Konnas Blogseminar, die ersten vier Sitzungen

Jeder, der hier mitliest, hat schon gemerkt, dass es dieses Jahr deutlich aktiver zugeht, es gibt mehr Posts, mehr Veränderungen am Blog in weniger Zeit, mehr Aktionen und auch mehr Projekte. Das einzige Projekt, was ich bisher nicht vorgestellt habe, ist Konnas Blogseminar - dabei habe ich inzwischen die vierte Sitzung bearbeitet.

Kurz zum Projekt: Beim Blogseminar geht es darum, seinen Blog technisch und inhaltlich zu optimieren und insgesamt attraktiver zu gestalten, für sich selbst und natürlich für die Leser. Im Idealfall steigt dadurch auch die Leserzahl. Hier einfach mal nachholenderweise Zusammenfassungen der ersten vier Sitzungen, danach sollte jeder verstehen worum es geht. Ich finde das Projekt bisher sehr vielversprechend und konnte schon deutliche Erfolge verzeichnen. Selbst falls sich meine Besucherzahl nicht deutlich erhöhen sollte, werde ich sicher eine Menge lernen.

1. Sitzung

Angefangen hat es ganz leicht mit Grundlagen, die jede Website haben sollte, aber nichtsdestotrotz bei mir gefehlt haben: Meta-Tags. Die verpasst man dem Quellcode seines Blogs, damit er in Suchmaschinen besser gefunden und angezeigt wird. Konkret ging's um Beschreibung und Tags - hab ich dann mal ergänzt. Die Bonusaufgabe bearbeite ich nebenbei - neue Blogs besuchen, kommentieren und die Reaktion der Blogger beobachten. Sowas liebe ich ja.

2. Sitzung

Neue Inhalte für Konzertheld.de. Aus dieser Sitzung sind die neue About-Seite, die mich beschreibende Tagwolke in der rechten Sidebar und die Erklärungsseite für Feeds entstanden.

3. Sitzung

Sitzung 3 hatte ich schon vorher erledigt. Kategorien und Tags sollten optimiert werden, das mache ich eh immer wieder. Als Bonusaufgabe sollte man seinen Blog in sozialen Netzwerken bekannt machen und auf diese vom Blog aus verlinken - das war kurz vorher geschehen, die Social Net Icons sind ja inzwischen nicht mehr soo neu.

4. Sitzung

Bei der aktuell laufenden Sitzung geht es darum, fortlaufenden Content zu haben. Eine Sitzung, die mir gar nicht gepasst hat, denn ich blogge meist sehr spontan und in Schüben. Trotzdem habe ich die Aufgabe mal durchgezogen und jeden Tag gebloggt. Ich würde jetzt gerne die Besucherzahlenkurve zeigen, aber der Habari Media Silo spinnt irgendwie und Flickr ist grad komplett tot, also müssen Worte reichen. Die Aufgabe war, 7 Tage lang jeden Tag einen Post zu veröffentlichen. Hab ich so grad geschafft, Montag bis Sonntag. Die Besucherzahlen sind von Anfang an gesunken und erreichten am Donnerstag einen Tiefstand von 15. Hmpf. Danach ging's dafür dann steil aufwärts bis zum Höchststand seit ich Piwik nutze - 31 Besucher am Sonntag. Wie soll ich das jetzt auswerten? Und: Wieso hatte ich bei meinem unregelmäßigen Geblogge unter Wordpress noch Besucherzahlen von 50-80 Besuchern pro Tag (mit Semmelstatz)?

Die Bonusaufgabe der aktuellen Sitzung besteht darin, eine andere Art Content als bisher zu veröffentlichen. Ich hoffe ich schaffe es noch diese Woche, alle meine mehr oder weniger ausgearbeiteten Custom Post Types fertigzustellen, dann gibt's eine Präsentation von dem was Habari leisten kann, wenn man sich ein bisschen Zeit nimmt (und PHP beherrscht).



