Konzertheld.de

Umwege verbessern die Ortskenntnis

Zufällige Artikel

Ausgewählte Infos

Eine lose Artikelfolge mit zusammengetragenen Informationsbrocken, die mir bei Recherchen im Internet begegnet sind, in erster Linie um mich selber gelegentlich daran zu erinnern.

Das Schengen-Abkommen ist im Wesentlichen eine Einigung über die Aufhebung der Grenzkontrollen zwischen einigen Staaten. Durch die Gründung der EU wurde es an vielen Stellen überflüssig und durch neuere Regelungen ersetzt.

  • Außer der Schweiz gehören auch Liechtenstein, Norwegen und Island dem Schengen-Raum an (teilweise über das nordische Passabkommen), ohne dabei EU-Mitglied zu sein. Die Schweiz ist zwar der für Deutsche bekannteste, aber zugleich jüngste angehörige Staat.
  • Großbritannien und Irland kooperieren zwar mit dem Schengen-Raum, sind aber kein Teil davon.
  • Grönland und die Faröer-Inseln gehören nicht zum Schengen-Raum, sind aber durch ihre Zugehörigkeit zum dänischen Königreich ebenfalls von den Kontrollen befreit.
  • Das Schengen-Abkommen hebt nur die Einreisekontrollen auf, nicht aber die Zollbestimmungen. Man kann als Deutscher also mit seinem Personalausweis ohne Visum in Schengen-Staaten reisen, darf aber nicht beliebig Waren im- und exportieren.
  • Der erleichterten Reise für Straftäter wird durch intensiverte polizeiliche Zusammenarbeit begegnet, z.B. durch grenzübergreifende Streifen und die Erlaubnis von grenzübergreifenden Verfolgungen.
  • Während internationaler Großveranstaltungen werden gelegentlich die Grenzkontrollen wieder eingeführt, so geschehen z.B. bei Fußball-WM und -EM oder bei einigen NATO- und G8-Gipfeln. Deutschland hat bisher am Häufigsten von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht.
  • Das erste Schengen-Abkommen wurde auf der Mosel unterzeichnet und damit in zwei Städten gleichzeitig.
  • Schmunzler für ITler zum Schluss: Die Mosel gehört sowohl zum luxemburgischen Schengen als auch zum deutschen Perl. Außerdem liegt der gewählte Ort nahe der französischen Stadt Apach. ;)

Das Thema der zweiten Runde des Mixtape-Projektes, an dem ich teilnehme, lautet "Kontinente". Das nahm ich zum Anlass, herauszufinden, ob meine Musiksammlung Musik von allen Kontinenten umfasst. Von der Antarktis abgesehen ist das tatsächlich der Fall. Bei Asien ist es aber schwer - der einzige, der noch dort lebt, ist für Soundtracks zuständig und nicht für "normale" Musik. Die anderen sind aufgrund von Kriegen oder anderweitig schlechten Zuständen in andere Länder ausgewandert. Allgemein habe ich aber immer den Herkunftsort gezählt, bis auf einen Fall, wo der Sänger definitiv erst nach seinem Umzug angefangen hat über Musik nachzudenken.

Interessant war insgesamt, dass ich bei vielen Bands, gerade wenn sie aus Deutschland kommen, falsch eingeschätzt habe woher sie kommen. Dafür kommen auch Bands mit exotischerer Musik meist aus ganz gewöhnlichen Orten, das ungewöhnlichste war dabei noch die Karibik.

Interpreten nach LändernInterpreten nach KontinentenTitel nach LändernTitel nach Kontinenten

Und jetzt frage ich mich ein bisschen: Wieso habe ich so wenig Musik aus Asien und Afrika? Gibt es dort weniger Musik, die hier auch gut ankommen würde? Funktioniert die Vermarktung von Musik dort so anders? Aus den USA, die ja nun auch weit weg sind, kommt doch auch ne ganze Menge hier an. Aber Asien besteht doch nicht nur aus Reisbauern und Afrika nicht nur aus im Wald lebenden Ureinwohnerstämmen. Kommt hier vielleicht gar nicht so wenig Musik aus diesen Kontinenten an wie es mir scheint? Bin mal gespannt, was die anderen Mixtapebastler so für Musik verwenden.

Zu Australien habe ich übrigens auch Ozeanien gezählt, was mir als Kontinent bisher gar nicht geläufig war - darunter fällt Neuseeland, wo Ladyhawke herkommt, die in meiner Musiksammlung recht wichtig ist.

 1

Icons by http://www.famfamfam.com/lab/icons/silk/

Photo copyright by me unless noted