Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen.

Heiner Geißler

Du bist nicht eingeloggt. Ich habe einen Account - einloggen!

Posts tagged with "digital-life".

Das Fieber des mobilen Internets hat mich jetzt wohl auch gepackt. Eigentlich nur zum Testen hatte ich mir ein Lenovo S12 bestellt, ein 12"-Netbook. Ich werde mir sicherlich nie wieder ein Notebook als Hauptrechner anschaffen, aber für unterwegs ist so ein kleines leichtes Ding echt praktisch und mit 12 Zoll kann ich leben. Die Tastatur ist wirklich gut verarbeitet, hat absolut nichts von billigen klapprigen Notebooktastaturen und auch wenn Fn- und Strg-Taste vertauscht sind, gewöhnt man sich an die Besonderheiten recht schnell. Über die Fn-Taste sind sogar die häufigsten Multimedia-Tasten verfügbar.

Der berühmte Knubbel, dessen Namen ich vergessen habe, den aber sicher jeder kennt, der bei IBM/Lenovo normalerweise einen Touchpad-Ersatz bietet, fehlt leider. Ein optisches Laufwerk ist auch nicht vorhanden, dafür aber drei USB-Ports, ein Cardreader und ein Expresscard-Slot. Ein externer Monitor kann per D-Sub (VGA) oder HDMI angeschlossen werden.

Das Display ist glänzend, es gibt aber bei Ebay massenhaft Entspiegelungsfolien. Da werde ich mich mal informieren und zusehen, dass ich was gescheites kriege.Für meine jetzigen Fahrten bei trübem Wetter und im Tunnel geht es auch so, aber wenn die Sonne wieder raus kommt und ich jede Woche ne Stunde nach Hagen fahre, dürfte die Spiegelung ein Problem werden.

Soweit zu den üblichen Features, die interessanten Punkte kommen noch... da ist zum einen der umwerfend niedrige Stromverbrauch - im Normalbetrieb, das heißt bei mir mit WLAN, Display auf hell und Musik in VLC, verbraucht das Netbook gerade mal 19 Watt. Abschalten des WLANs bringt wenig, aber das Display verbraucht 6 Watt und lässt sich komplett abschalten. Im Standby, Ruhezustand oder heruntergefahrenem Zustand verbraucht es 0,3 Watt. Mal in Zahlen: Angenommen, das Ding ist das ganze Jahr über immer an, wenn ich wach bin, und immer im Standby, wenn ich schlafe, kostet mich der Strom dafür sagenhafte 27,96€ im Jahr. Wenn ich bedenke, dass mein normaler Rechner das fünffache verbraucht...

Das zweite ist die Tatsache, dass im S12 (in meinem Modell) ein NVidia ION-Chipsatz verbaut wurde. Das trägt nicht nur zum erwähnten niedrigen Stromverbrauch bei, es erhöht auch die Leistung deutlich. Wir haben auf der letzten LAN alle gut gestaunt, als wir auf dem Netbook bei Call of Duty 4 30fps bei 1024x768 bekommen haben - konstant. Man bedenke: Wir reden hier von einem Netbook mit einem 1,6Ghz Intel Atom Prozessor! Das war einer der ausschlaggebenden Punkte neben der wirklich guten Tastatur, die mich dazu gebracht haben, das S12 direkt zu behalten.

Von 1&1 hatte ich jetzt drei Monate kostenlos mobiles Internet und seit ich das Netbook habe, war ich dann auch mal im Zug oder vor allem wartend am Bahnhof online. Wirklich angenehm... ab nach den Ferien werde ich wöchentlich nach Hagen fahren und dabei 2x1h im Zug verbringen, mal schauen, ob das Netbook da auch offline was nutzt. Ansonsten steht mir ein Tag monatlich zur Verfügung, jeder weitere kostet und ich fürchte, ich werde ans Überlegen kommen, eine Internetflat zu meinem Vertrag hinzu zu buchen...

Mal schauen, wie es weitergeht, jedenfalls habe ich gerade mal Boxen bei Amazon bestellt um auch im Schlafzimmer Musik hören zu können, dann werde ich nämlich abends zum Blogs lesen, surfen und Musik hören das Netbook nehmen... hahahah

PS: War ja klar, dass jetzt, wo ich beschlossen habe, das Ding direkt zu behalten statt es erst in 1-2 Monaten anzuschaffen, der Preis, nachdem er zunächst noch weiter raufging, wieder gefallen ist - deutlich unter den, den ich bezahlt habe -.- Ich hasse Preisschwankungen bei Technik.

Im letzten Beitrag zum Kirchentag hatte ich schon die vielen Podiumsdiskussionen und ähnliche Veranstaltungen angesprochen. Tatsächlich gibt es auf jedem Kirchentag ein breites Themenspektrum mit Diskussionspotenzial. Auf dem Messegelände der Veranstaltungsstadt und überall verteilt in Kirchen und anderen öffentlichen Gebäuden finden sich Politiker, Wissenschaftler, Forscher, Wirtschaftler und andere Meinungsvertreter zusammen, um die verschiedensten Themen zu diskutieren.

