Verschiedene zusammengewürfelte Fotos

Hier einfach mal, ein bisschen zusammenhanglos, ein paar Fotos, die jeweils einzeln nicht für einen Blogeintrag reichen. Nachlader-Bundle, Mathe-LK-Buch einer Gesamtschule und tropfender Honig. Jetzt entscheiden ob ihr die sehen wollt: ok, ihr wollt.

Da wäre zunächst mal das Nachlader-Bundle, über das ich im Artikel zur Popmeisterschaft geschrieben habe. Für fünf Euro bekommt man das Album, ein Standard-Feuerzeug mit Nachlader-Aufdruck, einen Nachlader-Button und einen Lolli:

Nachlader-Bundle

Beim Lernen für die Matheklausur zeigte sich, dass die Oberstufe in NRWs Gesamtschulen absolut gleichwertig ist mit der in Gymnasien. Am Gynmnasium verwendet man drei verschiedene Bücher für die drei großen Themen, an der Gesamtschule dieses hier:

Foto Grundkursbuch Mathematik Oberstufe

Beim Backen hatte ich Spass daran, wie der Honig vom Rührstab des Mixers in den Teig tropfte. Tropfbewegungen finde ich allgemein faszinierend und interessant für Fotos... daher hier mal drei Stück:

Foto Honig tropft Phase 1Foto Honig tropft Phase 2Foto Honig tropft Phase 3

Die Kekse haben übrigens besser geschmeckt als der Teig auf dem Foto aussieht. ;)



Blog neu aufgesetzt

So... dieser Post sollte eigentlich schon vor knapp einer Woche raus. Ich habe Wordpress komplett neu installiert und mit der wunderbar funktionierenden Export-Import-Funktion alle Daten übernehmen können. Dabei habe ich die Exportdatei ein wenig verändert, bevor ich sie importiert habe... nämlich alle Tags rausgelöscht. Die Tags in den Artikeln waren quasi doppelt gespeichert, einmal als Tag und einmal als Teil eines Artikels. Sprich, alle nicht genutzten Tags sind jetzt weg - das war etwa die Hälfte, da ich nie aufräumen konnte.

Im ersten Moment hab ich ja trotz erfolgreichem Testlauf gedacht, meine Entwürfe seien weg. Glücklicherweise wurden die nur unter einem Account mit meinem Namen gespeichert statt wie vorher im Admin-Account... alles noch da, es gab wirklich keinen Datenverlust, sogar die Bilder wurden übernommen und auch die Plugins funktionieren alle noch. Okay, fast keinen: Die Blogroll war weg. Warum auch immer. Gut, dass es den Google-Cache gibt, eben meine eigene Seite ausm Cache geladen und Links kopiert und neu angelegt und dabei direkt entrümpelt.

Das Archiv ist jetzt eingeklappt, das wächst immer mehr an und dadurch dass die internen Inhalte jetzt alle in der linken Sidebar sind, wurde es da doch recht voll. Dafür wird jetzt auch die Anzahl der Posts in den einzelnen Monaten angezeigt.

Kommentare können jetzt nicht nur insgesamt, sondern auch pro Beitrag abonniert werden. Nachdem kürzlich tatsächlich eine Anfrage zu einer meiner Technikanleitungen kam, habe ich gemerkt, dass der jenige gar nicht mitkriegen würde, wenn ich per Kommentar antworte, es sei denn er schaut immer wieder auf die Seite. Also gibt's jetzt pro-Beitrag Abonnements für die Kommentare, als RSS oder per Mail (mit Double-opt-in 1x pro Mailadresse für die rechtliche Sicherheit). Funktioniert bisher wunderbar, man kann sogar seine Abonnements verwalten. Schön, wenn es Leser gibt, denen dieser Blog nutzt, da rüstet man doch gerne nach.

