Garten

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Mein Garten-Abenteuer - Wie alles begann


Garten

Als einer meiner Nachbarn zu meiner neuen Wohnung mich im Sommer ansprach, ob ich nicht gerne einen richtigen Garten hätte, ihm seien meine Pflanzen auf den Fensterbänken aufgefallen, war ich gleich begeistert. Ein Hoch auf Erdgeschosswohnungen! Die anfängliche Ernüchterung beim Anblick üblicher Kaufpreise verschwand schnell, als er merkte, dass ich zwar viel Zeit, aber wenig Geld hatte, und trotzdem meinte, "wir haben da vielleicht was". Eine verwilderte Parzelle in der Kleingartenanlage die Straße runter, ob ich mich der denn annehmen wollen würde, man würde auch beim Preis was machen. Nun... oben seht ihr, was ich seit Juli meins nennen darf.

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Der Garten war nur zwischen einem und zwei Jahren komplett sich selbst überlassen worden, davor aber auch schon nicht mehr gepflegt worden. Durch die allesamt sehr netten Menschen in der Gartenanlage, die ich nach und nach kennenlernte, erfuhr ich immer mehr über die Vorgeschichte meiner 300 Quadratmeter Natur. Ebenfalls den anderen Gärtnern zu verdanken habe ich, dass sich der Garten sehr schnell von einem Dschungel (Bilder oberhalb dieses Absatzes) in einen Trampelpfad (andere Bilder) verwandelte. In einem Gemeinschaftseinsatz wurde mit der Motorsense erstmal alles umgemäht, was Gras oder Unkraut war. Dennoch dauerte es noch zwei weitere Gartenbesuche, bis ich den Teich entdeckte... und der sollte längst nicht das letzte Fundstück sein, aber dazu später mehr. Das große Bild unten (übrigens sind alle Bilder großklickbar) zeigt die selbe Perspektive wie das erste, aber nach dem Arbeitseinsatz. Alleine dadurch hat sich schon viel getan.

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Auch das jeweils erste von den kleinen Bildern zeigt die gleiche Perspektive.

Es dauerte Monate, bis ich einen ungefähren Überblick hatte, was in meinem Garten alles wächst; Die App Pl@ntNet war dabei sehr hilfreich. Direkt am Anfang fielen der Kirsch- und der Apfelbaum auf, die Rosen und die Stachelbeersträucher. Letztere sind nach wie vor meine Lieblinge, jetzt im Winter sehen sie fürchterlich kümmerlich aus, aber die Früchte waren herrlich. Von den Kirschen sind mir leider die meisten vertrocknet, da sie schon überfällig waren, als ich den Garten bekam. Die Rosen hingegen blühen noch, während ich diese Zeilen schreibe, es ist der erste Advent. Allerdings hatten wir ja auch einen absurd langen Sommer und milden Herbst.

Die Laube, die auf einem der kleinen Fotos zu sehen ist, war in wesentlich besserem Zustand. Von außen zwar abgenutzt, ist die Inneneinrichtung völlig in Ordnung, und sehr zu meiner Freude fand sich dort auch das ein oder andere intakte oder leicht zu reparierende Werkzeug. Ein Nachbar steuerte einen alten Rasenmäher bei und so konnte ich schon bald loslegen und das wirklich unglaubliche Chaos beseitigen. Meine beinahe täglichen Bemühungen zeigten schnell Früchte - Fortschritte im Garten wurden sichtbar, ich war abends glücklich und zufrieden und die anderen Gärtner zeigten sich begeistert von meinen Fortschritten und sprachen mir Mut und Geduld zu für die weiteren Arbeiten. Bis ich selbst die ersten Pflanzen ausbringen konnte, sollte es noch länger dauern als gedacht, aber dazu später mehr. Wie unschwer zu erkennen, hätte ich mich allerdings auch den ganzen Rest des Jahres nur mit den vorhandenen Pflanzen befassen können... ich beließ aber lieber einige Bereiche komplett roh, nicht zuletzt wegen einiger Tiere und Giftpflanzen, und investierte in andere dafür umso mehr Arbeit. Der heiße Sommer macht es mir nicht leicht - aber in weniger als einem halben Jahr hat sich eine Menge getan und das daraus entstandene Blogmaterial wird mich nun über den Winter bringen. :-)

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