Glücklich ist, wer in den Sternenhimmel blickt, eine Sternschnuppe sieht und sich wünscht, dass alles bleibt wie es ist.

Kirsten Stark

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Eigentlich wollte ich ja bloß endlich mal eine LED-Taschenlampe, weil ich LED-Technik mag. Aber wie so vieles woraus hinterher ein Blogartikel entsteht wurde aus "eigentlich wollte ich ja bloß..." doch etwas mehr. Und so gibt's an dieser Stelle, soviel vorab, einen kleinen Testbericht zu den LED-Taschenlampen "LD20" von Fenix und "WORKX 203" von Litexpress.

Dem voraus ging eine kleine Recherche zu LED-Taschenlampen, ich hatte ja schließlich keine Ahnung wofür man da so sein Geld ausgeben kann - und vor allem keine Ahnung wie viel Geld man ausgeben kann. Das verrückteste Modell was ich gefunden habe ist eine für $300, mit der man Spiegeleier braten kann, wenn man ne Pfanne auf die Lampe stellt. Ich habe also ein bisschen gegooglet und bin dabei neben dem bekannten Hersteller MagLite als einen der ersten auf Peli gestoßen: "Wir bei Peli kümmern uns um die Details, damit Sie sich auf Ihre Mission konzentrieren können." Eh? Militärausrüstung? Okay, in diversen Foren übertreibt man es gerne. Fenix sollte auch sehr gut sein und so habe ich dann mal bei Amazon eine Suche durchgeführt zu LED-Taschenlampen und das preislich ein bisschen eingegrenzt, um nicht die hundert-und-mehr-Euro-Modelle zu bekommen.

MagLite kamen für mich nicht in Frage, da preislich etwas abgehoben und meist sehr schwer; Zweibrüder ebenfalls nicht, da bei der von mir gewünschten Funktionalität zu teuer. Inzwischen war ich anspruchsvoll geworden: Wegrollschutz sollte schon sein und wasserfest sowieso, möglichst robust, aber nicht groß und schwer. Zur Auswahl standen dann noch verstellbare Helligkeit und Verstellbarkeit des Lichtkegels auf weiteres oder fokussierteres Licht. Außerdem bin ich auf Unterschiede bei den Akkutypen aufmerksam geworden, manche Lampen verwenden Akkus wie sie auch in analoge Fotokameras kommen statt gewöhnlichen AA-Batterien.

Bestellt habe ich dann die oben genannten Modelle. Die Fenix ist in der Helligkeit verstellbar in 4 Stufen von 7 bis 180 Lumen und hat dabei Akkulaufzeiten von 72 bis 2,5h. Also 72h normale Taschenlampe oder 2,5h Autoscheinwerfer (unübertrieben, habs neben laufendem LKW getestet). Die Litexpress ist stufenlos verstellbar von sehr weitem Licht bis zu einem recht fokussierten Lichtkegel. Die Fenix ist allerdings in allen Modi stärker fokussiert als die Litexpress im fokussierten Modus - das kann gut oder schlecht sein, je nach Bedarf.

Beide Modelle waren ordentlich verpackt und wirkten sehr gut verarbeitet. Billigware hatte ich hier nicht in der Hand. Die Litexpress kam mit montierter Handschlaufe und Schutztasche; die Tasche fand ich allerdings recht ungeeignet, war eigentlich mehr ein zusammenziehbarer einfacher Flauschbeutel. Die Fenix kam mit montierbarer Handschlaufe, montiertem, angeblich abnehmbarem (hab's noch nicht geschafft) Gürtelhalter, Gürteltasche sowie Ersatzteilen für Verschleißteile. Überhaupt kann man bei der Fenix alles austauschen, sogar der Lampenkopf ist einzeln erhältlich. Das gibt bei mir, der immer auf die moderne Wegwerfgesellschaft schimpft, natürlich Pluspunkte. Beide Taschenlampen hatten einen ersten Satz Batterien dabei.

Mir war bei der Wahl einer hochwertigen Taschenlampe wichtig, dass diese nicht wegrollt. Beide haben daher einen Rollschutz, der bei der Fenix funktioniert aber besser, außerdem ist bei der Fenix ja noch die Gürtelhalterung, die auch ohne Rollschutz das Rollen verhindern würde. Die Fenix kann man hinstellen, was der Tatsache zu verdanken ist, dass der Einschaltknopf etwas tiefer liegt, so dass man diesen obendrein nicht versehentlich auslösen kann. Mit montierter Handschlaufe dürfte das allerdings nicht mehr funktionieren.