Mein Related-Posts-Plugin ist beim Themewechsel kaputt gegangen und da es nicht mehr entwickelt wird, musste ich selbst für Ersatz sorgen. Nachdem ich ja zunächst an einem dummen Fehler verzweifelt bin, habe ich es jetzt geschafft mit benutzerdefinierten Metatags verwandte Artikel von Hand kennzeichnen und suchen zu können. Daher gibt es nun unter jedem Post, der zu einem eigenen Thema gehört, in dessen Einzelansicht einen Link "Alle Posts zu diesem Thema anzeigen", welcher eine Suche nach versteckten Metatags durchführt und dadurch genau die Posts auflistet, die ich als zugehörig gekennzeichnet habe. Bei diesem Post führt das z.B. alle Posts auf, die mit dem Blogumbau zu tun haben. (Für die Insider und Neugierigen: Das t_ vor dem Stichwort sorgt dafür, dass keine Posts ausgespuckt werden, die zufällig diesen Begriff enthalten.) Posts, die zu einem solchen Thema gehören, haben das Thema jetzt auch als Kicker über dem Titel stehen (der Kicker kann ebenfalls geklickt werden).

Zum Design kam immer wieder Kritik... daher hier die ultimative Leser-Umfrage: Welche Farbe wollt ihr als Basisfarbe im Blog? Momentan ist es gelb, bei mir zuhause sieht das sehr schön warm sommerlich aus, bei den meisten anderen eher nach Kotze oder Käse mit Hintergrundbeleuchtung... das ist ja nun nicht schön. Daher wär's cool, wenn hier per Kommentar mal geschrieben wird, welche Farbe euch gefallen würde... idealerweise als sechsstelliger Hexcode wie bei CSS üblich... das aktuelle Gelb ist FFFF8F. Vorschläge mit Pink-Tönen, schwarz oder weiß als Grundfarbe werden ignoriert, das kommt mir hier nicht hin. Ich hätte gerne was sommerliches...

Fertig ist der Umbau noch lange nicht. Die Zitate sollen wieder her, das ist kein großer Akt, ich muss nur mal den Code raussuchen. Die statischen Seiten sind momentan nicht da, die müssen überarbeitet und wieder eingebaut werden, aber nicht mehr oben wie früher, das nimmt zu viel Platz weg. Zugunsten der Barrierefreiheit werde ich die Bilder mit vernünftigen Alternativtexten versehen, was ich ungern direkt beim Einfügen tue, da Wordpress den Alternativtext immer automatisch als Beschriftung nimmt und ich die dann erst löschen muss. Da allerdings wenig blinde Leser meinen Blog lesen dürften, hat das niedrige Priorität. Sollte sich auch nur einer finden und hier einen Kommentar schreiben, erledige ich das sofort, versprochen. ;)

Das Theme muss auch noch weiter bearbeitet werden. Für die aktuelle Version gibt es noch keine deutsche Übersetzung, daher habe ich teilweise schon manuell dafür gesorgt, es ist aber geplant auch offiziell eine anzubieten, ich werde daher eine anfertigen. Bei den Kommentar- und Trackback-Links im Footer sind auch noch Fehler, da habe ich schon bei der alten Version eine Lösung gehabt, die muss ich mal wieder raussuchen und dann einfügen und dem Autor mitteilen, damit die zukünftig immer korrigiert bleibt. Daher kommt übrigens in der Einzelansicht der Posts der doppelte senkrechte Strich im Footer des Beitrags.

Während und nach der Umsetzung komme ich dann hoffentlich auch dazu, die immerhin 15 Entwürfe abzuarbeiten. Es geht auf 200 veröffentlichte Posts zu. Und wenn es so weitergeht wie bisher, mit einer vernünftigen Frequenz veröffentlichter Posts und einer leicht wachsenden Leserzahl, bin ich doch schon glücklich hahahah



Verzweiflung II

Seufz... nachts um halb 5 passieren dumme Fehler... DUMME Fehler... RICHTIG DUMME Fehler... und es ist doch gut, einfach in einem wacheren Zustand nochmal auf den Code zu schauen... mir ist sofort aufgefallen was falsch war... ein Anführungszeichen. Ich habe den Link geschlossen, bevor die Variable geschrieben wurde. D.h. die Variable wurde dann einfach wild in das a-Tag reingeschrieben... was der HTML Validator auch brav bemängelt hat, nur habe ich mir den heute nacht nicht angeschaut. Naja... es funktioniert jetzt... später mehr dazu. Jetzt schiebe ich erstmal ne Runde Frust wegen so einem DUMMEN Fehler. *heul*