Angedreht III

Das Abo, was mir vor einiger Zeit mal angedreht wurde, hatte ich ja gekündigt... vor zwei Wochen kam die Kündigungsbestätigung - zu Heftnr. 2/2011. Ich hab dann mal gemailt, dass es sich ja sicher um ein Versehen handelt und man bitte sofort kündigen solle... meine Daten werden übrigens gelöscht, das hat man mir dann sogar einwandfrei bestätigt. Hmpf.



Programme für neue Computer

Dieses Blog hat ja auch das Ziel, Dinge, die ich immer wieder gefragt werde, in lesbarer und leicht verständlicher Form bereit zu halten, damit ich nicht immer wieder das Gleiche per ICQ schreiben muss. Eines dieser Dinge ist: "Ich habe einen neuen PC / ich soll einen PC für xx einrichten, welche Programme findest du unverzichtbar?".

Wichtiger Hinweis: Dieser Eintrag erfordert den Besitz eines funktionsfähigen Gehirns und Fähigkeiten im Umgang mit einer Suchmaschine!

Grundausstattung: Sicherheit

  • Ein Antivirenprogramm ist absolutes Pflichtprogramm. Ohne geht gar nicht, nicht mal, wenn der Rechner nicht am Internet hängt. Antivir ist mein Liebling unter den kostenlosen und sehr weit verbreitet, da einfach, relativ unauffällig (ein Werbefenster am Tag) und zuverlässig.
  • Wer möchte, kann sich noch eine Firewall zulegen. Die von Windows tut es meiner Meinung nach aber auch, ansonsten ZoneAlarm angucken, das ist dann auch was für die, die Programmen nur lokalen Netzwerkzugriff statt Internetzugriff geben wollen.
  • Windows-Updates und ein aktuelles Windows verstehen sich hoffentlich von selbst. Wer kein Windows nutzt, ist bei diesem Artikel hier falsch...

Internet

  • Ein Browser muss her. In der Version 8 ist der Internet Explorer nicht schlecht, und der ist eh drauf. Wer etwas schnelleres und sichereres möchte, kann Firefox nehmen, wer sich mit etwas alternativem anfreunden kann, ist mit Google Chrome bzw. SRWare Iron (Google Chrome ohne Google) gut beraten. Für Browser gibt es in Kürze auch noch einen eigenen Blogeintrag.
  • Bei den Browsern an den Flashplayer denken + ggf. DivX.
  • Für Nutzer des Social Web 2.0 müssen natürlich noch mehr Spielzeuge her. Als Twitter-Client empfehle ich TweetDeck (basiert auf Adobe AIR, braucht man dann also auch noch). Die Website tut's für's Erste aber auch. Messenger? Immer den entscheiden lassen, der ihn nutzen will.
  • Je nach Bedarf und Gewohnheiten desjenigen, der den Rechner mal nutzen soll, empfiehlt sich ein Mailclient. Viele kommen aber auch mit dem Webmailangebot ihres Mailproviders aus. Ansonsten bei den kostenlosen Thunderbird, bei den kostenpflichtigen Outlook.

Multimedia

  • Medien öffnen können ist etwas, was jeder können möchte. Ich empfehle für Bilder statt der Windows-Anzeige XnView, das kann wesentlich mehr Formate.
  • Für Musik und Videos stellen sich zwei Fragen. 1. Benutzt der zukünftige Nutzer des Computers einen Player von Apple? Falls ja -> iTunes und Frage 2 überspringen. 2. Sollen Medien in einer Bibliothek verwaltet werden (Bewertungen, Wiedergabelisten, Anzahl der Wiedergaben usw)? Falls ja: Winamp, ansonsten reicht auch der VLC Player.
  • Hier noch eine Alternative für die, die auf wenig Programme stehen oder Winamp nicht mögen. Wenn man den Windows Media Player ein bisschen pimpt, kann der auch die meisten Formate, die Winamp kann. Dazu bei xiph.org zu den Enduser-Codecs für Vorbis durchklicken bzw. direkt hier, solange der Link noch geht. Man braucht die DirectShow-Filter für Windows. Wenn die installiert sind, versteht der Windows Media Player plötzlich auch OGG Vorbis.
  • In beiden Fällen die ffdshow tryouts installieren - damit funktionieren etliche Videoformate, die das sonst nicht tun würden. Ggf. auch noch DivX.

