Jetzt habe ich zwei Monate und eigentlich auch schon den dritten verpasst und kein Foto gemacht, Schande über mein Haupt. Vergessen habe ich das Projekt nicht, aber irgendwie bin ich unzufrieden damit. Die meisten Veränderungen bewirkt doch die Natur - und wenn, dann immer innerhalb kurzer Zeit, wenn im Frühling alles grün oder im Winter alles kahl wird. Ein Monat ist da ein dummer Abstand - entweder passiert nix oder es ist alles auf einmal passiert. Bei der DerWesten-Community habe ich eine Fotostrecke gefunden, deren Autor das sinnvoller gemacht hat. Ich für meinen Teil werde jetzt im Sommer noch ein repräsentatives Foto machen und dann im Herbst und im Winter wieder, außerdem habe ich noch ein altes Foto vom gleichen Ort auftreiben können. Es wird also interessant - aber anders als geplant.
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Okay, es hat nicht alles geklappt, daher gibt es jetzt alle Berichte zum Kirchentag am Stück in der neuen Form als Event. Tut mir leid dass es so lange gedauert hat, manches hat doch mehr Arbeit erfordert und teilweise hatte ich nicht die Nerven oder die Zeit. Ist ja nicht so dass ich nicht gerne blogge - aber es kostet eben auch Zeit und erfordert Motivation. Letztere war jetzt da und ist hoffentlich noch da, wenn dieser Post veröffentlicht wird, also geht es hier weiter.
Auch wer nichts mit Kirche zu tun hat, sollte mal lesen, wie es auf dem Kirchentag so zugeht. Klar gibt es religiöse Themen und einen Eröffnungs- und Abschlussgottesdienst usw., aber letztlich kommt es doch darauf an, was man selbst unternimmt - und bei einem mehrere hundert Seiten langen Programmheft geht das Spektrum über Ethik, Politik, Gesellschaft, Kultur und eben Religion. Musik gibt es reichlich und in aller Form, Gruppenerleben ohne Grenzen, einzigartige gut gelaunte Menschenmassen und eine wahnsinnig gute Organisation.
An allen Ecken kann man Spaß haben, diskutieren, sich informieren und am Ende sieht das vielleicht so aus:
Schande über mein Haupt, der Schal ist nicht drauf.
Es geht los. Jetzt gibt's die Berichte vom Kirchentag
Hat mal wieder ewig gedauert, aber naja, von London hab ich auch noch nicht gebloggt, das ist bald drei Monate her. Ändert nichts daran, wie toll es war. Jeden Tag diese Woche ein Bericht, beginnend heute, und wenn alles klappt, schließt direkt daran der Bericht zum Umzug an.
Auch wer nichts mit Kirche zu tun hat, sollte mal lesen, wie es auf dem Kirchentag so zugeht. Klar gibt es religiöse Themen und einen Eröffnungs- und Abschlussgottesdienst usw., aber letztlich kommt es doch darauf an, was man selbst unternimmt - und bei einem mehrere hundert Seiten langen Programmheft geht das Spektrum über Ethik, Politik, Gesellschaft, Kultur und eben Religion. Musik gibt es reichlich und in aller Form, Gruppenerleben ohne Grenzen, einzigartige gut gelaunte Menschenmassen und eine wahnsinnig gute Organisation.
An allen Ecken kann man Spaß haben, diskutieren, sich informieren und am Ende sieht das vielleicht so aus:
Schande über mein Haupt, der Schal ist nicht drauf.
Ich mache ja bei Konnas Blogseminar mit und in der aktuellen Sitzung geht es um Artikelserien. Die Aufgabe ist es, eine eigene Artikelserie zu starten und praktischerweise sind mir direkt mal drei Ideen gekommen. Mit dem Weekly Photo und zwölf2010 laufen ja schon zwei Fotoserien.