Ein großes Thema war die Verlässlichkeit der Kirche - die Missbrauchsskandale waren gerade brandaktuell und Margot Käßmann wurde mit Alkohol am Steuer erwischt. Ich hörte von einer öffentlichen Entschuldigung und von Stimmen, die sie ins Amt zurück fordern. Selber war ich aber eher im Bereich Technik & Umwelt unterwegs.

Eine interessante kleine Veranstaltung zum Thema Virtualität ist eine von denen, die ich mir vollständig angesehen habe. Es ging dort darum, was Virtualität überhaupt bedeutet und welche Konsequenzen das hat - Potenzial, z.B. wieder mal auf "Killerspielen" rumzuhacken, dem war aber gar nicht so. Beispiel für virtuelle Handlungen war unter anderen das ganz reale Militär - schließlich werden dort Drohnen eingesetzt, die irgendwo im Kriegsgebiet sind und von weit weg über einen PC gesteuert werden. Hier fehlt der direkte Kontakt zum Geschehen. Das war aber vor der Zeit der PCs nicht anders - Artillerieschützen sehen ihr Ziel auch nicht, auch hier waren und sind Außenposten erforderlich um Erfolg oder Nichterfolg zu vermelden.

Bei Mitmenschen gehen wir davon aus, dass sie wirklich empfinden, bei Computerfiguren nicht - ein wesentliches Merkmal von virtuellen Dingen, das nicht so weit als normal gelten darf, dass man es in den Alltag überträgt und reale Menschen wie virtuelle behandelt. Virtuelle Dinge sind reversibel - reale nicht immer.

Jeden Gedanken und jedes Thema hier auszuführen würde den Rahmen eines Blogbeitrags mit Sicherheit sprengen, daher an dieser Stelle mal ein Sprung und ein kurzer Anriss zu einer weiteren Veranstaltung zum Thema alternative Energieversorgungen - diesmal in einer Messehalle, sehr gut besucht, Vertreter waren u.a. ein Sprecher der RWE und ein energiepolitischer Sprecher des Bundestags.

Es drehte sich immer wieder um Solarenergie. Solarkraftwerke in der Wüste wurden diskutiert und im Endeffekt als übertrieben gewertet, da zu weit weg, zu aufwändig und schlicht nicht nötig, da wir hier über genug Solarenergie verfügen. Ein großes Problem ist wohl die Speicherung - klassische Kraftwerke laufen ständig und versorgen das Netz mit dem benötigten Strom. Solarkraftwerke können nachts nicht laufen und müssen daher die tagsüber gewonnene Energie speichern - das ist aber bisher nur in kleinen Maßstäben möglich. Eine sehr dezentrale Energieversorgung wäre eine Möglichkeit - das würde aber 1. bedeuten, dass die großen Konzerne nicht mehr so leicht ein Atomkraftwerk mit Lizenz zum Gelddrucken bauen können, 2. bedeuten, dass man in viel mehr Gegenden mal eben ein kleines Solarkraftwerk rumstehen hat, oder 3. bedeuten dass viel mehr Gebäude Solartechnik installieren müssen. Interessant beim Thema Solarkraft: Die Zuschüsse zum Bau von Solaranlagen wurden gekürzt, weil die Anlagen inzwischen einen ausreichend hohen Gewinn erzielen. Die taz berichtete im Mai außerdem, dass zwar die Fördermittel zur Vergütung von über Solartechnik eingespeistem Strom gekürzt werden, aber dennoch bereits so viele Anlagen installiert sind, dass die an einem sonnigen Sommertag erzeugbare Leistung (8000MW) mehr als 10% des Bundesbedarfs decken könnte.

Bei den Podien ist es, gerade bei den gut besuchten, recht schwierig selbst mitzudiskutieren. Bei kleineren Veranstaltungen geht das noch, da moderieren die Vortragenden teilweise selbst, aber zumindest in der Messe wird das Publikum immer durch sogenannte "Anwälte des Publikums" vertreten, das heißt, die Zuschauer können ihre Fragen und Gedanken auf Zetteln notieren und nach vorne geben, die "Anwälte" versuchen dann, möglichst viele Fragen an die diskutierenden Gäste zu stellen. Leider ist immer sehr wenig Zeit für eine solche Veranstaltung vorhanden, so dass oft weder die von selbst laufende Diskussionsrunde noch die Fragen des Publikums vollständig abgearbeitet werden können. Es wäre sicher auch möglich, durch Ausweitung der Zeiten solcher Veranstaltungen zwei Wochen Kirchentag anzubieten...

