Alle Artikel zu #essen


Wehlener Apfelkuchen mit Pflaumen

Das folgende Rezept entstand an einem regnerischen Samstag auf dem Land und sollte nicht von Personen unter 18 Jahren oder Personen mit bekannten Herzschäden oder Bluthochdruck ausprobiert werden.

8 Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Waschen, nicht abtrocknen, dann mit etwas Salz, das aussieht wie Zucker, und Zimt in einem Topf zum Köcheln bringen. Bei niedriger Temperatur kochen, bis die Apfelstücke teilweise zerfallen sind.

Währenddessen einen Mürbeteig herstellen. 300 Gramm Mehl, 200 Gramm Blockfett, das abgelaufen und hoffentlich zum Backen geeignet ist, und 100 Gramm Salz, das aussieht wie Zucker, mit einem Ei, das definitiv abgelaufen ist, aber noch nicht schlecht riecht, verkneten. Die Hälfte des Teiges auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech als Kreis auslegen und am Rand Wände hochziehen wie in einer Springform. Man kann auch eine Springform nehmen, falls man eine hat und sie auch findet.

Den Apfelkompott aus dem Topf auf den Teig kippen. Anfangen, den restlichen Teig als Streusel auf dem Kompott zu verteilen, dabei von dem Teig naschen und feststellen, dass er völlig versalzen ist. Den Apfelkompott vom Teig wieder abkratzen und den Teig entsorgen. Man kann ihn auch backen und anschließend anstelle von Steinen verwenden, um nervige Menschen zu bewerfen.

Einen neuen Teig herstellen. Da das Weizenmehl alle ist, 280 Gramm Dinkelmehl, 200 Gramm abgelaufenes Blockfett und 110 Gramm Zucker, der wirklich Zucker ist, mit einem Ei verkneten. Das Backpapier auf dem Blech lieber wegschmeißen, neues nehmen und die Hälfte von dem Teig zu einem Kreis auslegen und am Rand Wände hochziehen wie in einer Springform (siehe oben). Man kann auch eine Auflaufform nehmen, die von Umfang und Grundfläche ungefähr so groß ist wie eine Springform. Sich rechtzeitig daran erinnern, dass man ja auch den Kompott völlig versalzen hat, den Kompott in einem Sieb abwaschen und probieren. Er wird vermutlich immer noch salzig sein. Den ungenießbaren Kompott wegschmeißen und da man nicht mehr genug Äpfel hat, stattdessen eingemachte Pflaumen von vor 2000 verwenden, auf den Teig legen, den restlichen Teig als Streusel obendrauf krümeln und dann bei 190°C so lange backen, bis der Teig fest und goldgelbbräunlich ist. Essen und freuen dass man tollen Pflaumenkuchen hat.

Je nach Gegebenheiten und persönlichen Präferenzen können die Arbeitsschritte und Zutaten variiert werden.



Schlechte Gründe, nicht Vegetarier oder Veganer zu werden

veganes_essen.jpg

Die wohl häufigste Reaktion auf die Aussage "Ich bin Vegetarier" ist "das könnte ich nicht", gefolgt von einem ziemlich schlechten Grund. Ich möchte niemanden bekehren, Vegetarier zu werden, es ist halt einfach oft notwendig, darauf hinzuweisen. Zum Beispiel, wenn man nach einem unbezahlten Auftritt gerne was essen würde, aber nichts essen kann, weil es nur Bratwurst gibt. Aber ich schweife ab. Folgende Liste zeigt auf, welche Gründe ich nicht ernstnehmen kann.

