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Produktrezensionen direkt auf der Verkaufsplattform sind etwas feines. Gerade bei beliebten Produkten kann man sich damit ein Bild davon machen, was die Ware taugt. Oder eben auch nicht. Denn bei Amazon scheint das Prinzip, dass verärgerte Menschen eher ihre Meinung sagen, nicht zu greifen - sondern eher das trnd-Prinzip: Wenn du das Produkt magst, sag es allen. Wenn nicht, erzähle niemandem davon. Das ist ein schönes Konzept für neue Produkte, aber wenn etwas längst auf dem Markt ist, ist das Mist.

Dann nämlich scheint alles toll zu sein, weil wenige negative Meinungen schnell untergehen. Ich weiß nicht, wieso so viele Menschen Amazon-Rezensionen schreiben. Man gibt damit sogar die Rechte an seinem Text ab und normalerweise zieht man daraus keinen persönlichen Vorteil. Ein Grund aber scheint zu sein, dass man anderen zustimmen möchte - und nun der zweite Punkt, warum das mit den negativen Rezensionen nicht funktioniert: Die Leute schreiben alle das gleiche.

Im Fall meiner Boxen (Speedlink Gravity X-XE) nämlich, dass die in den Höhen bei größeren Lautstärken schnell zerren würden. Mir fiel das auch auf, allerdings nur bei MP3s, die nicht direkt von der CD kamen, also schob ich es auf lausige Kompression. Bis das Phänomen vorhin auch bei digitalen Downloads auftrat - und mir auffiel, dass mir die ganze Zeit etwas anderes aufgefallen war: Ich hatte bloß zuviel Vorverstärkung in meinem Medienplayer eingestellt. Also Pre-Gain rausgenommen und schon hörte sich alles wunderbar an. (Ok, so wunderbar, wie lausig komprimierte MP3s eben klingen.)

Menschen sind also manchmal einfach Idioten, besonders dann, wenn sie gerne etwas zu sagen haben möchten. Sogar Menschen, die eigentlich keine Idioten sind, werden dann zu Nervensägen. Zum Beispiel bei Kameraobjektiven, die prinzipiell immer von irgendwem für schlecht erklärt werden, der glaubt, irgendwelche Unregelmäßigkeiten an seinen Fotos entdeckt zu haben. Selbst falls das stimmt, wird es kaum jemandem auffallen. Aber das ist schon wieder ein anderes Thema.

Als Käufer lobe ich Amazon ja immer wieder mal in den Himmel. Aber von Zeit zu Zeit bin ich dort auch Verkäufer, und meistens klappt auch das ziemlich gut. Die Gebühren sind zwar hoch, dafür ist der Einstellaufwand aber quasi null. Es gibt da aber zwei Vorfälle, die mich ziemlich verärgert haben in letzter Zeit.

Da wäre einmal dieses Feld, wo man eine Beschreibung eingeben kann. Das ist für den Kauf prinzipiell nicht relevant - Beispiel: Software X wird in Version 2010 angeboten, ich biete 2009 mit Upgrade auf 2010 an. Der Käufer war damit unzufrieden (ich hatte es wirklich klar angegeben!) und bekam Recht, denn nur die Artikelbeschreibung auf der Hauptseite zählt. Das Bemerkungen-Feld ist also nur für so Dinge wie "Verpackung fehlt" gedacht - soweit okay, muss man wissen und beachten.

Den zweiten Fall finde ich absolut nicht gerechtfertigt. Ein Buch ist auf dem Weg zum Verkäufer verloren gegangen. Meine Erklärung, dass die Sendung nicht versichert oder nachverfolgbar war (von welchem Geld auch), hat ihm nicht gepasst, dass ich eine Sendungsrecherche in Auftrag gegeben habe nicht gereicht - also beantragte er, wie schon der oben beschriebene Käufer, die Amazon A-Z-Garantie. Die ist für den Verkäufer der Horror - meistens läuft es auf Kosten und Ärger hinaus. In diesem Fall urteilte Amazon: Der Käufer hat die Ware nicht erhalten, also Geld zurück. Dass ich daran nicht Schuld bin, ist irrelevant. Schlussfolgerung: Jede Sendung muss versichert/nachverfolgbar verschickt werden. Meine anschließende Beschwerde an Amazon blieb unbeachtet.