Gelegenheit sich selbst zu informieren, zu unterhalten und zu diskutieren gibt es oft an den einzelnen Messeständen. Ich bin auf dem Kirchentag zum Organspendeausweis gekommen, außerdem sind immer zahlreiche Vertreter ethischer und religiöser Gruppierungen und Verbände sowie sozialer Einrichtungen vertreten, die gerne über ihre Arbeit informieren und Fragen beantworten. Meine Behauptung, zu jedem Aspekt des Kirchentages sei genug vorhanden, sich alleine damit fünf Tage zu beschäftigen, mag gewagt sein - es stimmt aber definitiv, dass man sich alleine auf der Messe die ganze Zeit aufhalten kann.

Okay, darf jeder, aber ich hab mich beim Alterra-Projekt bei trnd beworben und sie haben mich genommen. Hey, cool hahahah Mein erster Versuch und direkt dabei. Jetzt bin ich mal gespannt... mich erwarten das Buch und 30 Leseproben zum Verteilen. Die Leseprobe, die es als PDF gab, war schonmal hochspannend. Mal schauen, ob trnd hält, was es verspricht, und wirklich total unverbindlich und unkompliziert ist...

Alterra hat mich an eine Reihe erinnert, die ich vor etlichen Jahren gerne gelesen habe, die fing an mit "Level 4 - Die Stadt der Kinder". Dort ging es darum, dass die Erwachsenen aus der Stadt verschwunden sind und die Kinder und Jugendlichen alles alleine regeln müssen, was immer wieder in Chaos endet. Bei Alterra geht es ebenfalls um dieses Thema und es handelt sich ebenfalls um eine mehrteilige Serie... ich bin gespannt. In der Buchbeschreibung heißt es, Parallelen zu z.B. Herr der Ringe seien vorhanden, das werde ich allerdings erst feststellen, wenn ich irgendwann mal Herr der Ringe gelesen habe... dafür finde ich dann vielleicht Parallelen zu "Level 4".

Nunja. Paket abwarten und mein aktuelles Buch bis dahin zu Ende lesen hahahah Und wenn's sich gelohnt hat, wird's hier sicher nochmal was von Alterra zu lesen geben...

Twitter ist wie eine Rund-SMS an alle Kontakte in deinem Handy. Du kannst eine einzelne Person ansprechen, aber jeder kann es lesen.

So eine oder irgendeine andere Beschreibung von Twitter haben bestimmt viele mittlerweile gelesen. Die oben zitierte finde ich immer noch mit am Schönsten. Dabei ist sie nicht einmal in jedem Fall ganz korrekt - denn prinzipiell können nicht nur deine Handykontakte diese SMS lesen, sondern jeder. Aber es steckt eine Menge drin, was Twitter treffend beschreibt.

Tweets umfassen maximal 140 Zeichen, so wie SMS in Amerika. Wenn du dein Profil nicht eingeschränkt sichtbar gemacht hast, kann jeder lesen, was du so schreibst - diejenigen, die es interessant finden, werden dir dann vielleicht folgen. Anhand der Leute, denen man so folgt, wird eine persönliche Timeline zusammengestellt - je nachdem was man so lesen möchte kann die Bands, Nachrichtendienste oder Botschaften von Freunden enthalten. Oder Infos, ob die Katze grad drinnen oder draußen ist, wenn man eine twitternde Katzenklappe hat.

Jeder kann lesen was du schreibst - aber du kannst trotzdem Personen direkt ansprechen. Ein @ vor den Benutzernamen und dieses Tweet erscheint zusätzlich in einem gesonderten Bereich beim entsprechenden User. Wenn's privater wird, schreibt man eine dm (direct message) - die kann dann niemand sonst lesen, mehr als 140 Zeichen sind aber trotzdem nicht drin.

Um Gespräche per Twitter besser verfolgen zu können oder Themen zu kennzeichnen, über die man selbst öfter oder mehrere Personen gleichzeitig schreiben, gibt's Hashtags: #tatort #blog #kamera #polizeieinsatz usw. Hashtags vereinfachen auch die Suche nach Tweets zu bestimmten Themen, denn Twitter ist auch eine nicht zu unterschätzende Quelle von aktuellen Informationen (Beispiele: Das in einen Fluss gestürzte Flugzeug in den USA, der Amoklauf in Winnenden).

Viel mehr braucht man gar nicht um am Twitter-Leben teilzunehmen... viele werden aber ein Programm, Tool oder einen Dienst bevorzugen statt der Website. Eine Auswahl an guten Applikationen gibt's (momentan, Link wechselt) auf http://twitter.com/downloads. Twitter muss man nicht verstehen, man muss es mögen... und einfach ausprobieren. Viel Spaß!

Auch wenn ich noch nicht so genau weiß, was eine Blogparade ist (das wird sich vielleicht ändern, bis dieser Artikel automatisiert veröffentlicht wird) und die Teilnahme längst abgelaufen ist, möchte ich die paar Fragen dennoch beantworten. Es geht darum, wie Blogger Twitter nutzen.

1. Hast du einen Twitter-Account und falls ja, wie lange? Dabei kannst du natürlich auf deinen Twitter-Account verweisen.

Seit Januar twittere ich unter @Konzertheld.

