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30 Day Photography Challenge - Texture

Ein Salzstreuer in Tortilla-Chips

Mit der "Lektion" im Hinterkopf habe ich mir tagelang den Kopf zerbrochen, welches Motiv sich wohl eignen würde: bei schlechtem Wetter eine Person oder ein Objekt vor einem texturreichen Hintergrund. Die Idee zu dem Foto oben (großklickbar) kam mir, als ich von den Chips gerade gedankenverloren ein paar in mich reinstopfte und mich fragte, ob deren eigenwillige Struktur wohl nur vom Mais kommt.

Beim nochmaligen Lesen des Artikels stellte ich dann fest, dass gar kein Motiv vor der Textur gefordert war. Egal, die Serie ist alt und ich mache das hier, um wieder mehr zu fotografieren und ein paar neue Ideen zu bekommen. Und in diesem Foto gibt es immerhin:

  • Verwendung von Texturen als bildfüllendes Element,
  • Kontraste und Schatten durch gezielten Einsatz von Kunstlicht,
  • Mischung von flachem Hintergrund und Hintergrund aus Objekten (Tisch und Chips)
  • und yaay, es ist ein Food Photo.


30 Day Photography Challenge - Black and White

TS Rheda-Wiedenbrück 2014TS Rheda-Wiedenbrück 2014 GescheSchwarz-weiß-Fotografie war nie mein Steckenpferd. Insofern war die dritte Lektion die zweite für mich, die mich dazu zwang, etwas auszuprobieren. Was dabei oft als verpönt gilt, wird hier unverblümt - und zu Recht - als Vorteil angepriesen: Das Entfernen der Farben macht ISO-Rauschen weniger schlimm und ermöglicht daher helle Belichtung auch in schwierigen Situationen. Auch wenn man erstmal in Farbe und mit entsprechendem ISO fotografiert (was sich empfiehlt), kann man nachträglich ruhigen Gewissens die Helligkeit korrigieren.

Konzertfotografie ist damit sowohl gut als auch schlecht als Beispiel geeignet. Helligkeit ist dort immer ein kritisches Thema - aber meistens sind Farben sehr wichtig. Die diesjährige Show von TEN SING Rheda-Wiedenbrück hatte "Black and White" zum Thema, was mir nun sehr entgegen kam. Die T-Shirts waren in schwarz und weiß gehalten und boten so einen schönen Kontrast zum von farbigen Scheinwerfern beleuchteten Hintergrund, der sich bei der Nachbearbeitung wunderbar nutzen ließ.

Das Thema hat mich außerdem ermutigt, auch mal drastischer an den Reglern für Farben und Kontraste zu schrauben. Gerade der Schwarzpunkt lässt sich viel weiter verschieben, wenn ohnehin nur noch Graustufen zur Verfügung stehen. So lassen sich Motive leichter vom Hintergrund abheben.

Wie immer sollte man es dabei nicht übertreiben. Ebenso wie man mit der Drittelregel Fotos langweilig werden lassen kann, sollte man nicht auf alles blind schwarz/weiß-Einstellungen anwenden. Ich habe das gesamte Set der Show monochrom gehalten, da es thematisch passte und sich bei vielen Bildern auch anbot, aber bei dem rechten Foto wäre es einfach schade um die wunderbaren Farben gewesen. Außerdem wäre auch der Kontrast gesunken - denn obwohl wir 500 Helligkeitsstufen, aber nur 200 Farbtöne unterscheiden können, heben sich die Haare der Sängerin in Farbe deutlicher vom Hintergrund ab.



30 Day Photography Challenge - Rule of Thirds

Zwei Mädchen machen Seifenblasen in der ersten Reihe bei einem Konzert

Gitarristin der Band The Subways beim Headbanging

Die Drittelregel ist so bekannt, dass man ihr kaum aus dem Weg gehen kann, wenn man fotografiert. Da ich lange kwerfeldein gelesen habe und dort immer wieder propagiert wurde, man solle doch ruhig auch die Regeln brechen, habe ich mich trotzdem nie damit beschäftigt, was man denn beim Bearbeiten von Fotos so beachten könnte. Nun stellt sich heraus: Ich habe unbewusst trotzdem immer wieder auf die "Rule of Thirds" zurück gegriffen.

