52 Songs: Partyeinstimmung

Eigentlich hatte ich gar keine Lust, bei Konnas Projekt "52 Songs" mitzumachen, weil ich nicht noch eine weitere Musikserie hier haben wollte. Aber weil die Beiträge sich dafür recht schnell erstellen lassen und die bisherigen Themen auch alle interessant waren, steige ich nun mal doch mit ein.

Das Prinzip ist ganz simpel, jede Woche wird ein Thema vorgestellt und die Teilnehmer schlagen dazu dann Songs vor. Diese Woche ist es eben Partyeinstimmung - perfekt passend, schließlich ist gerade Bochum Total quasi vor meiner Haustür. Eine größere Party als ein Musikfestival gibt es für mich nicht. Und mein aktueller Lieblingssong, um mich in Stimmung zu bringen (falls nötig), ist momentan Punching in a dream von den grandiosen The Naked & Famous. hahahah



Ich kann's nicht mehr hören!

Hinz Kunze ist Singer-Songwriter aus Hintertupfingen
Hinz Kunze schreibt seine Lieder selbst und tritt gerne mal mit Akustikgitarre statt mit einer Band auf. Er kommt aus Hintertupfingen. Im 20. Jahrhundert auch: Liedermacher.
Jaqueline-Geraldine ist gar kein richtiger Fan von Wo sind Helmet!
Jaqueline-Geraldine hat Wo sind Helmet durch MTV entdeckt, über den Soundtrack von "Flashlight: Tod dem Abendrot" kennen gelernt oder einfach nur das erste und zweite Album gleichzeitig gekauft.
Jimmy eats cookies sind soooo Mainstream geworden!
Jimmy hat gemerkt, dass er sein Leben lang mit seiner Musik Geld verdienen muss und fährt jetzt deshalb lieber die sichere Schiene: Cookies mit Bertie-Botts-Bohnen-Universalgeschmack, damit jeder drauf klar kommt, statt der selbst kreierten Schweißvariante für die eingefleischten Fans.


Analogfotos.

Sorry, die Eventwoche hat ein Loch, weil mir gestern für einen Bericht Informationen fehlten bzw. ich für einen anderen mangels Zeit die Fotos noch nicht gesichtet habe. Dafür hatte ich Gelegenheit meine Negative von der Analogkamera mal fix zu "scannen"1, hier schonmal ein paar Ergebnisse. Ich bastle noch daran, wie gut man die Qualität hinkriegen kann - die Aufnahmen, die ich mit nem Makroobjektiv von den Negativen gemacht habe, gefallen mir eigentlich besser als die Scans, aber ich habe noch nicht raus, wie ich die dann bearbeiten muss, um die Farben ordentlich hinzukriegen. Unten mal ein Beispiel.

Und zum Thema abfotografieren mit extrem primitivem Durchlichtapparat und Makroobjektiv vs Billignegativscanner: Das Foto ist rechts.

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  1. Ist ja eigentlich abfotografieren, bei dem Billigding, was ich hier habe...


Eventwoche auf Konzertheld.de

In letzter Zeit war es wieder mal sehr ruhig. Diesmal lag es daran, dass ich ständig unterwegs war - natürlich nicht ohne einiges zu erleben und hunderte Fotos zu schießen. Daher wird die kommende Woche jeden Tag ein Eventbericht erscheinen - verschiedene TEN SING-Shows, der Kirchentag und das Bonner Rheinkultur-Festival sind dabei.

Die Leserschaft von Konzertheld.de ist deutlich gewachsen, das freut mich sehr. Woher kommt ihr eigentlich alle? Seid ihr selbst Konzertbesucher? TEN SINGer vielleicht sogar? Wer von euch hört Musik auch am liebsten laut und live? Mein Blog entwickelt sich immer mehr zum Eventblog, die Frage ist, wen's interessiert. Ich bin neugierig. hahahah



Musik-Neuentdeckungen 6/2011

Die Musik-Neuentdeckungen diesen Monat begannen mit "oh, ist ja schon Monatsmitte und ich hab noch keine", gingen dann weiter mit "Oh yeah, The Whip haben ihr neues Album fertig" und diese Zeilen schreibe ich nach einem Blick auf dragstripgirl, ein Blog, der mich immer wieder total flasht und von dem ich absolut nicht weiß ob ich ich ihn einfach nur genial oder auch noch was anderes finden soll.