Ich frage mich nun: Was hindert also nun einen Käufer daran, eine niedrigpreisige (und daher unversichert versendete) Sendung einfach als nicht erhalten zu deklarieren und sein Geld zurück zu erhalten? Der Verkäufer ist da machtlos. Und: Wieso gewährt Amazon mir einen Vertrauensvorschuss, indem sie mein Geld auszahlen, sobald ich anklicke, dass ich die Ware versandt habe, wenn sie mir im Endeffekt doch nicht glauben, dass ich das getan habe? Für Artikel, wo sich versicherter Paketversand (5,90€ statt z.B. Büchersendung 85 Cent!) nicht lohnt, ist Amazon Marketplace für mich als Verkäufer gestorben. Schade.

In den letzten Tagen habe ich mich mit einer Menge Mist rumärgern müssen, wer mir bei Twitter folgt, hat das vielleicht mitbekommen... diverse kuriose Fehlermeldungen gab's dabei auch. Hier einfach mal eine Sammlung der letzten Tage. Klicken, da viele Bilder enthalten.

-Bild nicht mehr vorhanden-

Diesen merkwürdigen Fehler habe ich nur unter Windows Server - bei Windows 7 wird die Dateigröße in der Statusleiste nämlich gar nicht mehr angezeigt. Wo der her kommt, weiß ich nicht, auf jeden Fall habe ich ihn nicht reproduzieren können, inzwischen wird's richtig angezeigt.

Screenshot amazon-fail

Was Amazon da gebaut hat, würde mich wirklich interessieren. Ist verwirrend, wenn man ganz woanders wohnt und das Paket gerne bekommen würde...

Screenshot fehlertransformen

Fehler bei der Deinstallation eines Programms. Ähm. Ja. Danke! Jetzt weiß ich, was ich tun muss, damit ich die Deinstallation fortsetzen kann. /ironie

Screenshot wtf-lastfm

Und noch last.fm zum Schluss. Irgendwie ist da die Uhrzeit verrutscht. Lustig, sieht ein bisschen nach Wahrsagen aus. Sie werden gleich diese Lieder hören: ...

Dass ich nur und viel online einkaufe, ist ja an manchen Stellen hier im Blog schon durch gekommen. Mit dem seit einiger Zeit geltenden allgemeinen Rückgaberecht bis 14 Tage nach Kauf ist das auch wirklich komfortabel geworden und im Gegensatz zu den scheinbar ach so vielen, die Probleme mit dem Onlineshopping haben, mache ich ausschließlich gute Erfahrungen. Wahrscheinlich kommt es doch mehr auf die Grundhaltung und die allgemeinen Internetfähigkeiten an. Ich wette, dass Frau v.d. Leyen nie... naja, lassen wir das.

Als Gegenpol zu den vielen Kritiken und Warnungen vor unseriösen Händlern möchte ich hier mal eine Liste von Anbietern und Diensten veröffentlichen, die mir das Onlineshoppen angenehm möglich machen.

Amazon ist wohl die Plattform, bei der ich am häufigsten bestelle. Die Auswahl an Kram, den man bekommen kann, ist gigantisch, Elektroartikel, Computerzubehör, Fotoequipment, CDs und Bücher machen nur einen Teil des Angebots aus. Mit Marketplace haben auch alle anderen die Möglichkeit, ihren Kram anzubieten, so dass eine lange Verfügbarkeit auch alter Artikel wahrscheinlich ist, da immer wieder gebrauchte Angebote auftauchen. --> Amazon.de
Seit kurzem hat Amazon auch ein gut funktionierendes Angebot von Online-Musik, sprich MP3-Downloads. Ich frage mich zwar, wieso man Centbeträge per Konto abbuchen kann ohne Verlust zu machen, aber ist ja egal. Jedenfalls kaufe ich dort gerne legal einzelne Titel - wegen dem Preis, wegen der Qualität (killt Musicload), wegen dem Format (killt iTunes) und vor allem weil man kein Programm benötigt um an den Download zu kommen (killt iTunes nochmal). --> Amazon.de MP3-Downloads
Amazon ist außerdem die einzige Plattform, auf der ich neben Ebay noch Verkäufe tätige. Übrigens weder dort noch bei Ebay als Konzertheld, Suche also sinnlos.

