52 Songs: Lebensfreude / Fahrstuhl

Wöchentliche Beiträge können ganz schön schnell hintereinander kommen und so kommt es, dass ich letzte Woche mal wieder das Projekt {52s} verpennt habe. Dabei ging es um Lebensfreude, ein Thema, was mir sehr sympathisch ist und zu dem ich sogar seit einiger ein Mixtape bastle. Einen der Songs daraus möchte ich euch hier ans Herz legen. Der Song vermittelt für mich textlich und musikalisch eine positive Stimmung und wirkt für mich als ein Aufruf zu einem glücklichen Leben. Außerdem ist es einer der Songs gewesen, die ich auf meinem ersten Auftritt als Schlagzeuger gespielt habe - und da das Schlagzeug spielen einen großen Teil meiner Lebensfreude ausmacht, passt das Lied auch in der Hinsicht. Es handelt sich dabei um Leb deine Träume von Luxuslärm.

Zur Fahrstuhlmusik fällt mir auch spontan was ein. Zum Great London Traffic Warden Massacre von Morcheeba gibt es keine Geschichte, der Song ist Teil eines Soundtracks, der mir gefallen hat, und man kann ihn ganz hervorragend zu einem Endlosloop umbasteln. In der Form habe ich den glaube ich mal eine halbe bis ganze Stunde am Stück gehört, geht super. ;)



Pläne fürs Leben

Der zweite Post in diesem Blog war gleich ein Stöckchen. Die Dinger sind inzwischen etwas aus der Mode gekommen, galten sie doch als Beschäftigung für inspirationslose Blogger. Damals ging es aber um Dinge, die man in seinem Leben unbedingt mal machen möchte, und das ist ein sehr spannendes Thema, wie ich auch heute noch finde. Einige der Träume habe ich mir inzwischen erfüllt, andere nicht und heute verpasse ich dem Ding mal ein kommentiertes Update, soweit nicht sowieso schon im Originalpost geschehen.

1. Fünf Orte, die ich unbedingt noch bereisen möchte:

  • Dresden - dann hab ich alle wichtigen deutschen Städte gesehen (erledigt: Juni 2010 - aber Frankfurt fehlt noch.) (jetzt nicht mehr. 5.9.2010)
  • London - aber erst, wenn die sich nicht mehr alle abstechen - erledigt März 2010
  • Japan
  • Bremen, wegen dem Kirchentag 2009 (erledigt: 20.-24.5.09)
  • Chicago, wenn Paramore dort spielt (geändert 25.6.09)

Reisen war und ist eine meiner Leidenschaften. In Deutschland habe ich inzwischen wirklich viel gesehen, auch den Kirchentag besuchte ich nicht nur einmal. Erfurt fehlt mir noch, aber immerhin war ich schon in Thüringen, im Kloster Volkenroda. Aus den USA-Plänen ist inzwischen mehr geworden, nämlich eine drei- bis vierwöchige Nordamerikareise, die auch Teile Kanadas umfasst. Aber das Geld... und... ich werde definitiv fliegen wenn Yeah Yeah Yeahs mal dort auftreten. Paramore habe ich ja inzwischen gesehen. Ich muss Yeah Yeah Yeahs mal erleben.

2. Fünf Dinge, die ich unbedingt noch erleben muss:

  • Mein Traumhaus voller Hightech bauen
  • Den Backstage-Bereich bei einem Helden-Konzert
  • Doch noch eine geniale Erfindung verwirklichen, denn eigentlich wollte ich ja Erfinder werden :D
  • Auf ein Konzert von den Sounds gehen (erledigt: Hurricane 2009)
  • Auf eine Lan mit mindestens 50 Leuten gehen

Träume sind gut. Wenn man etwas möglicherweise nie erreicht, kann man es sich zumindest so ausmalen, wie man es gerne erleben würde. Mein Hightech-Traumhaus ist so ein Traum, den ich mir vermutlich, selbst falls ich mal die Möglichkeit dazu habe, nie verwirklichen werde. Dafür bin ich (zumindest momentan noch, wer weiß was in zehn Jahren ist) viel zu reiselustig. Ich freue mich ja jetzt schon wieder auf den nächsten Umzug.