  • Ich mag Fleisch viel zu sehr. Nach ein bis zwei Wochen vermisst man nichts mehr und nicht wenige mögen Fleisch schon nach wenigen Jahren nicht einmal mehr. Zudem ist der Fleischkonsum des durchschnittlichen Deutschen viel zu hoch.
  • Vegetarisch kochen ist zu teuer. Wieso? Ich koche vegetarisch und backe vegan, ein Großteil meiner Lebensmittel hat Bio-Qualität, teilweise sogar Demeter-Qualität und ich gebe monatlich nur etwa 120€ für Lebensmittel aus. Manche Dinge mögen teuer erscheinen, sind es aber langfristig betrachtet nicht. Zwei Beispiele: Ich verwende Sojamehl als Bindemittel statt Eiern. Das kostet ein Vielfaches von normalem Mehl, man benötigt aber so wenig davon, dass meine 250g-Packung inzwischen abgelaufen ist. Und ich esse gerne Seitan, wenn mir mal nach typischen fleischigen Gerichten ist. Ich bereite meinen Seitan selber zu, das Kilo Rohpulver kostet fünf Euro. Das ist mehr, als Schnitzel teilweise kosten - aber man kann daraus eben nicht nur ein Kilo, sondern drei Kilo Seitan zubereiten. Und nicht zuletzt: Wer sich mit Fleisch billig ernährt, konsumiert schlechte Qualität. Viele "typische" Veganer-Lebensmittel gibt es einfach nicht in schlechter Qualität.
  • Vegetarisch kochen ist aufwändig. Ach, Humbug. Vegetarisch kochen ist genauso aufwändig wie normal zu kochen, es gibt bloß weniger Fertiggerichte. Also auch hier wieder: Nur wer sich mit minderwertigem zufrieden gibt, spart Zeit. Nudeln mit gebratenen Paprika in Sahnesoße gehen genauso schnell, egal ob ich Schweine- oder Seitangeschnetzeltes nehme.
  • Das ist doch ungesund! Da beziehe ich mich auf meinen Physiologie-Dozenten, der Kardiologe ist (und damit Medizin studiert hat und mehr über den menschlichen Organismus weiß als die meisten, die sich zu dem Thema äußern): Vegetarier haben mit keinerlei Mangelerscheinungen zu rechnen, Veganer gelegentlich. Vor allem Eisenmangel kann ein Problem werden, vor allem bei Blutverlust. Frauen sind stärker betroffen. Letztlich benötigt der Körper aber von allem, was in Fleisch ach so tolles enthalten ist, so wenig, dass es jahrelang selbst dann nicht auffallen wird, wenn man sich unausgewogen vegetarisch ernährt. Zeit genug also, sich generell bewusster zu ernähren, um langfristigen Mängeln vorzubeugen.
  • Ernährung ohne Fleisch ist unnatürlich! Ja und? Wer gerne natürlich leben und sein Fleisch im Wald selber reißen will, kann das gerne tun, da werde ich mich nicht einmischen. Kein Fleisch zu essen ist sicher nicht so unnatürlich wie mit Medikamenten vollgepumptes genmanipuliertes Fleisch von Tieren aus Massenhaltung zu essen.

Übrigens halte ich es keineswegs für notwendig, seine Position zu verteidigen, wenn man nicht Vegetarier werden möchte. Das ist eine Einstellung, die ich einfach akzeptiere. Nur wer anfängt zu argumentieren, beginnt eine Diskussion, die er nicht gewinnen wird.

Foto von J. Annie Wang auf Flickr, lizensiert unter CC-BY-NC-ND 2.0



Das geheime System

Die Deutsche Bahn hat ja bekanntlich eine Reihe von Regelungen, die regelmäßig zu Verärgerung bei den Fahrgästen führen. Dazu gehört auch, dass zuschlagspflichtige Fernzüge (ICE/IC/EC) bei Engpässen im Schienennetz Vorrang haben. Manchmal zweifle ich aber daran, ob diese Regelungen Sinn ergeben. Also, abgesehen davon, dass ich das Zweiklassensystem der Deutschen Bahn generell anzweifle.

Hat man dort zum Beispiel schon darüber nachgedacht, dass ein ICE möglicherweise einen Regionalzug aufhält, mit dem andere Reisende eben diesen ICE erreichen wollten? So stand ich heute in Kamen und wollte nach Dortmund und in einer Zeitspanne, während der drei Regionalzüge kommen sollten, fuhren drei Fernzüge ohne Halt durch. Was ist denn, wenn ich meinen ICE nicht erreiche, weil der Regionalzug, den ich als Zubringer benutzen wollte, Verspätung hat, weil ein ICE Vorrang bekommen hat? Oder gilt die Vorrangregelung nur für verspätete Fernzüge? Dann hätten allerdings ziemlich viele Fernzüge Verspätung. Zugegeben, das erscheint gar nicht so unwahrscheinlich...

Fassungslos war ich auch, als ich letztens mit einer Freundin unterwegs war, die gehbehindert ist. Wir wollten zur Veganermesse in Essen und danach mit einem Bus voller TEN SINGer nach Ehringen zur dortigen Show. Der Tag fing schon gut an, als sie falsch beraten wurde, mit welcher Straßenbahn man zum Bahnhof Zollverein kommt; da die alten Straßenbahnen mit Stufen nicht gut zu benutzen sind, wenn man auf Krücken unterwegs ist, trafen wir uns durch den Umweg über eine Stunde später. Im Gebäude der Messe war dann der Aufzug deaktiviert - bzw. man konnte nur zwischen Keller und Erdgeschoss fahren, in die anderen Stockwerke nur, wenn dort von außen jemand die Ruftaste drückte. Wer kommt auf so eine Idee?

