Letzte Woche war von Freitag auf Samstag wieder eine TEN SING-Großveranstaltung, das Inside-Meeting in Wuppertal, ein 24 Stunden dauerndes Treffen von TEN SINGern aus NRW, Hessen und (Süd-)Niedersachsen. Funktioniert ein bisschen wie ein Mini-Seminar - es gibt ne Chorprobe, Workshops und Sing&Fun und Gemeinschaftsaktionen. Aber eben doch anders, weil's nur 24 Stunden geht und nicht ne Woche. Außerdem sind die Workshops anders - es gab zwar Theater, Tanz und Band wie in den Gruppen und Orga, PR & Design und Verkündigung/Worttransport wie auf den Seminaren, aber auch einen Workshop zum Sprechen vor Gruppen, einen für Gruppenspiele, Stomp und Sprudeltechniken1.

Das coolste an solchen Veranstaltungen ist ja aber immer das, was so um das Programm herum passiert. Extrem toll war zum Beispiel, dass es keine Nachtruhe gab, sprich man natürlich auf den Schlaffluren nachts leise sein sollte, aber wir nicht irgendwann aus dem Aufenthaltsräumen vertrieben wurden. So saßen wir dann bis nachts um halb vier noch im Foyer und haben Bücher leer gesungen. Vier Stunden später wurden wir dann von "Ich muss durch den Monsun" aus dem Bett bzw. von der Isomatte2 gerissen - ein schlaftrunkener Sänger und ein Akustikgitarrist hatten sich zusammengetan um alle zu wecken... :D

Schön war auch wie's angefangen hat. Wir sind nachmittags alle nach und nach angereist und irgendwie hatte kaum jemand so recht nen Plan, was eigentlich kommen würde (außer vielleicht denen, die schonmal bei einem Inside-Meeting waren). War aber egal, hat man halt schonmal herausgefunden, wer alles da ist, und irgendwann gab's dann ein zum "Speeddating" umfunktioniertes Essen. Danach wurden wir mit Blanko-Visitenkarten ausgestattet und über den weiteren Verlauf informiert. Hat wunderbar funktioniert und die (ausgefüllten) Visitenkarten habe ich alle tauschen können. hahahah

Für den Rest lasse ich mal ein paar Bilder sprechen. Viele Fotos habe ich leider mangels gutem Objektiv nicht machen können, aber was soll's. Ein toller Start ins Wochenende war es allemal.

Alle Fotos auf Picasa

Übrigens bin ich nach dem Inside zusammen mit TEN SING Münster, Osnabrück und Bad Essen zum Bahnhof und dann bis nach Dortmund gefahren - wir haben dann einfach mal am Bahnhof Wuppertal Verwirrung gestiftet, indem wir über zwei Bahnsteige hinweg gesungen und das Pony-Spiel gespielt haben. :D Anschließendes Weitersingen im Zug inkl. Bahnpersonal verscheuchen versteht sich von selbst.

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1 Keine Ahnung ob man das noch woanders so nennt, ich kenne "sprudeln" jedenfalls von TEN SING als Begriff für "in der Gruppe kreative Vorschläge sammeln", z.B. für Lieder für die nächste Show. Brainstorming halt.

2 Wir waren mit 180 Leuten in einem Haus für 150 - normalerweise sind in der Bundeshöhe alle Gäste in Betten untergebracht, bei uns mussten dann eben auch Isomatten herhalten.

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Dieser Artikel ist auch auf tensing-hagen.de erschienen.