Das war's auch eigentlich schon, was absolut drauf sein muss auf jedem neu eingerichteten PC oder Notebook. Ich werde das bei Gelegenheit ergänzen mit Empfehlungen zu Programmen, die nicht für absolut jeden sein müssen - dieser Beitrag richtet sich ja eher an Leute, die wie ich PCs für andere Leute einrichten müssen und nicht an diejenigen, die sich vielleicht einen neuen PC gekauft haben und jetzt beraten werden möchten welche Programme denn so drauf sollen.



Ein Smartphone muss her - aber kein faules Obst!

Ganz ehrlich, wieso stehen eigentlich so viele Leute auf angebissene Äpfel? Ich konnte Apple noch nie was abgewinnen, habe das iPhone ausprobiert und mochte es nicht, lache MacBook-Benutzer aus, wenn sie sich an der Unterseite verbrennen und witzele über das iPad, weil es nichtmal WLAN und 3G in einem Gerät bietet.

Leider hat mein BenqSiemens-Handy nun wohl wieder das Zeitliche gesegnet, es findet kein Netz mehr - damit wäre dann das zweite Modell hinüber und eine dritte Chance mag ich dem EF81 nicht geben, es muss was moderneres her. Da kommt mir das Flyertaxi ganz gelegen - die verlosen nämlich ein Motorola Milestone und mit diesem Beitrag habe ich fünf Lose gesichert. Das Milestone wäre sicher eine nette Sache, immerhin gibt es auch dafür reichlich Apps und in Tests hat es gut abgeschnitten. Und ich bin sicher, man kann damit auch telefonieren... ;)



Smileys! und andere Designigkeiten

Ahem. Wer diesen Eintrag noch in einer kürzeren Form gesehen hat, ist Zeuge meines Missbrauchs der Funktion geworden, mit der man die Veröffentlichung von Beiträgen in die Zukunft legen kann. Konnas Blogseminar (erklärender Eintrag kommt Montag) hat diesmal zur Aufgabe, eine Woche lang jeden Tag einen Post zu veröffentlichen und diesen hier hatte ich für Freitag vorgesehen. Leider habe ich dann keine Lust gehabt ihn fertig zu schreiben...

Konzertheld.de hat ein paar grüne Elemente verpasst gekriegt! Seit ich Habari als Blogginplattform nutze, wollte ich Smileys haben, und zwar welche, die sich farblich ins Theme fügen und auch ansonsten gut aussehen. Weiß nicht, warum ich nicht eher darauf gekommen bin, aber die von cabezudo.de passen hier eigentlich wunderbar rein, außerdem find ich die total knuffig. Als Smiley-Plugin nutze ich Tabasamu, welches es ermöglicht, eigene Smileysets zu erstellen, so dass ich die grünen Blob-Smileys selbst anpassen konnte (einfache XML-Datei). Ursprünglich wurden die übrigens von Irma E. erstellt, vielen Dank dafür, man darf sie für private Blogs kostenlos nutzen.

Ansonsten habe ich in den letzten Tagen an den Sidebars gebastelt und die Bezeichnungen geändert, die HTML-Validität verbessert und etwas über XHTML gelernt, nämlich dass man es eigentlich gar nicht so verwenden sollte wie ich es tue... nun ja, wenn HTML5 fertig ist, stelle ich vielleicht mal um. Links sind jetzt auch im normalen Artikeltext grün, das gefällt mir besser als vorher. Dieweil ich das ursprüngliche FadeIn-Theme immer mehr verändere, habe ich gesehen, dass planmäßig inzwischen Version 2.0 erschienen wäre, die komplett neu erstellt worden wäre, aber, wäre, wäre, der Auto hängt mal wieder hinterher.

Auf dem Plan, bis das BETA da oben verschwindet, stehen jetzt eigentlich nur noch die Fertigstellung der Custom Content Types an denen ich arbeite und deren Einbindung in das Theme (insbesondere in die Ansicht, in der mehrere Posts dargestellt werden) und die restliche Übersetzung von Habari. Wenn euch noch was einfällt, würd ich mir über einen Kommentar freuen!

