Alle Artikel zu #musikneuentdeckungen


Musik-Neuentdeckungen 103

Wie jeden Monat immer, wenn es sich lohnt, stelle ich hier die Lieder vor, die ich neu entdeckt habe - weil ich sie zu schätzen gelernt habe, weil sie nach langer Zeit wieder aufgetaucht sind oder weil sie einfach neu sind. Radio, Konzerte, Festivals und Empfehlungen von Freunden und Bloggern bringen immer wieder frischen Wind in meine Sammlung und die hier ausgewählten Titel, oft auch andere Titel der Band, möchte ich als Empfehlung an euch weitergeben. Aufgrund der schwierigen Lage in Deutschland gibt es meistens keine Links, aber über Google, Spotify & Co findet sich alles.

The Black Madonna - He Is The Voice I Hear
Ich war lange nicht mehr SO begeistert von einem Track. Sehr beschwingt, uneingeschränkt tanzbar, gleichzeitig wenig aufdringlich und auch perfekt zum Arbeiten zuhause geeignet. Großartiger Spannungsaufbau, schöne Sounds und schöne Melodien. Könnte zu einem meiner Lieblingssongs dieses Genres werden, gleich neben The Man With The Red Face.
HAIM - Now I'm In It
Dieses Lied hat dafür gesorgt, dass ich mich endlich mal mit HAIM beschäftige, den drei Schwestern, die schon eine ganze Weile recht erfolgreich sind. In der Folge habe ich auch gleich deren aktuelle CD gekauft. Now I'm In It ist dafür allerdings nicht repräsentativ, es passt eher in die moderne Popszene, zackig, treibend, relativ schnell, aber eben auch ausgewogen und nicht zu durchproduziert.
HAIM - Los Angeles
Ganz anders Los Angeles. Sehr entspannt, mit dem albumtypischen Vintage-Sound, unaufdringlichen, aber feinen Basslines und einem beiläufigen Saxofon-Solo.
Billie Eilish - Bad Guy
An Bad Guy kommt man irgendwann ja einfach nicht mehr vorbei. Billie Eilish ist allerdings deswegen in meine Ohren gelangt, weil unser Gitarrist Bellyache von ihr vorgeschlagen hatte, was ich nicht so langweilig fand wie ihre anderen Titel. Und Bad Guy hat halt einfach ein gutes Riff. Außerdem ist das Intro witzig, wenn man genau hinhört - und die Tatsache, dass das Intro auf dem Album auch ein eigener Song ist, zeugt ebenfalls von Humor. Sowieso finde ich die Frau viel sympathischer als ich ihre Musik mag.
Peggy Gou - Starry Night
Peggy Gou ist meistens DJane und als solche ziemlich cool. Vor meinem / ihrem ersten Set habe ich mir allerdings diesen Titel von ihr angehört. Das Video dazu ist interessant, aber auch die Struktur, ausreichend repetitiv, um gut dazu tanzen zu können, aber mit Einwürfen, die man so nicht so häufig hört.
Heino - Haus am See
Heino hat mal ein ganzes Album mit Coversongs gemacht und ich kam vor einer Weile in den Genuss, dieses Album mal nebenher beim Renovieren zu hören. Die Titel sind von schwankender Qualität, aber Haus am See hat mir in seiner Interpretation tatsächlich gut gefallen.
T78 & Ballarak - The Antidote (Original Mix)
