Die Modernisierung der Ticketkontrollen

Schwarzfahren ist böse. Das dürfte jeder mitbekommen haben, der in den letzten zehn Jahren mit einem Bus, einer Straßenbahn oder einem anderen städtischen Nahverkehrsmittel gefahren ist. Schwarzfahren darf nicht bestraft werden, aber wer ohne gültigen Fahrschein fährt, zahlt ein "erhöhtes Beförderungsentgelt" (das übrigens, so der VDV, zu niedrig ist).

Um diese Entgelte einzutreiben, müssen Kontrollen her. Aber Kontrollen kosten Personal und Personal ist teuer, auch Auszubildende und 400€-Kräfte. Also kam vor einigen Jahren mal jemand auf die Idee, das könne ja der Busfahrer übernehmen. Die Idee war super, in kürzester Zeit wurde sie von allen lokalen Verkehrsbetrieben übernommen. Und fortan fuhren die Leute mit ihren Sparkassenkarten, Mitarbeiterausweisen und Schülerticket-farbenen Papierfetzen, während der Busfahrer Zeitung las und "mhm" brummelte. Busse kamen noch mehr zu spät, weil nun alle vorne einsteigen mussten, auc wenn der Bus vier Türen hatte, aber man hatte ein Kontrollsystem geschaffen und Kontrolle ist gut.

Einige Jahre später wurde klar: Die Busfahrer sind überfordert mit dieser Aufgabe! Es musste etwas her, was Kontrolle ermöglicht, ohne dass der Busfahrer alle Tickets auswendig kennen muss. Und da RFID-Chips gerade total im Trend waren, verpasste der VRR, der Verkehrsverbund im Ruhrgebiet, einer Auswahl seiner Abotickets einen solchen Funkchip und stattete die Busse mit entsprechenden Lesegeräten aus. Die waren am Anfang noch lustig fehleranfällig und meldeten bei jedem zweiten Ticket (nach dem fünfsekündigen Lesevorgang), es sei gefälscht oder defekt, aber nach einer Weile klappte das ganz gut und nun gibt es Pieptöne, wenn man am Eingang des Busses sein Ticket vor das Lesegerät hält.

Und nun steigen nicht nur Menschen ein, bleiben in der Tür stehen, um ihr Ticket rauszukramen, sondern halten es danach noch vor den Leser, der immer noch zwei Sekunden braucht um es zu lesen. Manche halten es auch vor einer der Haltestangen, weil in dem Bus, mit dem sie sonst fahren, das Lesegerät dort angebracht ist. Manche steigen ein, um ihrem Krempel abzuladen, und laufen danach ganz brav nach vorne, um ihr Ticket vor das Lesegerät zu halten (während der Busfahrer gerade die Zeitung liest, weil die Ampel rot ist). Und wieder andere fahren immer noch mit ihrer Sparkassenkarte, die sie dem Busfahrer hinhalten, denn es gibt ja genug Tickets, die keinen Chip haben - und der Busfahrer liest jetzt noch desinteressierter Zeitung, denn die Aufgabe der Kontrolle wurde ihm ja durch die Lesegeräte abgenommen.

Irgendwer kam mal auf die Idee, man könnte nur dann vernünftige Kontrollen realisieren, wenn man Drehkreuze in die Busse einbauen würde. Das wäre zwar auch eine Maßnahme, die bei den bisher vollkommen außen vor gelassenen Straßenbahnen funktionieren würde (wieso haben die eigentlich Sonderrechte?), aber realisierbar ist das wohl nicht, weil das Ein- und Aussteigen schlicht viel zu lange dauern würde. In London und Rom gibt es Drehkreuze - die sind dort aber nicht in den Fahrzeugen, sondern in den U-Bahn-Stationen. Das funktioniert dort sehr gut, weil die Lesevorgänge der Karten schnell vonstatten gehen und die Kontrollen eben in den großen Eingangsbereichen stattfinden, wo es dann nicht ein oder zwei, sondern gleich ein halbes Dutzend Drehkreuze gibt.