Während das aber durchaus noch unterhaltsam war, weil wir uns manchmal einfach mit anderen Leuten in den Aufzug stellten und warteten, dass oben jemand drückte, habe ich mich hinterher einmal mehr über die Bauweise von Bahnhöfen aufgeregt. Wenn man mal darauf achtet, fällt einem erstmal auf, wie viele Bahnhöfe keinen Aufzug haben. Gerade an kleineren Bahnhöfen wie dem an der Zeche Zollverein gibt es meist nur eine normale Betontreppe. Aber selbst an großen Bahnhöfen wie dem Essener Hauptbahnhof - Kulturhauptstadt 2010 und achtgrößte Stadt Deutschlands - muss man teilweise Treppen überwinden, weil nur innerhalb der Gebäude Aufzüge vorhanden sind, draußen aber auch keine vollständige Barrierefreiheit gegeben ist. In Dortmund gibt es nur an einem Gleis überhaupt einen Aufzug, an den anderen teilweise Rolltreppen, die aber auch keine Hilfe sind. Und an beiden Bahnhöfen liegen teilweise Gleise hintereinander oder zumindest weit weg vom Aufzug - ein Konzept, das ich nie verstehen werde. Wieso baut man einen Bahnsteig mit zwei Gleisen und dahinter um eine Ecke rum nochmal vier Gleise? Da kommt doch kein Mensch drauf. Keine Chance dort einen knappen Anschluss zu bekommen.

Und dann erzählt die Bahn, wie sie mit dem Geld aus den Konjunkturpaketen Bahnhöfe saniert hat: Elektronische Anzeigen hat man dort installiert und Wetterschütze. Das sind dann diese Stellen, die offiziell nur "Haltepunkt" heißen - ein Stück Beton an ein Gleis dran gebaut, irgendwo im Nirgendwo, im Idealfall mit Aushang, wann dort ein Zug vorbei kommt. Und wird mal ein Aufzug gebaut, dauert es Jahre - so wie in Herne, wo die Bauarbeiten begannen, als ich einzog, und noch nicht beendet waren, als ich wieder weg zog.

Wir haben jedenfalls am Ende erst den Zug in Essen und dann den Zug in Dortmund verpasst und so auch den Bus, so dass wir das Konzert nicht mehr erreichen konnten. Und wir waren noch in der glücklichen Situation, Treppen überhaupt überwinden zu können - wie schwierig muss das Reisen mit dem Zug dann erst für Rollstuhlfahrer sein?



Vlndnk

In der U-Bahn-Station läuft ein Mann auf und.ab und murmelt "vlndnk". Es hört sich an, als würde er hart daran arbeiten es richtig auszusprechen. Vielen Dank. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es an mich gerichtet ist, aber ich ignoriere ihn, weil ich nicht weiß was ich sagen soll. Irgendwann sagt er klar und deutlich "Danke". Dann stellt er sich vor mich, sieht mich an und haspelt: Entschuldgnsebtte. Ich nicke, dann geht er wjeder auf und ab und die Bahn kommt.

In der Bahn sind trotz der späten Stunde etliche Menschen. Eine Station weiter kommen zwei Männer angerannt, der Fahrer wartet kurz, schon sind sie drin und es geht weiter.

Die Bahnhofshalle ist leerer als die U-Bahn. Von irgendwo hört man Musik, bis sie von der automatischen Ansage übertönt wird. Caution, the train is arriving. Ach richtig. Wir sind ja in der weltbekannten Kulturhauptstadt Essen.



Stromausfall und nutzlose Tickets

Merkwürdigkeiten aus dem Alltag eines Pendlers...

Stromausfall an Bahnhöfen erlebt man nicht alle Tage. Dass der Zugverkehr dadurch nicht beeinflusst wird, noch weniger. Das im sicherheitsbewussten Deutschland an einem stockfinsteren Bahnhof nur lapidar darauf hingewiesen wird, dass man beim Aussteigen aufpassen soll, hätte ich nicht erwartet (nicht, dass es mich stören würde).