Techno! Sonst erfreue ich mich ja gerne an langsamem Aufbau oder vielen Variationen. In diesem Track ist einfach das Grundthema sehr gut und man kann sich problemlos die ganzen acht Minuten dazu bewegen. Und dann legt man vielleicht besser wieder etwas abwechslungsreicheres auf.
Tristan Prettyman - Waves
Completely underrated. Beschwingt, fluffig, angenehm, fast radiotauglich, aber eben nur fast, was hier etwas positives ist.
Lady Gaga - Just Dance
Da Just Dance im ersten Jahr, in dem ich TEN SING kennenlernte, gerade überall lief, ist es für mich immer ein bisschen mit Nostalgie verbunden. Das gilt allerdings tatsächlich nur für diesen einen Song, Gagas ersten - denn danach ignorierte ich sie 11 Jahre lang. Bis jetzt! 2020 steht für mich im Zeichen des Pop und Lady Gaga hat damit auch ihre Chance bekommen und ich staune, wie viel gute Musik die Frau inzwischen produziert hat.
FVLCRVM - Words
Eric Prydz - NOPUS
Manchmal vergisst man, dass Künstler immer noch da sind und immer noch Musik produzieren... und Eric Prydz scheint sich dessen bewusst zu sein, ist sein neuester Titel NOPUS doch offensichtlich eine Anspielung auf einen seiner erfolgreichsten, aber Jahre zurück liegenden Hits Opus. Der Mann hat's aber definitiv immer noch drauf und entgegen dem ähnlichen Titel ist NOPUS kein Abklatsch. Modern produziert, glasklarer Sound und passend, um im Wohnzimmer die Augen zu schließen und abzudriften, oder auch um in riesigen Hallen zu eskalieren.
Phantogram - Blackout Days
Diesen Titel hatte ich völlig vergessen, nur der gespeicherte Verlauf der Musik, die ich höre, sagte mir, dass ich den schonmal kannte. Die trance-artigen Hooks und die düstere Stimmung bleiben nun aber wieder im Gedächtnis hängen.
Aphex Twin - Digeridoo
Mal wieder eine Legende, der ich bisher keine Aufmerksamkeit geschenkt hatte. Zu Unrecht! Dieser von einem klassischen Techno-Beat und dem im Titel genannten Instrument geprägte Track ist ein richtig guter klassischer Rave.
Charlotte Gainsbourg - Deadly Valentine
Ich habe ziemlich lange gebraucht, bis ich herausgefunden hatte, dass der Text dieses Titels tatsächlich englisch ist. Der französische Akzent gepaart mit der ungewöhnlichen verschobenen Betonung ist das Merkmal, das zuerst auffällt - aber keineswegs das einzige interessante. Der scheinbar stumpfe Beat verschiebt sich zwischendurch unauffällig mal, die Sounds sind allesamt unglaublich gut ausgearbeitet und wenn die Bridge einsetzt, die in einem typischen Popsong das bald folgende Ende ankündigen würde, ist der Song erst halb vorbei. Zu allem Überfluss ist das Video wunderbar.
Nothing But Thieves - Free If We Want It
Gute Rockmusik existiert noch! Erst ruhig, dann energischer, am Ende sehr überzeugt und mit schönen Details. Nothing But Thieves kannte ich nur vom Namen, aber ihr aktuelles Album gefällt mir insgesamt sehr gut.

