Management ist, wenn 10 Leute für das bezahlt werden, was 5 billiger tun könnten, wenn sie nur zu dritt sind und davon 2 krank sind.

Weisheit

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Dieses Blog hat ja auch das Ziel, Dinge, die ich immer wieder gefragt werde, in lesbarer und leicht verständlicher Form bereit zu halten, damit ich nicht immer wieder das Gleiche per ICQ schreiben muss. Eines dieser Dinge ist: "Ich habe einen neuen PC / ich soll einen PC für xx einrichten, welche Programme findest du unverzichtbar?".

Wichtiger Hinweis: Dieser Eintrag erfordert den Besitz eines funktionsfähigen Gehirns und Fähigkeiten im Umgang mit einer Suchmaschine!

Grundausstattung: Sicherheit

  • Ein Antivirenprogramm ist absolutes Pflichtprogramm. Ohne geht gar nicht, nicht mal, wenn der Rechner nicht am Internet hängt. Antivir ist mein Liebling unter den kostenlosen und sehr weit verbreitet, da einfach, relativ unauffällig (ein Werbefenster am Tag) und zuverlässig.
  • Wer möchte, kann sich noch eine Firewall zulegen. Die von Windows tut es meiner Meinung nach aber auch, ansonsten ZoneAlarm angucken, das ist dann auch was für die, die Programmen nur lokalen Netzwerkzugriff statt Internetzugriff geben wollen.
  • Windows-Updates und ein aktuelles Windows verstehen sich hoffentlich von selbst. Wer kein Windows nutzt, ist bei diesem Artikel hier falsch...

Internet

  • Ein Browser muss her. In der Version 8 ist der Internet Explorer nicht schlecht, und der ist eh drauf. Wer etwas schnelleres und sichereres möchte, kann Firefox nehmen, wer sich mit etwas alternativem anfreunden kann, ist mit Google Chrome bzw. SRWare Iron (Google Chrome ohne Google) gut beraten. Für Browser gibt es in Kürze auch noch einen eigenen Blogeintrag.
  • Bei den Browsern an den Flashplayer denken + ggf. DivX.
  • Für Nutzer des Social Web 2.0 müssen natürlich noch mehr Spielzeuge her. Als Twitter-Client empfehle ich TweetDeck (basiert auf Adobe AIR, braucht man dann also auch noch). Die Website tut's für's Erste aber auch. Messenger? Immer den entscheiden lassen, der ihn nutzen will.
  • Je nach Bedarf und Gewohnheiten desjenigen, der den Rechner mal nutzen soll, empfiehlt sich ein Mailclient. Viele kommen aber auch mit dem Webmailangebot ihres Mailproviders aus. Ansonsten bei den kostenlosen Thunderbird, bei den kostenpflichtigen Outlook.

Multimedia

  • Medien öffnen können ist etwas, was jeder können möchte. Ich empfehle für Bilder statt der Windows-Anzeige XnView, das kann wesentlich mehr Formate.
  • Für Musik und Videos stellen sich zwei Fragen. 1. Benutzt der zukünftige Nutzer des Computers einen Player von Apple? Falls ja -> iTunes und Frage 2 überspringen. 2. Sollen Medien in einer Bibliothek verwaltet werden (Bewertungen, Wiedergabelisten, Anzahl der Wiedergaben usw)? Falls ja: Winamp, ansonsten reicht auch der VLC Player.
  • Hier noch eine Alternative für die, die auf wenig Programme stehen oder Winamp nicht mögen. Wenn man den Windows Media Player ein bisschen pimpt, kann der auch die meisten Formate, die Winamp kann. Dazu bei xiph.org zu den Enduser-Codecs für Vorbis durchklicken bzw. direkt hier, solange der Link noch geht. Man braucht die DirectShow-Filter für Windows. Wenn die installiert sind, versteht der Windows Media Player plötzlich auch OGG Vorbis.
  • In beiden Fällen die ffdshow tryouts installieren - damit funktionieren etliche Videoformate, die das sonst nicht tun würden. Ggf. auch noch DivX.

Das war's auch eigentlich schon, was absolut drauf sein muss auf jedem neu eingerichteten PC oder Notebook. Ich werde das bei Gelegenheit ergänzen mit Empfehlungen zu Programmen, die nicht für absolut jeden sein müssen - dieser Beitrag richtet sich ja eher an Leute, die wie ich PCs für andere Leute einrichten müssen und nicht an diejenigen, die sich vielleicht einen neuen PC gekauft haben und jetzt beraten werden möchten welche Programme denn so drauf sollen.