Beide Lampen sind irre hell. Ich hatte ja vorher schon etwas Bekanntschaft mit einfachen LED-Leuchten von Pearl gemacht und gestaunt welche Helligkeit diese erreichen, aber 90 Lumen (Litexpress) bzw. im hellsten Modus 180 (Fenix) sind einfach Wahnsinn. Ich hab beide getestet als ich nachts einen LKW beladen musste, die 180 Lumen entsprechen etwa einem normalen Autoscheinwerfer und ich hatte keine Probleme mit einer der beiden Lampen den ansonsten dunklen Aschenplatz an meiner Turnhalle zu beleuchten. Im Haus kann man die Fenix mit den 180 Lumen als Standlampe verwenden und ein 14m² großes Zimmer ausreichend ausleuchten um alles recht gut zu sehen. Die halbe Leistung reicht noch aus, um nicht hinzufallen. Für den Einsatz als Taschenlampe z.B. wenn die Sicherung rausgeflogen ist reicht der Survival-Modus mit 7 Lumen, in dem ein Satz Batterien 72 Stunden halten soll, völlig aus.

Die Entscheidung fiel bei mir recht schnell auf die Fenix. Der Hauptunterschied ist ja wie oben genannt, dass man bei der Litexpress die Leuchtweite verstellen kann, bei der Fenix dafür die Helligkeit. Die Fenix erreicht bei höherer Leuchtkraft aber ein nahezu ebenso weites Licht im Nahbereich wie die Litexpress. Daher war die Leistung letztlich vergleichbar. Entscheidend war daher die Art der Batterien - bei der Fenix normale AA, wie sie in jedem Haushalt rumfliegen, bei der Litexpress die eher als Fotobatterien bekannten CR123A. Ich betreibe grundsätzlich alles außer meinem Analogwecker mit Akkus - daher habe ich für AA bereits passende da und ebenso ein Ladegerät. Bei den CR123A müsste ich sowohl Akkus als auch Ladegerät neu anschaffen und wäre dann beim Preis der Fenix...

Zu erwähnen bleibt vielleicht noch, dass die Litexpress freie Morsezeichen ermöglicht - die Fenix hat hingegen einen automatischen Modus, bei dem SOS geblinkt wird. Ist die Frage was man sinnvoller findet. Das tollere Spielzeug ist jedenfalls die Stroboskopfunktion der Fenix, die man ggf. auch als Waffe verwenden kann. Die Fenix ist übrigens etwas größer, während ich die Litexpress in meiner Faust fast verbergen kann, ragt die Fenix etwa 5cm heraus. Leicht und damit angenehm zu transportieren sind beide.

Letztlich bin ich jetzt also mit einer für den Privatgebrauch eigentlich überdimensionierten, aber vermutlich für alle Ewigkeit ausreichenden LED-Taschenlampe ausgestattet. Fotos reiche ich eventuell nach, ansonsten sei auf die oben gesetzten Links verwiesen.

Vor längerer Zeit habe ich mal davon gehört, dass es spezielle Wecker gibt, die mit Sensoren den Schlaf überwachen und dann in einer Phase wecken, in der man sowieso nahezu wach ist. Ich fand das Konzept faszinierend, aber irgendwie hab ich mich nie weiter damit beschäftigt. Mit den massiven Aufstehproblemen in letzter Zeit hat sich das geändert.

Die Idee ist simpel und die Umsetzung klingt nachvollziehbar: Wenn es nicht gerade ein irre teures Modell mit Hirnstommessungen ist, wird auf irgendeine Art ein Beschleunigungssensor oder etwas ähnliches genutzt, um Schlafphasen zu erkennen. Das basiert darauf, dass man sich nicht in allen Schlafphasen gleich verhält - bei Wikipedia ist es recht gut erklärt, der Artikel über Schlafphasenwecker ist vielleicht für den Anfang verständlicher. Das Ziel ist, innerhalb eines einstellbaren Zeitfensters vor dem Zeitpunkt wo man spätestens aufstehen muss, eine Phase zu finden in der man ohnehin nur sehr leicht schläft, um möglichst angenehm aufzuwachen wenn man geweckt wird.

