Great people are those who make others feel that they, too, can become great.

Mark Twain

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Ich werde nie wieder Tasten aus meiner Notebooktastatur entfernen. Ich werde nie wieder Tasten aus meiner Notebooktastatur entfernen. -.-

Im Laufe des letzten Jahres habe ich mindestens drei Paar Ohrhörer verschlissen, und da ich ja trotz allen Widrigkeiten immer noch hoffe, dass mein Player noch ne Weile hält, habe ich nun mal ein paar Testkäufe gemacht. Meine erste Wahl war Sennheiser, da die beim Player mitgelieferten mich total begeistert haben - und das sind Sennheiser. Also war meine erste Sammelbestellung ein Dreierpack von Sennheiser-Hörern.

Genauer habe ich die beiden "normalen" Ohrhörer MX260 und MX560 bestellt und ein richtiges in-ear-Paar, die CX300. Preise etwa 12, etwa 16 und etwa 32 Euro. Es ist faszinierend, wie ähnlich die Produktbeschreibungen auf der Sennheiser-Website sind, wenn man sich die MX-Reihe anguckt - unten das erste Bild zeigt den Produktvergleich, sogar dort sind die Unterschiede kaum sichtbar. Aber welche Unterschiede überhaupt?

Die MX260 und MX560 haben sich tatsächlich nur in der Farbe, dem sonstigen Design und dem mitgelieferten Zubehör unterschieden. Die billigeren MX260 kommen dabei besser weg, denn diese verfügen über ein äußerst praktisches asymmetrisches Kabel, d.h. man hat die Kabel nicht vorm Hals hängen, sondern nur das für das rechte Ohr im Nacken liegen. Zubehör gab's keins, bei den MX560 war ein Kabelaufwickler dabei, der eher an ein Fabrik-Abfallprodukt erinnert und den ich obendrein nicht verstanden habe - man kann die Ohrhörer reinstecken, aber nicht das Kabel aufwickeln. Anleitung gab's nicht. Die Tasche ist ganz nett, rechtfertigt für mich aber nicht den Preis.

Klanglich passt mein Testeindruck dann zur Produktbeschreibung, ich kann beim besten Willen keinen Unterschied feststellen. Beide Modelle geben alle Frequenzbereiche ausreichend wieder, die Bässe sind etwas laut, das Gesamtklangbild wirkt leicht dumpf. Die Hörer sind immerhin gut genug, schlechte Kompression hörbar zu machen (Kompressionsartefakte). Beide sitzen aber sehr unbequem, längere Zeit tragen mag ich die nicht, sie sind zu groß und verstopfen mein Ohr regelrecht.

Die CX300 habe ich nur mitbestellt, um mal in-ear-Hörer auszuprobieren. Für den Preis hatte ich da was wahnsinnig tolles erwartet... weit gefehlt. Nachdem ich es geschafft habe, mir die Dinger vollständig ins Ohr zu quetschen (nur die kleinste von drei Größen Ohrstecker passt, dabei bin ich ziemlich groß), habe ich zwar von der Außenwelt nur noch die Hälfte gehört, die Musik hat sich jedoch nicht so gut angehört wie auf den beiden normalen Modellen. Diesmal zu wenig Bass. Bei der Größe kein Wunder, die Membran misst vielleicht 6mm im Durchmesser, aber versprochen wurd's ja trotzdem. Beim Rausnehmen quietscht es, hurra, alles voller Ohrenschmalz, den ich beim Säubern nicht erwischt habe. Iiih.

Der Knaller war übrigens die Verpackung. Die MXe hatten eine mit Pappboden, den konnte man abreißen, nicht schön, aber einfach. Die Verpackung der CX musste ich regelrecht mit roher Gewalt zerstören. Scheiß Blister - siehe Fotos. Zurückgeschickt hab ich sie dann alle.