Während die Sache mit der Erfindung in die gleiche Traumkategorie kommt, waren die Sounds und die Lanparty ja eher weniger wilde Träume. The Sounds habe ich inzwischen vier Mal gesehen. Die Lanparty... naja, da habe ich inzwischen gelernt, dass da meist Counterstrike, WoW oder WC3 gezockt wird und das ein ganzes WE lang und auch noch Geld dafür bezahlen... kann man eher streichen von der Liste.

Und was den Backstage-Bereich angeht... vielleicht wird das noch was. Nicht unbedingt bei Wir sind Helden, aber generell. Wie sowas aussieht, weiß ich ja inzwischen - immerhin hatte ich schon meinen eigenen Backstage-Bereich. hahahah

3. Fünf Bücher, die ich unbedingt noch lesen will:

  • Herr der Ringe
  • Harry Potter 7, auch wenn ich schon alles daraus gehört habe
  • Die Welle auf englisch
  • König Ödipus
  • Das Bedienungshandbuch einer EOS (erledigt)

Hust, dieser Bereich ist eher blamabel. Herr der Ringe liegt inzwischen hier, ich bin aber noch nicht dazu gekommen, damit anzufangen. Es wird Zeit. Und König Ödipus ist mehr so ein Bildungslücken-Ding... der liegt auch hier, aber ob ich den jemals lese... wer weiß. Und das EOS-Handbuch war damals ein Lückenfüller, weil ich unbedingt ne Spiegelreflex wollte. Das ist ja nun angenehmer Alltag.

4. Fünf Filme, die ich noch sehen muss

  • Fluch der Karibik
  • Die Welle
  • Schindlers Liste
  • irgendeinen James Bond
  • Der Schuh des Manitu

Die Filme sind noch blamabler, aber eigentlich gar nicht so sehr, da ich zwar gerne lese, aber noch nie besonders viel für Filme übrig hatte. Schindlers Liste habe ich schonmal im Deutschunterricht gesehen! Der gehört da gar nicht hin. Das ist gut, denn da soll jetzt neuerdings "Lola rennt" drauf. Dessen Idee hat mich in der Schule im Literatur/Medienkurs mal begeistert, dann vergaß ich ihn und dann sah ich, dass einer meiner liebsten Tatortkomissare (Joachim Król, kommt übrigens aus Herne) da mitgespielt hat. Ich denke, das wird der erste, den ich von der Liste streichen kann. Nicht nur wegen Joachim Król, sondern auch wegen der anderen Schauspieler, eben der Idee und auch, weil es ein potenziell guter Film aus Deutschland ist. Der Rest ist auch wieder so Bildungslückenkram.

Im April und Mai werde ich wieder eine Menge reisen. Da wird dann auch Bewegung in meinen an jedem Quartalsende aktualisierten Zweijahresplan kommen, der diese Liste inzwischen abgelöst hat. Ich bin gespannt, was das Jahr 2012 noch so bringt - seien es kleine Dinge wie Filme oder große Dinge wie weite Reisen.



Stop The Virgens: Unglaubliche Schöpfung von Karen O (YYYs)

Manchmal begegnet einem beim Anhören neuer Musik etwas, was einen total flasht; der Engländer würde sagen, it blows your mind. Ich spreche dann gerne davon, dass derjenige, der das erschaffen hat, nicht nur Musiker, sondern Künstler ist. Und in der Tat betätigen sich eine Musiker auch als Künstler.

Karen O, vermutlich am meisten bekannt als Sängerin der Yeah Yeah Yeahs, hat im vergangenen Jahr etwas erschaffen, wofür der Begriff "Kunst" sicher nicht zu hoch gegriffen ist. Vor der Gründung der YYYs vor sieben Jahren schrieb sie ein Album mit dem Titel "Stop The Virgens", was nie als solches veröffentlicht wurde, sondern ihrer Meinung nach etwas größeres verdient hatte. 2011 kam die richtige Zeit und es entstand ein einzigartiges Theaterprojekt, ein Musical, eine Psycho-Oper, etwas, was anders ist als alles was es bisher gab, basierend auf der unfassbar genialen Musik von Karen O.