Es gibt im Wesentlichen zwei Modelle, den aXbo und den Sleeptracker. Der erste arbeitet mit einem Armband, was mit dem Wecker verbunden ist, also hab ich den zweiten getestet, der aussieht wie eine Armbanduhr und sich auch so trägt (und auch als solche verwendet werden kann). Da gibt's also schonmal Pluspunkte.

Beide Modelle bieten eine umfangreiche PC-Auswertungsfunktion (der aXbo nur für Windows), die ich aber nahezu nicht getestet habe. Die Software vom Sleeptracker bietet auf den ersten Blick eine Funktion um seine Schlafphasen anzusehen und ein Schlaftagebuch zu führen (auf Wunsch öffentlich). Dort lassen sich auch Faktoren eintragen, die das Einschlafen negativ beeinflussen. Ich habe das aber nur ganz kurz getestet, da ich die Daten nicht parat hatte um sie von Hand einzutragen und der Verbindungsstecker das schlecht haltendste und am merkwürdigsten konstruierteste ist was ich je gesehen habe. Für sämtliche Datenauswertungen ist es beim Sleeptracker erforderlich, eine To-Bed-Zeit anzugeben (kann auf einfache Art auf 30 Minuten nach dem aktuellen Zeitpunkt eingestellt werden). Ich werde die verbleibenden Tage dazu nutzen, 1. zu testen wie sich der Signalton anhört und 2. was der Sleeptracker tut, wenn man die To-Bed-Time einzustellen vergisst. Der aXbo ermittelt das laut Website übrigens selbstständig... vielleicht teste ich den auch nochmal.

Zum Weiteren dann einfach mal die Ergebnisse der bisher sieben Nächte, die ich den Sleeptracker bisher getestet habe.

  1. Bin zufällig ausnahmsweise selbst aufgewacht, der Wecker ist sofort angegangen - funktioniert also, denn ich hatte ja damit quasi eine Wachphase innerhalb des von mir gewählten Zeitraums vor meinem Ultimatum wann ich raus muss.
  2. Der Wecker weckt mich wie geplant zu einem Zeitpunkt, an dem ich nicht sehr tief schlafe, ich stehe aber aus irgendeinem Grund trotzdem nicht auf und schlafe wieder ein. Zum Ultimatum geht der Wecker nochmal, ich muss ja raus, werde auch wach, fühle mich aber jetzt wo ich wieder aus tieferem Schlaf geweckt wurde genauso beschissen wie sonst.
  3. Auch am dritten Tag war's nicht toll, es gab wohl keine passende Phase, ich hatte das Zeitfenster in dieser Nacht probehalber recht kurz gewählt (20 Minuten) und wurde so ganz normal aus dem Schlaf gerissen, nur durch Vibration statt mit nem Piepen.
  4. Der vierte Morgen war ein Fehlschlag. Ich bin nicht wach geworden, die Auswertung zeigt an, wann der Vibrationsalarm losging, aber es hat mich nicht wach gekriegt und ich habe verschlafen.
  5. Auch am fünften Morgen habe ich verschlafen, diesmal aber selbst verschuldet, ich hatte nur zwei Stunden Schlaf, also kein Wunder dass der Vibrationsalarm mich nicht wach bekommen hat.
  6. Nach den beiden totalen Fehlschlägen klappt's wie geplant. Ich werde wach und fühle mich ausgeschlafen. Toll! So hab ich mir das vorgestellt.
  7. Und nochmal, weil's so schön war. Bin aufgestanden, aber nicht zur Uni gefahren (Streik und kein Bock auf Parkplatzsuche). Also wieder ins Bett, ohne Schlafphasenwecker, war ein Fehler und mittags fühle ich mich schlechter als morgens.

Fazit: Das Konzept funktioniert prinzipiell - es erfordert aber dennoch, früh schlafen zu gehen, denn weniger Schlafen muss man damit nicht. Im Gegenteil, eigentlich muss man etwa eine halbe Stunde eher ins Bett, da man ja nicht weiß, wann man genau geweckt wird - dafür bleibt evtl. Zeit für Dinge, die sonst morgens ausfallen. Der Vibrationsalarm allein reicht nicht immer aus - schade. Wenn ein akustisches Signal dazu kommt, sollte es aber bei der Preiskategorie die Möglichkeit geben, Musik vom PC einzuspielen oder wenigstens Radio - bieten beide Modelle nicht. Der aXbo wirbt mit Naturklängen, beim Sleeptracker werde ich morgen erfahren was das Signal ist, ich tippe aber auf normalen Piepton - das wiederum hätte dann mal so gar keinen positiven Effekt. (Nachtrag:Es IST ein ekliger Piepton, der sich mit dem Vibrationsalarm in verkürzenden Abständen abwechselt. Nervtötend! Da ist jedes angenehme Gefühl weg.)