Dann gab's da den Typen, der durch den Zug gelatscht ist und mich angesprochen hat, ob ich das sei, der hier Musik hört. Nein, die Ohrhörer sind zur Deko. Man hat klar gehört dass es von weiter hinten kam... "das ist hier nämlich verboten". Ahja. Wenn's dich stört, sag's doch einfach. Der kam bestimmt aus dem Bogestra-Gebiet, wo seit letztem Jahr eine Kampagne läuft, die auf das Verbot von offenem Essen und lauter Musik in Bussen und Bahnen hinweist. Übrigens noch so ein zusammen mit der Kampagne sinnloses Verbot, denn die Aufklärung darüber, dass sich andere Fahrgäste davon belästigt fühlen, bringt eindeutig mehr als das pure Verbot.

Das Highlight kam diesmal zusammen mit dem Lowlight. In Wanne-Eickel wollte sich jemand vor einen Zug werfen (bzw. jemand wurde als suizidgefährdet eingestuft), was dazu führte, dass dort keine Z+ge mehr fahren durften, so dass meine S-Bahn gar nicht erst in Duisburg ankam, geschweige denn von dort wieder zurück fahren konnte. Das hatte ich allerdings nicht von den Bahnhofsdurchsagen mitbekommen - die waren damit beschäftigt, zum fünften Mal auf die Verspätung des ICEs hinzuweisen - sondern von dem Typen neben mir, der die Nachricht von Twitter hatte. Nachdem sich eine Gruppe Reisender nach Wanne bzw. darüber hinaus zusammen gefunden hatte, rief er irgendwo an und gab die Twitter-Nachricht weiter - woraufhin am Bahnsteig (die planmäßige Abfahrtszeit war inzwischen kommentarlos verstrichen) dann doch eine Durchsage gemacht wurde. Es stellte sich heraus, dass besagter Typ bei einem Tochterunternehmen der Bahn arbeitet. Dadurch lernte ich auch das wohl nutzloseste Ticket kennen - das DB-Jobticket, mit dem man nur Züge der Deutschen Bahn benutzen kann, sprich keine Eurobahn, keine Abellio-Züge und schon gar keine Busse und Bahnen...



Kulturfreitag.

Rumsurfen. Entdecken, dass Grossstadtgeflüster bei einem Ding namens "dreiband festival" auftreten. Sich informieren. Noch eine andere Band mögen. Hin wollen. Leute fragen. Veranstalter fragen.

Aufstehen. Fertig machen. Nachricht vom Veranstalter: Fotos sind erlaubt. Zur Arbeit fahren. Im Zug Fotos sichten. In den Bus umsteigen. Laufen. Musik hören. Ankommen. Arbeiten. Beschließen, auch alleine zu fahren. Fahrt planen. Kein Ticket kaufen, weil die Seite unseriös wirkt.

Feierabend. Bus fahren. Subway. Nach Köln fahren. Musik hören. In Köln-Mülheim verlaufen (nur ein bisschen). Kulturbunker. Mitten ins Chaos. Zwischen gewonnenen Tickets und Backstage-Pässen, die keine sind, akkreditiert werden. Plötzlich umsonst reinkommen. Backstage-Gast sein. Keinen Plan haben. Leute treffen, die auch keinen Plan haben. Erstmal rein.

Wunsch.WG. Eingestimmt werden. Mit den anderen Backstage-Leuten abhängen. Fotografieren. Beide Akkus quasi leer. Panik schieben. Pause. An der Bar nachladen (DANKE!). Wieder rein. Jens suchen. Immer noch alle planlos. Deine Jugend. Schwarzlicht, überall Schwarzlicht. Den UV-Filter entfernen1. Bier auf die Linse bekommen. Wild tanzen. Beats und immer wieder Schwarzlicht. Dann wieder Pause. Jens war irgendwann da, alles auf nach dem Konzert verschoben. Dunkelheit. Grossstadtgeflüster. Mitsingen bei jedem Lied. Durchtanzen. Hüpfen. Springen. Fotografieren. Unglaublicher Spaß. Gar nichts müssen. Alles haben. Feiern.

Ende. Abreisen. Ein schlechtes Gefühl dabei haben. Zurück laufen. Am Merchandise hängen. Rares Album ergattern. Jens suchen. Die Band kommt. Entspannt quatschen. Album signieren lassen. Fotografieren. Glücklich sein. Mit dem Veranstalter quatschen. Alles langsam auflösen lassen. Zum Bahnhof laufen. Essen. Leute im Zug treffen. Entspannt nach Essen fahren. Neue Fotos sichten. Vom Fahrplan verwirrt sein. Fast den Zug verpassen, weil das Gleis so lang ist. Nach Hause fahren. Ankommen. 20 Stunden wach sein.

Später mehr. Schlafen.