Dieses Werk wurde im Oktober in New York uraufgeführt und nun ist eine Dokumentation dazu erschienen. Die Doku zeigt, dass die großen Worte, mit denen "Stop The Virgens" beschrieben wurde, nicht zuviel waren. Die Entstehung, die Proben, der Inhalt, die beteiligten Personen sind alle unglaublich faszinierend. Ich möchte an dieser Stelle nicht mit viel Worten vorgreifen, denn genau deshalb wurde nie ein normales Album aus dem geschaffenen Werk - weil Worte und allgemein Hörbares nicht genug wären.

Die Doku umfasst zwei etwa viertelstündige Videos und ist verfügbar auf der Website des Veranstalters The Creators Project. Ich hoffe sehr, dass dieses Werk Europa erreicht, denn schon zu sehen, wie es entstanden ist, den Künstlern zuzusehen und das kurze Stück aus der Aufführung haben mich mit offenem Mund vor dem Rechner sitzen und in Faszination alles vergessen lassen. Yeah Yeah Yeahs sind eine unglaublich großartige Band. "Stop The Virgens" ist ein höheres Werk.

Projektwebsite bei The Creators Project



Musik-Neuentdeckungen 2/2012

Hups, da mein terminiertes Veröffentlichen momentan nicht funktioniert, habe ich glatt den Musikbeitrag für Februar vergessen. Dabei war das doch der Monat der neuen Bands für die größten deutschen Festivals! Und der März wird mit Sicherheit auch super - dachte ich erst, es sei nichts los, kam es mal wieder genau andersrum und nun bin ich heute Abend bei TEN SING und in der Monatsmitte dann bei Zebrahead, Itchy Poopzkid, 5 Bugs und Auletta. hahahah

  • The Limousines - Internet Killed The Video Star (Vorband)
    The Limousines begleiten seit einiger Zeit The Sounds auf Tour und so bin auch ich auf ihre Musik aufmerksam geworden. Nicht jedermanns Sache und nicht das, was man bei einer Rockband als Vorband erwartet, aber eine großartige Wahl, denn die meist poppige elektronisch geprägte Musik macht Laune und ich hatte einen Riesenspaß daran, dem Soundmenschen dabei zuzusehen, wie er gleichzeitig seine Drummachine programmiert und Samples zusammengebaut hat. Nur wie man den dann nennt, wenn er per Sampling die ganze Musik macht, während der andere singt, hab ich noch nicht raus...
  • Fiva & Das Phantom Orchester - Die Stadt gehört wieder mir (RaR)
    Voller Hoffnung auf tolle neue Entdeckungen wie 2009 durchwühlte ich alle Rock am Ring-Bestätigungen und drückte dabei nicht nur viel Schrott weg, sondern blieb auch manchmal hängen. Unter anderem bei der Rapperin Fiva, die gar nicht gangstermäßig, sondern äußerst wohlklingend Texte ins Mikro schleudert.
  • Example - Stay Awake (RaR)
    Und beim "Electronic Hopper" Example, der eigentlich auch ein Rapper ist, aber auch normalen Gesang und Elemente des Electropop in seine Musik einfließen lässt.
  • New Order - True Faith (Hurricane)
    Einen Tag nach den neuen RaR-Bands gab's dann auch neue Hurricane-Bands und da ich Glücklicher dieses Jahr bei beiden dabei sein werde, habe ich mir auch dort mal alle reingezogen. Neben Bands wie Madsen und Supershirt, deren Livequalitäten ich schon kenne, oder Florence And The Machine, auf die ich schon total gespannt bin, gab's auch Neuentdeckungen, darunter New Order, die Pop im 80er-Stil machen, also mit viel Synthesizer-Einsatz, was meinen Geschmack natürlich total trifft.
  • Auletta - Feuer
    Ach ja, Auletta. Auch eine dieser Bands, die ich hundert Mal entdeckt und immer wieder vergessen habe. Und dann sah ich sie doch live und war begeistert und vergaß sie nochmal, aber jetzt habe ich ein Album hier und sie haben echt was drauf. Absolut hören sollte man "Make Love Work" und "Meine Stadt", aber auch die anderen Songs wie z.B. Feuer und Sommerdiebe sind toll, und ich war erstaunt über die Vielfältigkeit ihrer Musik.