Mit dieser Maßnahme ist dann auch ein System wie die Oyster Card aus London möglich. Dabei wird vor Fahrtantritt und nach dem Aussteigen jeweils am Drehkreuz die Karte mit RFID-Chip vor das Lesegerät gehalten, woraufhin nicht nur das Drehkreuz öffnet, sondern auch die gefahrene Strecke abgerechnet wird. So kann man ganz genau ein zuvor aufgeladenes Guthaben verbrauchen. Umgerechnet kann man damit mehrere Haltestellen für unter einen Euro fahren. Aber wo kämen wir da hin, das würde ja Kontrolle mit Vorteilen für den Nutzer verbinden.



Musik-Neuentdeckungen 1/2012

Update: Ich habe das Grooveshark-Widget jetzt doch entfernt. Ohne Browser-Addon hat es eh nicht funktioniert, vollständig war die Playlist auch nicht und gerade entdeckte ich, dass sich auch noch einer der Songs geändert hat. Offenbar gibt es bei Grooveshark zwei Dutzend Versionen eines Songs, der nicht "Bigger Than Us" von den White Lies ist, aber stets so betitelt wird - oder Amazon hat mir den falschen Song verkauft (worüber ich mich in diesem Fall nicht beschweren wollen würde). Aber dazu mehr im Text.

  • Walk Off The Earth - Roll Up (Wiz Khalifa Cover)
    Direkt in der ersten Januarwoche tauchte plötzlich ein Video einer Band auf, bei der sich die fünf Leute dieser Band eine Gitarre teilen und darauf gemeinsam einen Song spielen. Klingt nicht so cool wie es ist. Ansonsten machen die vier und Sarah diverse Livesampling-Geschichten, zum Beispiel eben Roll Up. Die Videos sind nicht nur hörens-, sondern auch sehenswert und ich war selten spontan so geflasht. Definitiv mal hier und in Somebody That I Used To Know reinhören - und sehen!
  • White Lies - Bigger Than Us (venue.de)
    Noch vor dem Video wies allerdings einer meiner Mitautoren bei venue.de darauf hin, dass es bei Amazon gerade drei Songs als Gratisdownload gibt. Konnte ich mir nicht entgehen lassen...
  • Snow Patrol - Fallen Empires
    ...denn es stellte sich heraus, dass es drei echt gute Songs sind. Die ersten beiden haben gemeinsam, dass sie sehr sparsam instrumentiert sind und doch eine angespannte Atmosphäre erzeugen und Aufmerksamkeit fordern.
  • The Naked + Famous - Crazy? Yes! Dumb? No!
    Dieser wunderbare Titel schließlich ist eine ältere B-Seite der eher für "Young Blood" bekannten The Naked + Famous1. Nicht so mitreißend wie die Songs, die auf dem Album zu finden sind, aber dennoch schön. Und alleine für den Titel lohnt es sich ja wohl mal reinzuhören.
  • The Kills - Cheap and cheerful (House)
    Mangels neuer Folgen in der Winterpause ziehe ich mir gerade alte Dr. House-Staffeln auf englisch rein. Der Song ist nur etwa fünfzehn Sekunden am Anfang einer Folge in Staffel fünf zu hören, hat aber sofort meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Kein Wunder, ist er doch von The Kills, deren neuestens Album ich gerade meiner Sammlung hinzufügte. Wusste gar nicht, dass das schon das vierte war. Heißt: Drei weitere potenziell großartige Alben!
  • Subways - We Don't Need Money To Have A Good Time (TS)
    Diesen Monat war ich auch wieder unterwegs, um TEN SING-Gruppen zu besuchen, und dabei kommt auch der ein oder andere gute Song rum. hahahah
  • Bulletproof Messenger - Bring Me To Life (Grooveshark)
    Überhaupt war echt viel los. Diese Band habe ich durch Zufall entdeckt, als ich mir auf Grooveshark Bulletproof von La Roux anhören wollte. "Bulletproof Messenger" war der erste Suchvorschlag und der hat mich irgendwie neugierig gemacht. Gute Entscheidung, da mal reinzuhören, denn der Song ist echt gut2 und auch sonst hat die Band einiges auf dem Kasten!
  • Kasabian - Underdog (TEN SING)
    Bei der ersten TEN SING-Show des Jahres, über die ich kürzlich berichtete, entdeckte ich diesen genialen Song. Der Gitarreneffekt des Borkener Gitarristen gefiel mir noch besser, aber auch die Kasabian-Version rockt ordentlich.
  • Blood Red Shoes - Cold (Bandwebsite)
    Kurz darauf entdeckte ich bei Blood Red Shoes, dass die ein neues Album angekündigt und eine entsprechende Single vorgestellt haben. Fantastischer Song. Hat mal wieder mehrfaches Hören gebraucht, bis ich ihn mochte, aber jetzt liebe ich ihn bereits und freue mich auf das Album - und auf das Konzert!