Diese hier nennt sich "Studentenbude" und wird eine lose Folge von Beiträgen sein, die ein bisschen meinen Auszug dokumentieren werden. Die Idee ist, Dinge vorzustellen, die praktisch sind, sich z.B. leicht selbst herstellen lassen und gekauftes ersetzen, sprich Dinge bei denen man mit wenig Geld viel ausrichten kann - was gibt es besseres für Studenten, die ja nie Geld haben... Nicht alles wird für jeden geeignet sein, einiges ist vielleicht etwas freakig, das ein oder andere sollte aber schon dabei sein. Wäre toll, wenn ich Feedback zu der Reihe bekommen würde! 
Im Gegensatz zu den Fotoserien gibt es hier kein Intervall, in dem planmäßig Beiträge erscheinen, es ist eigentlich nur eine lose Sammlung von Beiträgen, die ich vielleicht eh geschrieben hätte, unter einem Oberthema - zu erreichen über das zugehörige Tag, welches auch als Feed genutzt werden kann.
Im ersten Beitrag geht es um Fotos. Hat der nicht gerade gesagt es ist diesmal was anderes? Jaja. (Nicht nur) durch die beiden Fotoserien sind bei mir etliche Fotos entstanden und da meine Wände kahl sind, seit ich aus der Zeit wo ich mir alles mit Pokemon-Postern vollgeknallt habe raus bin, sollten da jetzt mal ein paar Fotos hin. Auf Bilderrahmen stehe ich nicht so, die fallen mir gerne mal runter, über meinem Bett wäre das doof und außerdem sind die gar nicht mal billig, wenn sie gut aussehen sollen. Diese Erkenntnis fiel zusammen mit einer akuten Begeisterung für Magnete, da ich gerade den Supermagnete-Shop entdeckt hatte. Dort gibt es Magnete in allen denkbaren und vielen undenkbaren Formen und Stärken.
Früher, als Fotos noch entwickelt werden mussten (können kann man ja immer noch und ich will die Vorteile gar nicht abstreiten), war Fotopapier empfindlich und musste geschützt werden. Ich hab das nie kennen gelernt (ist manchmal schade) und war immer digital. Entsprechend wenig hochwertiges Fotopapier verwende ich, meins kann man auch durchaus so an die Wand pappen. Gibt aber Löcher -> doof. Jetzt kommen die Magnete ins Spiel und schon ist alles ganz einfach.
- Foto in gewünschter Größe und ggf. mit Rand oder gedrucktem Rahmen auf ausreichend dickes stabiles Papier drucken.
- 4 Nägel in die Wand schlagen, und zwar komplett und so, dass sie jeweils 0,5 bis 1,5cm Abstand von einer der 4 Ecken des Fotopapiers haben. Ggf. Fotopapier an die Wand halten und Ecken anzeichnen. Dann aber aufpassen, dass man nicht auf das Angezeichnete, sondern in etwas Abstand davon den Nagel reinkloppt...
- 4 Magnete nehmen, z.B. Würfel, und das Foto damit an die Nägel pappen. Gerade hängen tut's so übrigens genauso wenig von alleine wie beim klassischen Bilderrahmen. Fertig!
Nennt mich alle Freak wegen den Magneten, ich find das praktisch. Man sollte allerdings mit billigem Papier etwas experimentieren, welche Größe und welcher Rand sich eignet. Randlos ausgedruckte Fotos sehen bei mir zum Beispiel total bescheuert aus (meine Wand ist blau). Auf ner weißen Wand stell ich mir das total cool vor. Das Motiv auf dem Foto spielt auch eine wichtige Rolle. Hier mal eine Aufnahme, wie es bei mir aktuell aussieht, da ist eigentlich alles gemischt, was man richtig und falsch machen kann 
Ich komme kaum zum Veröffentlichen der Fotos, aber ich bin noch dabei und mache jede Woche ein Foto von zuhause und war auch diesen Monat wieder in Buer um meine Kreuzung zu fotografieren. Ätzenderweise diesmal ohne Musik, da hört man die Leute reden, die es merkwürdig finden, wenn einer einfach in die Gegend fotografiert. Na, ignorieren wir das mal.