Verzweiflung

Ich verzweifle gerade. Fast zweifle ich an meinem Verstand. Hier geht echt nicht alles mit rechten Dingen zu. Nicht genug damit, dass die offizielle Wordpress-Dokumentation auf wordpress.org fehlerhaft ist (die Funktion, mit der man die Post-ID bekommen soll, funktioniert schlicht nicht), nein... eine simple Ausgabe mit print in PHP verschwindet einfach! Folgenden Code habe ich eingefügt:

Screenshot PHP-Code mit unsichtbarem Fehler

Die auskommentierte Zeile tut genau das, was die folgenden drei zusammen tun... daran sieht man, wie verzweifelt ich bin. Eigentlich sollte, falls der angeforderte Wert (ein internes Metatag, um verwandte Posts zu identifizieren, später mehr dazu) nicht leer ist, ein Link erstellt werden, der eine Suche nach diesem Wert durchführt. Stattdessen wird der Link zwar erstellt, aber der Wert nicht eingefügt, obwohl er definitiv nicht leer ist, wie die anderen Zeilen beweisen.

Unter diesem Post (unter den Metadatan in der Vollansicht, also nicht auf der Startseite) kann man das Ergebnis begutachten. Es ist kein programmiertechnischer Fehler und kein Firefox-Fehler. Ich versteh's nicht. Der Link wäre gültig, wenn der Wert eingefügt werden würde. Denjenigen, der mir dieses Problem löst und die Lösung erklärt, lade ich ein... Essen, Cocktails trinken oder sowas... Problem gelöst, siehe Folgepost.

Nachtrag: Die eingerückten Zeilen nach dem if müssen natürlich von Klammern umgeben werden, das habe ich nachgeholt (ohne einen neuen Screenshot einzufügen), bringt mich aber mit dem Problem nicht weiter. Naja, wenn ich schon solche Fehler mache, sollte ich eh schlafen gehen...



Ohrhörer für tragbare Player von 10-30€

Im Laufe des letzten Jahres habe ich mindestens drei Paar Ohrhörer verschlissen, und da ich ja trotz allen Widrigkeiten immer noch hoffe, dass mein Player noch ne Weile hält, habe ich nun mal ein paar Testkäufe gemacht. Meine erste Wahl war Sennheiser, da die beim Player mitgelieferten mich total begeistert haben - und das sind Sennheiser. Also war meine erste Sammelbestellung ein Dreierpack von Sennheiser-Hörern.

Genauer habe ich die beiden "normalen" Ohrhörer MX260 und MX560 bestellt und ein richtiges in-ear-Paar, die CX300. Preise etwa 12, etwa 16 und etwa 32 Euro. Es ist faszinierend, wie ähnlich die Produktbeschreibungen auf der Sennheiser-Website sind, wenn man sich die MX-Reihe anguckt - unten das erste Bild zeigt den Produktvergleich, sogar dort sind die Unterschiede kaum sichtbar. Aber welche Unterschiede überhaupt?

Die MX260 und MX560 haben sich tatsächlich nur in der Farbe, dem sonstigen Design und dem mitgelieferten Zubehör unterschieden. Die billigeren MX260 kommen dabei besser weg, denn diese verfügen über ein äußerst praktisches asymmetrisches Kabel, d.h. man hat die Kabel nicht vorm Hals hängen, sondern nur das für das rechte Ohr im Nacken liegen. Zubehör gab's keins, bei den MX560 war ein Kabelaufwickler dabei, der eher an ein Fabrik-Abfallprodukt erinnert und den ich obendrein nicht verstanden habe - man kann die Ohrhörer reinstecken, aber nicht das Kabel aufwickeln. Anleitung gab's nicht. Die Tasche ist ganz nett, rechtfertigt für mich aber nicht den Preis.

Klanglich passt mein Testeindruck dann zur Produktbeschreibung, ich kann beim besten Willen keinen Unterschied feststellen. Beide Modelle geben alle Frequenzbereiche ausreichend wieder, die Bässe sind etwas laut, das Gesamtklangbild wirkt leicht dumpf. Die Hörer sind immerhin gut genug, schlechte Kompression hörbar zu machen (Kompressionsartefakte). Beide sitzen aber sehr unbequem, längere Zeit tragen mag ich die nicht, sie sind zu groß und verstopfen mein Ohr regelrecht.