Lob an die AVIDES MEDIA AG: Alles reibungslos abgewickelt, Ware einwandfrei geliefert, Ware einwandfrei zurückgenommen. Ich habe keinen Cent bezahlt für die Testaktion. Sehr gut!

Nach diesem ernüchternden Ergebnis mussten andere her. Die Recherchen bei Amazon sagten leider vor allem eins aus: Die meisten Ohrhörer sind Schrott, ganz gleich wie teuer. Entweder hört man nix oder sie gehen schnell kaputt. Es ist erschreckend, was da teilweise geliefert wird, Ohrhörer die jedes Mal nach 2-3 Monaten defekt sind...

Jemand, der auch Sennheiser und Sony getestet hatte, schwärmte von AKG Acoustics, so wurde meine zweite Testrunde dann ein Viererpaket aus den AKG K 312P, den AKG K 315 Pebble, den Sony MDR-E 829V und, mehr zum Vergleich und um Sennheiser noch eine Chance zu geben, den Sennheiser MX 360. Alle Hörer kosteten zwischen 12 und 16€, bestellt habe ich diesmal direkt bei Amazon.

AKG machte direkt beim Auspacken einen guten Eindruck, die Verpackungen waren beide wiederverwendbar. Die 312P haben einen Steckverschluss, die Pebble muss man oben und unten aufreißen (Papplasche), danach kann man den Karton aufklappen (Magnetverschluss). Sony und Sennheiser hatten die bewährten Kaputtreiß-Pappkartons, Blister gab's diesmal keine.

Diesmal waren immerhin vier Modelle zu testen, bei denen deutliche Unterschiede zu erwarten waren, also hab ich ne Testliste angelegt und ein paar Lieder ausgesucht, mit denen Klangunterschiede hörbar sein sollten. Fünf Aspekte waren mir beim Test wichtig: Höhen / Mitten / Tiefen werden gut wiedergegeben, der Gesamtklang ist "schön", also nicht dumpf oder ähnliches, die Qualität des Klangs ist gut genug, um schlechte Komprimierungen raus zu hören, die Hörer sitzen bequem und fest im Ohr und verursachen auch bei längerem Tragen keine Schmerzen.

Im Klang sind eigentlich nur die sehr bassbetonten Pebble negativ aufgefallen. Der Gesamteindruck wirkte eher dumpf, Höhen wurden nicht gut hörbar wiedergegeben. Da ich keine Lust habe, mit dem Equalizer spielen zu müssen, hatte dieses Modell damit schon verloren. Das andere AKG-Modell hat dafür beim Bass geschwächelt, wohingegen die Höhen die besten von allen vier waren. Der Klang ist sehr klar und deutlich, aber es fehlt eben ein bisschen an Tiefe - nicht, dass keine da wäre, aber im Vergleich zu Sony und Sennheiser eben weniger. Sony und Sennheiser tun sich nicht viel im Klang, je nach Lied ist mal der eine, mal der andere leicht besser, beide schneiden insgesamt aber besser ab als die beiden AKG.

Alle vier Modelle sitzen sehr bequem im Ohr - was mich erstaunt hat, da die beiden anderen Sennheiser-Modelle aus der ersten Testreihe zur gleichen Produktreihe gehören wie die MX 360, dennoch sitzen letztere deutlich besser im Ohr. Länger getragen habe ich dann nur die Sony MDR-E 829 und die MX 360, da die beiden AKG schon aufgrund des Klangs verloren hatten - wenn auch nur knapp. Dabei zeigten sich allerdings auch keine Unterschiede.

Die weitere Ausstattung war bei allen vier unterschiedlich. Die MX 360 kommen mit drei Paar Ohrpolstern und asymmetrischem Kabel. Die von Sony und die Pebble von AKG haben einen Lautstärkeregler im Kabel integriert, der sehr klein, aber trotzdem leicht bedienbar ist. Beide Modelle von AKG und auch die Kopfhörer von Sony kommen mit Aufbewahrungsbox; die des Pebble ist aus festem Stoff und irgendwie nutzlos, da hohl. Die beiden anderen sind aus Plastik, schließen fest und bieten eine sehr komfortable Möglichkeit, die Kabel aufzurollen (ähnlich einer Kabeltrommel). Alle vier Modelle verwenden gummibeschichtete Kabel, was verhedderten Kabeln vorbeugt und ein Entwirren deutlich vereinfacht.