Geändert hat sich nix. Schnee war weder beim ersten Foto noch jetzt und ansonsten ist es immer noch Winter. Ich habe wieder einen Tag mit schönem Wetter ausgewählt, so sieht man sehr deutlich, dass sich unabhängig vom Wetter nichts verändert hat. Wer doch was findet, kann ja kommentieren.
Zum ersten Foto.
Ich schrieb ja schon ich hätte trotz nicht vorhandener Blogposts weiterhin Fotos gemacht, mir war nicht klar dass ich erst einmal gebloggt hatte. Hier also nun zum Bestaunen vier weitere Fotos von den Gärten und Häusern hinter meinem Fenster. Da sich von Woche zu Woche noch weniger ändert als bei dem anderen Projekt von Monat zu Monat, habe ich beschlossen abwechselnd eins nachts bzw. spätabends und eins tagsüber zu machen.
Leider habe ich es doch noch nicht geschafft, meinen Posttype für Habari fertig zu entwickeln, der es mir ermöglichen soll, regelmäßige Beiträge auf der Startseite bzw. auf Seiten mit mehreren Posts unauffälliger darzustellen. Etwa so, wie NewsShit! das mit seinen Twitter-Nachrichten macht. Das war auch der Grund, warum ich bisher keines der vier Fotos gepostet habe - es sollte direkt mit dieser neuen Art Post sein. Ich erinnere mich...
Warum schreib ich eig immer zweöf? Hm. Egal.
Bei einem der ersten Posts in diesem Jahr hatte ich erwähnt, dass ich an einem Projekt teilnehmen wollte, welches zum Ziel hat, in jedem Monat dieses Jahres ein Foto von einem bestimmten Ort aufzunehmen, um die Entwicklung über das Jahr hinweg zu sehen. Ich fand die Idee spannend und war etwas enttäuscht dass die Anmeldefrist schon abgelaufen war, habe dann aber auch versäumt zu versuchen noch reinzukommen und so bin ich nun nur halbwegs inoffiziell dabei. Jedenfalls wird es auch von mir jeden Monat ein Foto geben.
Als Motiv habe ich die Kreuzung vor dem Rathaus Buer gewählt, die der wichtigste zentrale Punkt des öffentlichen Personennahverkehrs in Gelsenkirchen ist (nach dem Hauptbahnhof). Links nicht mehr im Bild ist der Busbahnhof, ich selbst stehe vor der Haltestelle der Straßenbahn mit der ich nach Buer fahre, im Bild ist die Straßenbahn die über den Hauptbahnhof nach Bochum fährt und das Hauptmotiv ist das Rathaus (ich hoffe schwer dass es das Rathaus ist, drin war ich noch nie, jedenfalls ist da auch das Bürgercenter Buer drin). Ich hoffe und denke, dass diese zentrale Stelle im Laufe des Jahres durchaus anders aussehen wird...
Das Foto habe ich relativ zügig mit meiner EOS 450D und Stativ geschossen, die Aktion hat keine 10 Minuten gedauert, das Licht war gut (u.a. deshalb kommt das Foto auch erst jetzt). Ein Polfilter kam zur Anwendung, dadurch sieht der Himmel schöner aus (war aber für Januar sowieso schon ungewöhnlich freundlich). Eventuell mache ich die Tage noch ein paar andere Aufnahmen von anderen Positionen aus und bei Nacht, aber für die tatsächliche Jahresreihe ist das hier das Motiv was jeden Monat veröffentlicht wird.
Hmm, nachdem das letzte Foto ja recht unschön aussah, habe ich mal mit dem manuellen Weißabgleich gespielt und einige schöne Fotos machen können, die die Nachtaufnahme würdig ergänzen.