Die CX300 habe ich nur mitbestellt, um mal in-ear-Hörer auszuprobieren. Für den Preis hatte ich da was wahnsinnig tolles erwartet... weit gefehlt. Nachdem ich es geschafft habe, mir die Dinger vollständig ins Ohr zu quetschen (nur die kleinste von drei Größen Ohrstecker passt, dabei bin ich ziemlich groß), habe ich zwar von der Außenwelt nur noch die Hälfte gehört, die Musik hat sich jedoch nicht so gut angehört wie auf den beiden normalen Modellen. Diesmal zu wenig Bass. Bei der Größe kein Wunder, die Membran misst vielleicht 6mm im Durchmesser, aber versprochen wurd's ja trotzdem. Beim Rausnehmen quietscht es, hurra, alles voller Ohrenschmalz, den ich beim Säubern nicht erwischt habe. Iiih.

Der Knaller war übrigens die Verpackung. Die MXe hatten eine mit Pappboden, den konnte man abreißen, nicht schön, aber einfach. Die Verpackung der CX musste ich regelrecht mit roher Gewalt zerstören. Scheiß Blister - siehe Fotos. Zurückgeschickt hab ich sie dann alle.

Lob an die AVIDES MEDIA AG: Alles reibungslos abgewickelt, Ware einwandfrei geliefert, Ware einwandfrei zurückgenommen. Ich habe keinen Cent bezahlt für die Testaktion. Sehr gut!

Nach diesem ernüchternden Ergebnis mussten andere her. Die Recherchen bei Amazon sagten leider vor allem eins aus: Die meisten Ohrhörer sind Schrott, ganz gleich wie teuer. Entweder hört man nix oder sie gehen schnell kaputt. Es ist erschreckend, was da teilweise geliefert wird, Ohrhörer die jedes Mal nach 2-3 Monaten defekt sind...

Jemand, der auch Sennheiser und Sony getestet hatte, schwärmte von AKG Acoustics, so wurde meine zweite Testrunde dann ein Viererpaket aus den AKG K 312P, den AKG K 315 Pebble, den Sony MDR-E 829V und, mehr zum Vergleich und um Sennheiser noch eine Chance zu geben, den Sennheiser MX 360. Alle Hörer kosteten zwischen 12 und 16€, bestellt habe ich diesmal direkt bei Amazon.

AKG machte direkt beim Auspacken einen guten Eindruck, die Verpackungen waren beide wiederverwendbar. Die 312P haben einen Steckverschluss, die Pebble muss man oben und unten aufreißen (Papplasche), danach kann man den Karton aufklappen (Magnetverschluss). Sony und Sennheiser hatten die bewährten Kaputtreiß-Pappkartons, Blister gab's diesmal keine.

Diesmal waren immerhin vier Modelle zu testen, bei denen deutliche Unterschiede zu erwarten waren, also hab ich ne Testliste angelegt und ein paar Lieder ausgesucht, mit denen Klangunterschiede hörbar sein sollten. Fünf Aspekte waren mir beim Test wichtig: Höhen / Mitten / Tiefen werden gut wiedergegeben, der Gesamtklang ist "schön", also nicht dumpf oder ähnliches, die Qualität des Klangs ist gut genug, um schlechte Komprimierungen raus zu hören, die Hörer sitzen bequem und fest im Ohr und verursachen auch bei längerem Tragen keine Schmerzen.

Im Klang sind eigentlich nur die sehr bassbetonten Pebble negativ aufgefallen. Der Gesamteindruck wirkte eher dumpf, Höhen wurden nicht gut hörbar wiedergegeben. Da ich keine Lust habe, mit dem Equalizer spielen zu müssen, hatte dieses Modell damit schon verloren. Das andere AKG-Modell hat dafür beim Bass geschwächelt, wohingegen die Höhen die besten von allen vier waren. Der Klang ist sehr klar und deutlich, aber es fehlt eben ein bisschen an Tiefe - nicht, dass keine da wäre, aber im Vergleich zu Sony und Sennheiser eben weniger. Sony und Sennheiser tun sich nicht viel im Klang, je nach Lied ist mal der eine, mal der andere leicht besser, beide schneiden insgesamt aber besser ab als die beiden AKG.