Zu guter letzt für die, die sich fragen, was denn hier mal stand - und für meine spontan kreierte lose Reihe darüber wie ich blogge, erkennbar am Tag backstage, hier der Text, der als Notiz für diesen Artikel gespeichert war:

:)

cabezudo.de gefunden, Quelle nennen und in Footer einbauen

Der Smiley ist jetzt übrigens weg gefallen - eine Präsentation aller Smileys füge ich vielleicht ein, wenn ich mit der XML-Datei fertig bin.



Schlafphasenwecker: Biorhythmus und Technik

Vor längerer Zeit habe ich mal davon gehört, dass es spezielle Wecker gibt, die mit Sensoren den Schlaf überwachen und dann in einer Phase wecken, in der man sowieso nahezu wach ist. Ich fand das Konzept faszinierend, aber irgendwie hab ich mich nie weiter damit beschäftigt. Mit den massiven Aufstehproblemen in letzter Zeit hat sich das geändert.

Die Idee ist simpel und die Umsetzung klingt nachvollziehbar: Wenn es nicht gerade ein irre teures Modell mit Hirnstrommessungen ist, wird auf irgendeine Art ein Beschleunigungssensor oder etwas ähnliches genutzt, um Schlafphasen zu erkennen. Das basiert darauf, dass man sich nicht in allen Schlafphasen gleich verhält - bei Wikipedia ist es recht gut erklärt, der Artikel über Schlafphasenwecker ist vielleicht für den Anfang verständlicher. Das Ziel ist, innerhalb eines einstellbaren Zeitfensters vor dem Zeitpunkt wo man spätestens aufstehen muss, eine Phase zu finden in der man ohnehin nur sehr leicht schläft, um möglichst angenehm aufzuwachen wenn man geweckt wird.

Es gibt im Wesentlichen zwei Modelle, den aXbo und den Sleeptracker. Der erste arbeitet mit einem Armband, was mit dem Wecker verbunden ist, also hab ich den zweiten getestet, der aussieht wie eine Armbanduhr und sich auch so trägt (und auch als solche verwendet werden kann). Da gibt's also schonmal Pluspunkte.

Beide Modelle bieten eine umfangreiche PC-Auswertungsfunktion (der aXbo nur für Windows), die ich aber nahezu nicht getestet habe. Die Software vom Sleeptracker bietet auf den ersten Blick eine Funktion um seine Schlafphasen anzusehen und ein Schlaftagebuch zu führen (auf Wunsch öffentlich). Dort lassen sich auch Faktoren eintragen, die das Einschlafen negativ beeinflussen. Ich habe das aber nur ganz kurz getestet, da ich die Daten nicht parat hatte um sie von Hand einzutragen und der Verbindungsstecker das schlecht haltendste und am merkwürdigsten konstruierteste ist was ich je gesehen habe. Für sämtliche Datenauswertungen ist es beim Sleeptracker erforderlich, eine To-Bed-Zeit anzugeben (kann auf einfache Art auf 30 Minuten nach dem aktuellen Zeitpunkt eingestellt werden). Ich werde die verbleibenden Tage dazu nutzen, 1. zu testen wie sich der Signalton anhört und 2. was der Sleeptracker tut, wenn man die To-Bed-Time einzustellen vergisst. Der aXbo ermittelt das laut Website übrigens selbstständig... vielleicht teste ich den auch nochmal.

Zum Weiteren dann einfach mal die Ergebnisse der bisher sieben Nächte, die ich den Sleeptracker bisher getestet habe.