Die Notiz zu diesem Post war "einfach Versionsnummer umschreiben :D " und ich hab's grad ausprobiert, es ist wirklich lächerlich einfach. Das schreibe ich auch nur, damit der Post etwas länger wird... also, es geht darum, dass bei Firefox, Thunderbird, Songbird und wahrscheinlich auch allen anderen Mozilla-Programmen die ich dann halt nicht nutze manchmal Add-Ons nicht mehr kompatibel zur neuesten Programmversion sind und der Autor kein neues rausbringt. Dann kann man sich

a) ärgern, das Add-On wechseln, den Browser, Medienplayer, Mailclient wechseln
b) 30 Sekunden Zeit nehmen und das Add-On editieren.

[x] b

  1. Die Add-On-Datei (Dateiendung .xpi) irgendwo speichern und mit 7-zip, Winrar oder etwas ähnlichem öffnen (evtl. einfach Dateiendung in .zip ändern und mit dem öffnen was da ist, könnte klappen).
  2. Die Datei install.rdf entpacken und danach (!) mit einem Texteditor (nicht Word...) öffnen.
  3. Den Abschnitt 1.5.0 nach Belieben anpassen (am Besten direkt etwas höher als die aktuelle Version).
  4. install.rdf speichern, wieder ins Archiv packen (vermutlich einfach dahin ziehen wo sie herkommt, ggf. Sicherheitsabfrage bestätigen), Archiv speichern und schließen und Plugin installieren. Hoffen, dass es auch wirklich kompatibel ist und nicht zu Recht nicht geupdated wurde. Fertig!

Okay, dass man die Ruhezustandsdateien löschen kann, wusste ich. Dass die Systemwiederherstellungspunkte so viel Speicher fressen, war mir neu, ist aber auch okay, kann man ja auch löschen. Temporäre Dateien, Offlinewebseiten, alles nachvollziehbar.

Aber bitte: Wieso belegen Miniaturansichten über 200MB? Hab ich echt so viele? Und vor allem: Was sind das für "Dateien für Fehlerberichterstattung und Lösungssuche", die 2,67GB belegen?!

Der gute alte Datenträgerbereinigungsassistent, den es schon unter Windows 95 gab... Startmenü -> Programme -> Zubehör -> Systemprogramme -> Datenträgerbereinigung. Die Systemwiederherstellungspunkte löscht man im Tab Erweitert.

Immer wieder erlebe ich, dass Leute Probleme haben, ein sicheres, nicht sofort knackbares, aber trotzdem gut zu merkendes Passwort zu erstellen. Dabei ist das doch gar nicht so schwer.

Die Leetspeak-Methode

Man nehme ein Wort, das man sich gut merken kann, am Besten ein recht langes, und ersetze alle Buchstaben, bei denen das möglich ist, durch Zahlen:

Gefrierschrankselbstabtaumechanismus => G3fr13r5chr4nk53785t48t4um3ch4n15mu5

So sieht das im Extremfall aus. Die offizielle und viele weitere Varianten kann man sich bei Wikipedia anschauen und damit dann ein lustiges Passwort basteln - nur bitte merken, welche Ersetzungen man vornimmt. So kann man auch recht leicht verschiedene Passwörter für verschiedene Dienste erstellen.

Vorteil: Leicht zu merken. Nachteil: Nicht ganz so schwer zu knacken (angenommen, man ist paranoid, sollte man besser eine der anderen Methoden verwenden).

Die Sortier-Methode

Für Freaks. Ein Wort oder einen kurzen Satz (meinetwegen auch einen langen) nehmen und die Buchstaben nach dem Alphabet (oder entgegen dem Alphabet) sortieren.

Gefrierschrankselbstabtaumechanismus => aaaabbcceeeefGhhiiklmmnnrrrssssttuu

Zur Erleichterung des auswendig Lernens, falls gewünscht, kann man gleiche Buchstaben zusammenfassen:

aaaabbcceeeefGhhiiklmmnnrrrssssttuu => 4a2b2c4efG2h2ikl2m2n3r4s2t2u

Wenn man ein weniger abgedrehtes Wort nimmt, macht das auch mehr Sinn ;) . Wahlweise kann man natürlich das auswendig Lernen sein lassen und sich einfach das Passwort jedes Mal neu zusammen basteln, z.B. wenn man selten genutzte Dienste mit sehr sensiblen Daten schützen möchte.

Vorteil: Extrem sicher. Nachteil: Schwer auswendig zu lernen, da das Ergebnis keinen Sinn mehr ergibt.

Die Satz-Methode

Einen Satz ausdenken, den man sich gut merken kann, und die Anfangsbuchstaben davon unter Berücksichtigung der Groß- und Kleinschreibung aneinander reihen, wahlweise inkl. Satzzeichen.

Sonntags irre ich meistens ziellos durch fremde Wälder. => SiimzdfW.