Alle vier Modelle sitzen sehr bequem im Ohr - was mich erstaunt hat, da die beiden anderen Sennheiser-Modelle aus der ersten Testreihe zur gleichen Produktreihe gehören wie die MX 360, dennoch sitzen letztere deutlich besser im Ohr. Länger getragen habe ich dann nur die Sony MDR-E 829 und die MX 360, da die beiden AKG schon aufgrund des Klangs verloren hatten - wenn auch nur knapp. Dabei zeigten sich allerdings auch keine Unterschiede.

Die weitere Ausstattung war bei allen vier unterschiedlich. Die MX 360 kommen mit drei Paar Ohrpolstern und asymmetrischem Kabel. Die von Sony und die Pebble von AKG haben einen Lautstärkeregler im Kabel integriert, der sehr klein, aber trotzdem leicht bedienbar ist. Beide Modelle von AKG und auch die Kopfhörer von Sony kommen mit Aufbewahrungsbox; die des Pebble ist aus festem Stoff und irgendwie nutzlos, da hohl. Die beiden anderen sind aus Plastik, schließen fest und bieten eine sehr komfortable Möglichkeit, die Kabel aufzurollen (ähnlich einer Kabeltrommel). Alle vier Modelle verwenden gummibeschichtete Kabel, was verhedderten Kabeln vorbeugt und ein Entwirren deutlich vereinfacht.

Letztlich musste ich eine Entscheidung treffen zwischen Sony und Sennheiser. Vom Klang her waren die beiden gleichauf, vom Sitz im Ohr auch, es galt also anhand der Ausstattung zu entscheiden. Preislich waren die MX 360 die billigsten mit knapp 12€, die Sony die teuersten mit knapp 16€, was aber für die Entscheidung nicht relevant war. Ich hätte gerne die Aufrollbox gehabt, aber zwei Aspekte sprachen für die Sennheiser-Ohrhörer: Zum Einen die asymmetrische Kabelführung und zum Anderen die wirklich vielen Erfahrungsberichte, nach denen Hörer von Sony andauernd kaputt gehen. Bei Amazon, bei Recherchen bei Google und sogar bei zufälligen Gesprächen unter Freunden hörte ich immer wieder "Sony kannste nach 2-3 Monaten wegschmeißen". Das asymmetrische Kabel ist für mich deshalb relevant, weil ich so den Player in die Hosentasche stecken kann und dann gar keine Kabel mehr vorm Körper hängen habe, nur noch seitlich. Fühlt sich freier an, finde ich, ist aber mein persönliches Empfinden. Außerdem kann man die Ohrhörer rausnehmen, ohne dass sie beim Loslassen herunterfallen, weil sie im Nacken Halt haben.

Amazon hat die drei anderen Modelle zurück genommen, mir fehlt noch ein Drittel Versandkostengutschrift, da muss ich mal nachhaken. Aus irgendwelchen Gründen haben die für ein Modell keine Versandkostengutschrift geleistet.* Die Sennheiser MX 360 trage ich jetzt schon eine Weile, ich bereue es nicht. hahahah

* Die zu erstattenden Versandkosten werden auf die zurückgesendeten Artikel gesplittet. Aus Versehen hatte wohl der zuständige Mitarbeiter nur zwei von drei Artikeln mit Versandkostengutschrift versehen. Auf meine Nachfrage vorhin kam innerhalb von fünf Minuten (!) eine Mail, dass es ihnen leid täte und ich selbstverständlich den vollen Betrag erstattet bekomme.
Signatur: "Unser Ziel: das kundenfreundlichste Unternehmen der Welt zu sein"... die sind auf gutem Weg.

[picasaView album="Ohrhörertest"]



Tasks trotz Standby ausführen lassen (Vista / Windows 7)

Heute morgen habe ich mit jemandem geschrieben, der sein Notebook als Wecker benutzt. Klar, dachte ich, gute Idee, Zeitschaltuhr und automatische Anmeldung, ein kleines Programm, kein Thema. Sein Einwand: Ne, Zeitschaltuhr bringt nix, wie soll der Computer denn angehen? Und in der Tat können die meisten modernen Biose, besonders Notebookbiose, den Rechner nicht mehr automatisch einschalten, wenn er Strom bekommt. Aber da war doch was, womit man den Rechner aus dem Standby wecken konnte.