2. Wie lange twitterst du schon und wie bist du zu Twitter gekommen? Dabei weiss ich, dass es Twitter seit dem März 2006 gibt.

(das ist ja doppelt) Seit Januar 2009 - ich habe damit angefangen, weil ich neugierig war, woher der Hype kommt.

3. Welche Modifizierungen hast du deinem eigenen Twitter-Account angetan? Dazu kannst du Twitter-Hintergründe, Twitter-Tools und alles, was mit deinem Twitter-Account zu tun hat, miterwähnen!

Ein anderes Design, aber eins von den vorgefertigten. Ein eigenes Profilbild, Website, Bio eingetragen. Twitter mit Schüler- und StudiVZ verbunden, außerdem per tweet.im mit Jabber, damit ich von Miranda aus twittern kann. Nutze auch TweetStats.

4. Seitdem du Twitter kennst, bloggst du weniger? Wenn du kein Blogger bist, inwiefern hat Twitter deine Internetarbeit zeitlich beeinflusst?

Ich blogge eher mehr. Online bin ich genauso viel wie vorher.

5. Warum twitterst du und welchen Nutzen/Unnutzen siehst du in Twitter persönlich?

Ab und zu treffe ich interessante Leute bei Twitter. Einige habe ich schon im Real Life getroffen. Ich erhalte Informationen von dort, z.B. (Lokal-)Nachrichten, ich folge Bands die ich höre. Manche Veranstaltungen zu denen ich gehe habe ich bei Twitter entdeckt. Manchen Leuten folge ich aus Spass anner Freude. Mein Blog ist durch Twitter ein bisschen bekannter geworden, das ist cool.

6. Wie schnell vertraut man sich mit diesem derzeit sehr bekannten Microblogging-Dienst, aus deiner Erfahrung heraus?

Wenn man Instant Messaging, SMS oder Blogs oder mehreres gewohnt ist, 1-2 Tage. Wer eher weniger im Internet hängt, wird vermutlich länger brauchen, bis er sich mit Twitter anfreunden kann. Hängt sehr von der Motivation ab. Wenn man es eigentlich gar nicht mögen möchte, wird man es auch nicht mögen.

7. Wie stehst du zum Thema Geld mit Twitter, Twitter-Monetarisierung und allgemeine Werbung in Twitter(Tweets+Twitter-Background)?

Spam-Accounts, die für kommerzielle Seiten werben, nerven. Wenn Unternehmen twittern, um ihren Bekanntheitsgrad zu steigern, ist das ok. Ansonsten weiß ich grad nicht so, was gemeint ist...

8. Ist Twitter nur ein Hype der Moderne von Web2.0 oder steckt etwas mehr dahinter?

Hype ja, aber zu Recht. Man kann drauf verzichten. Man kann es aber auch sinnvoll nutzen, siehe oben.

9. Kann Twitter einen Internetuser süchtig machen?

Ja.

10. Twitterst du nur im Internet oder auch mobil via SmartPhone, iPhone und dergleichen?

Ganz selten per SMS.

...

Es wird Zeit, dass ich meine beiden angefangenen Twitter-Artikel zu Ende schreibe.

Dass ich nur und viel online einkaufe, ist ja an manchen Stellen hier im Blog schon durch gekommen. Mit dem seit einiger Zeit geltenden allgemeinen Rückgaberecht bis 14 Tage nach Kauf ist das auch wirklich komfortabel geworden und im Gegensatz zu den scheinbar ach so vielen, die Probleme mit dem Onlineshopping haben, mache ich ausschließlich gute Erfahrungen. Wahrscheinlich kommt es doch mehr auf die Grundhaltung und die allgemeinen Internetfähigkeiten an. Ich wette, dass Frau v.d. Leyen nie... naja, lassen wir das.

Als Gegenpol zu den vielen Kritiken und Warnungen vor unseriösen Händlern möchte ich hier mal eine Liste von Anbietern und Diensten veröffentlichen, die mir das Onlineshoppen angenehm möglich machen.

Amazon ist wohl die Plattform, bei der ich am häufigsten bestelle. Die Auswahl an Kram, den man bekommen kann, ist gigantisch, Elektroartikel, Computerzubehör, Fotoequipment, CDs und Bücher machen nur einen Teil des Angebots aus. Mit Marketplace haben auch alle anderen die Möglichkeit, ihren Kram anzubieten, so dass eine lange Verfügbarkeit auch alter Artikel wahrscheinlich ist, da immer wieder gebrauchte Angebote auftauchen. --> Amazon.de
Seit kurzem hat Amazon auch ein gut funktionierendes Angebot von Online-Musik, sprich MP3-Downloads. Ich frage mich zwar, wieso man Centbeträge per Konto abbuchen kann ohne Verlust zu machen, aber ist ja egal. Jedenfalls kaufe ich dort gerne legal einzelne Titel - wegen dem Preis, wegen der Qualität (killt Musicload), wegen dem Format (killt iTunes) und vor allem weil man kein Programm benötigt um an den Download zu kommen (killt iTunes nochmal). --> Amazon.de MP3-Downloads
Amazon ist außerdem die einzige Plattform, auf der ich neben Ebay noch Verkäufe tätige. Übrigens weder dort noch bei Ebay als Konzertheld, Suche also sinnlos.