Auch hier können gleiche Buchstaben zusammengefasst werden: S2imzdfW. Wer möchte, kann dann noch sortieren: df2imSWz. Macht aber recht wenig Sinn und erhöht die Sicherheit von 100% auf... hm, 111%.

Vorteile: Sehr sicher, da für alle anderen völlig ohne Sinn; leicht zu merken, da man den Satz immer im Kopf hat. Mir geht's irgendwann so, dass ich den Satz nicht mehr brauche, aber das ist ja egal, auch der Satz ist ja nur im Kopf und nichts spricht dagegen, sich das Passwort daran immer neu zu konstruieren. Nachteile: -

Wir praktisch war es doch immer unter Windows XP, einfach aufnehmen zu können, was man hört, über den Wavemixer oder Stereo Mix oder sowas. Unter Vista und Windows Server 2008, was ja den gleichen Kernel hat, gibt's das standardmäßig nicht.

Abhilfe lässt sich aber schaffen, das wurde nicht komplett entfernt.

Systemsteuerung -> Sound -> Tab "Aufnahme" -> Rechtsklick in den Bereich mit den Geräten -> Deaktivierte Geräte anzeigen. Tadaaa.

wavemixer-aktivieren-unter-vista-und-server-2008

Quelle: Windows Vista Forum - spotlight.de Bild: Selbst gemachter Screenshot

Eins vorweg: Ich mag unsere fritz.box, die arbeitet eigentlich immer zuverlässig und bietet sehr viele Funktionen, unter anderen alle, die wir haben wollen. Die neue (7170) ist auch noch zuverlässiger als die alte. (Ich glaube, ich muss nicht erklären, dass in meinem Blog niemand Werbung bezahlt, oder? Das hier ist meine Meinung.)

Irgendwann vor ein paar Wochen war ich mal wieder bis Sonntag früh morgens auf und irgendwann vorm Schlafengehen war halt das Internet weg, die fritzbox hat nicht mal mehr Status- oder Fehlermeldungen geliefert. Passiert schonmal, normalerweise zwar mit Fehler, aber naja. Auf Portreset warten und schlafen gehen. Mittags aber immer noch kein Internet -> Anruf 1 bei 1&1 -> hm, kA, klingt kaputt, wir schicken n Techniker und ihnen ne SMS wenns fertig ist. (Telefon hängt auch am Internet, waren also komplett abgeschnitten).

Naja, der Techniker war erstmal nicht da und Montag mittag war immer noch kein Internet da -> 2. Anruf. Der Techniker war zu dem Zeitpunkt immer noch nicht da und würde wohl auch nie kommen (auch, wenn Wochen später ne Meldung kam, dass unser Internet jetzt repariert sei), aber der Supportmitarbeiter, den ich diesmal erwischt hatte, kannte das Problem. Ich habe ihm dann beschrieben, was die fritz!box tut (in einem ungewöhnlichen Rythmus blinken) und welche Meldungen ausgegeben werden, Diagnose: Komplettabsturz ohne Absturz, d.h. Zugriff auf die Oberfläche möglich, aber intern ist das System gecrasht.

Problemlösung: Kabel aus der Telefondose, fritz!box komplett neustarten und resetten, den Startcode eintragen, andere Daten neu eintragen (Ärger!), ein bisschen basteln um an die Einstellungen zu kommen und zum Schluss das Providerupdate ausschalten, welches den Absturz erneut auslösen würde. Daher auch erst jetzt den Stecker wieder in die Dose - sonst wäre das Update schon ausgeführt worden. Bekannter, ungefixter Bug...

Bei dem Gespräch, was insgesamt 28min dauerte (und damit knapp 20€ kostete, da Servicerufnummern vom Mobilfunk aus teurer sind, warum auch immer) kam dann immerhin noch rum, dass die beiden Anschlüsse an der Box, die den dritten Telefonanschluss darstellen sollen, Klemmanschlüsse für eine TAE-Dose sind. Fix erklären lassen wie das geht, gefreut, Telefonat beendet und in den Baumarkt gefahren.

Seit ich bei E.ON den Programmcodeblock zum Update der Datenbank geschrieben habe, stört mich die irre lange Ausführungszeit. Es geht dabei darum, von ca 300.000 Datensätzen anhand zweier Felder zu prüfen, ob sie bereits in der Datenbank sind, und ggf. Ergänzungen vorzunehmen. Beide Felder enthalten numerische Werte.