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  1. Die Schreibweise mit dem + ist ihre eigene Schreibweise.
  2. Und hat absolut nichts mit dem gleichnamigen Evanescence-Song zu tun


Auf geht's nach Brighton!

Brighton, Künstlerstadt an der britischen Küste. Ich war lange nicht am Meer und eigentlich bin ich auch gar kein großer Fan davon, aber dafür bin ich umso mehr Fan von Städten mit großer Künstlerszene - spätestens seit Amsterdam im Frühjahr 2011. Dieses Jahr geht es also wieder ins Königreich auf der Insel. Ein Hostel, zehn Minuten zu Fuß vom Strand entfernt, ein Billigflug, eine Billigzugfahrt von London nach Brighton und natürlich Tickets für die großartigen Blood Red Shoes, die ich schon 2010 in London sah.

Und eigentlich war es nur Pech, was dazu führte, dass ich nicht sogar zwei großartige Bands sehe im April. Ladyhawke lässt sich nämlich auch mal wieder auf der Bühne blicken, sogar nur wenige Tage vor Blood Red Shoes, ebenfalls in Brighton - aber vier Tage nach Ankündigung war das Konzert schon ausverkauft. Und das nur weil BRS eine neue Website haben... sonst hätte der Newsfeed noch funktioniert und ich schon vorher gesehen, dass die auch Ende April nach Brighton kommen, denn von der Ladyhawke-Tour wusste ich bereits.

Nunja. Es gibt so viele Konzerthallen dort, vermutlich werde ich trotzdem mehrere Abende bei Konzerten verbringen. Auf jeden Fall freue ich mich schon auf eine Woche Urlaub und das Blood Red Shoes-Konzert - zumal die erste Single des neuen Albums schon wieder vielversprechend klingt und Brighton obendrein deren Heimatstadt ist. Ich glaube, das ist das erste Mal, dass ich eine Band in ihrer Heimatstadt sehe... hahahah

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Blood Red Shoes Offizielle Website



52 Songs: Versuchung: Lykke Li - Melodies and Desires

Melodies and Desires...1 der erste Song auf dem ersten Album von Lykke Li. Eine Frau, die mich immer wieder fasziniert, sowohl mit ihren Songs als auch mit ihren Liveauftritten. Melodies and Desires ist nach wie vor einer meiner liebsten. Bei ihrem Konzert im Zelt beim Hurricane 2009 war das sonst so gröhlende und saufende Publikum völlig gebannt. Noch nie sah ich so faszinierte Menschen.

Eigentlich ging es vergangene Woche aber ja um Versuchung, und mein ursprünglicher Gedanke war ein ganz anderer. Der einleitende Text demonstriert das aber sehr gut - in Zusammenhang mit Musik dachte ich an die Versuchung, sich anderen Gedanken oder eben genialen Songs hinzugeben, statt zu arbeiten. Ich könnte niemals Lykke Li hören, wenn ich arbeiten muss, weil ich ständig abgelenkt wäre. Gerade blättere ich im Textheft zum Album "Youth Novels" und bin total fasziniert von den wirren Bildern, die dafür erschaffen wurden. Also, hört euch Lykke Li an. Lasst euch verzaubern und gebt euch der Musik hin.

  1. In Ermangelung brauchbarer Portale verlinke ich keine Songs mehr, befragt also einfach Google nach der besten Quelle für diesen Song...


Stromausfall und nutzlose Tickets

Merkwürdigkeiten aus dem Alltag eines Pendlers...