Die Fundstellen für diese Lieder waren diesmal Youtube und meine Freundin - da das etwas langweilig ausgesehen hätte, habe ich nichts gekennzeichnet.

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Musik-Neuentdeckungen 03/2020 & 04/2020

Wie jeden Monat stelle ich hier die Lieder vor, die ich neu entdeckt habe - weil ich sie zu schätzen gelernt habe, weil sie nach langer Zeit wieder aufgetaucht sind oder weil sie einfach neu sind. Radio, Konzerte, Festivals und Empfehlungen von Freunden und Bloggern bringen immer wieder frischen Wind in meine Sammlung und die hier ausgewählten Titel, oft auch andere Titel der Band, möchte ich als Empfehlung an euch weitergeben. Da viele Videos schnell wieder verschwinden, gibt es meist keine Links, aber über Google, Spotify & Co findet sich alles.

Halflives - Hard To Break
Kurz bevor der weltweite Wahnsinn ausbrach, war ich noch auf einem Konzert von Icon For Hire, und deren Vorband waren diesmal Halflives. Leider waren sie live ziemlich fürchterlich, aber dieser Song hier hat eigentlich Potenzial und ich glaube, sie hatten einfach technische Probleme und generell Schwierigkeiten, den Sound live rüber zu bringen. Ich mag diesen Stil, der technisch und instrumental eher aus dem Pop kommt, aber nicht wirklich so klingt, sondern irgendwie härter.
Fever Ray - Keep The Streets Empty For Me
Fever Ray war für mich immer so ein Name, der in Musikzeitschriften auftauchte, aber nie irgendwo anders. Musik für Kenner. Und mit solcher Musik ist es wie mit Delikatessen, abgesehen davon, dass es sich kaum einer leisten kann, mag auch nicht jeder Kaviar. (Fun Fact: Ich aß mal veganen Kaviar-Ersatz, war ganz lecker. Wie auch immer man darauf kommt, sowas zu produzieren.) Dieser Song hier ist super düster und atmosphärisch, er klingt aber auch sehr gut und wenn man sich darauf einlässt, kann man tief darin eintauchen und in der Welt versinken, die er zeichnet. Eine Perle für seltene Gelegenheiten.
Foxes - Body Talk
Popmusik! Fette Synthesizer-Eröffnung in der ersten Sekunde, catchy Melodien und Rhythmen, manchmal bin ich ganz einfach gestrickt.

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Musik-Neuentdeckungen 01/2020 & 02/2020

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Während der Januar noch ruhig anlief und ich unsicher war, ob ich daraus einen eigenen Blogpost mache, ging es im Februar richtig rund. Dieses Jahr läuft bisher ausgesprochen gut, was Popmusik angeht: Mehrere Künstler kündigen neue Alben an oder veröffentlichen sie bereits, dank den NPR Tiny Desk-Konzerten entdecke ich eine großartige Gruppe nach der anderen und es scheint, als kenne ich derzeit mehr Leute, die gute Popmusik hören und mir solche empfehlen können, als Leute aus der Rockszene.

Hayley Williams - Simmer
Mein aktuelles Highlight gleich am Anfang. Hayley Williams von Paramore macht ein Solo-Album und stellt dabei fast alles auf den Kopf. Fluchen in Songtexten, was früher nie klar ging, ist nun ok, und Nacktheit in Musikvideos ist auch kein Tabu mehr. Mit mehreren Paramore-Mitgliedern geschrieben und produziert ist der bisher veröffentlichte Teil des kommenden Albums "Petals For Armor" außerdem musikalisch absolut großartig. Weit, weit weg von Paramore aus "Riot!"-Zeiten, aber auch weit weg von Pop-Paramore, mit denen ich bis heute nichts anfangen kann. Düster, stimmungsvoll und emotional.
Judith Holofernes, Käptn Peng und Gisbert zu Knyphausen - Danke, ich hab schon / Kündigung/ Guten Tag
Drei grandiose Musiker mischen einen Judith Holofernes-, einen Wir sind Helden- und einen Käpt'n Peng-Song? Fantastisch. Sehr unterhaltsam.
Carly Rae Jepsen - Your Type
Einfach Popmusik, aber gute.
Element of Crime - Nimm dir, was du willst
Spielen wir in meiner Band und ich mag den Text.
The HU - Wolf Totem feat. Jacoby Shaddix of Papa Roach
Irgendwo zwischen Rock, Metal und mongolischen Kehlkopfgesängen bewegen sich The HU, die auf Youtube seit einiger Zeit aufsteigen. Die Kombination ist meiner Meinung nach grandios und dieser Titel eignet sich gut zum Einsteig für alle, denen das eigentlich zu seltsam klingt. Wer gitarrenlastige Rockmusik oder Metal mit cleanem Gesang mag und auch mal über den Tellerrand blickt, sollte sich das anhören.
Genevieve - Show Your Colors
Zurück zum Pop. Genevieve habe ich bei NPR entdeckt, sie hatte nur eine kurze Solokarriere und singt eigentlich für Company Of Thieves, aber zu Solozeiten entstand unter anderem dieser schöne Song. So fröhliche, pushende Musik findet man viel zu selten. Tanzbar, lebending, gut gelaunt. Außerdem gibt es ein wunderschönes Video dazu.
Company Of Thieves - Treasure
Speaking of Company Of Thieves: Die klingen zum Beispiel so. Etwas geheimnisvoll, irgendwie rockig, aber nicht laut, tanzbar, aber nicht aufdringlich.
The Hush Sound - Medicine Man
Und um die Kette noch eine Station weiterzuführen: Der Bassist von COT ist auch der Bassist von The Hush Sound. Die wiederum erinnern mich sehr an The Pretty Reckless, nur weniger auf Drogen. Was nicht unbedingt schlecht ist.