Wenn andere Dinge dazu führen, dass man morgens unmotiviert ist aufzustehen, ist ein Schlafphasenwecker keine ausreichende Lösung. Man fühlt sich nicht wie vom LKW überfahren, läuft aber dennoch Gefahr, im gemütlichen Bett liegen zu bleiben. Aufgrund des hohen Preises werde ich mir programmiertechnisch mit Notebook (oder evtl. mit einem MP3-Wecker) und meinem genialen Hubschrauberwecker* eine andere Lösung basteln: Die Musik-Variante wird leise eingestellt, so dass ich nur davon wach werde, wenn ich gerade eine fast-wach-Phase habe, und auf eine Zeit ca 30 Minuten vorm Ultimatum. Der * Hubschrauberwecker, der ein grausames Piepen verursacht, was nicht aufhört, bevor man den Hubschrauber (kleines Plastikmodell ca 10cm) der vom Bett wegfliegt eingefangen hat, wird dann auf die Zeit gestellt zu der ich spätestens aufstehen muss, falls mich die Musik mal nicht weckt. Falls das funktioniert, wäre das Ziel des Schlafphasenweckers erreicht, und das mit einer zusätzlichen Motivation zum Aufstehen - denn wenn mich eins wirklich aufputscht, dann Musik!

Am Freitag endet mein erstes Semester Elektrotechnik und Informationstechnik, eine gute Gelegenheit über die Praxistage zu berichten, die mit meinem Jahrgang für die Erstsemester neu eingeführt wurden. Die Aktion stand unter der Idee, den Studenten schonmal zu zeigen was sie später vielleicht erwartet - für die, die in die Robotik gehen wollen, vielleicht auch zutreffend, auf jeden Fall bedeutete die Aktion für alle Teilnehmer viel Spaß.

Es gab also, drei Wochen vor dem Ende des Semesters (der Eintrag lag schon ein wenig...), drei Tage mit Anwesenheitspflicht - sowas gibt's sonst nicht bei ETIT an der Ruhr-Uni. Etwas merkwürdig ja schon, sind doch die meisten wahrscheinlich eh freiwillig hingegangen. Jedenfalls ging es diese drei Tage um die Programmierung von humanoiden Robotern, im Netz zu finden als Robonova - ausgestattet mit 16 Servomotoren, programmierbar mit einer BASIC-Variante, im stehenden Zustand etwa 35cm groß.

Mir hat die Aktion einen unheimlichen Motivationspush verpasst, weil ich dadurch endlich mal wieder mehrere Tage am Stück in der Uni war und gemerkt hab dass das alles eigentlich richtig Spaß macht. Durch die Einteilung in Zweierteams innerhalb eines Raumes (Raum = Gruppe von 20-40 Personen) statt des üblichen Hörsaalhaufens (Hörsaalhaufen = Gruppe von 80-200 Personen) hat man sich auch direkt noch besser kennengelernt.

Es gab eine Pflichtaufgabe und eine Kür, also freies Programmieren nach dem Pflichtteil. Der Pflichtteil bestand darin, den Roboter zu zwei Meter Fortbewegung zu motivieren, dabei sollten (zumindest bei uns im Raum) diese zwei Meter möglichst schnell zurückgelegt werden - startend in Bauchlage, danach frei, Hauptsache, das Ziel zwei Meter weiter vorne wurde erreicht. Mein Partner und ich haben dabei die Raumbestzeit von 20 Sekunden aufgestellt, indem wir den Roboter Rollen machen ließen. hahahah

Die Kür-Aufgabe hat dann eine Menge skurrile Ergebnisse geliefert, einige kann man sich bei Youtube ansehen (Suche z.B. nach Praxistage RUB) und einige haben zu erstaunlichem Teamwork geführt, da sich mehrere bis viele der Zweierteams zusammen getan haben und ihre Roboter synchron laufen ließen. Unter den Besten der Räume gab es dann am dritten Tag nachmittags im großen Hörsaal eine Demonstration mit Abstimmung und Preisen für die drei Allerbesten.