Amazon Marketplace habe ich oben schon erwähnt. Funktioniert wie Amazon selbst - alle Artikel "Gebraucht & neu" sind vom Marketplace. Die Deluxe-Features von Amazon (Prime = kostenpflichtiges Abo für schnellen Versand, 1-Click = Sofortbestellung ohne Warenkorb) sind für diese Artikel nicht verfügbar - macht aber nix. Im Folgenden eine kleine Übersicht über Marketplace-Händler, mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe und die immer wieder auftauchen. Einige davon versenden aus dem Ausland - das macht aber keine Probleme. --> Amazon.de

Musik: zoverstocksde, medimops-de, avatar-music, ch___marche_24, Tolle Unterhaltung, -ukcd-
Elektronik: AVIDES Media AG, XO MEDIA
Foto: MeinFoto Berlin
Bücher: TERRASHOP GmbH

Allgemein habe ich aber durchweg gute Erfahrungen gemacht, auch mit privaten Anbietern. In 5 Jahren kam es zweimal vor, dass die Lieferzeit etwas lang war, andere Probleme gab's nicht.

Reichelt ist für mich DER Anbieter für Elektronikzubehör. Insbesondere bei Kabeln, Adaptern, Elektronikbauteilen und anderem Kleinzeug sind die unschlagbar im Preis. Besonders bei Computer-Artikeln sind die aber allgemein gut im Preis. Aufpassen sollte man bei Dingen, die man eher im Baumarkt kaufen würde, hier sind die Preise nicht immer niedrig. Die Versandkosten sind leider in den letzten Jahren gestiegen - aber man spart dennoch genug. Der Mindestbestellwert beträgt 10€, ich habe oft Probleme den zu erreichen, sagt alles, oder? --> reichelt.de

PC-Cooling ist ein Shop für Zeug, was nur Freaks brauchen. Wie der Name sagt vor allem Kühler, aber auch anderes Gamingzubehör und hochpreisige ausgefallene andere Komponenten sowie Moddingartikel. Preise fair, Lieferung schnell und je nach Bestellwert gibt's Giveaways gratis dazu. --> pc-cooling.de

Ebay kennt wohl jeder - das Onlineauktionshaus. Auch wenn mir das neue Design nicht gefällt, gibt's da immer wieder Gelegenheiten für Schnäppchen, wenn Amazon Marketplace nicht günstig genug ist. Besonders komfortabel mit Paypal, Ebays hauseigenem Bezahldienst, damit spart man sich nämlich die zeitfressende Überweisung zwecks Vorkasse. Und das schreibe ich nicht, weil ich gekauft wurde - die Werbung, die Ebay selbst macht, ist agressiv genug. Mich hat's einfach überzeugt. Und die Paypal-Sicherung per SMS funktioniert inzwischen auch.

Juhu, wieder ein Stück gläserner. Was soll's. Vielleicht kannte ja jemand den ein oder anderen Shop noch nicht und wird damit genauso glücklich wie ich. Jedenfalls hatte ich bei allen diesen nie Probleme mit Bestellungen oder Rücksendungen - ausgenommen natürlich einzelne Käufe bei Ebay. Aber Ebay bildet sowieso eine Ausnahme, weil es ja nur eine Plattform für andere Anbieter und Privatleute ist, bei den Millionen Nutzern keine schwarzen Schafe zu erwarten, wäre doch etwas naiv... dennoch kann man auch dort aufpassen und bis auf ein oder zwei Fälle hat immer alles geklappt.

Da blättere ich vorhin durch c'ts von Anfang des Jahres und lese was von erhöhter Sicherheit für Paypal-Accounts, umsonst, einfach und per Handy. Man soll nach dem Login per Passwort einen Einmal-Code auf's Handy bekommen und sich nur damit einloggen können. Klang gut, musste ich direkt mal ausprobieren. Also erstmal gesucht, wo man die Funktion denn bekommt, und dann die Handynummer angemeldet.

Bis der Bestätigungscode zur Verifizierung der Handynummer kam, hat's schonmal nen Moment gedauert. Naja, Paypal verspricht die Zusendung der Codes innerhalb 10-20 Sekunden nach Login per Passwort. Also direkt mal ausgeloggt und wieder rein, Code zusenden lassen. Ernüchterndes Ergebnis: Eine halbe Stunde später kam die SMS und als ich den Code eingeben wollte, meldete Paypal nur, dass meine Sitzung abgelaufen sei. Ein weiterer Versuch kam nicht in Frage, also "einmal ohne Sicherheitsschlüssel einloggen" - Fehlanzeige, meine Identität konnte nicht verfiziert werden (was ist mit den Sicherheitsfragen?), ich komme nicht mehr rein. Okay, also doch noch einen Versuch gestartet und siehe da, diesmal dauert es keine 10 Sekunden bis die SMS da ist. Warum denn nicht gleich so...