  • The Whip - Master of Ceremonies (Bandwebsite/Newsletter)
    The Whip... für die einen hirnloser Schrott, für die anderen geile tanzbare Elektrosounds. Verdammt, das Konzert ist über zwei Jahre her und ich hab's immer noch vor Augen, spüre noch die blauen Flecken an den Armen und die grellen Stroboskoplichter in meinen Augen und das irrsinnige Dröhnen in meinen Ohren. Die fünf neuen Songs, die man sich auf der Website schonmal anhören kann, sind nicht so hardcore-elektronisch, dafür aber abwechslungsreicher, und die Jungs haben definitiv an ihrer Stimme gefeilt und hören sich jetzt deutlich besser an. Und da der Versand aus UK immer noch spottbillig ist, hab ich das Album direkt mal vorbestellt - für etwa 11 Euro. Und die fünf neuen Tracks gleich als Download dazu bekommen. hahahah
  • Arcade Fire - Keep the car running (dragstripgirl)
    Die Autorin des Blogs schreibt dazu:
    wie kann man diesen song, der nur so nach bewegung und roadtrip und autofahren und neue welten und fantastischen abenteuern schreit, auch nicht lieben? wer verbindet damit nicht einen immens dramatischen teil seines lebens, einen neuanfang, viel emotion und liebe? es ist vielleicht einer der besten songs aller zeiten, neben den anderen unzähligen besten songs aller zeiten.
    Ich möchte das hiermit unterschreiben.
  • Manu Chao - Bongo Bong (Lara)
    Schon ist er fast wieder untergegangen. Den Song kenne ich noch aus der Zeit, wo ich wirklich noch ein Kind war, also von vor zehn Jahren oder so. Lara, die beim Kirchentag mit war, hatte den plötzlich auf ihrem Handy laufen. Der ultimative Kiffersong, der auch ohne zu Kiffen ziemlich chillt. Dabei geht es nichtmal um die Wasserpfeife, sondern um die Trommel.
  • The Dandy Warhols - Every Day Should Be A Holiday (1LIVE Clubbing)
    Die Dandy Warhols kenne ich eigentlich nur über "Bohemian Like You", das mir mal eine Internetbekanntschaft empfohlen hat, woraufhin ich mir das ganze Album kaufte und total darauf abging, weil das Album als Ganzes nochmal geiler ist als der Song alleine. Umso besser, dass ich jetzt über einen Song von einem anderen Album stolperte. Vielleicht sollte ich mir mal mehr von denen anhören als "Thirteen Tales From Urban Bohemia".
  • Good Weather Forecast - The Summer Of Our Lives (Kirchentag)
    Ach, na klar, Good Weather Forecast waren ja auch im Juni. Absolut geile Band, die live mega gerockt hat. Rock mit ein bisschen Elektro und ner Posaune. Diesen Song gab's als Gratis-Single nach dem Konzert. hahahah
  • World Tour - Sparks ({ph})
    Schöner elektronischer Ambient-Song, den ich gar nicht groß kommentieren möchte.

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Kreativität statt Wahnsinn

Kühlschrank leer, Portemonnaie auch, keine Vorräte mehr und nur noch ein paar klägliche Reste. Aber leer ist nicht gleich leer...

Die Schokoraspel, die beim Backen über geblieben sind, geben einen brauchbaren Obstersatz im Müsli ab. Müsli ist sowieso super, kann man quasi alles reinschmeißen, mit Milch, Jogurt oder trocken essen und satt macht es auch. Ist nur leider nicht warm (hab's jedenfalls noch nie mit warmer Milch probiert).

Für den Salat für's Grillen hatte ich zuviel Schinken in dicken Scheiben gekauft. Spätzle waren auch noch da, also habe ich die gekocht, den Schinken gewürfelt und angebraten, Käse dazu gegeben (der billige Aufschnitt-Gouda tut's erstaunlich gut für den Zweck) und das mit Milch und Mehlschwitze zu ner Soße gemacht. Hat erstaunlich gut funktioniert und geschmeckt. Sollte man aber kräftig würzen.

Inzwischen ist auch die Milch leer und kein Brot mehr da, dafür aber Reis und Gemüsebouillon, die es letztens mal gratis zum Einkauf dazu gab. Reis ist super, der gehört zu den Gerichten, wo aus ganz wenig ganz viel wird, außerdem macht er unglaublich satt. Außerdem kann man eine ganze Menge beim Kochen dazu geben und sich damit Beilagen sparen. Äpfel, Bananen und Porree hatte ich schon drin. Gurke war eine dumme Idee. Heute kommt der Reis statt in Wasser in die Bouillon, die in den Topf kommt, nachdem ich darin die letzte Zwiebel gebraten habe. Und morgen ist wieder Monatsanfang. hahahah

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PS: Sonntag sind Tauchsport in Gelsenkirchen bei den Bismarcker Rocktagen. Zwei Dinge dazu. Erstens ist Konzertheld.de bei Googlesuche nach "Bismarcker Rocktage" weiter oben platziert als die offizielle Seite dazu. :D Zweitens will ich, dass es dieses Jahr nicht Gelsenkirchens kleinste Musikveranstaltung wird, also kommt am Sonntag zum Consol-Gelände, denn Tauchsport rocken verdammt nochmal richtig gut! Auf der neuen Website von Tauchsport steht sicherlich auch rechtzeitig wann der Auftritt genau ist.