Amazon Marketplace habe ich oben schon erwähnt. Funktioniert wie Amazon selbst - alle Artikel "Gebraucht & neu" sind vom Marketplace. Die Deluxe-Features von Amazon (Prime = kostenpflichtiges Abo für schnellen Versand, 1-Click = Sofortbestellung ohne Warenkorb) sind für diese Artikel nicht verfügbar - macht aber nix. Im Folgenden eine kleine Übersicht über Marketplace-Händler, mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe und die immer wieder auftauchen. Einige davon versenden aus dem Ausland - das macht aber keine Probleme. --> Amazon.de

Musik: zoverstocksde, medimops-de, avatar-music, ch___marche_24, Tolle Unterhaltung, -ukcd-
Elektronik: AVIDES Media AG, XO Media
Foto: MeinFoto Berlin
Bücher: TERRASHOP GmbH

Allgemein habe ich aber durchweg gute Erfahrungen gemacht, auch mit privaten Anbietern. In 5 Jahren kam es zweimal vor, dass die Lieferzeit etwas lang war, andere Probleme gab's nicht.

Reichelt ist für mich DER Anbieter für Elektronikzubehör. Insbesondere bei Kabeln, Adaptern, Elektronikbauteilen und anderem Kleinzeug sind die unschlagbar im Preis. Besonders bei Computer-Artikeln sind die aber allgemein gut im Preis. Aufpassen sollte man bei Dingen, die man eher im Baumarkt kaufen würde, hier sind die Preise nicht immer niedrig. Die Versandkosten sind leider in den letzten Jahren gestiegen - aber man spart dennoch genug. Der Mindestbestellwert beträgt 10€, ich habe oft Probleme den zu erreichen, sagt alles, oder? --> reichelt.de

PC-Cooling ist ein Shop für Zeug, was nur Freaks brauchen. Wie der Name sagt vor allem Kühler, aber auch anderes Gamingzubehör und hochpreisige ausgefallene andere Komponenten sowie Moddingartikel. Preise fair, Lieferung schnell und je nach Bestellwert gibt's Giveaways gratis dazu. --> pc-cooling.de

Ebay kennt wohl jeder - das Onlineauktionshaus. Auch wenn mir das neue Design nicht gefällt, gibt's da immer wieder Gelegenheiten für Schnäppchen, wenn Amazon Marketplace nicht günstig genug ist. Besonders komfortabel mit Paypal, Ebays hauseigenem Bezahldienst, damit spart man sich nämlich die zeitfressende Überweisung zwecks Vorkasse. Und das schreibe ich nicht, weil ich gekauft wurde - die Werbung, die Ebay selbst macht, ist agressiv genug. Mich hat's einfach überzeugt. Und die Paypal-Sicherung per SMS funktioniert inzwischen auch.

Juhu, wieder ein Stück gläserner. Was soll's. Vielleicht kannte ja jemand den ein oder anderen Shop noch nicht und wird damit genauso glücklich wie ich. Jedenfalls hatte ich bei allen diesen nie Probleme mit Bestellungen oder Rücksendungen - ausgenommen natürlich einzelne Käufe bei Ebay. Aber Ebay bildet sowieso eine Ausnahme, weil es ja nur eine Plattform für andere Anbieter und Privatleute ist, bei den Millionen Nutzern keine schwarzen Schafe zu erwarten, wäre doch etwas naiv... dennoch kann man auch dort aufpassen und bis auf ein oder zwei Fälle hat immer alles geklappt.

Im Laufe des letzten Jahres habe ich mindestens drei Paar Ohrhörer verschlissen, und da ich ja trotz allen Widrigkeiten immer noch hoffe, dass mein Player noch ne Weile hält, habe ich nun mal ein paar Testkäufe gemacht. Meine erste Wahl war Sennheiser, da die beim Player mitgelieferten mich total begeistert haben - und das sind Sennheiser. Also war meine erste Sammelbestellung ein Dreierpack von Sennheiser-Hörern.

Genauer habe ich die beiden "normalen" Ohrhörer MX260 und MX560 bestellt und ein richtiges in-ear-Paar, die CX300. Preise etwa 12, etwa 16 und etwa 32 Euro. Es ist faszinierend, wie ähnlich die Produktbeschreibungen auf der Sennheiser-Website sind, wenn man sich die MX-Reihe anguckt - unten das erste Bild zeigt den Produktvergleich, sogar dort sind die Unterschiede kaum sichtbar. Aber welche Unterschiede überhaupt?