Ich Spielkind musste das dann natürlich gleich noch ein paar Mal ausprobieren. Funktionierte dann auch ordentlich... die Codes sind immer nur eine Minute haltbar, danach muss man einen neuen anfordern. Immerhin: Auch wenn der Code viel zu spät kommt, so wie bei der Aktivierung der Handynummer, gilt die Aussage "Eine Minute nachdem Sie [den Code] empfangen haben". Naja. Nettes Sicherheitsfeature mit Startschwierigkeiten...

BTW: Weiß jemand, ob Wassermelonen gerade entweder 1. begehrtes Schwarzmarktgut oder 2. ein neuer Begriff für das männliche (wahlweise weibliche) Fortpflanzungsorgan sind? Ich kriege täglich dutzende Spamkommentare die mir Wassermelonen verkaufen wollen... 8O

...die mit dem Jahreswechsel selbst nicht viel zu tun haben. Mir ist in den letzten Tagen immer wieder durch den Kopf gegangen, worauf mich eine gute Freundin aus dem SVZ gebracht hat... nahezu jeder, den ich kenne, hat ICQ. Sehr viele sind jeden Tag online. Wir leben in der Zeit der DSL-Flatrate, und was meinen Freundeskreis und mich betrifft, nutzen wir das auch voll aus. Ausschlaggebend für meine Gedanken war die Aussage "Man ist zwar abgeschnitten von der Außenwelt und muss auf so ausgefallene Kommunikationsmodelle zurückgreifen wie etwa den direkten Dialog von Mensch zu Mensch, dafür ist man aber auch gezwungen die leere Zeit mit anderne Tätigkeiten auszufüllen." bezogen auf Leute, die kein ICQ haben. Das hat mich dann doch zum Nachdenken gebracht, zumal ich sowieso immer mehr sinnlos rumhänge und irgendwie im Internet surfe, ähnlich den Leuten, die vorm Fernseher hängen und nur rumzappen ohne ein Ziel zu haben...

Eins vorweg, ich werde mich auf verschiedene Personen beziehen, zwecks Anonymisierung kürze ich pauschal alle mit dem ersten Buchstaben ihres Vornamen ab. Der ein oder andere wird jemanden erkennen, das ist nicht schlimm. Da ich aber nicht weiß, wer hier nicht namentlich genannt werden möchte, lieber direkt alle ohne Namen.

Leidet der Kontakt wirklich darunter, dass man jetzt so einfach über das Internet chatten kann? Trifft man sich seltener, weil man ja eh dauernd in Kontakt steht?
H. und mir war schon vor längerer Zeit aufgefallen, dass wir zwar jeden Abend telefonieren, uns aber eigentlich gar nicht mehr treffen. Das Telefonieren ist inzwischen auch noch zurückgegangen. D meinte in der Zeit, als ich ihm Nachhilfe gegeben habe, das man sich ja eigentlich sowieso öfter mal treffen könnte und nicht nur zum Lernen. Mittlerweile kenne ich mehrere Leute recht gut, die ich über das Internet kennen gelernt habe, und plane mit diesen Leuten Treffen - momentan die einzigen?

Bin ich sozial vereinsamt? Fehlt mir menschlicher Kontakt? Ist das tatsächlich so, seit wir unbegrenzt Zugriff auf das Internet haben? Besteht da ein Zusammenhang, liegen die Gründe woanders oder täuscht das Gefühl nur?

Um zumindest halbwegs beantworten zu können, ob die beschriebene Entwicklung nur ein Gefühl ist oder real, hab ich mal meinen Kalender gewälzt. Ausgehend davon, dass ich mit der Zeit immer mehr Termine dort eingetragen habe, sind die Zahlen am Anfang eher zu klein und die am Ende folglich näher an der Realität. Buchstabe = Person, darauf folgend die Zahl der Treffen 2006.2, 2007.1, 2007.2, 2008.1, 2008.2 (1=Januar bis Juni). Der Anfang basiert auf der Vermutung, dass das Ganze mit der Internetflat zusammenhängt - die haben wir seit Sommer 2006.
Übrigens auch interessant: P steht für Lanparty.

H 4 1 1 0 1 J 1 1 0 0 0 P 3 5 1 2 2 D 3 2 3 11 2 L 1 0 0 0 0 C 0 2 2 0 1 E 0 0 3 4 0 (alle mehrtägig) I 0 0 0 1 1

Dabei fallen mehrere Dinge auf. (Ja, das ist irgendwie krank. Ich zähle Treffen mit meinen Freunden. Vielleicht hab ich wirklich irgendwie n Knacks weg, aber das vermute ich schon länger.)