Eins vorweg: Der Standby-Modus hieß immer schon Standby-Modus. Seit Vista heißt er "Energie sparen". Die Begriffe "Standby" und "Energie sparen" sind in diesem Artikel gleichwertig zu verwenden. 8O

Es hat mich ein bisschen Sucherei gekostet, aber wenn man weiß, was man tun muss, ist es gar nicht so schwer, Windows mit der neuen Aufgabenplanung und den Energiesparplänen so einzurichten, dass es automatisch Programme startet, obwohl der PC zum gewünschten Zeitpunkt im Standby (und entsprechend leise und stromsparend) ist.

  1. Systemsteuerung -> Verwaltung -> Aufgabenplanung -> Einfache Aufgabe erstellen
  2. Den Assistenten durchlaufen. So schwer ist das nicht. Als Beispiel hatte ich die Verwendung des PCs als Wecker genannt, dafür nutze ich Winamp und übergebe als Parameter eine Playlist. Soll heißen, "Programm/Skript" ist der Pfad zur winamp.exe und bei "Argumente hinzufügen" kommt in Anführungszeichen der Pfad zur Playlist hin.
  3. Am Ende des Assistenten direkt die Checkbox aktivieren, dass man die Eigenschaften der Aufgabe öffnen möchte. Alternativ nach dem Speichern links in der Konsolenstruktur die Aufgabenplanungsbibliothek anwählen und im Kontextmenü der nun rechts gelisteten Aufgabe "Eigenschaften" aufrufen.
  4. In den Eigenschaften im Tab "Allgemein" die Option "Unabhängig von der Benutzeranmeldung ausführen" wählen.
  5. Im Tab "Bedingungen" die Option "Computer zum Ausführen der Aufgabe reaktivieren" anhaken.
  6. Mit OK speichern. Man wird nun nach seinen Anmeldedaten gefragt. Danach ist die Aufgabe fertig, die geöffneten Fenster können geschlossen werden.
  7. Systemsteuerung -> Energieoptionen -> Energiesparplaneinstellungen ändern -> Erweiterte Energieeinstellungen ändern -> oben in der Box den Energiesparplan auswählen, den man zum Zeitpunkt des Standbys aktiviert haben wird. Im Zweifel den folgenden Schritt für jeden Energiesparplan wiederholen.
  8. "Energie sparen" ausklappen -> "Zeitgeber zur Aktivierung zulassen" ausklappen -> die entsprechenden Optionen auf "aktiviert" stellen. Mit OK speichern, fertig.

Das war's, der geplante Task wird jetzt planmäßig ausgeführt, auch wenn sich der PC im Standby oder im hybriden Standby befindet. Viel bemerken wird man übrigens nicht, wenn der Rechner geweckt wird, der Bildschirm bleibt dunkel und Windows gesperrt, aber im Hintergrund wird die angeforderte Anwendung gestartet.

Die Anleitung wurde mit Windows 7 RC1 erstellt, manche Bezeichnungen sind ggf. abweichend (den von Microsoft bisher nicht korrigierten Rechtschreibfehler hab ich schon korrigiert...). Für entsprechende Kommentare wäre ich dankbar. Es kommt durchaus vor, dass jemand über ne Google-Suche auf diesen Blog stößt und dann wär's cool, wenn er auch ne Antwort findet...



Wählen Sie aus Liste und Button je 1 Element

Ich will doch bloß den Flash-Player haben... aber Adobe kennt Windows 7 noch nicht und will demnach, dass ich ein anderes Betriebssystem auswähle. Wähle ich eins aus, passiert gar nichts beim Klick auf den Button, wähle ich keins aus, heißt es, ich solle aus beiden Listen eins auswählen. Muss ich halt Portable Flash nehmen... gut dass es alles portable gibt...

Hier mal einfach ein Screenshot, erstellt mit Windows 7 Paint... ich war mal so frei, den in Paint eingefügten Screen der Flash-Seite nochmal zu kopieren, so gibt's direkt ein Bild mit neuem Paint, neuem Systray und neuer Taskleiste.

flash-win7-fail-small.png



Zwischenbilanz

So, alle Artikel wurden nochmals neu getaggt, die Tag-Wolke macht jetzt richtig Sinn. hahahah Der Blog wird jetzt neu aufgesetzt... zu diesem Zeitpunkt sind (exkl. diesem) 189 Artikel veröffentlicht, 70 Kommentare geschrieben und 177 weitere Kommentare abgeblockt worden.