Zur Demonstration was sich alles anstellen ließ, hier mal zwei exemplarisch ausgewählte Videos... das erste zeigt den Roboter, den mein Partner und ich programmiert haben, das zweite dürfte der Sieger der Herzen sein...

Video 1 (Aufnahme im Gruppenraum)
Video 2 (Aufnahme bei der abschließenden Präsentation)

Sechs Jahre alt durfte mein Standrechner werden. Ein stolzes Alter für einen PC in der heutigen Zeit. Das ist der Grund, warum ich meine PCs gerne selber baue: Man weiß genau, was drin ist, wo Aufrüstmöglichkeiten sind, was man austauschen kann, und kann so zu einem geringen Preis lange einen Rechner betreiben, der mit den aktuellsten Anforderungen mithalten kann. Nun hat er ausgedient, alle sinnvollen Aufrüstmöglichkeiten sind erschöpft...

2004 habe ich mit einer Grafikkarte, einer ATI Radeon 9600, angefangen, ein Geschenk zur Konfirmation. Mein damaliger Rechner hatte überhaupt keinen AGP-Anschluss, also musste ein neues Board her und mit dem neuen Board auch CPU und RAM. Ich hatte keine Ahnung und habe mir für 200€ was verkaufen lassen, ein Board von ASRock, der Billigmarke von Asus, und einen AMD Athlon XP 2400 mit irgendeinem RAM. Ein guter Start. Die CPU ist bis heute geblieben, alle anderen Komponenten wurden einmal ausgetauscht. Das Board wich einem Spitzenmodell von Asus, der RAM wurde aufgerüstet und gegen welchen mit Taktung 400Mhz ausgetauscht, größere Festplatten gekauft. Als CPU-Kühler diente zum Schluss ein Zalman. DVD-Brenner ersetzten meinen alten CD-Brenner, der schon vor dem neuen PC da war. Zum Schluss sollte eine bessere Grafikkarte (ATI X800, eines der Lieblingsmodelle der Gamer) dafür sorgen, dass aktuelle Spiele laufen, aber es scheiterte an der 32Bit-Architektur des alten Athlon.

Was bleibt, sind Gehäuse und Festplatten. Das alte PATA-Modell hat zwischendurch das Zeitliche gesegnet und wurde durch SATA-Platten ersetzt. Western Digital und Samsung leisten hier gute Dienste. Das robuste, schwere Stahlgehäuse, was ich damals zu dem Komponentenbundle kaufen musste, weil das neue Board nicht in das olle Dell-Gehäuse passte, dient momentan als Buchablage neben meinem Bett. Das leuchtende Gehäuse, in dem die ganzen Komponenten zum Schluss steckten (und zum Teil noch stecken), wurde von mir zwischenzeitlich selbst neu lackiert. Jetzt wird es wohl eingelagert für den nächsten PC, wenn das Notebook nicht mehr mithalten kann. Sechs Jahre wird es nicht dauern - denn Notebooks lassen sich nicht gut aufrüsten.

Foto Mein alter PC, Gehäuse offen, Seitenteil ab

Foto Mein Notebook

Heute mal was anderes: Ich habe ein externes Festplattengehäuse zu verkaufen. Hab's damals gekauft wegen der Netzwerkfunktion, die ich aber dann nie wirklich genutzt habe. Folgende Eigenschaften:

  • Gehäuse für 3,5 Zoll ATA-Festplatten (landläufig auch IDE genannt, das sind die breiten Stecker)
  • Anschluss direkt an einen PC oder MAC möglich über USB 2.0
  • Anschluss an ein Netzwerk möglich über 100Mbit-Leitung (normaler Standard-LAN-Port RJ45), hierzu muss die Festplatte als FAT32 formatiert und die mitgelieferte Software aufgespielt werden. Die Festplatte lässt sich dann über ein Web-Interface konfigurieren und man kann über die Netzwerkumgebung darauf zugreifen.
  • Ansonsten keine weiteren Besonderheiten... Lüftungslöcher, Betriebsanzeige-LEDs. Externe Stromversorgung erforderlich (mitgeliefertes Netzteil mit Eurostecker passt in jede normale Steckdose). USB-Kabel gebe ich mit dazu. Der Zustand ist gut... halt nicht neu, aber alles funktionsfähig und optisch in Ordnung. OVP und Treiber-CD sind dabei.
  • Der Hersteller ist magu, das Laufwerk heißt ipDrive... interessant daran ist vielleicht, dass man den Chipsatz bei Bedarf flashen kann, falls also mal Fehler auftreten, ist die Chance einer erfolgreichen Selbstreparatur groß. Habe dazu glaube ich auch noch ne Anleitung.