Die MX260 und MX560 haben sich tatsächlich nur in der Farbe, dem sonstigen Design und dem mitgelieferten Zubehör unterschieden. Die billigeren MX260 kommen dabei besser weg, denn diese verfügen über ein äußerst praktisches asymmetrisches Kabel, d.h. man hat die Kabel nicht vorm Hals hängen, sondern nur das für das rechte Ohr im Nacken liegen. Zubehör gab's keins, bei den MX560 war ein Kabelaufwickler dabei, der eher an ein Fabrik-Abfallprodukt erinnert und den ich obendrein nicht verstanden habe - man kann die Ohrhörer reinstecken, aber nicht das Kabel aufwickeln. Anleitung gab's nicht. Die Tasche ist ganz nett, rechtfertigt für mich aber nicht den Preis.

Klanglich passt mein Testeindruck dann zur Produktbeschreibung, ich kann beim besten Willen keinen Unterschied feststellen. Beide Modelle geben alle Frequenzbereiche ausreichend wieder, die Bässe sind etwas laut, das Gesamtklangbild wirkt leicht dumpf. Die Hörer sind immerhin gut genug, schlechte Kompression hörbar zu machen (Kompressionsartefakte). Beide sitzen aber sehr unbequem, längere Zeit tragen mag ich die nicht, sie sind zu groß und verstopfen mein Ohr regelrecht.

Die CX300 habe ich nur mitbestellt, um mal in-ear-Hörer auszuprobieren. Für den Preis hatte ich da was wahnsinnig tolles erwartet... weit gefehlt. Nachdem ich es geschafft habe, mir die Dinger vollständig ins Ohr zu quetschen (nur die kleinste von drei Größen Ohrstecker passt, dabei bin ich ziemlich groß), habe ich zwar von der Außenwelt nur noch die Hälfte gehört, die Musik hat sich jedoch nicht so gut angehört wie auf den beiden normalen Modellen. Diesmal zu wenig Bass. Bei der Größe kein Wunder, die Membran misst vielleicht 6mm im Durchmesser, aber versprochen wurd's ja trotzdem. Beim Rausnehmen quietscht es, hurra, alles voller Ohrenschmalz, den ich beim Säubern nicht erwischt habe. Iiih.

Der Knaller war übrigens die Verpackung. Die MXe hatten eine mit Pappboden, den konnte man abreißen, nicht schön, aber einfach. Die Verpackung der CX musste ich regelrecht mit roher Gewalt zerstören. Scheiß Blister - siehe Fotos. Zurückgeschickt hab ich sie dann alle.

Lob an die AVIDES MEDIA AG: Alles reibungslos abgewickelt, Ware einwandfrei geliefert, Ware einwandfrei zurückgenommen. Ich habe keinen Cent bezahlt für die Testaktion. Sehr gut!

Nach diesem ernüchternden Ergebnis mussten andere her. Die Recherchen bei Amazon sagten leider vor allem eins aus: Die meisten Ohrhörer sind Schrott, ganz gleich wie teuer. Entweder hört man nix oder sie gehen schnell kaputt. Es ist erschreckend, was da teilweise geliefert wird, Ohrhörer die jedes Mal nach 2-3 Monaten defekt sind...

Jemand, der auch Sennheiser und Sony getestet hatte, schwärmte von AKG Acoustics, so wurde meine zweite Testrunde dann ein Viererpaket aus den AKG K 312P, den AKG K 315 Pebble, den Sony MDR-E 829V und, mehr zum Vergleich und um Sennheiser noch eine Chance zu geben, den Sennheiser MX 360. Alle Hörer kosteten zwischen 12 und 16€, bestellt habe ich diesmal direkt bei Amazon.

AKG machte direkt beim Auspacken einen guten Eindruck, die Verpackungen waren beide wiederverwendbar. Die 312P haben einen Steckverschluss, die Pebble muss man oben und unten aufreißen (Papplasche), danach kann man den Karton aufklappen (Magnetverschluss). Sony und Sennheiser hatten die bewährten Kaputtreiß-Pappkartons, Blister gab's diesmal keine.

Diesmal waren immerhin vier Modelle zu testen, bei denen deutliche Unterschiede zu erwarten waren, also hab ich ne Testliste angelegt und ein paar Lieder ausgesucht, mit denen Klangunterschiede hörbar sein sollten. Fünf Aspekte waren mir beim Test wichtig: Höhen / Mitten / Tiefen werden gut wiedergegeben, der Gesamtklang ist "schön", also nicht dumpf oder ähnliches, die Qualität des Klangs ist gut genug, um schlechte Komprimierungen raus zu hören, die Hörer sitzen bequem und fest im Ohr und verursachen auch bei längerem Tragen keine Schmerzen.