  1. Bin zufällig ausnahmsweise selbst aufgewacht, der Wecker ist sofort angegangen - funktioniert also, denn ich hatte ja damit quasi eine Wachphase innerhalb des von mir gewählten Zeitraums vor meinem Ultimatum wann ich raus muss.
  2. Der Wecker weckt mich wie geplant zu einem Zeitpunkt, an dem ich nicht sehr tief schlafe, ich stehe aber aus irgendeinem Grund trotzdem nicht auf und schlafe wieder ein. Zum Ultimatum geht der Wecker nochmal, ich muss ja raus, werde auch wach, fühle mich aber jetzt wo ich wieder aus tieferem Schlaf geweckt wurde genauso beschissen wie sonst.
  3. Auch am dritten Tag war's nicht toll, es gab wohl keine passende Phase, ich hatte das Zeitfenster in dieser Nacht probehalber recht kurz gewählt (20 Minuten) und wurde so ganz normal aus dem Schlaf gerissen, nur durch Vibration statt mit nem Piepen.
  4. Der vierte Morgen war ein Fehlschlag. Ich bin nicht wach geworden, die Auswertung zeigt an, wann der Vibrationsalarm losging, aber es hat mich nicht wach gekriegt und ich habe verschlafen.
  5. Auch am fünften Morgen habe ich verschlafen, diesmal aber selbst verschuldet, ich hatte nur zwei Stunden Schlaf, also kein Wunder dass der Vibrationsalarm mich nicht wach bekommen hat.
  6. Nach den beiden totalen Fehlschlägen klappt's wie geplant. Ich werde wach und fühle mich ausgeschlafen. Toll! So hab ich mir das vorgestellt.
  7. Und nochmal, weil's so schön war. Bin aufgestanden, aber nicht zur Uni gefahren (Streik und kein Bock auf Parkplatzsuche). Also wieder ins Bett, ohne Schlafphasenwecker, war ein Fehler und mittags fühle ich mich schlechter als morgens.

Fazit: Das Konzept funktioniert prinzipiell - es erfordert aber dennoch, früh schlafen zu gehen, denn weniger Schlafen muss man damit nicht. Im Gegenteil, eigentlich muss man etwa eine halbe Stunde eher ins Bett, da man ja nicht weiß, wann man genau geweckt wird - dafür bleibt evtl. Zeit für Dinge, die sonst morgens ausfallen. Der Vibrationsalarm allein reicht nicht immer aus - schade. Wenn ein akustisches Signal dazu kommt, sollte es aber bei der Preiskategorie die Möglichkeit geben, Musik vom PC einzuspielen oder wenigstens Radio - bieten beide Modelle nicht. Der aXbo wirbt mit Naturklängen, beim Sleeptracker werde ich morgen erfahren was das Signal ist, ich tippe aber auf normalen Piepton - das wiederum hätte dann mal so gar keinen positiven Effekt. (Nachtrag:Es IST ein ekliger Piepton, der sich mit dem Vibrationsalarm in verkürzenden Abständen abwechselt. Nervtötend! Da ist jedes angenehme Gefühl weg.)

Wenn andere Dinge dazu führen, dass man morgens unmotiviert ist aufzustehen, ist ein Schlafphasenwecker keine ausreichende Lösung. Man fühlt sich nicht wie vom LKW überfahren, läuft aber dennoch Gefahr, im gemütlichen Bett liegen zu bleiben. Aufgrund des hohen Preises werde ich mir programmiertechnisch mit Notebook (oder evtl. mit einem MP3-Wecker) und meinem genialen Hubschrauberwecker* eine andere Lösung basteln: Die Musik-Variante wird leise eingestellt, so dass ich nur davon wach werde, wenn ich gerade eine fast-wach-Phase habe, und auf eine Zeit ca 30 Minuten vorm Ultimatum. Der * Hubschrauberwecker, der ein grausames Piepen verursacht, was nicht aufhört, bevor man den Hubschrauber (kleines Plastikmodell ca 10cm) der vom Bett wegfliegt eingefangen hat, wird dann auf die Zeit gestellt zu der ich spätestens aufstehen muss, falls mich die Musik mal nicht weckt. Falls das funktioniert, wäre das Ziel des Schlafphasenweckers erreicht, und das mit einer zusätzlichen Motivation zum Aufstehen - denn wenn mich eins wirklich aufputscht, dann Musik!