Bisher habe ich dazu ein Recordset geladen, was alle Datensätze in der Tabelle enthält, und dann eine Schleife geschrieben die alle eventuell zu ergänzenden Datensätze durchläuft. Darin wurde dann jedesmal ein Filter auf das Recordset gesetzt, und entweder blieb dann genau ein Datensatz über oder keiner, wenn's keiner war, musste ich den ergänzen. Das hat natürlich immer ewig gedauert, so etwa 1,5h, denn je nachdem wie intelligent Access da arbeitet, waren das 300.000 Durchläufe - für jeden der 300.000 Datensätze.

Jetzt habe ich einfach mal, in der Hoffnung den Vorgang vielleicht wenigstens auf ein Drittel reduzieren zu können, eine ganz andere Methode gewählt: Ich erstelle ein zweidimensionales Boolean-Array (für jedes Feld eine Dimension) mit den minimalen und maximalen Werten der Fehler als Grenzen (... To ..., ... To ... mit ReDim, Dim lässt da nur konstante Werte zu, meine sind aber dynamisch, da es sich um IDs einer anderen Datenbanktabelle handelt). Dann durchlaufe ich das Recordset, bei dem ich vorher immer den Filter setzen musste, einmal komplett und setze dabei im Array alle Felder, die durch das Recordset angegeben werden, auf true (meinarray (rs("feld1"), rs("feld2")) = true). So erhalte ich ein Array, in dem die vorhandenen Felder markiert sind.

Das Recordset wird jetzt schon nicht mehr benötigt. Der nächste Schritt durchläuft alle möglichen Werte für die beiden Felder (verschachtelte Schleife) und prüft dabei, ob der Wert im Array an der gerade durch die Schleifen gegebenen Stelle false ist. Falls ja, wird das Wertepaar in der Datenbank ergänzt. Dadurch, dass das Array vom minimalen zum maximalen Wert der Felder dimensioniert ist, gibt es, wenn die Tabelle, der die IDs entstammen, nicht durchgehend ist (Datensätze gelöscht...), mehr Positionen im Array als abgefragt werden, die dann auch auf false stehen. Macht aber nix, da die Schleife, in der die Ergänzungen vorgenommen werden, mit den tatsächlich eingetragenen Werten arbeitet und so keine IDs eingetragen werden, die es gar nicht mehr gibt.

Ergebnis: Statt 1,5 Stunden dauert der Vorgang jetzt vielleicht noch 20 Sekunden... Hätte nicht gedacht, dass es SO ineffizient ist, mit einem Recordset zu arbeiten. Anscheinend wird doch keine Kopie im Programm angelegt, sondern immer direkt auf die Datenbank zugegriffen.

Was vielleicht noch anzumerken ist, wäre die Tatsache, dass ich beim Anlegen des Recordsets nebenbei den Zugriffsmodus auf "adLockBatchOptmistic" gesetzt habe, was sich vom Namen her passender anhört als "adLockReadOnly", welches ich zuvor verwendet hatte. Die Beschreibung sagte was anderes, deshalb hab ich das zuvor nicht benutzt. Was genau jetzt den größeren Geschwindigkeitsvorteil ausgemacht hat, weiß ich nicht, ist mir aber eigentlich auch egal :D

So, nochmal zum Mitschreiben als Memo für mich selbst, weil ich immer wieder die gleichen Fehler mache.

Einrichten eines VPN unter Windows XP - Server

  1. Netzwerkverbindungen -> Neue Verbindung -> Erweiterte Verbindung
  2. Eingehende Verbindungen zulassen -> Anschlüsse sind überflüssig -> VPN zulassen
  3. Benutzer hinzufügen
  4. Assistenten beenden
  5. !!! In den Eigenschaften der "Eingehenden Verbindungen" auf Netzwerk und dann auf Eigenschaften von TCP/IP
  6. Jetzt die IP-Adressen die vergeben werden sollen angeben im Bereich der IPs, die der DHCP im Netz auch vergeben würde. Dies ist erforderlich, wenn Schritt 7 beim Client ausgeführt wird!!

Einrichten eines VPN unter Windows XP -Client

  1. Netzwerkverbindungen -> Neue Verbindung -> Verbindung mit dem Arbeitsplatz herstellen
  2. Verbindung per VPN
  3. Beliebigen Namen zur eigenen Identifikation eingeben
  4. Falls dieser Schritt erscheint, keine Verbindung vorher wählen lassen
  5. Hostadresse eingeben
  6. Assistenten beenden
  7. !!! Eigenschaften der Verbindung -> Netzwerk -> Eigenschaften von TCP/IP -> Erweitert -> "Standardgateway..." deaktivieren!! Sonst fliegt man aus dem eigenen Netz wenn man sich mit dem VPN verbindet. Das erfordert Schritt 6 beim Server!!

Man, ich vergess immer wieder eins von beiden und dann gibt's scheinbar unerklärliche Fehler. Möge diese Anleitung möglichst vielen Leuten helfen.

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