Alle schimpfen auf das Wetter, aber keiner tut was dagegen.

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...kann man so nicht sagen, aber wenn ich daran denke, wieviel Zeit ich in den letzten Wochen geopfert habe, um eine Lösung für ein merkwürdiges Problem zu bekommen, könnte man diesen Eindruck gewinnen.

TomTom stellt seinen Nutzern ja bekanntermaßen die MapShare-Community zur Verfügung. Darüber sollen Nutzer von TomTom-Navigationsgeräten Fehler im Kartenmaterial selbst melden können. Diese Updates können dann über die mit jedem Navi mitgelieferte Software als kostenloses Update geladen und eingespielt werden.
Soweit, so schön die Theorie, aber seit ich eine aktualisierte Karte auf mein Navi gespielt habe, meldete mir die Software, es seien keine Aktualisierungen verfügbar. Irgendwann ergänzte sich das dann durch den Hinweis, die Karte sei veraltet, aber geändert hat das nichts an der Tatsache, dass statt täglich mehreren Dutzend Updates gar keine mehr da waren.

Woher das Problem kam, weiß ich nicht; warum auch neu installieren der Software auf einem anderen Betriebssystem nicht geholfen hat, auch nicht. Warum es jetzt mit dem gleichen Betriebssystem, nur neu installiert (diesmal beides), geht, ist mir ein Rätsel. Dem Support auch, aber der hat sich ja wenigstens... bemüht. Im Folgenden der Supportverlauf.

  1. Anfrage von mir, warum ich keine Updates erhalte, da es vorher immer welche gab (mit Screenshot). Meldung Software: Der Download von Korrekturen ist derzeit nicht möglich.
  2. Antwort Support: Ich soll dran denken, die Länder auszuwählen, für die ich Korrekturen wünsche. Des weiteren eine ausführliche Anleitung, um den Fehler, dass die Korrekturen nicht gespeichert werden können, zu beheben.
  3. Erklärung meinerseits, dass ich die Korrekturen gar nicht erst zu sehen bekomme, geschweige denn versuchen kann, sie auf das Navi zu laden. Länderauswahl nicht möglich ("Keine Inhalte verfügbar"). Screenshot.
  4. Support: Anforderung Systeminformationen aus der Software
  5. Ich: Schicke die Systeminformationen
  6. Support: Gerät zurücksetzen und MapShare erneut beitreten.
  7. Ich das also gemacht, hat aber auch nicht geholfen. Nebenbei hab ich meine Mailadresse ändern wollen - ein fataler Fehler. Das System meint, irgendwas sei schiefgegangen, einloggen kann ich mich trotzdem, aber der Supportverlauf ist futsch. Also den Verlauf aus ner Benachrichtigungsmail gekramt und nochmal gepostet.
  8. Zwischendurch noch die Zufriedenheitsumfrage ausgefüllt (0% zufrieden, da Problem nicht richtig erkannt und nicht gelöst), außerdem ist jetzt mein Account kaputt. Ich werde immer ausgeloggt, wenn ich auf die Seite will, wo man Supportanfragen stellen kann. Meine Anfrage von einem neuen Account aus, dass der andere Acc defekt ist, wurde bisher nicht bearbeitet.

Tja, da MapShare inzwischen wieder funktioniert, habe ich auch vorerst keine Nerven, dem weiter nach zu gehen. Aber irgendwie war der Support nicht hilfreich, der Knaller war aber, dass mein Account irgendwann nicht mehr funktioniert hat und es jetzt noch nicht tut...

Ausgehend davon, von einer großen Firma gekauft zu haben, war ich von dem Service des Verkäufers, von dem ich den Stick gekauft habe, nicht so begeistert. Es wurde nach meiner Adresse gefragt, da man nicht an Packstationen liefern könne, was noch ok war, ein paar Tage später dann nochmal, das war nicht ok. Hab das dann auch entsprechend in der Bewertung vermerkt und nur 4 von 5 Sternen rausgerückt:

Ware in Ordnung und wie angegeben, Kontakt etwas langsam und unpersönlich, teilweise überflüssigerweise wiederholte Nachfragen. Ware war aber gut verpackt und kam nach Versandmitteilung schnell an.

Denn ansonsten war ja alles in Ordnung, die Ware war einwandfrei und der Versand, nachdem die Adresse geklärt wurde, schnell.

Heute abend, nur wenige Stunden nachdem ich die Bewertung abgegeben hatte, kam ein Anruf - am anderen Ende war der Verkäufer des Sticks. Er habe meine Bewertung gelesen und würde mich gerne informieren warum das so dumm gelaufen sei und sich dafür entschuldigen. Im folgenden 5minütigen Gespräch erfuhr ich dann, dass es sich bei Xo Media um eine Firma handelt, die vor einigen Monaten erst gestartet ist, gerade gut anläuft, mehr als gut, und daher total ausgelastet ist. Die drei Mitarbeiter arbeiten teilweise 20 Stunden am Tag und da ist es verständlich, dass man mal vergisst, dass man eine Adresse schon erhalten hat. Man passe sein Angebot schon nicht mehr an, um nicht noch mehr zu verkaufen, bevor verschiedene Vorgänge automatisiert wurden, da man sonst den Kunden keinen brauchbaren Service bzw. keine annehmbaren Bearbeitungszeiten mehr bieten könne.

Nach der sehr freundlichen und einleuchtenden Erklärung hatte ich dann erstmal ein schlechtes Gewissen und habe meine Bewertung nochmal überdacht. Dem Verkäufer ist es zwar so recht, wie es da steht, ich würde aber nach der eindrucksvollen Erklärung doch gerne etwas positiver bewerten. Daher mal eine Frage: Weiß jemand, ob man bei Amazon nach dem Löschen eines Verkäufer-Feedbacks nochmal eins abgeben kann - für die selbe Bestellung? Also quasi eine Korrektur vornehmen? Falls nicht, bleibt's halt so, aber wenn's geht, würde ich das vielleicht mal in Anspruch nehmen...

Auf jeden Fall war dieses Telefonat ein Zeichen dafür, dass es noch interessierte Verkäufer gibt. Ich wünsche der Xo Media weiterhin viel Erfolg und hoffe, dass die individuelle Kundenbehandlung beibehalten werden kann bzw. nach dem aktuellen Stress wieder verbessert wird.

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