  1. Eigentlich war's die ganze Zeit schon nicht viel, anfangs aber noch mehr, besonders wenn man dran denkt, dass ich nicht jedes einzelne Treffen eingetragen habe, was ich heute tue.
  2. Zu einigen Personen ist der Kontakt komplett abgebrochen, zu anderen mit 0 Treffen nicht. Eine habe ich erst Mitte 2007 kennengelernt ^^
  3. Am Krassesten war es im ersten Halbjahr 2008 - die Statistik mag die Realität nicht komplett wiedergeben, aber doch recht vollständig - wirklich sämtliche Treffen waren entweder mit meiner jetz-ex-Freundin, mit D zwecks Nachhilfe oder eine Lanparty. Einzige Ausnahme ist I, die ich voher gar nicht kannte. Das hat übrigens schon vorher angefangen, als ich meine Exfreundin (E) die ersten Male getroffen habe, da gab's tatsächlich nichts anderes.
  4. Eigentlich habe ich meine Exfreundin auch nicht wirklich oft gesehen. War aber auch irgendwie nicht einfach. 8O
  5. Ich habe eine längere Zeit Insel-Monarchie gespielt, ein Browsergame mit hohem Suchtfaktor, was eine hohe Onlinezeit erfordert... die Zeit sieht aber nicht so leer aus wie die mit meiner Exfreundin. Selbiges trifft auch auf meine Zeit bei funatic eSports (Online-Clan) zu. Beruhigend.

Mich würde jetzt mal interessieren, wie der Kontakt in ICQ in der entsprechenden Zeit aussieht. Leider ist es mir aufgrund der Masse der Einträge nicht möglich, einfach zu zählen, und auch wenn mein Verlaufsplugin viele Funktionen bietet, kann es nicht für einen bestimmten Zeitabschnitt die Einträge zählen und auch nicht die grad markierten. Insgesamt habe ich aber den Eindruck, dass auch der Kontakt in ICQ wenig geworden ist - diverse niveaulose oder inhaltslose Gespräche mal abgezogen. Das würde immerhin bedeuten, dass ICQ kein Ersatz ist für direkte Gespräche - was in der Tat erschreckend wäre, da Instant Messaging zwar vielleicht die nützlichste Kommunikationserfindung seit dem Telefon ist, aber doch verschiedene Nachteile hat (auch ne Idee für einen Blogeintrag).

Was aber ist dann passiert? Auf das tägliche Wiedersehen in der Schule kann man's auch nicht abschieben, da verbringe ich die meiste Zeit der Pausen vorm Lehrerzimmer. Telefonieren ist immer noch eine interessante Option, das ist insgesamt eher mehr geworden als weniger. Aber wenn ich so überlege, was die anderen so machen, fällt mir auf, dass ich das ja nichtmal weiß - außer von denen, die ständig online sind, die hängen genauso viel am PC wie ich. Vielleicht ist dies die richtige Zeit, mehr von meiner freien Zeit in mein kommendes Abi zu stecken - schaden würde es sicher nicht. Aber eigentlich waren mir meine Freunde immer schon wichtiger. ("immer schon" bedeutet immer so ab Mitte meiner Gymnasiumszeit ^^ vorher zählt nicht. Da war ich klein und dumm.)

Seit ich nach dem mehr als erfolgreichen Ferienjob die Stelle bei E.ON AS angenommen habe, hab ich mich manchmal gefragt, ob eigentlich irgendwas anderes darunter leiden würde, das ich jetzt immer erst nach hause komme, wenn meine Mutter schon da ist. Das ist allerdings darin geendet, dass ich

  • eh nicht mehr für die Schule tun würde, wenn ich zuhause wäre, hab ich vorher auch nicht
  • mir immer frei nehmen kann und auch nehme, wenn mir was anderes wichtiger ist, zum Beispiel Freunde, Jugend oder die Schülerzeitung.

Bisher bleiben meine Fragen also eher ungelöst...

  • Hat sich meine Kommunikation von direkten Treffen mehr auf ICQ verlagert? Nein.
  • Ist sie durch das Internet insgesamt eingeschränkt worden? Vielleicht. Falls ja, ist aber unklar, welcher Teil des Internets - das sinnlose Rumhängen? Unwahrscheinlich...
  • Stört das Internet allgemein die direkte Kommunikation von Mensch zu Mensch ohne Glasfaser dazwischen? Eher nicht. Gegenbeispiele vorhanden - Beispiele nur wenig - Unbekannte Fälle häufig...
  • Bin ich desozialisiert? Keine Ahnung. Eigentlich hatte ich in den letzten Jahren eher ein gegenteiliges Gefühl. Ohne Frage kenne ich eine Menge neue, nette, liebe Menschen. Eine insgesamte Entwicklung ist aber gemischt...
  • Drehe ich jetzt durch, wenn ich mir noch länger Gedanken darüber mache und komische Statistiken führe? Nee. Wohl nicht. Aber ich werd's im Kopf behalten und öfter dran denken.
  • Haben die typischerweise kritisierten Faktoren Nebenjob, Browsergame, Onlineclan drastische Auswirkungen gehabt? Nein. Okay, teilweise kam's mir so vor und je nachdem, wie richtig meine Statistik ist, letztere vielleicht doch. Aber grundsätzlich erstmal nicht.