Bonusfeature: Bertolt Meyer, der an der TU Chemnitz als Professor lehrt und in seiner Freizeit als DJ aktiv ist, hat mit seiner Unterarmprothese den ungefähr coolsten Hack gebaut, den ich seit Jahren gesehen habe. So sehen Erfinder- und Musikergeist aus - Basteln bis zum Erreichen der eigenen Ziele, auch am eigenen Körper. Hacking prosthesis to control synthesizer

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Musik-Neuentdeckungen 11/2019 & 12/2019

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Die letzten beiden Monate waren dünn, was neue Musik angeht, aber ich habe dafür sehr viel Musik selber gemacht. Die ersten drei Songs haben wir in meiner Band ausprobiert.

The Nearly Deads - My Evil Ways
Geiles Riff, böse und schnell und es geht kräftig rund in diesem Lied. Sehr sehr gut.
The Struts - Freak Like You
Interessante Effekte in den Strophen und feste drauf in den Strophen. Sympathisch.
Young The Giant - Cough Syrup
Melancholischer Gesang, der mich nicht nervt? Das hat bisher kaum einer geschafft. Und dann so instrumentiert, dass man trotzdem fröhlich dazu wippen kann - vermutlich zieht dieser Song deswegen so gut.
d'Eon - Transparency
Beim Stöbern in Grimes' Musik bin ich hierüber gestolpert. Grimes (Claire Boucher) hat dieses Video gedreht und auch selbst darin mitgespielt (sie isst die Haare des Sängers). Und während das Video Grimes-typisch verspielt und etwas schräg ist, ist die Musik eher 80er-typisch träumerisch, aber auch sehr gerade und tanzbar.

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Musik-Neuentdeckungen 10/2019

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Orla Gartland - Flatline
Orla folge ich schon etwas länger auf Youtube, wenngleich längst nicht so lange, wie sie dort schon Musik postet. Flatline ist ein Song, den ich mir immer wieder gern anhöre, fluffig trotz gar nicht so fluffiger Aussage. Das Video dazu ist auch, wie meistens bei ihr, sehr gut gemacht. Ich freue mich sehr, sie nächste Woche tatsächlich mal als Hauptact live zu sehen!
Patti Smith - Soul Kitchen (The Doors-Cover)
Ein Titel, den wir in meiner Band spielen. Patti Smith ist dort ständig Thema und den Namen kennt man natürlich, gesehen hatte ich sie aber noch nie. Was für eine Ausstrahlung! Wahnsinn. Ich empfehle den Auftritt bei Jools Holland. Der Song lebt gefühlt zu 80% von ihrer Interpretation.
Eric Prydz - Opus
Und beim nächtlichen Durchklicken auf der Suche nach neuer elektronischer Musik stolperte ich über diesen gar nicht so neuen Song von Eric Prydz, dessen ersten Hit "Call On Me" ich manchmal nicht mehr hören kann, der aber später viele gute Tracks geschrieben hat, darunter auch einen Remix für "Tether" von CHVRCHES, der in dieser Serie schon genannt wurde. Opus ist eher klassisch aufgebaut, der Titel baut sich gefühlt ewig auf und bläst einen dann um. Zeit, mal wieder tanzen zu gehen.