Windows 8, Erlebnisprotokoll II

  • Hinter der Metro-Oberfläche stecken die gleichen alten Startmenü-Ordner, in die neu installierte Anwendungen auch weiter ihre Verknüpfungen schmeißen. Löscht man die, verschwinden die Symbole aber nicht von der Metro-Oberfläche. Immerhin habe ich inzwischen entdeckt, wie man mehrere Icons auswählt: Einfach weiter rechtsklicken ohne eine Zusatztaste... dann lassen sich mehrere Icons gleichzeitig löschen. Die ausgeblendeten Symbole erreicht man über "Alle Apps" (Rechtsklick auf leere Metro-Fläche).
  • Am Anfang habe ich alle breiten Icons geschrumpft - nun würde ich eigene gerne vergrößern, aber die vergrößern-Option gibt es nicht! Soviel zum Thema Beta...
  • Windows läuft bisher sehr stabil und bootet unheimlich schnell. Es bootet auch irgendwie anders, nicht so richtig von ganz vorne, sondern... anders. Das sorgt dafür, dass das Umbooten auf Windows 7 umso länger dauert.
  • Windows 8 beinhaltet jetzt auch einen PDF-Viewer... und generell einen Viewer für jeden Mist. Fragt dann aber immer brav, ob ich lieber meine grad neu installierte "App" verwenden möchte.
  • Ich ertappe mich ständig dabei, wie ich Metro-Style-Apps1 mit dem Taskmanager töte, weil mich das sonst erscheinende Vorschaubildchen der zuletzt verwendeten Metro-Style-App in der oberen linken Bildschirmecke nervt. Da ist schließlich mein Google Mail-Tab angepinnt!
  • Hey, ich lernte gerade, wie man Metro-Style-Apps beendet! Man kann die am oberen Rand so lustig durch die Gegend ziehen wie andere Fenster auch und, ähnlich wie bei AeroSnap, seitlich andocken - oder nach unten aus dem Bildschirm werfen, dann beenden sie sich. Zugegeben: Das finde ich jetzt ziemlich cool. Alle Funktionen gibt es außerdem im Kontextmenü der Apps in der App-Leiste am linken Bildschirmrand.
  • Ich ertappe mich nun dabei, wie ich sinnlos Apps starte, um sie durch die Gegend zu werfen und zu beenden. :D
  • Das Firmen-VPN funktioniert, der Stick für's mobile Internet noch nicht. Software lässt sich installieren, Gerät wird aber nicht richtig erkannt. Dafür funktioniert mein Touchpad inklusive Multitouch.
  • Der App-Store startet nicht und wird von der Metro-Oberfläche verbannt. Überhaupt gefallen mir die vordefinierten Icons nicht - weil sie so völlig anders aussehen als die von mir hinzugefügten.
  • Das Wechseln zu laufenden Anwendungen von der Metro-Oberfläche funktioniert zuverlässig.
  • Meine Apps (SkyDrive, Remotedesktop) starten plötzlich nicht mehr - das Vollbild-Logo erscheint, verschwindet wieder und nichts passierte. Google sagt: Windows auffrischen hilft, liegt an Windows 7, was auch noch da ist. Auffrischen löscht alle Programme und hilft nicht. Ich unterbreche meinen Betatest bis auf weiteres.
  1. Alles heißt jetzt App, die, die wirklich das neue Vollbilddesign verwenden, heißen Metro-Style-App.


Windows 8, Erlebnisprotokoll I

Heute erschien endlich die Beta-Version von Windows 8, genannt Consumer Preview. Nachdem der Release Candidate mich schon begeistert hat, erhoffe ich von der Beta nun mehr Stabilität. Außerdem wurde an vielen Kleinigkeiten gefeilt, so dass das Gesamterlebnis nochmal deutlich besser sein dürfte. Am gewöhnungsbedürftigsten wird sicher die neue Metro-Oberfläche, die das Startmenü durch einen Bildschirm mit App-Kacheln ersetzt. Für Tablets ohne Frage cool - wie komfortable das am Netbook ist, wird sich zeigen.