Bei Interesse bitte einen Kommentar abgeben, ich kontaktiere jeden Interessenten persönlich per Mail, also bitte eine gültige Mailadresse angeben (wird nicht veröffentlicht). Preisvorstellung wäre hilfreich - der Neupreis vor drei Jahren betrug ca 60€. Abholung in Gelsenkirchen, Essen oder Umfeld möglich gegen Barzahlung, Versand per Nachnahme oder nach Absprache.

Wer sich viel bei Twitter oder auf Barcamps rumtreibt, hat vielleicht schonmal von Poken gehört. Poken sind die neuen Visitenkarten - also jedenfalls wollen sie das mal werden. Auf jeden Fall sind sie schon die Visitenkarten der digitalen Welt - für alle, die nicht mehr Postadressen, sondern Social Networking-Zugehörigkeiten austauschen. Twitter, *VZ, Facebook usw usw. Die Daten zu allen Profilen (bzw denen die man einträgt) und Messengern werden im Poken gespeichert - ein Poken ist nämlich erstmal ein USB-Stick mit RFID-Chip. Über letzteren werden dann auch Daten von anderen gesammelt, statt Visitenkarten auszutauschen... damit kommt die Aktion vom Poken-Shop ins Spiel: Dafür, dass ich einen Link zu ihrer Aktion setze und das Poken nutze, was ich dafür bekomme (und damit 1. Papier für Visitenkarten spare), spendet der Poken-Shop 2. einen Baumsetzling an die Tropenstiftung Oro Verde. Eine coole Aktion - sowohl für die Verbreitung von Poken als auch für die Rettung der Regenwälder.

Poken

Mitmachen können alle Blogger - man kann ein Banner einbinden oder einen Blogartikel über die Aktion schreiben (oder beides, wie ich), Voraussetzung ist, dass man mit mindestens 100 Seiten bei Google geindext wurde (site:domain.de) - ich hab über 500...

Übrigens danke an Mausz, bei der ich auf die Aktion gestoßen bin hahahah Wollte eigentlich was in den Text einbauen dazu, hat dann aber irgendwie nicht gepasst... was soll's.

Und jetzt bin ich gespannt welches es wird bzw. ob ich gefragt werde welches ich haben möchte hahahah Ich find ja das Elvis-Poken total cool... oder den Ninja... oder das Voodoo-Teil :D Wink mit dem Zaunpfahl an den Poken-Shop

...wieviele Leute haben sich eigentlich schon darüber gewundert, dass Windows ein USB-Gerät, wenn man es mal an einen anderen Port anschließt, neu erkennt? Egal wieviele, ich behaupte mal, der Prozentsatz der Leute, die sich nicht nur gewundert, sondern irgendwann auch geärgert haben, geht gegen 100. Ich verstehe nicht woher dieser Unfug kommt... jedes Gerät hat doch eine eindeutige Kennung. Aber nein, wenn ich meinen USB-Stick mal nicht links, sondern rechts in den Frontport stecke, kriegt er einen anderen Laufwerksbuchstaben, weil er ja neu ist. Das hat sich bis Windows Vista und Server 2008 nicht geändert.

Anlass für diesen Eintrag ist mein aktuellstes Ärgernis... ich teste gerade eine externe Soundkarte von Creative, die später auch noch einen Testeintrag bekommen wird. Gerade habe ich die mal woanders eingesteckt (vorne, der Einfachheit halber). Die Folge war, dass ich mir wieder ne Minute lang knacken aus meinen Boxen anhören musste, dieweil Windows den schon vorhandenen Treiber nochmal installiert hat (verschwendet das nicht eigentlich auch Festplattenspeicher?) und danach meine Boxeneinstellungen weg waren. Ich habe hier ein Surroundsystem, bei dem die hinteren Boxen im Verhältnis zu den vorderen weiter weg sind, weshalb ich die Lautstärke einzeln regele. Diese Einstellungen waren jetzt weg, weil Windows dem zuständigen Programm vorgegaukelt hat, das sei jetzt eine neue Soundkarte...