Was bleibt... Jahreswechsel. Irgendwer hat mal mit sowas wie guten Vorsätzen für's neue Jahr angefangen. Hat bei mir bisher nie funktioniert, vielleicht Zeit, das zu ändern.

~ Herausfinden wieso ich die ganze Zeit zuhause und alleine vorm PC hänge.
~ Mein Abi mit einem Schnitt unter 3,0 machen.
~ Mich auf ein Praktikum beim Bundesverlag bewerben.
~ Herausfinden, was ich studieren möchte, egal ob ich den Praktikumsplatz bekomme oder nicht.

Gestern habe ich mich noch mit einer Freundin eine Weile über das schülerVZ unterhalten, das es doch eigentlich eine praktische Sache ist wenn es einem schwer fällt auf direktem Weg Leute kennenzulernen, und darüber, dass es natürlich auch eine gewisse Gefahr birgt - wir dachten da vor allem an überstürzte Real-Life-Treffen mit Leuten, die man kaum kennt. Heute bin ich dann über diesen Eintrag im Blog vom Streetgirl Melanie gestolpert.

Es sei mal dahingestellt, inwiefern der Typ nur protzen wollte und was er sich wirklich aus dem sVZ holt, aber es gibt sicherlich manch einen, der da wirklich mit dem Ziel aktiv ist, billige Sexopferpartner zu finden. Von daher sollte man sicherlich aufpassen. Meiner Meinung nach merkt man nach einiger Zeit (damit meine ich mehrere Monate häufiges Schreiben) durchaus, was für einen Menschen man am anderen Ende hat, und halte es für sehr schwierig, sich über lange Zeit zu verstellen und sich so irgendwelche Kiddies zu angeln. Das funktioniert allerdings nur, wenn man im Hinterkopf hat, dass es theoretisch sein könnte, dass nicht die Person am anderen Ende ist, die man sich vorstellt. Wenn man gar nicht auf so eine Idee kommt, fällt einem vielleicht auch nicht auf, wenn die Persönlichkeit, die einem da vorgespielt wird, nicht mehr zusammenpasst.

Den Kontakt per Internet alleine halte ich für völlig ungefährlich und wenn man eh nicht darauf hinaus will, neue Leute "real" kennen zu lernen, sind solche Communities mit Sicherheit eine tolle Erfindung, um Kontakte zu knüpfen. Andere Leute schreiben Briefe mit Menschen, die weit weg wohnen, warum auch nicht. E-Mail ist eigentlich nur ein bisschen schneller. Wenn man zusätzlich ein bisschen Menschenkenntnis hat und darauf achtet, mit wem man so schreibt, sollte auch nichts dagegen sprechen, die Leute persönlich zu treffen. Im Zweifelsfall wählt man für ein erstes Treffen eine Veranstaltung oder einen Ort, wo mit Sicherheit viele Menschen anwesend sind (Konzert) und / oder nimmt einen Freund / eine Freundin mit. Jemanden der nicht mitkommt informieren wo man ist und wann man zurück sein sollte ist sicher auch nicht schlecht. Es ist ja nun nicht so, dass 50% der Personen im schülerVZ Verbrecher sind. Ich werd's jedenfalls nicht missen wollen und freu mich über meine darüber neu kennen gelernten Freunde ;)

Nach der Evolution vom Heft zum Collegeblock hat mich nun die nächste Stufe erreicht: Der digitale Notizblock. Seit heute besitze ich einen DigiMemo A4 hahahah

Das Gerät funktioniert erstaunlich simpel, ich hab's nur ausgepackt und Papier eingespannt und konnte dann mit dem Stift direkt drauflos schreiben und anschließend auch einwandfrei meinen Test-Blödsinn auf den PC übertragen, ansehen, bei Bedarf korrigieren und in eine PDF-Datei speichern.

Ebenfalls begeistert hat mich die Handschrifterkennung, die als Testversion beigefügt war - zumindest bei normalem Text funktioniert die wunderbar und erkennt wirklich nahezu alles Buchstabe für Buchstabe. Diese Anschaffung werde ich sicher nicht bereuen, zumal ich längst nicht die 149€ von Amazon gezahlt habe. Als "kleines Gimmick" fungiert der DigiMemo als Tablett für den PC, so dass ich quasi direkt auf dem Bildschirm malen kann. Ist allerdings sehr gewöhnungsbedürftig, finde ich. Alternativ bietet die Software die Möglichkeit, direkt am PC zu schreiben, sprich wieder wie normal auf Papier, nur dass die Übertragung live erfolgt und in der Software dargestellt wird. Zu diesen Zwecken steht auch eine Plastikmine zur Verfügung, damit man sein Gekritzel nicht mit Tinte festhalten muss.

[caption id="attachment_478" align="alignnone" width="300" caption="Handschrifterkennung inklusive Bilder"]Handschrifterkennung inklusive Bilder[/caption]