  1. Das Herunterladen geht zügig. Das Image lässt sich auf eine SD-Karte bringen, aber mein Kartenleser unterstützt gar kein Booten von SD-Karte. Also DVD brennen und davon booten. Funktioniert.
  2. Das Setup erinnert mich irgendwie an Windows Server. Nicht mehr so quietschebunt wie Windows 7. Was tut dieser Fisch da, der aussieht wie Origami?
  3. Dieweil ich noch Bass übe, erscheint ein schlichtes, aber schickes Bootmenü, was mir Windows 8 oder mein bisheriges Windows 7 anbietet.
  4. Windows 8 startet automatisch, der Einrichtungsassistent fragt nach Computernamen und Hintergrundfarbe, danach wähle ich "anpassen", da beim Release Candidate an den Expresseinstellungen so einiges nicht so war wie ich es wollte.
  5. Die Maus ist unerträglich langsam eingestellt. Ich lasse automatische Updates aktiviert und deaktiviere die Smartscreen-Filter. Informationen an Microsoft übermitteln, um den App Store und ähnliche Dinge zu verbessern, möchte ich ebenfalls nicht. Die Fehlerberichterstattung lässt sich in der Beta nicht deaktivieren. Auch Apps dürfen nicht alles, was sie gerne möchten. Es folgen die Anmeldeinformationen und die erste Anmeldung.
  6. Die Metro-Oberfläche springt mir entgegen und präsentiert eine ganze Menge Anwendungen. Ich lasse erstmal den Desktop anzeigen, um Treiber zu installieren. Dabei wird mir klar, dass das Lenovo-Tool zur Unterdrückung von falschen Mausbewegungen auf dem Touchpad bei Benutzung des Trackpoints ganze Arbeit geleistet hat - jetzt, wo es nicht da ist, springt die Maus ständig woanders hin.
  7. AMD hat bereits einen Beta-Treiber für meine APU herausgebracht und Windows fragt jetzt selbst, ob eine neue Anwendung (in diesem Fall ein Browser) als neuer Standard festgelegt werden soll. Der neue Dateikopierdialog ist schick.
  8. Ich habe durch Ausprobieren bereits drei Apps am Hals. Wie man die ordnungsgemäß beendet, weiß ich immer noch nicht, aber der neue Taskmanager (sehr übersichtliches Teil!) nimmt mir das vorerst ab. Die Metro-Oberfläche habe ich auch schonmal aufgeräumt.
  9. Ich boote Windows 7, um am dortigen Chrome die Synchronisierung anzuschalten, für die ich mich grad entschied, um am Windows 8-Chrome meine Lesezeichen zu bekommen. (Herrje, da ist ja noch eine uralte Version meiner Lesezeichen im Google-Konto gewesen.)
  10. Das Herunterfahren ist jetzt nicht mehr im "Start"menü, dafür aber etwas versteckt in der neuen Einstellungs-Seitenleiste. Windows 8 stört sich mal wieder selbst am Herunterfahren. Windows 7 startet nur noch widerwillig und außerdem bootet immer erst ein bisschen Windows 8, bevor man mit der Betriebssystemauswahl konfrontiert wird.
  11. Das Hinzufügen von Symbolen zur Startoberfläche ist noch nicht in die neuen Explorer-Ribbons integriert. Überhaupt ist das Anpassen der Metro-Oberfläche immer noch hakelig. Umbenennen geht nur über die Datei im Startmenü-Ordner, der immer noch der alte ist, nur dass er jetzt auf Metro umgemünzt wird. Shortcuts fehlen, so dass auch das bisherige Aufräumen sehr umständlich war, weil man die Maus sehr viel hin und her schieben muss.
  12. Miranda und Chrome laufen (Chrome synchronisiert sich nicht, aber das hat nichts mit Windows zu tun, sondern damit, dass die Google-Synchronisation lutscht). Durch die Installation von Winamp werden direkt wieder unnütze Icons auf meine Startoberfläche gekippt. Das Rauszoomen aus selbiger geht übrigens nicht stufenlos, sondern nur ganz oder gar nicht - und zwar immer richtig weit, auch, wenn das gar nicht erforderlich wäre, um alle Symbole anzuzeigen.
  13. Ich mache meinen ersten Fehler: Ich starte SkyDrive. Es lässt sich nicht richtig starten, weil ich noch kein Hotmail-Microsoft-Konto für Windows verwende, aber ein Klick auf "SkyDrive beenden" beendet es auch nicht. Im Taskmanager taucht es aber auch nicht auf. Apropos: Der zeigt mir gerade, dass die Anwendungen mit der höchsten CPU-Auslastung der Windows-Fenstermanager und der Taskmanager sind (zusammen 12%).
  14. Der Explorer ist das erste Mal abgestürzt (beim Versuch, eine MP3-Datei wiederzugeben). Ich hätte Uhrzeiten statt Nummern nehmen sollen.
  15. Beim zweiten Versuch klappt es. Der Windows Media Player drängelt sich vor, aber nachdem ich den weg gedrückt und beim aufklappenden Fenster Winamp als Standard ausgewählt habe, startet Winamp auch sofort mit der Wiedergabe.
  16. Wenn man in einer der Bildschirmecken verweilt, ploppt jetzt immer was auf (och nööö). Links die Appleiste und rechts die Einstellungsleiste. Genauer gesagt: Zur Leiste wird es erst, wenn man am Bildschirmrand entlang fährt, ansonsten ist es oben links (irgend)eine / die aktive (?) App, unten links ein Link zum Start-Metro-Schirm, oben rechts die Einstellungsleiste in transparent und unten rechts weiß die Ecke noch nicht so recht, was es wird: Auf der Uhr mittig ist es nichts, auf der Uhr ziemlich rechts ist es die Einstellungsleiste in transparent und rechts neben der Uhr werden die Fenster ausgeblendet und der Desktop gezeigt wie bei Windows 7.
  17. Winamp läuft, ich übe weiter Bass und beende meinen Test für heute.