Letztlich musste ich eine Entscheidung treffen zwischen Sony und Sennheiser. Vom Klang her waren die beiden gleichauf, vom Sitz im Ohr auch, es galt also anhand der Ausstattung zu entscheiden. Preislich waren die MX 360 die billigsten mit knapp 12€, die Sony die teuersten mit knapp 16€, was aber für die Entscheidung nicht relevant war. Ich hätte gerne die Aufrollbox gehabt, aber zwei Aspekte sprachen für die Sennheiser-Ohrhörer: Zum Einen die asymmetrische Kabelführung und zum Anderen die wirklich vielen Erfahrungsberichte, nach denen Hörer von Sony andauernd kaputt gehen. Bei Amazon, bei Recherchen bei Google und sogar bei zufälligen Gesprächen unter Freunden hörte ich immer wieder "Sony kannste nach 2-3 Monaten wegschmeißen". Das asymmetrische Kabel ist für mich deshalb relevant, weil ich so den Player in die Hosentasche stecken kann und dann gar keine Kabel mehr vorm Körper hängen habe, nur noch seitlich. Fühlt sich freier an, finde ich, ist aber mein persönliches Empfinden. Außerdem kann man die Ohrhörer rausnehmen, ohne dass sie beim Loslassen herunterfallen, weil sie im Nacken Halt haben.

Amazon hat die drei anderen Modelle zurück genommen, mir fehlt noch ein Drittel Versandkostengutschrift, da muss ich mal nachhaken. Aus irgendwelchen Gründen haben die für ein Modell keine Versandkostengutschrift geleistet.* Die Sennheiser MX 360 trage ich jetzt schon eine Weile, ich bereue es nicht. hahahah

* Die zu erstattenden Versandkosten werden auf die zurückgesendeten Artikel gesplittet. Aus Versehen hatte wohl der zuständige Mitarbeiter nur zwei von drei Artikeln mit Versandkostengutschrift versehen. Auf meine Nachfrage vorhin kam innerhalb von fünf Minuten (!) eine Mail, dass es ihnen leid täte und ich selbstverständlich den vollen Betrag erstattet bekomme.
Signatur: "Unser Ziel: das kundenfreundlichste Unternehmen der Welt zu sein"... die sind auf gutem Weg.

[picasaView album="Ohrhörertest"]

Heute kam endlich mein neuer Stick, es ist jetzt der Flash Survivor von Corsair geworden. So ganz zufrieden bin ich nicht, da die Schreibgeschwindigkeit doch arg zu wünschen übrig lässt. Vielleicht teste ich mal noch andere Modelle (Jupiter hat 14 Tage Rückgaberecht...) und überlege mir dann ob ich vielleicht noch ein schnelleres Modell kaufe... (okay, ich weiß, mach ich eh nicht, dafür gefällt mir der hier zu gut... aber man kann ja mal vergleichen...)

Bei Amazon hab ich folgenden Senf dazu gegeben:

Von den 4GB sind tatsächlich 3,74GB verfügbar, das ist meiner Meinung nach ok. Leider lässt der Stick sich nicht auf NTFS formatieren.

Robust und wasserdicht ist der Stick wohl schon. Was mich etwas enttäuscht, ist die Geschwindigkeit. Ich hatte bei Alternate gelesen, der Stick würde bis zu 22,5MB/s Schreibgeschwindigkeit schaffen, tatsächlich sind es aber nur 6,7MB/s. Die dort angegebene Lesegeschwindigkeit von 20MB/s wird eingehalten, soviel leistet der Stick dann wohl. Ich weiß nicht woher Alternate die Angaben bezogen hat, der Hersteller selbst sagt dazu nichts aus. Aber von so einem doch recht hochpreisigen Produkt hätte ich mehr erwartet.