Eigentlich besagt sie auch nur, dass man ein Foto vertikal und horizontal in Drittel teilen kann und dann eine schönere Komposition erreicht, wenn man wichtige Punkte und Linien auf den gedachten teilenden Gitterlinien platziert. Das funktioniert vor allem dann, wenn das Motiv etwas mehr als ein Drittel des Fotos einnimmt; dann lässt sich z.B. ein Auge oder eine markante Linie auf der äußeren einer der Gitterlinien bzw. einem der äußeren Knotenpunkte platzieren, was dem Bild eine Menge Tiefe gibt.

Macht man das mit einer ganzen Reihe von Bildern, sehen die aber schnell alle gleich aus. Außerdem funktioniert es mit manchen Motiven einfach nicht, beim spontanen Wühlen in Konzertfotos von Bochum Total (daher stammt auch das Foto links) habe ich kaum etwas gefunden, wo sich die Regel wirklich gut drauf anwenden lässt. Es ist aber ja auch nur eine Richtlinie - und nun kann ich zumindest benennen, was ich tue, wenn ich mal wieder das Motiv an den Rand schiebe bzw. bewusst nicht, weil ich das im jeweiligen Set schon zu oft getan habe.

Nachtrag: Hier noch der Link zum Artikel.



30 Day Photography Challenge - Self Portrait

Ich mit meinem Bass vor einer Wand im Wohnzimmer, an die Konzertkarten und Setlists gepinnt sind

Fotochallenges gibt es viele und obwohl ich eigentlich ein Fan solcher Aktionen bin, ist bei Fotos bisher keine über einen gammeligen Lesezeichenordner hinaus gekommen. Die Tatsache, dass solche Herausforderungen oft mit einem Selbstportrait beginnen, hat da nicht gerade geholfen.

Die 30 Day Photography Challenge von Josh aus Brighton in England, der in einer Wohnung mit Blick auf die britische Küste wohnt, die mich ganz neidisch macht, kombiniert das pure Fotografieren um des Fotografierens Willen mit einigen Tipps, um das Können des Fotografen zu verbessern. Das ist mir doch gleich viel lieber und so war ich auch bereit, tatsächlich mit einem Selbstportrait anzufangen.



Dunkel wie die Nacht

Da steht man mit dem Handy in der Hand im Wohnzimmer und bekommt gleich Besuch und plötzlich ist außer dem Handy alles aus. Bei den Nachbarn poltert es, in den Fenster tauchen langsam Kerzen und Taschenlampen auf. Die Erwachsenen fluchen, die Kinder freuen sich. Stromausfall in der gesamten Straße bis runter zur Querstraße. Das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen.

Wegen Stromausfalls unbeleuchtete Straße

20 Minuten später hatte ich gerade noch an der Haustür mit der Taschenlampe geleuchtet, um das Schlüsselloch zu finden, als ich die Wohnung aufmachte und alles wieder lief als wäre nie was gewesen. Nur der Gefrierschrank beschwerte sich über die leicht gesunkene Temperatur.



Sonnenaufgang in Heinersdorf

Früh morgens am Probenraum.

Sonnenaufgang Heinersdorf Gewerbegebiet verkleinert.jpg

Sonnenaufgang Heinersdorf Chemnitz verkleinert.jpg



Sammlungsauflösung

...aber nicht ohne wenigstens ein Foto rauszuholen.

Zerlegter DVD-Rekorder

Zerlegtes DVD-Laufwerk



Fotos aus Ostfriesland und Ammerland

Bei meiner Radtour hatte ich zwar mit verschiedenen widrigen Umständen zu kämpfen, ein paar gute Fotos sind aber trotzdem entstanden. Aufgrund des schlechten Wetters sind vor allem die HDR-Aufnahmen gelungen, aber auch die will ich euch nicht vorenthalten.