständlich den vollen Betrag erstattet bekomme.
Signatur: "Unser Ziel: das kundenfreundlichste Unternehmen der Welt zu sein"... die sind auf gutem Weg.

[picasaView album="Ohrhörertest"]



Gewinner und Verlierer

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Popmeisterschaft total ausverkauft! Tickets nur noch auf dem Schwarzmarkt!

20.3.2009


15.4.2009

Und wir haben uns Sorgen gemacht, die Popmeisterschaft könnte ausverkauft sein... und dann steht Riccu da mit dem Ticket in der Hand und es trägt die Nummer 2... nachdem ich einen Monat vorher Nummer 1 gekauft habe... :D

(Bilder zur Echtheitsprüfung großklickbar :D )



Radio Tom im Café Steinbruch

Eine sehr spontane Aktion hat zu einer längeren Geschichte geführt...

Am Anfang war die Ankündigung im Helden-Forum. Hörte sich alles ganz interessant an, Klee macht gute Musik, den Rest kannte ich nicht (Ruhrpott-Legende Tom Tornado? Bin ich zu jung für diese Legende?), aber man möchte ja auch mal was anderes kennen lernen. Weiß gar nicht mehr genau, wie ich darauf gekommen bin (Riccu? ;) ), bin dann letztendlich alleine und ohne irgendeinen blassen Schimmer was das denn nun genau für eine Veranstaltung ist da hin gefahren. Wirkte alles super organisiert, das Café Steinbruch sollte einen Shuttlebus stellen und es gab Tickets zum selbst Ausdrucken.

Ob der Shuttlebus für die Hinfahrt vom Duisburger Hautbahnhof existierte, weiß ich bis heute nicht... jedenfalls gab es gefühlte 20 Busse und 100 Taxen, aber keinen Shuttlebus, und auch keiner der herumstehenden Fahrgäste wusste etwas, die Taxifahrer dummerweise auch nicht. Letztlich hab ich mir dann ein Taxi genommen und war schon recht verwundert, warum denn nirgendwo eine größere Menschenmenge oder irgendwelche Hinweise zu finden waren...

Nun, das Café Steinbruch ist keine große Location, auch wenn sich die Texte im Internet so lesen... dort angekommen, war auch nichts davon zu spüren, dass dort irgendeine Veranstaltung stattfinden sollte. Also erstmal nachgefragt, sollte alles noch dauernd, Tom Tornado sei noch nicht da und ohnehin angenervt, da keiner da war. In der Tat - kaum Leute im Café... die, die rumsaßen, haben immerhin auch auf den Beginn der ominösen Veranstaltung "Radio Tom" gewartet. Eine Gruppe von Leuten war noch gemütlich am Essen, dass es sich bei einem Teil davon nicht um Zuschauer, sondern um die Band Klee und den Moderator der aufzuzeichnenden Radiosendung handelte, kann man ja nicht ahnen... :D

Okay, der mit bunten Schals behängte stämmige Mann mit auffälliger getönter Brille, der kräftig nach planmäßigem Beginn auftauchte, war also Tom Tornado. Der Raum im Hintergrund hatte sich inzwischen auch gefüllt, ich schätze mal etwa 50 anwesende Personen (wo auch immer die herkamen, denn wann auch immer der Shuttlebus gefahren war, es kam nach mir keine größere Personengruppe an...).

Was dann folgte, war die Aufzeichnung (oder Übertragung? oder beides?) einer etwas alternativen Radiosendung für CampusFM, dem Radiosender der Uni Duisburg-Essen. Warum auch immer man vorher nichts davon erfahren hat, wofür das Ganze überhaupt läuft... es geht um's Thema "Wind und Wetter", soll heißen, thematisch passende Musik aus dem MacBook (ich habe lange nicht mehr "Durch den Monsun" gehört :D ) und das ein oder andere Stück live auf der Akustik-Gitarre und dem Klavier mit Tom Liwa sowie Suzie, Tom und Sten von Klee. Dazu verschiedene Infos, Anekdoten, Geschichten... sehr amüsant war die Story, wie Klee mit Tom Liwa Grillen waren, die Vertreibung des Gewitters durch mystische Formeln scheiterte und der brennende Grill zum Schluss zur Ermöglichung einer fluchtartigen Panik einfach zugeklappt und mit ins Auto genommen wurde... :D Fahrer an der roten Ampel: So, jetzt hätte ich gerne ein saftiges Steak! So entstehen Songs... "Die Stadt" haben sie übrigens am Ende noch gespielt, mehr oder weniger, eigentlich war es mehr Rumgealbere, da Tom Liwa die fehlenden Bandmitglieder nicht so ganz ersetzen konnte :D