Im Klang sind eigentlich nur die sehr bassbetonten Pebble negativ aufgefallen. Der Gesamteindruck wirkte eher dumpf, Höhen wurden nicht gut hörbar wiedergegeben. Da ich keine Lust habe, mit dem Equalizer spielen zu müssen, hatte dieses Modell damit schon verloren. Das andere AKG-Modell hat dafür beim Bass geschwächelt, wohingegen die Höhen die besten von allen vier waren. Der Klang ist sehr klar und deutlich, aber es fehlt eben ein bisschen an Tiefe - nicht, dass keine da wäre, aber im Vergleich zu Sony und Sennheiser eben weniger. Sony und Sennheiser tun sich nicht viel im Klang, je nach Lied ist mal der eine, mal der andere leicht besser, beide schneiden insgesamt aber besser ab als die beiden AKG.

Alle vier Modelle sitzen sehr bequem im Ohr - was mich erstaunt hat, da die beiden anderen Sennheiser-Modelle aus der ersten Testreihe zur gleichen Produktreihe gehören wie die MX 360, dennoch sitzen letztere deutlich besser im Ohr. Länger getragen habe ich dann nur die Sony MDR-E 829 und die MX 360, da die beiden AKG schon aufgrund des Klangs verloren hatten - wenn auch nur knapp. Dabei zeigten sich allerdings auch keine Unterschiede.

Die weitere Ausstattung war bei allen vier unterschiedlich. Die MX 360 kommen mit drei Paar Ohrpolstern und asymmetrischem Kabel. Die von Sony und die Pebble von AKG haben einen Lautstärkeregler im Kabel integriert, der sehr klein, aber trotzdem leicht bedienbar ist. Beide Modelle von AKG und auch die Kopfhörer von Sony kommen mit Aufbewahrungsbox; die des Pebble ist aus festem Stoff und irgendwie nutzlos, da hohl. Die beiden anderen sind aus Plastik, schließen fest und bieten eine sehr komfortable Möglichkeit, die Kabel aufzurollen (ähnlich einer Kabeltrommel). Alle vier Modelle verwenden gummibeschichtete Kabel, was verhedderten Kabeln vorbeugt und ein Entwirren deutlich vereinfacht.

Letztlich musste ich eine Entscheidung treffen zwischen Sony und Sennheiser. Vom Klang her waren die beiden gleichauf, vom Sitz im Ohr auch, es galt also anhand der Ausstattung zu entscheiden. Preislich waren die MX 360 die billigsten mit knapp 12€, die Sony die teuersten mit knapp 16€, was aber für die Entscheidung nicht relevant war. Ich hätte gerne die Aufrollbox gehabt, aber zwei Aspekte sprachen für die Sennheiser-Ohrhörer: Zum Einen die asymmetrische Kabelführung und zum Anderen die wirklich vielen Erfahrungsberichte, nach denen Hörer von Sony andauernd kaputt gehen. Bei Amazon, bei Recherchen bei Google und sogar bei zufälligen Gesprächen unter Freunden hörte ich immer wieder "Sony kannste nach 2-3 Monaten wegschmeißen". Das asymmetrische Kabel ist für mich deshalb relevant, weil ich so den Player in die Hosentasche stecken kann und dann gar keine Kabel mehr vorm Körper hängen habe, nur noch seitlich. Fühlt sich freier an, finde ich, ist aber mein persönliches Empfinden. Außerdem kann man die Ohrhörer rausnehmen, ohne dass sie beim Loslassen herunterfallen, weil sie im Nacken Halt haben.

Amazon hat die drei anderen Modelle zurück genommen, mir fehlt noch ein Drittel Versandkostengutschrift, da muss ich mal nachhaken. Aus irgendwelchen Gründen haben die für ein Modell keine Versandkostengutschrift geleistet.* Die Sennheiser MX 360 trage ich jetzt schon eine Weile, ich bereue es nicht. hahahah

* Die zu erstattenden Versandkosten werden auf die zurückgesendeten Artikel gesplittet. Aus Versehen hatte wohl der zuständige Mitarbeiter nur zwei von drei Artikeln mit Versandkostengutschrift versehen. Auf meine Nachfrage vorhin kam innerhalb von fünf Minuten (!) eine Mail, dass es ihnen leid täte und ich selbstverständlich den vollen Betrag erstattet bekomme.
Signatur: "Unser Ziel: das kundenfreundlichste Unternehmen der Welt zu sein"... die sind auf gutem Weg.

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