Projekt Hörsturz 64

Auf geht's. {ph}, die 64. Runde.

{rating70} Antlered Man - Surrounded By White Men (von Michael)
Oah, was für ein geiles Riff bzw. vor allem was für ein geiler Sound. Der Sänger passt da auch zu und obwohl das Ganze sehr düster ist und ziemlich dröhnt, ist es echt nicht schlecht. Kommt selten vor, dass ich mich mit Musik so weit weg von der Massenkompatibilität anfreunden kann.

{rating50} Of Montreal - Spiteful Intervention (von Kristin)
Kaum weniger ausgefallen, aber musikalisch ganz anders orientiert geht's weiter. Doch plötzlich kriegt der Sänger so einen leicht melancholischen Schlag und danach mutiert das ganze Ding zum Popsong. Schade, das hätte was werden können.

{rating50} The Asteroids Galaxy Tour - Heart Attack (von Nummer Neun)
Das Video hat mich ein bisschen verwirrt, aber an dem "Heaaaaooort Attack" hab ich's dann doch erkannt. In der Radio-Version klingt ihre Stimme besser, oder? Gleiche Wertung wie vorhin, aber aus ganz anderen Gründen. Das gerade waren am Anfang eher 8 Sterne und nach dem ersten Drittel Ende dann eher 4, während das hier von Anfang an nicht der Brüller, aber auch nicht richtig schlecht ist.

{rating80} The Stowaways - Stay (von Christinaaaa
Pop mit einem Hauch Indie und das Niveau geht wieder deutlich hoch. Musikalisch solide und mainstreamtauglich, der Sänger reißt es ausnahmsweise mal noch etwas weiter hoch statt wie sonst so oft für den Absturz zu sorgen.

{rating80} Effter - Jail (von Konna)
Die Runde ist heute ja mal sehr durchwachsen... der Song hier ist stimmungsmäßig etwa so düster wie der erste, aber viel sparsamer mit der Instrumentierung - was nicht negativ gemeint ist, denn auch so wirkt es sehr gut. Außerdem kann man in ruhige Szenarien natürlich sehr gut harte verzerrte Gitarren werfen und ich weiß nicht, ob es an meiner Laune liegt, aber auch das sagt mir sehr zu. Guter Song.

{rating90} Skrillex - Bangarang (von Mars)
Skrillex ist super... Dubstep ist gerade unglaublich im Trend und bei mir hat es endgültig dafür gesorgt, dass ich "Elektro" im selben Atemzug mit Rock nenne, wenn man nach meinem Musikgeschmack fragt. Dieses Stück hier gehört zu denen, die mir besser gefallen. Ein Stern mehr trotz weniger lobender Worte, weil die Punktlandung in meinem Musikgeschmack halt immer noch am meisten zählt.

{rating60} Mark Lanegan Band - The Gravedigger's Song (von LemonHead)
Mehr geile Gitarrensounds. Diese Runde gleicht ja alle Abstürze der letzten Wochen aus. Der Montag war eh schon gut, gute Musik setzt noch eins drauf. Allerdings deutlich weniger Abwechslung und Anspruch als die bisherigen gitarrenlastigen Songs. Nicht schlecht, aber auch nicht mehr hurra.