Was aus den Poken wurde

Wer erinnert sich noch hier dran? Da kam mal kurz so ein kleiner Hype auf um diese elektronischen Visitenkarten, die alle Informationen des Web 2.0, des Social Web enthalten sollten. Haben sie ja auch und mit der verlinkten Aktion habe ich auch selbst so ein Spielzeug ergattern können. Benutzt habe ich es bisher noch nie. Das ist jetzt fast ein halbes Jahr her...

Das Problem mit den Poken ist, dass sie nur in Kreisen bekannt werden / geworden sind, in denen sowieso schon reichlich soziale Netze genutzt werden - und zwar genau darüber, so dass die Leute, die sich von Poken erzählen, diese danach nicht miteinander nutzen werden. Praktisch sind Poken wahrscheinlich auf größeren Veranstaltungen für die geneigten Social Web-Nutzer, z.B. Barcamps. Wenn man aber wie ich nahezu nie bis nie an solchen Veranstaltungen teilnimmt, bringen's auch die Poken nicht. Und wenn, fehlt die Möglichkeit sich das Ding an den Schlüsselanhänger zu packen.



Praxistage RUB - Spaß mit Robotern

Am Freitag endet mein erstes Semester Elektrotechnik und Informationstechnik, eine gute Gelegenheit über die Praxistage zu berichten, die mit meinem Jahrgang für die Erstsemester neu eingeführt wurden. Die Aktion stand unter der Idee, den Studenten schonmal zu zeigen was sie später vielleicht erwartet - für die, die in die Robotik gehen wollen, vielleicht auch zutreffend, auf jeden Fall bedeutete die Aktion für alle Teilnehmer viel Spaß.

Es gab also, drei Wochen vor dem Ende des Semesters (der Eintrag lag schon ein wenig...), drei Tage mit Anwesenheitspflicht - sowas gibt's sonst nicht bei ETIT an der Ruhr-Uni. Etwas merkwürdig ja schon, sind doch die meisten wahrscheinlich eh freiwillig hingegangen. Jedenfalls ging es diese drei Tage um die Programmierung von humanoiden Robotern, im Netz zu finden als Robonova - ausgestattet mit 16 Servomotoren, programmierbar mit einer BASIC-Variante, im stehenden Zustand etwa 35cm groß.

Mir hat die Aktion einen unheimlichen Motivationspush verpasst, weil ich dadurch endlich mal wieder mehrere Tage am Stück in der Uni war und gemerkt hab dass das alles eigentlich richtig Spaß macht. Durch die Einteilung in Zweierteams innerhalb eines Raumes (Raum = Gruppe von 20-40 Personen) statt des üblichen Hörsaalhaufens (Hörsaalhaufen = Gruppe von 80-200 Personen) hat man sich auch direkt noch besser kennengelernt.

Es gab eine Pflichtaufgabe und eine Kür, also freies Programmieren nach dem Pflichtteil. Der Pflichtteil bestand darin, den Roboter zu zwei Meter Fortbewegung zu motivieren, dabei sollten (zumindest bei uns im Raum) diese zwei Meter möglichst schnell zurückgelegt werden - startend in Bauchlage, danach frei, Hauptsache, das Ziel zwei Meter weiter vorne wurde erreicht. Mein Partner und ich haben dabei die Raumbestzeit von 20 Sekunden aufgestellt, indem wir den Roboter Rollen machen ließen. hahahah

Die Kür-Aufgabe hat dann eine Menge skurrile Ergebnisse geliefert, einige kann man sich bei Youtube ansehen (Suche z.B. nach Praxistage RUB) und einige haben zu erstaunlichem Teamwork geführt, da sich mehrere bis viele der Zweierteams zusammen getan haben und ihre Roboter synchron laufen ließen. Unter den Besten der Räume gab es dann am dritten Tag nachmittags im großen Hörsaal eine Demonstration mit Abstimmung und Preisen für die drei Allerbesten.

Zur Demonstration was sich alles anstellen ließ, hier mal zwei exemplarisch ausgewählte Videos... das erste zeigt den Roboter, den mein Partner und ich programmiert haben, das zweite dürfte der Sieger der Herzen sein...

Video 1 (Aufnahme im Gruppenraum)

Video 2 (Aufnahme bei der abschließenden Präsentation)