Stromausfall an Bahnhöfen erlebt man nicht alle Tage. Dass der Zugverkehr dadurch nicht beeinflusst wird, noch weniger. Das im sicherheitsbewussten Deutschland an einem stockfinsteren Bahnhof nur lapidar darauf hingewiesen wird, dass man beim Aussteigen aufpassen soll, hätte ich nicht erwartet (nicht, dass es mich stören würde).

Dann gab's da den Typen, der durch den Zug gelatscht ist und mich angesprochen hat, ob ich das sei, der hier Musik hört. Nein, die Ohrhörer sind zur Deko. Man hat klar gehört dass es von weiter hinten kam... "das ist hier nämlich verboten". Ahja. Wenn's dich stört, sag's doch einfach. Der kam bestimmt aus dem Bogestra-Gebiet, wo seit letztem Jahr eine Kampagne läuft, die auf das Verbot von offenem Essen und lauter Musik in Bussen und Bahnen hinweist. Übrigens noch so ein zusammen mit der Kampagne sinnloses Verbot, denn die Aufklärung darüber, dass sich andere Fahrgäste davon belästigt fühlen, bringt eindeutig mehr als das pure Verbot.

Das Highlight kam diesmal zusammen mit dem Lowlight. In Wanne-Eickel wollte sich jemand vor einen Zug werfen (bzw. jemand wurde als suizidgefährdet eingestuft), was dazu führte, dass dort keine Z+ge mehr fahren durften, so dass meine S-Bahn gar nicht erst in Duisburg ankam, geschweige denn von dort wieder zurück fahren konnte. Das hatte ich allerdings nicht von den Bahnhofsdurchsagen mitbekommen - die waren damit beschäftigt, zum fünften Mal auf die Verspätung des ICEs hinzuweisen - sondern von dem Typen neben mir, der die Nachricht von Twitter hatte. Nachdem sich eine Gruppe Reisender nach Wanne bzw. darüber hinaus zusammen gefunden hatte, rief er irgendwo an und gab die Twitter-Nachricht weiter - woraufhin am Bahnsteig (die planmäßige Abfahrtszeit war inzwischen kommentarlos verstrichen) dann doch eine Durchsage gemacht wurde. Es stellte sich heraus, dass besagter Typ bei einem Tochterunternehmen der Bahn arbeitet. Dadurch lernte ich auch das wohl nutzloseste Ticket kennen - das DB-Jobticket, mit dem man nur Züge der Deutschen Bahn benutzen kann, sprich keine Eurobahn, keine Abellio-Züge und schon gar keine Busse und Bahnen...



Mind The Gaep - Get Ready For Tonight

Albumcover: Mind The Gaep - Get Ready For Tonight

Eine Band, die zu 100 Prozent ihr Ding macht – ehrlich und authentisch. So beginnt die Presseinfo zur vierköpfigen Band "Mind The Gaep", die gerade ihr erstes Album "Get Ready For Tonight" veröffentlicht hat. Einen guten Anfang dafür haben sie ja hingelegt - bereits seit sechs Jahren spielen die vier Konzerte, und wo könnte man besser mit dem arbeiten, was man eben hat - ein paar typische Rockinstrumente und Verstärker?

Auf dem Album führt die Frankfurter Hardrock-Kombo das auch konsequent fort. Vorsichtig ergänzt um einzelne Instrumente wie Saxophon und Klavier beschränkt man sich größtenteils auf straighten Hardrock. Ein-, zweimal wird der Verzerrer ausgeschaltet, beim letzten Track gar der gesamte Strom. Hin und wieder gesellt sich auch mal eine weibliche Stimme zu den vier Jungs - das war's dann aber auch. Ohne Experimente hat die Band ihren eigenen Sound aufgenommen - wer den mag, wird die zwölf Tracks lieben.

Für mich klingt das alles etwas zu sehr nach dem, was auf Partys läuft, wenn die Luft raus ist und man morgens um fünf mit Gitarrenlärm im Hintergrund langsam einpennt. "Get Ready For Tonight" ist zwar der eröffnende Titel auf dem Album, aber um bei dem Partybild zu bleiben, wäre es eher der Sound, der eben noch im Radio läuft, während man seine Sachen zusammensucht. Man muss sie sich eben doch live reinziehen, um von ihren Rocknummern weg geblasen zu werden. Zum Beispiel hier:

  • 20. Januar - Orange Peel, Frankfurt (Albumrelease-Party)
  • 28. April - Rödermark
  • 21. Juli - Neu-Isenburg

"Get Ready For Tonight" erscheint am 20. Januar und umfasst zwölf Songs.