Update: Kostenlose Events 2011

Folgende kostenlose Events stehen dieses Jahr noch an - bei den meisten ist inzwischen auch das Programm online. Es gibt ne Menge zu sehen und vor allem zu hören!

  • 2. Juli - Rheinkultur Bonn - Deutschlands größtes Gratis-Festival; verschiedene Konzerte in Bonn, u.a. mit Royal Republic, Razorlight und The Subways - Programm auf der offiziellen Seite
  • 2.+3. Juli - Bismarcker Rocktage in Gelsenkirchen (Consol-Gelände), u.a. mit Tauchsport aus Bochum
  • 16. Juli - WDR2-Open Air in Warburg/Marktplatz Neustadt, u.a. mit I Blame Coco, Sunrise Avenue, Alphaville und Milow
  • 21.-24. Juli - Bochum Total, zahlreiche große und kleine Konzerte im Bochumer Bermudadreieck (am Hauptbahnhof) - Offizielle Website
  • 12.+13. August - Olgas Rock, Gratisfestival in Oberhausen - offizielle Website
  • 16.-18. September - Essen Original, zahlreiche große und kleine Konzerte auf verschiedenen Bühnen in Essen - Offizielle Seite


Zwei Stunden oder fünf Tage

Die letzten beiden Fotosets, die ich gesichtet habe, waren die von der TEN SING Osnabrück-Show und vom Kirchentag. Zufällig blieben bei beiden genau 55 Fotos übrig. Beide unterlagen meiner aktuellen Einstellung, möglichst viele Fotos zu verwerfen, um die guten mehr hervor zu heben. Dahinter steckt der Gedanke, dass zu viele nichtssagende "irgendwie gute" Fotos die Qualität einer Fotoserie stark reduzieren, auch dann, wenn einige wirklich gute Fotos dabei sind.

Die Frage, was ein gutes Foto ist, lässt sich bei den beiden Fotoserien sehr ähnlich und doch unterschiedlich zu beantworten. Die Aufnahmen kommen aus den beiden Bereichen, in denen ich am meisten fotografiere: Konzerte und Reisen. Beides fotografiere ich, um Erinnerungen festzuhalten - das ist der gemeinsame Aspekt. Dieser Grund ist so wichtig, dass ich meine technischen Ansprüche an ein Foto stark herabschraube, wenn es darum geht, dass dieser Moment unbedingt fotografisch festgehalten werden soll. Gerade bei TEN SING-Shows ist das so; dort gebe ich die Fotos auch oft weiter und den Personen, die die Fotos dann kriegen, ist die Qualität meist nicht so wichtig.

In beiden Fällen ist die zweite Motivation zu fotografieren die Dokumentation. Daher kommt auch der Grund, warum ich von beiden Events effektiv die gleiche Menge Fotos habe1, obwohl der Kirchentag fünf Tage ging (oder zumindest drei volle Tage) und die Show nur zwei Stunden. Bei der Show dokumentiere ich, wer die Solos gesungen hat, wer im Chor war, wer die Chorleitung gemacht hat, wer im Laufe der Show mal an den Instrumenten war. Ich dokumentiere Theaterszenen und mache Schnappschüsse von Tanzchoreografien. Idealerweise ist auch noch das feiernde Publikum dabei. Das alles passiert sehr schnell, die Fotos unterstützen auch mein Gedächtnis. Beim Kirchentag (mit Ausnahme der Konzerte auf dem Kirchentag) habe ich nur gelegentlich fotografiert, wenn mir etwas besonders aufgefallen ist oder wenn ich Personen in einer bestimmten Szene fotografieren wollte. Jeden Aspekt zu dokumentieren wäre Unfug - klar könnte ich jeden Stand auf der Messe fotografieren und jede Fressbude. Aber die Dokumentation gehört immer zu dem Artikel den ich schreibe, und während die Auflistung der Solisten für den Artikel nicht nur langweilig, sondern auch blöd zu formulieren wäre, lassen sich Messestände und andere Angebote des Kirchentages gut zusammenfassen.

Für die Erinnerungen gilt das auch. Bei der Show habe ich durch die Auswahl der Fotos auch einen Überblick über Personen, die ich dort möglicherweise kennengelernt habe, ich sehe wie groß die Gruppe und die Workshops waren usw. - beim Kirchentag habe ich das, was wirklich erinnerungswert ist, festgehalten, für den Rest reicht die schriftliche Dokumentation. Und beim Schreiben macht sich dann auch die unterschiedliche Länge bemerkbar.

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  1. Die Anzahl der Quellfotos kann bei so einer Show sogar höher sein - einfach, weil ich immer sehr viele Fotos mache, weil ich nicht viel Zeit zum Einstellen und Kontrollieren habe, dafür aber mit schwierigen Lichtverhältnissen klarkommen muss.