Am Stück

(ja, ich hab ihn schon fallen lassen, aber dafür habe ich ja einen fallfesten gekauft...)

Es ist doch faszinierend, wieviele Lämpchen und Beleuchtungen so ein bisschen Computertechnik mit sich bringt. Dieses Bild ist gerade eben entstanden, 30 Sekunden belichtet bei einer Blende von 7.1 und ISO 200, natürlich auf einem Stativ. 18mm Weitwinkel mit dem Kit-Objektiv der EOS 450D und dazugehöriger Kamera ;)

Zu sehen ist meine G11, der Switch, links das rote Licht kommt von der Steckdosenleiste, rechts der "Stern" ist von der "Fernbedienung" vom Surroundsystem und darunter das Telefon. 50% Originalgröße bekommt ihr wenn ihr draufklickt.

So, und jetzt geh ich ins Bett, schließlich hab ich nachher noch wichtigen Unterricht ;)

"Beim Papiertransport ist ein Problem aufgetreten. Öffnen Sie die hintere Abdeckung und beheben Sie den Papierstau."

Zweimal das Ganze, danach ging gar nix mehr. Kein Papier wurde eingezogen, verklemmt hat sich das zerfledderte Blatt auch schon. Gedruckt wurde schonmal gar nicht und abgebrochen auch nicht. Also Drucker ausgeschaltet und mit Gewalt das Papier rausgezerrt.

*klacker*

ähm. *klacker*?

Schraube!

Was tut eine Schraube unter meiner Papierkassette????

Tja, wie auch immer die da hin kam... irgendwie durch den automatischen Papiereinzug, den ich seit heute immer geschlossen halte, oder aus dem Drucker (unwahrscheinlich, es handelt sich um eine Standardschraube wie man sie zum Befestigen von Steckkarten in PCs verwendet)... jedenfalls geht jetzt wieder alles reibungslos.

Ahem. Danke an Till für den sicherlich gutgemeinten Hinweis ^^, aber so einen Stick hatte ich nicht in Erwägung gezogen... es ist jedenfalls jetzt der Corsair Survivor in 4GB geworden. Hab zwar kein Geschäft gefunden, aber von Leistung und vor allem, was ich noch gar nicht bedacht hatte, auch Größe (bedrängte USB-Ports) ist der einfach besser als der Flash Voyager. Mal schaun wie er in echt aussieht.

Einen USB-Stick kaufen ist scheinbar einfach. Gibt ja genug. Allerdings sind sie nicht alle gleich schnell, haben nicht alle einen gleich guten Ruf und nicht jeder Stick hat einen praktischen Verschluss, ist stoßsicher, wasserdicht und sieht gut aus. Ich suche eigentlich nur einen 4GB-USB-Stick, der möglichst schnell ist, nicht billig aussieht und mindestens stoßsicher ist, besser auch wasserdicht. Idealerweise einen, bei dem ich die Kappe nicht verlieren kann... daher wird zumindest als Zweitstick der Capless Data Traveler von Kingston herhalten müssen.

Die Modelle von Corsair haben da ganz gute Chancen - von denen kommt der Flash Voyager, über den man auch nachdem man ihn gekocht hat noch mit einem Auto drüberfahren kann. Allerdings gefällt mir das Design auf den Fotos nicht. Dann eher der abgedrehte Survivor, der zwar nicht ganz so viel zu überstehen scheint, dafür aber etwas schneller ist. Und teurer. 90% oder so. Jetzt werde ich mal einem lokalen Elektronikmarkt einen Besuch abstatten und mir die Dinger da ansehen...

Nur falls das jemanden mal interessiert... Detaillierte Infos über meinen besten Standrechner und das Notebook bei Sysprofile. Außerdem speziell die neueste Gaming-Ausrüstung bei Amazon.

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