{rating100} The Kills - Love is a Deserter (von Konzertheld)
Manchmal gibt es die Bands, die mich wirklich total flashen. Das war bei The Kills sogar zweimal der Fall, zum ersten Mal, als das neue Album rauskam und ich "Heart is a Beating Drum" hörte, und zum zweiten Mal, als ich "Cheap and Cheerful" und damit die älteren Songs entdeckte. Unglaublich gutes Zeug. Vielleicht die beste Musik, die ich höre.

{rating40} Nero - Must Be The Feeling (Delta Heavy Remix) (von Maxx)
Uh, Elektro. Uh, schiefe Klänge, hm. He, eine billige Stimme. Okay, schade, da ist von dem guten Intro schon in der ersten Strophe quasi nix mehr übrig. Und dieser für Dubstep so typische Effekt klingt ohne den Dubstep irgendwie nur noch nach nem 14jährigen, der sich mit der illegal heruntergeladenen Software nachmittags fix was zusammen samplet. Im Gegensatz zu Beety bin ich aber neugierig, wie sich das im Original anhört.

{rating80} Le Loup - Pla­nes Like Vultures (von beetFreeQ)
A-capella-Intro, langsam einsetzende und sich stetig steigernde Instrumentierung und ein Mantra, was am Anfang sehr präsent ist und dann immer mehr zum Hintergrund wird. Großartig.


{rating60} Kimbra - Settle Down (von David)
Hmhm, mit der Zugabe kann ich nicht so recht was anfangen... nicht schlecht... aber nicht meine Welt.

Total überdurchschnittliche Runde. 7 Punkte im Schnitt sind auch recht repräsentativ. Hat Spaß gemacht. hahahah Und da Auletta bisher anscheinend noch nicht dabei war, empfehle ich die hier mit. Repräsentativ Make Love Work, weil es das auch online frei verfügbar gibt; mein Wunschkandidat war allerdings "Feuer".



Irrungen und Wirrungen

Da postet jemand ein Zitat aus einem Buch von Sarah Kuttner auf Facebook und man bemerkt den Namen, weil ein Charakter bei House so heißt. Dann recherchiert man in nem ganz anderen Zusammenhang etwas auf Wikipedia und stellt fest, dass Sarah Kuttner zum Entstehen der Band MIA. beigetragen hat.

Da twittert das Hurricane-Festival etwas zur Band Justice bzw. zu deren aktuellem Album "Audio Video Disco" und dann läuft der gleichnamige Song abends bei 1LIVE Plan B und man stellt fest, dass man sich die möglicherweise ansehen sollte, wenn man beim Festival ist.

Da recherchiert man bei Wikipedia, welche berühmten Persönlichkeiten aus nahe gelegenen Städten kommen und stellt dabei nicht nur fest, dass unter anderen Alphaville und Mr. Irish Bastard aus Münster sind, sondern auch aus Gelsenkirchen durchaus (mir) bekannte Personen kommen, darunter Martin Wuttke (Tatort-Kommissar Andreas Keppler). Den verwechselte ich zunächst kurz mit Frank Steier (Tatort Frankfurt) - und den wiederum entdeckte ich kurz darauf bei den in Herne geborenen Persönlichkeiten. Keppler übrigens ermittelt mit Eva Saalfeld, gespielt von Simone Thomalla - die auch mal in Gelsenkirchen lebte, als sie mit Rudi Assauer verheiratet war (dessen damaliger Wohnsitz ganz in der Nähe der Haltestelle zu meiner alten Schule steht).

Und dann gibt's da noch Auletta, die Band, die ich dreimal nicht gesehen habe. Drei Gelegenheiten auf Festivals 2009 und 2010 und irgendwas kam immer dazwischen, aber 2011 bei Bochum Total war ich dann da und sie waren sogar gut. Nun sprach mich gestern D. darauf an ob ich die kennen würde, er hätte sich da grad mit Alben eingedeckt. Und heute? War ich bei TEN SING Dülken zur Probe zu Besuch und... sie haben Make Love Work von Auletta im Repertoire. Und nun habe ich einen Ohrwurm und beschlossen, mir die auch mal näher anzuschauen, statt sie nur unter "nette Bands" zu verschubladen.