---

  1. Oh, ich habe die ganze Rückfahrt lang drauf gesessen. Na, der Filter hat's verkraftet.


The Sounds für den Sektor

Meine Ohren pfeifen noch. Vor zwei Stunden drückte ich dem Kassierer meine Verzehrkarte in die Hand und verließ das Turock, einen Raucherclub in Essen. Ein bisschen enttäuscht, weil es diesmal gar keine Zugaben gab, aber doch happy und in Partylaune - The Sounds haben die Bude gerockt.

Auf den genauen Beginn habe ich nicht geachtet, geplant war 21:30, das wären dann 1,5 Stunden Spieldauer, erneut nicht wirklich viel. Schade, denn die Sounds haben inzwischen drei geniale Alben rausgebracht. In den vielleicht 90 Minuten waren aber dennoch viele ihrer Songs enthalten und vielleicht sogar alle mit richtigem Partypotenzial, auch wenn mir noch zwei, drei einfallen, die ich gerne gehört hätte. Die Setlist1:

  1. Tony the Beat (Rex the Dog Remix)
  2. Queen of Apology
  3. No one sleeps when I'm awake
  4. Seven Days A Week
  5. Ego
  6. Hurt You
  7. Midnight Sun
  8. Home is where your Heart is
  9. Night after Night
  10. 4 Songs & a Fight
  11. My Lover
  12. Beatbox
  13. Painted by Numbers
  14. Dorchester Hotel
  15. Rock & Roll
  16. Living in America
  17. Hope you're happy now

Hope you're happy now gab's dann in einer besonders langen Version ("hope you're fucking happy!"), das Publikum mochte danach nicht gehen, aber ne Zugabe gab's nicht. Goodnight Freddy sollte wohl als Rausschmeißer dienen, aber irgendwas lief schief, es fing immer wieder von neu an, bis die Crew einfach andere Musik angemacht hat. Erst da hörten dann auch der Lärm und die Zugabe-Rufe auf...

Ich habe keine Ahnung wieviele Menschen das Turock fasst, allzu viele sind es aber nicht. Es war ausverkauft und angenehm voll, anscheinend weiß man dort wieviele Karten man verkaufen kann ohne dass es Tote gibt. Ich war relativ weit vorne und hatte das Glück, immer ungefähr am Rand des hüpfenden Bereichs zu sein, hinter ein paar feiernden Mädels, die mindestens so viel Spass hatten wie ich. Ausnahmsweise also mal keine Probleme mit dem Publikum hahahah Der 1live-Fotograf hat sich auch irgendwo dort rumgetrieben2, ist aber vermutlich hinterher nach weiter hinten abgewandert, das Objektiv auf seiner Kamera hätte das sonst sicher nicht unbeschadet überstanden. Der Boden war auch sehr geil, wahrscheinlich Parkett oder sowas (war schon voll als ich ankam, hab mich dann durchgedrängelt), wenn mal kein Platz oder kein passendes Lied zum Hüpfen war, konnte man da ein bisschen Michael-Jackson-like drauf rumrutschen. Spaßig hahahah

Davon, dass es sich um ein sogenanntes Radiokonzert handelte, hat man übrigens nix gemerkt. Ich hatte noch Radio Tom vor Augen, aber hier tauchte nur kurz vorm Konzert Ingo Schmoll (1live-Moderator und einer der Macher vom Podcast Radio Brennt) vor der 1live-Logo-verzierten Rückwand auf, verkündete, dass er die Sounds auch ganz toll findet, brachte uns zwei schwedische Rufe bei ("Danke" und "Zugabe" - was braucht man mehr), verschwand dann direkt wieder und ab da war nix mehr. Was soll's. Die Fotos1 bei 1live sind übrigens ganz cool.

Yeah. 2010 läuft an. So kann's gerne weitergehen - Geile Konzerte in der Nähe für relativ wenig Geld (21€). hahahah

---

1 Toter Link entfernt

2 Ich will dieses Objektiv!! Das muss irre lichtstark gewesen sein.



Nächster Gadgetabend am 12. August

Kurzer Hinweis für alle Interessierten: Am Mittwoch ist wieder Gadgetabend und ich fahre hin. Wer auf Technikspielzeug steht, selbst was cooles hat oder sich informieren möchte (iPhone-Kauf geplant oder was weiß ich), einfach hinfahren, Details auf unperfekthaus.de. Für jeden aus Essen und Umgebung leicht zu erreichen, sogar ich mit meinem nicht vorhandenen Orientierungssinn habe das Teil gefunden.