Tom Tornado betreibt eine recht gewöhnungsbedürftige Art von Humor, ist aber durchaus witzig. Das Café Steinbruch beschreibt ihn auf ihrer Webseite als "lebende Anekdotensammlung", das trifft es wohl am Besten, dieser Mann hat viel zu erzählen...

Bleibt also zusammenfassend die Korrektur einiger falscher Vorstellungen von "Radio Tom":
Mittelgroße Veranstaltung, 500-1000 Zuschauer
Kleine Veranstaltung, 40-60 Zuschauer (60.000 Zuhörer am Radio)
Musiksendung mit Livemusik von Klee
Themensendung mit Talk, Konserven- und Livemusik
Tom Tornado und Tom Liwa sind ein und die selbe Person, und zwar ein Showmaster / DJ
Tom Liwa ist Sänger, Songwriter und Radiomoderator, Tom Tornado ist/war Produzent und Anekdotenerzähler - was er genau gemacht hat oder macht, weiß ich immer noch nicht...

Zurück zum Bahnhof fuhr der Shuttlebus dann übrigens. Nette Idee, es handelt sich um einen Kleinbus für 8 Personen exkl. Fahrer, so kann man, wenn man ihn denn findet, schnell und umsonst zum doch etwas abgelegenen "Steinbruch" kommen. Übrigens: Wenn auf der Website steht, der Bus fährt am Osteingang vor der Sparda-Bank, ist gemeint, dass man aus dem Osteingang raus bis zur Hauptstraße und damit einmal um die Sparda-Bank rumgehen soll (Beschreibung einer Besucherin) bzw. dass man an der Ecke zwischen Osteingang und Sparda-Bank bei den Taxen warten soll (Beschreibung eines Taxifahrers). Weiß der Geier.

Übrigens: Ist es üblich, dass sich Getränkepreise im Laufe eines Abends erhöhen? 8O



Wave aufnehmen mit Vista / Windows Server 2008

Wir praktisch war es doch immer unter Windows XP, einfach aufnehmen zu können, was man hört, über den Wavemixer oder Stereo Mix oder sowas. Unter Vista (und Windows Server 2008, was ja den gleichen Kernel hat) gibt's das standardmäßig nicht.

Abhilfe lässt sich aber schaffen, das wurde nicht komplett entfernt. Voraussetzung ist, dass der Soundkartentreiber die Funktion generell unterstützt.

Systemsteuerung -> Sound -> Tab "Aufnahme" -> Rechtsklick in den Bereich mit den Geräten -> Deaktivierte Geräte anzeigen. Tadaaa. Hier die Anleitung als Bild.

Update: Funktioniert auch für Windows 7.



Amy MacDonald quer durch Deutschland

Das nenn ich mal eine intelligente Auswahl von Konzertorten - je eins im Norden, Westen, Osten und Süden von Deutschland gibt Amy MacDonald auf ihrer Deutschlandtour 2009. Bremen, Dresden, Bochum und Stuttgart.

Auch bemerkenswert: Alle Preise sind etwa gleich, allerdings hat nur Bochum einen runden Preis gemacht (33€), alle anderen sind leicht drunter mit krummen Zahlen (31,55€...). Tse, was einem nachts so auffällt...

Edit: Ich habe heute nacht drei Posts mit QuickPress veröffentlicht und danach doch noch normal editiert... merke: QuickPress akzeptiert nur Tags, die es eh schon gibt.



Gar nicht verwunderlich

Ich MAG meine Nachbarn. Wirklich. Sie stören mich nie und sind sehr unauffällig. /Ironie aus

"n Abend, hier ist Gredig, Haus 29, bei Ihnen nebenan, ich wollte mal fragen ob Sie gerade relativ laut Weihnachtsmusik hören?"
- "Entschuldigung? Ich hab Sie jetzt grad akustisch nicht verstanden"