Postupdate: Setlists für I Blame Coco und Alphaville in Warburg

WDR2 Open Air in Warburg: Der Post wurde aktualisiert und enthält jetzt die Setlists.



Projekt Hörsturz - Runde 61

Nachdem ich die letzte Runde, die länger dauerte als gewöhnlich, nicht teilnahm, geht es in Runde 61 mit acht neuen, thematisch nicht gebundenen Songs weiter. Wer noch nicht weiß, was das {ph} ist, lese die Infoseite hier oder auf freeqnet.de.

{rating60} Various Cruelties - Great Unknown (von JuliaL49)
Wir beginnen mit leichter Indie-Kost, wie man sie schon mehrfach gehört hat, die aber nicht so abgenutzt ist, dass man sie nicht mehr hören mag.

{rating70} Autobot - der nächste Song heisst "Fick dich" (von Sebastian)
Der nächste Song heißt fick dich hat den wtf-Effekt auf seiner Seite und besteht aus einer Akustikgitarre, nem Typen der einigermaßen singen kann und einem zum Titel passenden Text. Coole Idee und da der Spaß nur zwei Minuten dauert, bleibt es auch bei Spaß.

{rating50} The Electric Prunes - Sold To The Highest Bidder (von Michael)
So wie es aussieht, haben wir es diesmal mit einer Runde zu tun, die viel Abwechslung und vor allem viel alternative Musik bietet. Dieses Exemplar hier ist allenfalls elektrisch, jedenfalls nicht elektronisch, trotz des Namens. Singen die da "doing doing" im Refrain?

{rating50} Lana Del Rey - National Anthem (von David)
Worum es sich beim vierten Track handelt, mag ich gar nicht so recht einschätzen. Es hat was von Pop, ist aber nicht richtig weichgespült, der Gesangsstil ist auch etwas seltsam und die Stimmung passt mal so gar nicht zu dem, was ich mir unter einer Nationalhymne vorstelle. Soll das so übersteuert? Falls ja... hört sich nicht gut an. Und so mit der Zeit zieht es sich etwas.

{rating10} Pain of Salvation - Ashes (live) (von cimddwc)
Während zu dieser Liveaufnahme jemand schreibt, er traue seinen Ohren nicht, weil die Band so gut sein, bin ich schon gelangweilt, bevor der Gesang einsetzt. Das Gitarrengedudel nervt, der Gesang macht's dann nicht besser und der Rest der Band tut quasi gar nichts. Dass der Sänger im Refrain noch rumbrüllt, macht's nur noch schlimmer.

{rating10} Wye Oak - Holy Holy (von Kristin)
Öhm... lahm? Und die Musik übertönt den Gesang teilweise, geht gar nicht.

{rating50}O'Death - Alamar (von beetFreeQ)
O'Death bewegen die Stimmung mit dem vorletzten Song nochmal in eine andere Richtung. Ich verstehe leider kein Wort, aber das ganze Stück wirkt ziemlich laut und intensiv und das nicht in einem fröhlichen Sinne...

{rating100} Peter Licht - Sonnendeck (von Konzertheld)
Mit meinem eigenen Vorschlag habe ich mich unbewusst passend in die Reihe doch recht seltsamer Stücke eingereiht. Peter Licht selbst ist ja schon ein komischer Vogel... und um in die oft musikalisch ziemlich einfach gehaltenen und mit wirrem Text versehenen Stücke etwas reinzuinterpretieren, bedarf es einiger Fantasie.

Wertungstechnisch eine eher durchschnittliche bis schlechte Runde, aber dennoch sehr interessant. Nächstes Mal ist dann vielleicht auch mal wieder was für meinen Geschmack dabei. Aber bis dahin sind es noch fast zwei Wochen, Runde 61 ist gestern erst gestartet - wer also auch etwas zu den Songs schreiben möchte, kann das gerne tun.