Unendlich viele alkoholfreie Getränke kostenlos, jede Menge Technik und nette Menschen - das war das, was ich wusste, was mich erwartet, als ich mich am Mittwoch Abend auf den Weg zum Gadgetabend gemacht habe. Das Konzept des Unperfekthauses hatte mich schon vorher fasziniert, nun hatte ich also mal eine Gelegenheit mir das selbst anzuschauen. Perfektion wird hier tatsächlich nicht an den Tag gelegt, allerdings fällt das eher angenehm auf - man fühlt sich einfach eher zuhause und willkommen als in einem hochprofessionellen modernen Hotel oder Bürohaus. Passenderweise, ausgehend davon dass eine Menge Nerds an diesem Abend teilnehmen werden, findet der Gadgetabend in Raum 404 statt. Zufall, angeblich :D

Mein Zug hatte aufgrund von "kracks nuschel Wuppertal" "unbestimmte Verspätung", wie die stotternde Bahnsprecherin mitzuteilen wusste, die Anzeige nannte das 20 Minuten und auch wenn es letztendlich nur 15 waren, kam ich zu spät und doch früh genug für die spontane Vorstellungsrunde. Etwa 15-20 Teilnehmer hatten sich eingefunden, Studenten und Erwachsene, Männer und Frauen, mit oder ohne eigenes Gadget, Interessierte, Wiederkommer, Sponsoren, der Gründer des Unperfekthauses. Ein Brite mit starkem Akzent, aber fließendem Deutsch, war auch dabei - mit Hackintosh.

Der Gadgetabend soll also eine Möglichkeit für Technikbegeisterte sein, eigenes zu präsentieren, neues auszuprobieren, sich auszutauschen. Eine nette Idee, welcher Elektronikshop lässt einen schon nach Lust und Laune iPhone, Blackberry und G1 ausprobieren oder kann einem ernsthaft erklären, wie man Mac OS auf ein normales Netbook installiert. An diesem Mittwoch gab's außer dem genannten noch den "Arduido" zu bestaunen, eine vielfältig erweiterbare Platine mit Mikrocontroller mit Zielgruppe Einsteiger - verschiedenste Module von WLAN bis Audio sind fertig kaufbar und müssen dann nur noch mit der Basisplatine verbaut werden; außerdem ist der Mikrocontroller in Processing programmierbar, welches C oder Java ähnelt. Frisch vom Einsatz aus der Firma war außerdem ein akkubetriebener Miniprojektor dabei und eines der iPhones war mit einer schicken Kirschholzhülle versehen. Eine vollständige Liste findet sich bei Twitter unter dem Hashtag #gadgetabend.

Überhaupt ist das die größte Gemeinsamkeit der Besucher: Sie twittern. Einige haben auch schon ein Poken dabei, viele bloggen, der Autor vom Pottblog ist vielleicht der Bekannteste unter ihnen. Durchweg Nutzer der modernen Medien auf jeden Fall; wer nicht wenigstens ein bisschen technikverrückt ist, wird es hier entweder - oder flüchtet ganz schnell nach hause.

Bekannterweise gehöre ich ja zu denen, die schon technikverrückt sind ;) , von daher werde ich sicher nochmal wieder kommen. Diesmal habe ich jedenfalls gelernt: iPhones gibt es auch ohne Vertrag, sind dann aber nicht bezahlbar. Googles G1 ist eine echte Alternative, wenn man nicht 100 Apps braucht und eigentlich sein Handy nur um eine Tastatur, einen großen Bildschirm und einen Kalender erweitern möchte. Bis ich mir ein Smartphone anschaffe, muss mein Desktopkalender aber erstmal in beide Richtungen synchronisieren lernen und zu Windows 7 kompatibel werden. Windows ist übrigens Seltenheit beim Gadgetabend - mehrere Macbooks sind zu sehen, auch Netbooks mit Linux. Über Windows redet hier niemand. Wird Zeit, meinen Windows 7-Testbericht fertig zu schreiben ;)

Mehr Infos zum Gadgetabend gibt es auf gadgetabend.de, dort finden sich auch Links zu Berichten und Kontaktdaten der Teilnehmer.

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