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Musik-Neuentdeckungen 07/2019 & 08/2019 & 09/2019

Wieder einmal stelle ich hier die Lieder vor, die ich neu entdeckt habe - weil ich sie zu schätzen gelernt habe, weil sie nach langer Zeit wieder aufgetaucht sind oder weil sie einfach neu sind. Radio, Konzerte, Festivals und Empfehlungen von Freunden und Bloggern bringen immer wieder frischen Wind in meine Sammlung und die hier ausgewählten Titel, oft auch andere Titel der Band, möchte ich als Empfehlung an euch weitergeben. Aufgrund der schwierigen Lage in Deutschland gibt es meistens keine Links, aber über Google, Spotify & Co findet sich alles.

The Greatest Showman Cast - This Is Me
Dieses Jahr entschied ich mich, nicht auf ein Festival zu fahren, sondern stattdessen an einem Seminar für Chorgesang und Choreografie teilzunehmen. Sing mit, Chemnitz war ungelogen das Highlight dieses Jahres für mich, selten hat sich etwas so richtig angefühlt. Mein Workshop hat dabei unter anderem dieses Stück einstudiert und naja, ein guter Chor macht einen schönen Popsong immer so richtig fett. Hat sehr viel Spaß gemacht!
Ladyhawke - Dangerous
Wie konnte ich bloß das aktuelle, nun auch schon drei Jahre alte Album von Ladyhawke vergessen?? DIESE SYNTHESIZER. WOAH. Wer da nicht anfängt mit mindestens drei Körperteilen zu wackeln, kann wohl einfach nichts mit gutem Pop anfangen.
Vulfpeck - Cory Wong
Und während Ladyhawke krass nach vorne geht, lehnen sich diese Jungs hier sehr zurück. So funky... so großartig. Cooles Video außerdem.
Screaming Females - I'll Make You Sorry
Wieso ist diese Band eigentlich nicht berühmt? Die sind echt gut! Schlecht gelaunte Rockmusik, die nicht nervt.
Garbage & Screaming Females - Because The Night
Screaming Females kenne ich übrigens aus diesem Video. Zugegebenermaßen kenne ich "Because The Night" ja primär als 00er-Jahre-Eurodance-Version... aber hier... so ein Rockbrett. Gitarren sind für mich ja sonst eher Mittel zum Zweck, aber hier weiß sogar ich zu schätzen, was die Gitarristin da abliefert, hallooo, da ist mir erstmal der Unterkiefer runtergeklappt und auch beim zweiten Hören lege ich noch die Ohren an, sowohl für das Riff als auch für den Sound.

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Musik-Neuentdeckungen 04/2019 & 05/2019 & 06/2019

Wie üblich stelle ich heute mal wieder die Lieder vor, die ich neu entdeckt habe - weil ich sie zu schätzen gelernt habe, weil sie nach langer Zeit wieder aufgetaucht sind oder weil sie einfach neu sind. Radio, Konzerte, Festivals und Empfehlungen von Freunden und Bloggern bringen immer wieder frischen Wind in meine Sammlung und die hier ausgewählten Titel, oft auch andere Titel der Band, möchte ich als Empfehlung an euch weitergeben. Aufgrund der schwierigen Lage in Deutschland gibt es meistens keine Links, aber über Google, Spotify & Co findet sich alles.

In den letzten Monaten bin ich einer Band beigetreten und aus dieser wieder ausgetreten. Das hat meine Bass-Skills etwas verbessert und meine Erinnerungen an Classic Rock aufgefrischt, jedoch nicht wesentlich zu meinem Musikgeschmack beigetragen. Lediglich Black Stone Cherry habe ich dadurch kennen gelernt.

Robert Lippok - All Objects are Moving
Mit Robert Lippok habe ich mich im Vorfeld zur Superbooth, einer großen Synthesizer-Messe, beschäftigt. Bei diesem Werk mag man wohl eher von Klängen als von Musik sprechen - zumindest anfangs. Ich stehe auf die platzenden Sounds und die schönen Synthi-Bässe und -Flächen, die dann später dazu kommen.
Shakey Graves - Family and Genus
Ich mag ja treibende Beats, und dieses Lied hier verbindet ruhige, sphärische Klänge mit ebensolchen. Find ich cool.
Skillet - Whispers in the Dark
Eine Freundin und ich schicken uns seit einiger Zeit fast täglich ein Lied aus unserem jeweiligen Musikgeschmack und typischerweise wird dabei ausgelotet, wie weit Richtung Metal ich so gehe. Skillet hier fallen definitiv noch in die Kategorie Rock, aber mit einer Härte, die ich mir normalerweise selten gebe. Dennoch gut - und es wird sowieso Zeit, dass Linkin Park etwas Gesellschaft bekommen.
Black Stone Cherry - Like I Roll
Und irgendwie verbinde ich Black Stone Cherry mit Skillet, obwohl sie viel freundlicher klingen. Ein schöner melodischer Rocksong.
Eric Prydz - Pjanoo
Ein Dancefloor-Klassiker. Hat viel zu lange kein DJ gespielt, zu dessen Mukke ich getanzt habe. Unverschämtheit.
Skrillex - Summit (feat. Ellie Goulding)
Tatsächlich habe ich im Büro enorm viel elektronische Musik gehört und ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass auch Skrillex einige wirklich gute Songs hat. Und wie ein Freund es letztens treffend beschrieb: Ich mag Repetition.
Eric Prydz VS CHVRCHES - Tether
Und sogar Youtube hat nach einigen hundert Stunden Electropop dann mal einen sinnvollen Vorschlag gemacht: Ein Song einer meiner Lieblingsbands, CHVRCHES, im Remix eines der größten (und auch alteingesessensten) DJs, Eric Prydz (den wir oben schon hatten mit einem seiner eigenen Klassiker). Schöne neue Synthi-Klänge und deutlich tanzbarer.

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Musik-Neuentdeckungen 12/2018 & 01/2019 & 02/2019 & 03/2019

Wow, waren das die miesesten Monate für neue Musik, die ich je erlebt habe? Vielleicht. Waren es schlechte Monate? Definitiv nicht! Ich war auf einem fantastischen Konzert von KT Tunstall, außerdem haben Alice Merton und Sigrid ihre Debutalben herausgebracht, die beide fantastisch sind. Neue Musik von neuen Künstlern jedoch habe ich kaum entdeckt. Es scheint wenig los zu sein - oder ich habe zu wenig Zeit.

Let's Eat Grandma - Eat Shiitake Mushrooms
Let's Eat Grandma waren Vorband von CHVRCHES (ich berichtete bereits). Gleichermaßen verstörend wie faszinierend haben mich die beiden Damen doch begeistert. Experimentelle elektronische Musik mit Rock&Roll-Vibes - ich empfehle diese Band nicht jedem, wohl aber allen, die Synthesizer mögen, und jenen, die gerne ihren Horizont erweitern. Übrigens auch tanzbar.
Grimes - We Appreciate Power
Noch mehr avantgardistische Elektromusik. Grimes arbeitet vollkommen anders als "The LEG of Grandma" und doch irgendwie verwandt - nämlich sehr künstlerisch. Ich frage mich, ob die drei sich verstehen würden. We Appreciate Power ist düster, dystopisch fast, aber auch sehr nachdrücklich, wenn nicht aggressiv. Kein Raum für Widerrede, viel Raum für Interpretation, aber wesentlich leichter zugänglich als Eat Shiitake Mushrooms.
HANA - Chimera
Zu den letzten beiden Songs möchte ich nicht viel sagen. HANA kooperieren schon sehr lange mit Grimes und auch hier wird sie ihre Finger wohl im Spiel gehabt haben. Musik zum Träumen (und zum Erholen von den beiden vorherigen Titeln).
Fol Chen - I.O.U.
Dieses Stück kommt in der Serie Elementary vor, eine Figur aus einer Folge ist Fan von Fol Chen, die es tatsächlich gibt.